Es ist längst zur Tradition geworden: Die Erlöse aus dem von Hachenburger Grundschulen, Kindergärten und der Kulturzeit organisierten St. Martinsfest kommen jedes Jahr einer gemeinnützigen Organisation zugute. Diesmal konnten Stadtbürgermeister Stefan Leukel und Kulturreferentin Beate Macht stellvertretend einen Spendenscheck von 865 Euro an Johanna Kunz von der Hachenburger Ausgabestelle der Tafel Westerwald übergeben.
Kulturreferentin Macht liegt es am Herzen, bei diesem Fest den Martinsgedanken zu leben. Und dies treffe beim diesjährigen Spendenempfänger besonders zu. Die Helfer der Tafel sammeln überschüssige und einwandfreie Lebensmittel ein und verteilen sie an sozial und wirtschaftlich benachteiligte Menschen in den acht Ausgabestellen des Westerwaldkreises. 103 Haushalte mit 135 Erwachsenen und 78 Kindern nehmen momentan dieses Angebot in Hachenburg und Umgebung an, berichtete Johanna Kunz (Diakonisches Werk Westerwald). Zurzeit unterstützten rund 40 Ehrenamtliche die Ausgabestelle in der Löwenstadt.
Mogendorf (ots) - Am Donnerstag, den 27.12.2018, gegen 19:00 Uhr, kam es auf der BAB3, in Fahrtrichtung Köln, circa 200m vor der Anschlussstelle Ransbach-Baumbach zu einem Auffahrunfall, bei dem nach dem Schadensbild gottlob niemand verletzt wurde. Der 20 Jahre alte männliche Fahrer eines Audi A 6 aus dem Ulmer Raum wollte nach einem Überholvorgang wieder nach rechts einscheren. Hier fuhr er mit überhöhter Geschwindigkeit ungebremst gegen das Heck eines rechts fahrenden Tanksattelzuges, welcher unbeladen war. Der PKW wurde durch den Aufprall total beschädigt. Beide Insassen blieben unverletzt. Der Tankzug war nach dem Unfall auch nicht mehr fahrbereit, so dass beide Fahrzeuge jeweils durch herbeigerufene Abschleppdienste geborgen werden mussten. Der Gesamtschaden beläuft sich auf circa 40000 Euro. Da die Autobahn mit einem größeren Splitterfeld übersäht war und die Fahrzeuge noch auf der BAB 3 standen, kam es für die Dauer von circa 90 Minuten auf Grund von Fahrstreifensperrungen zu einem Rückstau von 2km länge.
Mehr Menschen im Westerwald sollen für alltägliche Fahrten zur Arbeit, Schule und Ausbildung, zum Einkauf sowie in der Freizeit das Fahrrad nutzen können! Doch die Bedingungen dafür in Form von geeigneten Radwegen fehlen meist. Das will eine Initiative ändern, die deshalb ein kreisweites Radverkehrskonzept anregt. Auf Einladung des Kreisverbandes Westerwald des ökologischen Verkehrsclub Deutschland (VCD) soll am 6.2. in Montabaur darüber informiert und diskutiert werden.
Tatsache ist, dass im Westerwald derzeit nur wenige Wege mangels geeigneter Infrastruktur mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Da aber viele Strecken mit dem Auto in den Nahbereich von 1 bis 2 km oder in den mittleren Bereich bis zu 5 km fallen, ist hier ein großes Potential vorhanden. Hinzu kommt die Tatsache, dass zwischen Rennerod und Höhr-Grenzhausen die Entfernungen zwischen den Städten und Gemeinden meist im fahrradtauglichen Bereich liegen. Zumal sich das E-Bike immer mehr durchsetzt und der Kraftaufwand dadurch verringert wird.
In der Nacht zum Donnerstag scheiterten Unbekannte bei dem Versuch in der Stiegelstraße in Lindenholzhausen einen Geldautomaten im Vorraum einer dortigen Bankfiliale zu sprengen. Zeugen hatten der Polizei gegen 00.30 Uhr einen brennenden Gegenstand, augenscheinlich einen Kanister, auf der Straße vor dem Bankgebäude gemeldet. Als die Streife vor Ort eintraf, stellten die Beamten fest, dass der Vorraum der Bank verqualmt und der Geldautomat beschädigt war. Allerdings war es den Tätern nicht gelungen den Automaten zu öffnen und Bargeld aus diesem zu entwenden. Zudem war bei der Tat ein, vor dem Geldautomaten liegender, Teppich in Brand geraten. Bei den Automatenaufbrechern soll es sich um drei Täter gehandelt haben. Eine Person des Trios war komplett dunkel gekleidet und trug eine dunkle Kopfbedeckung. Ein zweiter Täter war mit einem rotschwarz karierten Langarmhemd, schwarzer Hose, schwarzen Schuhen sowie einer dunklen Sturmmaske bekleidet. Die dritte Person trug das gleiche Hemd wie sein Komplize, sowie eine beige Hose und eine schwarze Sturmmaske mit weißen Symbolen im Gesichtsbereich. Der entstandene Sachschaden in dem Vorraum und an einer gegenüber dem Bankgebäude liegenden Häuserfassade, welche durch den brennenden Gegenstand beschädigt wurde, wird auf mehrere Zehntausend Euro geschätzt. Mögliche Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei in Limburg in Verbindung zu setzen.
