KOBLENZ. Der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn hat wieder einmal die Laufschuhe geschnürt. Zum mittlerweile fünften Mal nahmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um Caritasdirektor Frank Keßler-Weiß am Münz-Firmenlauf in Koblenz teil. Dabei ging es am Deutschen Eck in erster Linie nicht etwa um sportliche Höchstleistungen, sondern vielmehr um den Spaß in der Gemeinschaft. Rund 840 Teams aus Firmen und Behörden waren bei der 16. Auflage des beliebten Firmenlaufes dabei. Auf einer fünf Kilometer langen Runde ging es vom Start am Moselufer nahe des Kaiser-Wilhelm-Denkmals durch die Koblenzer Innenstadt und am Rhein zurück zum Ziel in der Nähe der Seilbahn, wo jeder Teilnehmer bei Ankunft frenetisch gefeiert wurde. Und auch nach dem Zieleinlauf war für die meisten noch lange nicht Schluss: Wie in den Jahren zuvor gab es nach den sportlichen Wettkämpfen rund um das Deutsche Eck eine große Party.
Der neue Kulturkalender der Stadt Montabaur für das zweite Halbjahr 2018 ist erschienen. Ein Blick auf die Übersicht zeigt vor allem zweierlei: Es ist dauernd was los in Montabaur und das Programm ist so vielfältig wie die Akteure. Auf 75 Seiten werden mehr als 40 Veranstaltungen vorgestellt, die vom Kulturbüro der Stadt selbst aber auch von weiteren Veranstaltern wie Kirchen, Schulen, Vereinen und anderen Gruppen angeboten werden. Es gibt Musik in allen Variationen, Literatur, Kunst, Kleinkunst, besondere Sport-Events, viele Feste und Märkte und natürlich die speziellen Angebote in der Adventszeit. Für jedes Alter und (fast) jeden Geschmack ist etwas dabei.
Mit guten Ausbildungsergebnissen haben jüngst 14 Nachwuchskräfte ihre Ausbildung bei der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises erfolgreich abgeschlossen. Eine zwei- bis dreijährige Ausbildung bei der Kreisverwaltung, externe Gastausbildungen sowie der Besuch der Hochschule bzw. Berufsschule liegen hinter den jungen Absolventen und Absolventinnen.
Niklas Hoffmann, Tobias Klein, Jan Limbach, Tamara Sturm, Katharina Müller und Aline Waschbüsch absolvierten vom 01.07.2015 bis zum 30.06.2018 das duale Studium für den Zugang zum dritten Einstiegsamt mit dem akademischen Grad „Bachelor of Arts (B.A.)“. Im Rahmen von drei Studienabschnitten an der Hochschule für öffentliche Verwaltung (HöV) in Mayen sowie mehreren praktischen Abschnitten erlernten die jungen Beamtenanwärter das Rüstzeug für ihre zukünftigen Aufgaben.
Diez (ots) - Durch die Rettungsleitstelle Montabaur wurde ein Brand innerhalb der JVA Diez im Bereich einer Werkhalle gemeldet. Die Ermittlungen vor Ort ergaben: Aufgrund eines technischen Defekts an einer Schweißanlage brach ein kleineres Feuer an der Maschine aus. Ein brennender Filter wurde durch die Bediensteten der JVA umgehend aus der Werkhalle verbracht und dort abgelöscht. Durch die entstandene Rauchgasentwicklung musste die Werkhalle durch die Feuerwehr gelüftet werden. Es entstand kein Gebäudeschaden. Ein JVA-Beamter wurde aufgrund der Inhalation von Rauchgasen leicht verletzt.
Die SSP Konsumgüter Trade & Consult GmbH ruft "Himemaru Japanese Rice Cracker" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurde ein erhöhter Gehalt an Glycidyl-Fettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) festgestellt. Glycidylfettsäureester sind organisch-chemische Verbindungen, die vor allem durch die Raffination pflanzlicher Fette und Öle entstehen können. Sie werden bei der Verdauung im Körper aufgespalten, und Glycidol wird freigesetzt. Es besitzt genschädigende und krebserzeugende Eigenschaften und ist deshalb in Lebensmitteln unerwünscht. Für Glycidylfettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) sind deshalb EU-weit Höchstgehalte festgelegt. Betroffen von diesem Rückruf sind die 98-Gramm-Packungen mit allen noch gültigen Mindesthaltbarkeitsdaten. (LUA)
„Sankt Nikolaus in Not von Felix Timmermans“
Passend zur beginnenden Vorweihnachtszeit wird die bekannte Geschichte des flämischen Dichters Felix Timmermans erzählt. Sankt Nikolaus gerät in eine peinliche Notlage. Seine Säcke und Körbe sind leer, alles verschenkt.
Und ausgerechnet Cäcilie, das bravste Kind der Stadt, hat noch keine Gaben erhalten. Der Backofen im Himmel ist erloschen und aller Zucker verbraucht.
Vom 6. bis 11. November wird die K 126 zwischen Elgendorf und der K 149 voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt ab Elgendorf über die L 312 durch Dernbach auf die K 149 und umgekehrt.
Um die Bevölkerung im Gefahrenfall schnell, gezielt und zuverlässig warnen zu können, hat der Westerwaldkreis gemeinsam mit seinen zehn Verbandsgemeinden einen Warnzug aufgebaut. In Selters fand nun unter Leitung der zuständigen Zugführerin Lisanne Wüst und des Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs (BKI) Tobias Haubrich die erste Übung des Warnzuges statt. Ziel war es, die Abläufe für den Einsatzfall zu trainieren und die Zusammenarbeit der beteiligten Kräfte zu festigen.
Der Westerwaldkreis baut seit August 2023 in Interkommunaler Zusammenarbeit mit den zehn Verbandsgemeinden ein neues, flächendeckendes digitales Sirenennetz zur Warnung der Bevölkerung auf. Der Kreis trägt dabei zwei Drittel der Kosten sowie die spätere Unterhaltung des rund vier Millionen Euro teuren Netzes. Bislang wurden nach aktuellem Projektstand 220 Sirenen errichtet. Ziel ist es, den Ausbau des final rund 250 Sirenen umfassenden Netzes bis Ende 2027 abzuschließen.
Westerwald. 200 Kilometer in zwölf Etappen; einmal rund um den Westerwald. Das ist der Pilgerweg des Evangelischen Dekanats Westerwald. Fast fünf Jahre hat das „Pilgerteam“ des Evangelischen Dekanats, Regina Kehr, Bettina Dreiseitel, Ricarda Schneider und Bettina Kaiser, diesen Weg geplant und konzipiert. Im Juni 2026 ist er schließlich feierlich eröffnet worden. Nun hat der Öffentlichkeitsreferent des Dekanats den Weg einmal komplett erwandert – mit leichtem Gepäck und zwei alten Kameras. Peter Bongard, der auch als Fotograf tätig ist, machte sich zehn Tage lang auf eine Reise durch die Region und hielt seine Eindrücke auf analogem Film fest.
Weiterlesen ...Die naturnahe Urnenbestattung auf dem Friedhof in Selters wird zunehmend nachgefragt. Seit 16 Monaten werden Urnen im Wurzelbereich eigens dafür gepflanzter Bäume beigesetzt. Inzwischen entscheidet sich rund ein Viertel der Angehörigen für diese Bestattungsform – deutlich häufiger als für eine klassische Sargbestattung.
Damit folgt Selters einem bundesweiten Trend. Die Bestattungskultur verändert sich. Während die traditionelle Sargbestattung an Bedeutung verliert, wächst der Wunsch nach pflegefreien und naturnahen Ruhestätten.