Regelmäßig tagen die Frauen und Männer der Limburger Stadtverordnetenversammlung im Limburger Rathaus. Gewählt werden sie alle fünf Jahre. Stimmberechtigt sind Frauen und Männer, die ihren ersten Wohnsitz in Limburg haben. Eine Selbstverständlichkeit – heute. Vor 100 Jahren das Ergebnis einer großen Umwälzung. Am 25. März 1919 trat im Limburger Rathaus zum ersten Mal eine Stadtverordnetenversammlung zusammen, in deren Sitzverteilung sich das Ergebnis der allgemeinen, unmittelbaren und geheimen Wahl vom 2. März 1919 spiegelt. Die große Veränderung gegenüber den vorherigen Wahlen: Frauen durften nun auch ihre Stimme abgeben und alle Stimmen hatten gegenüber dem vorherigen Dreiklassenwahlrecht nun das gleiche Gewicht.
Der Rettungsschirm für das Neuwieder Tierheim ist aufgespannt. Dies unterstrichen die Vertreter von Stadtwerke, GSG und Sparkasse Neuwied bei einem Gespräch mit Tierheim-Leiterin Sabrina Steger, zu dem Oberbürgermeister Jan Einig (rechts) eingeladen hatte. Bekanntlich war die Hilfe für das Tierheim angekündigt worden, als sich im Januar vor dem Hintergrund eines akuten finanziellen Engpasses Politik und Tierheim-Leitung trafen und nach Lösungen suchten. Dieser Tage werde nun die erste Summe überwiesen, erklärten (v.l.) Carsten Boberg (GSG), Gerhard Grün (Sparkasse) und Stefan Herrschbach (SWN). Der zeitliche Rahmen sei so vereinbart gewesen, machten sie angesichts von Meldungen über angeblich verzögerte Zahlungen noch einmal deutlich.
Ende März war es wieder so weit: Die Feuerwehrfamilie der Verbandsgemeinde Montabaur trifft sich einmal im Jahr, um verdiente Feuerwehrkameraden zu ehren. Dabei wurde vor allem denjenigen Feuerwehrangehörigen Respekt gezollt, die sich weitergebildet haben, die dem Feuerwehrdienst jahrzehntelang treu geblieben sind und denen, die aus Altersgründen in die Ehrenabteilung wechseln. Und wie es sich bei einem Familientreffen gehört, war das Vergangene ein Thema, doch es wurden erneut Zukunftspläne geschmiedet.
Andree Stein, Erster Beigeordneter und Brandschutzdezernent, sowie Wehrleiter Jens Weinriefer, übernahmen in der Freiherr-von-Stein-Halle in Nentershausen die Begrüßung der rund 350 Gäste. Grußworte sprachen außerdem Achim Schwickert, Landrat des Westerwaldkreises, Ulrich Richter-Hopprich, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Montabaur, und als Hausherr Thomas Weidenfeller, Ortsbürgermeister von Nentershausen.
Die Staatsanwaltschaft Koblenz führt gegen zwei ehemalige und einen aktuellen Mitarbeiter der Stadtverwaltung Koblenz ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Bestechlichkeit (§ 332 Absatz 1 Strafgesetzbuch). Die verfahrensgegenständlichen Vorwürfe beziehen sich auf die Tätigkeit der Beschuldigten beim Ausländeramt der Stadt Koblenz. Einer der drei Beschuldigten, der zwischenzeitlich nicht mehr bei der Stadtverwaltung Koblenz bedienstet ist, befindet sich seit Oktober 2018 in Untersuchungshaft, weil in seinem Fall dringender Tatverdacht besteht und die Haftgründe der Flucht- und der Verdunkelungsgefahr vorliegen.
GEMEINSAM IM WESTERWALD „JA zum Alter“ SAGEN
WW. Zum Internationalen Tag der älteren Menschen am 1. Oktober ruft das Netzwerk „Senioren-Rat Westerwald“ (SRW) dazu auf, aktiv zu werden und das Thema Älterwerden im Westerwaldkreis stärker ins gesellschaftliche Bewusstsein zu rücken. Unter dem Motto „JA zum Alter“ beteiligt sich das Senioren-Netzwerk mit bundesweit vielen Organisationen, Kommunen, Vereinen, Initiativen und engagierten Einzelpersonen an der Initiative der Aktion der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO). Ziel ist es, eine positive Haltung gegenüber dem Alter zu fördern. Vor Ort bedeutet dies: die vom Wäller Kreistag beschlossene fortschrittliche „Seniorenpolitische Konzeption“ (SPK) nun kraftvoll umzusetzen!
