Seit vielen Jahren wird die Neugestaltung des Limburger Neumarkts immer wieder diskutiert, nun haben fünf Büros im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens der Stadt ihre Konzepte für die künftige Gestaltung des größten Platzes in der Innenstadt vorgestellt. Der Magistrat und die Fachämter favorisieren nach ihren Beratungen einen Entwurf, der wichtige Eckpunkte berücksichtigt.
„Wir müssen zu umsetzbaren Vorschlägen und damit zu einer Lösung für die Neugestaltung des Neumarkts kommen“, hatte Bürgermeister Dr. Marius Hahn zum Auftakt des Interessenbekundungsverfahrens deutlich gemacht. Seit 2010 wird geplant, diskutiert, gab es ein öffentliches Sandbox-Verfahren, ein Bürgerbegehren und ein Parkverbot, viele Ideen, aber nichts, was an Platzgestaltung umgesetzt worden ist.
Zumindest ein Entwurf lässt die Hoffnung, dass die Stadt einer umsetzbaren Idee für die Umgestaltung des Neumarkts nun ein gutes Stück näherkommt.
Am Dienstag, 2. April, sollen alle Entwürfe durch die fünf Planungsbüros in einer jeweils 20minütigen Präsentation in einer Sondersitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wirtschaft und Verkehr und des Ortsbeirats vorgestellt werden.
Chris Pfeiffer wird zur neuen Saison Cheftrainer beim Tischtennis-Bundesligisten TTC Zugbrücke Grenzau. Der 30-Jährige wechselt von der Tischtennis-Abteilung des FSV Mainz 05 in den Westerwald. Die 05er hatte er über Jahre kontinuierlich weiterentwickelt und sie in die Spitzengruppe der 2. Bundesliga geführt. Der „Westerwälder Jung“, wie sich Pfeiffer selbst nennt, folgt auf Cheftrainer Dirk Wagner, der den Verein Ende Mai auf eigenen Wunsch verlassen wird, um sich einer neuen sportlichen Herausforderung zu stellen.
„Ich bin früher schon oft zu Bundesligaspielen nach Grenzau gefahren“, sagt Pfeiffer. „Natürlich habe ich als Westerwälder einen besonderen Bezug zu diesem Verein. Ich muss auch sagen, dass ich für die meisten anderen Bundesliga-Vereine Mainz nicht verlassen hätte. Der Abschied ist mir nicht leicht gefallen. Aber dieser großen Herausforderung in Grenzau möchte ich mich sehr gerne stellen. Ich freue mich sehr darauf, die Trainingsgruppe zu leiten und das Team in der Tischtennis-Bundesliga zu coachen. Ich fühle mich bereit, den nächsten Schritt zu gehen.“
WW/Montabaur. Auch im Westerwald boomt der Arbeitsmarkt wie seit Jahrzehnten nicht mehr, suchen Firmen händeringend Arbeitskräfte. Aber auch in unserer Region gibt es einen verfestigten Kern von Arbeitslosen, die nahezu chancenlos auf dem normalen Arbeitsmarkt sind und die deshalb eine geförderte Beschäftigung brauchen. Das Forum Soziale Gerechtigkeit hatte fast zwei Dutzend Experten, Bildungsträger, Betroffene und Politiker zu einem Fachgespräch eingeladen, bei dem dieser Personenkreis im Mittelpunkt stand.
Anlass war das Inkrafttreten des bundesweit geltenden neuen „Teilhabechancengesetztes“. In den Räumen der „Gesellschaft zur Förderung der beruflichen Integration“ (GFBI) im Kino in Montabaur begrüßte deren Geschäftsführer Stephan Reckmann die fachkundigen Gäste: „Das neue Gesetz zielt auf die Abgehängten in unserer Gesellschaft“. Die GFBI sei deshalb gerne für eine Expertenrunde Gastgeber, deren Ziel die Förderung eines sozialen Arbeitsmarktes in der Region sei.
Polizeianwärter des Aus- und Fortbildungszentrums der Bundespolizei in Diez leisteten besondere Dienste in der Stadt Limburg. 25 angehende Polizistinnen und Polizisten der Lehrgruppe 11 griffen in der Rudolf-Schuy-Straße 2 zu Farbe und Pinsel. Bereits zuvor hatten 24 Polizeianwärter auf Vermittlung der LEA (Limburger Ehrenamtsagentur) im Seniorenheim Wichernstift einen besonderen Dienst versehen.