Horhausen/WW. (ots)
Am Abend des 13.05.2026 gegen 23:30 Uhr kam es in der Rheinstraße in Horhausen zur Entwendung eines Fahrzeugs. Im Bereich eines Parkplatzes einer dortigen Bank, wurde ein roter Hyundai mit Zulassung der Stadt Bonn, durch bislang unbekannte Täter entwendet. (Polizei Straßenhaus)
Musikgenuss „sonntags um vier“ im Kurpark
Mit Beginn der warmen Jahreszeit wird der Musikpavillon im Kurpark von Bad Marienberg wieder zum festen Treffpunkt für Musikliebhaber: Ab dem 24. Mai 2026 lädt die Stadt jeden Sonntag um 16:00 Uhr zur Kurkonzert-Reihe „sonntags um vier“ ein. Bis einschließlich 6. September erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm unter freiem Himmel.
Hachenburg (ots)
In der Nacht vom 12.-13.05.2026 kam es zur Sachbeschädigung von zwei Firmenfahrzeugen eines Wäschereibetriebes im Kleeberger Weg in Hachenburg. Beide Fahrzeuge befanden sich im Außenbereich im Hofraum der Firma geparkt. Durch unbekannte Täter wurde an einem LKW mittels hartem Gegenstand vorsätzlich auf die Windschutzscheibe eingewirkt, so dass diese sprunghaft beschädigt wurde. Der zweite LKW, ebenfalls ein Fahrzeug mit Kastenaufbau, wurde mittels Auftragen von roter Sprühfarbe am Kastenaufbau beschädigt. Dort wurde durch bislang unbekannte Täter ein Hakenkreuz großflächig markiert. Weitere, im Hofraum geparkte Firmen-LKW wurden nicht angegangen. Die Tat lässt auf puren Vandalismus schließen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich im mittleren 5-stelligen Bereich. (Polizei Hachenburg)
Linie 466 erleichtert Radtouren zwischen Koblenz und Rennerod
Seit April sind die 22 RadBus-Linien in Rheinland-Pfalz wieder unterwegs und bringen Ausflügler bequem zu den schönsten Rad- und Wanderregionen des Landes. Die Linie 466 RadBus „Hoher Westerwald“ verbindet die Städte Koblenz, Montabaur, Westerburg und Rennerod. An Samstagen, Sonn- und Feiertagen können Fahrradfans und Naturfreunde zu vier täglichen Abfahrtszeiten auf Tour gehen und abwechslungsreiche Strecken im Westerwald entdecken.
IT-Übung „Gelber Merkur 2026“ der Bundeswehr deutschlandweit im Mai
Unter dem Übungsnamen „GELBER MERKUR 2026“ trainiert die Bundeswehr unter der
Leitung der Teilstreitkraft (TSK) Cyber- und Informationsraum in der Zeit vom 8. Mai bis
22. Mai 2026 mit rund 1.200 Soldaten deutschlandweit.
Der Gelbe Merkur ist eine nationale, bundesweite Übung, bei der es um den Betrieb von
Führungs- und Kommunikationssystemen unter der Rahmenbedingung Landes- und
Bündnisverteidigung geht. Die Übung soll die Bataillone der Teilstreitkraft (TSK) CIR und
andere teilnehmende Übungsverbände aus den anderen TSK und militärischen Organisati-
onsbereichen gezielt auf die Landes- und Bündnisverteidigung vorbereiten.
Eröffnungsfeier mit geführter Wanderung am 8. Mai war voller Erfolg
Nach einer intensiven Umsetzungsphase und einer mit viel Hingabe der beteiligten Organisatoren und Impulsgeber vorausgehenden Entwicklungszeit, kann ab sofort der Wanderweg GeoRoute Glasstadt Wirges erkundet werden. Der knapp acht Kilometer lange Rundweg nimmt seine Besucher mit auf eine Reise durch die Geschichte der Stadt, in welcher der Werkstoff Glas eine besondere Rolle spielt. Die Informationen werden über Info-Tafeln vermittelt, die an markanten Punkten entlang des Weges zu finden sind, so z. B. in Nähe der Dornbergsiedlungen, dem Bahnhof oder dem Silbersee.