Weiterlesen ...Drei neue Angebote runden das Programm ab
Drei zusätzliche Erlebnisse im Herbstferienprogramm der Kreisjugendpflege des Westerwaldkreises sorgen für jede Menge Abwechslung und gute Laune. Gemeinsam mit der Kreisjugendpflege Altenkirchen und dem Jugendzentrum Hachenburg hat das Team ein vielseitiges Angebot auf die Beine gestellt: Es reicht vom actionreichen Toben im Flippolino über spannende Einblicke in die faszinierende Welt des Waldes in Oberhausen bis hin zu einem zweitägigen Kulturtrip nach Essen mit Varietébesuch.
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Harald Orthey ist seit dem 8. September 2026 stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Sport und Ehrenamt des Deutschen Bundestages.
Er übernimmt die Aufgabe von seinem rheinland-pfälzischen Fraktionskollegen Johannes Steiniger, der als Parlamentarischer Staatssekretär in das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gewechselt ist.
Ab dem 5. Oktober 2026 werden im Verlauf der B 413 bei Dierdorf auf einer Länge von insgesamt ca. 1,7 km schadhafte Fahrbahnbereiche instandgesetzt. Die Arbeiten erfolgen im Rahmen der betrieblichen Unterhaltung und dienen zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit.
Für die Arbeiten ist aus bautechnischen Gründen sowie aus Gründen der Arbeitssicherheit eine Vollsperrung erforderlich. Dabei wird der Kreisverkehr am Knotenpunkt lediglich im Bereich der Zufahrt zur B 413 gesperrt. Die Zufahrt zum Gewerbegebiet bleibt während der gesamten Bauzeit befahrbar.
Mehr als 15 Jahre arbeiten die deutsch-äthiopische
Sängerin Menna Mulugeta und der Multi-Instrumentalist
und Harfenist Gernot Blume bereits zusammen. Am
nächsten“krummen Dienstag“, dem 29. September sind
sie wieder im Gewölbekeller zu hören und zu sehen. Der
erste Auftritt im Juni des vergangenen Jahres war
ausverkauft und das Planungsteam von KULTUR im
KELLER hat eine Wiederholung versprochen. Das Duo
"Menna & The Harp" bietet ein außergewöhnliches
Format, in dem die beiden Musiker ihre fein aufeinander
abgestimmte Kreativität zum Klingen bringen. Ihr
Repertoire reicht von Soul-Klassikern und Jazz-Standards
über äthiopische und eigene Songs bis hin zu aktuellen
Pop-Songs. Beginn ist 19:30 Uhr im historischen
Gewölbe am Walpadyn-Turm in Montabaur. Einlass ist
ab 18:30 und bietet die Möglichkeit einen erlesenen
Schluck der angebotenen Weine zu genießen. Der
Eingang ist Ecke Kolpingstraße / Hospitalstraße zu
finden. Karten gibt es an allen Vorverkaufsstellen oder
direkt über Ticket Regional, www.ticket-
regional.de/kultur-im-keller und natürlich an der
Abendkasse zum Preis von 15 €. Die helle Tiefgarage
Süd und der Parkplatz „Kalbswiese“ stehen allen
Besuchern ab 17:00 Uhr kostenfrei zur Verfügung. (Kultur im Keller)
Westerwälder Verein erhält BIG BANG INNOVATION Award 2026 und erneut den Deutschen Award für Nachhaltigkeitsprojekte
Westerwald/Berlin. Gleich zwei bundesweite Auszeichnungen für ehrenamtliches und gesellschaftliches Engagement gehen in diesem Jahr in den Westerwald: Wäller Helfen e. V. wird in Berlin sowohl mit dem BIG BANG INNOVATION Award 2026 als auch – bereits zum zweiten Mal in Folge – mit dem Deutschen Award für Nachhaltigkeitsprojekte 2026 ausgezeichnet.
Aus 430 Einsendungen hat es Wäller Helfen unter die 46 Gewinner geschafft. Die Preisverleihungen fanden im Rahmen des BIG BANG KI Festivals am 16. und 17. September in Berlin statt. Für den 2020 gegründeten Verein ist die doppelte Auszeichnung eine besondere Bestätigung für einen Weg, bei dem klassische Nachbarschaftshilfe längst mit neuen Konzepten für Jugendengagement, Nachhaltigkeit, gesellschaftlichen Zusammenhalt und der Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft verbunden wird.
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