Die städtische Einrichtung in der Rudolf-Schuy-Straße hatten sich die Polizeianwärter/innen bewusst ausgesucht, da ihr diesjähriges soziales Projekt im Bereich der Obdachlosenhilfe sein sollte. Nach Feierabend rückte das 25köpfige Team an und gestaltete den bisher recht tristen Flur und das Treppenhaus der Einrichtung neu. Die Stadt Limburg sorgte für eine Stärkung und stellte das benötigte Material.
Die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes lässt am Dienstag, 29. September 2026, in der Zeit zwischen circa 7.00 Uhr und circa 15.00 Uhr im Zuge der A3 in Fahrtrichtung Köln im Bereich der Anschlussstelle (AS) Dierdorf die Abfahrt von der A3 temporär sperren.
Weiterlesen ...Werner Noll ist neuer Ortsbürgermeister in Hübingen. Der Ortsgemeinderat hat ihn einstimmig ins das Amt gewählt. Er gehört dem Rat seit 2019 an und ist seither auch Beigeordneter der Ortsgemeinde. Zuvor war er schon einmal von 1994 bis 2009 Mitglied im Ortsgemeinderat und in hat in verschiedenen Ausschüssen mitgearbeitet.
Weiterlesen ...Die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes lässt ab Mittwoch, 30. September 2026, Instandsetzungsarbeiten am A3-Unterführungsbauwerk im Bereich des Wirtschaftsweges zwischen Girod und Großholbach ausführen. Zur Durchführung der notwendigen Arbeiten wird der Wirtschaftsweg zwischen den beiden Ortsgemeinden für die Dauer der Maßnahme komplett gesperrt.
Weiterlesen ...Ransbach-Baumbach (ots)
Am späten Abend des 23.09.2026 kam es im Zeitraum von 22:15 - 22:30 Uhr zu einem Einbruch in eine Tierarztpraxis in der Rheinstraße in Ransbach-Baumbach.
Nach bisherigen Erkenntnissen verschaffen sich die bislang unbekannten Täter gewaltsam Zugang zu den Räumlichkeiten der Praxis. Anschließend durchsuchten sie die Räumlichkeiten und flüchteten in unbekannte Richtung. Die Höhe des entstandenen Schadens ist derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Zeugen, die im genannten Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Rheinstraße wahrgenommen haben oder sonstige sachdienliche Angaben zum Tatgeschehen machen können, werden gebeten sich mit der Polizeiinspektion Montabaur in Verbindung zu setzen. (Po.izei Montabaur)
Langenbach bei Kirburg (ots)
Am 23.09.2026 ereignete sich gegen 15:40 Uhr auf der Hochstraße in Langenbach bei Kirburg ein Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Schulbus. Hierbei befuhr eine Pkw-Fahrerin die Betzdorfer Straße aus Weitefeld kommend. Der mit Schulkindern besetzte Schulbus befuhr die Hochstraße aus Neunkhausen kommend. Im Einmündungsbereich der Betzdorfer Straße und der Hochstraße übersieht die Pkw-Fahrerin den vorfahrtsberechtigten Schulbus und fährt an. Dabei kommt es zur Kollision beider Fahrzeuge. Es entstand ein Sachschaden im niedrigen fünfstelligen Bereich. Alle Kinder im Bus blieben glücklicherweise unverletzt und wurden von den Eltern an der Unfallstelle abgeholt. (Polizei Hachenburg)
Unterzeichungsfrist endet am 29. September
Nentershausen. Die Ortsumgehung von Nentershausen ist ein Thema, dass die stark vom Verkehr belastete Ortsgemeinde im Westerwaldkreis bereits seit Jahrzehnten beschäftigt. Eine Petition, die noch bis einschließlich 29. September läuft, fordert nun, verbindliche Entscheidungen von der Landespolitik und dass der Ort an der Autobahn 3 endlich entlastet wird. Bereits mehrere Tausende Unterzeichner sehen die Notwendigkeit.
Kommt es auf der A3 zu Unfällen, Baustellen oder Staus, dann macht sich das in Nentershausen prompt bemerkbar und eine Blechlawine schlängelt sich über die Landesstraße 318 durch den Ort. Schließlich ist die L 318, die in Nentershausen als Koblenzer Straße firmiert, die offizielle Umleitungsstrecke für die vielbefahrene Autobahn. „Unsere Geduld ist am Ende. Wir werden seit Jahrzehnten immer wieder vertröstet, dass es bald so weit ist mit der Ortsumgehung. Es muss nun endlich etwas passieren“, macht Ortsbürgermeister Tobias Reusch deutlich.
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