Limburg-Weilburg. Beim Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) in Beselich kann man mit eigenen Augen sehen, wie Klimaschutz in der Praxis aussieht. Die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des alten Verwaltungsgebäudes direkt am Eingang sticht ins Auge, genau wie die beiden neuen Ladesäulen vor dem in 2018 neu errichteten Verwaltungsgebäude in Passivhausbauweise. Das neue Gebäude wurde mit einer Fassadenverkleidung aus Holz, einem nachhaltigen Baustoff, versehen, unter der sich eine Dämmung aus Recyclingmaterial verbirgt. Das Gaskraftwerk in unmittelbarer Nähe des Gebäudes wandelt das anfallende Deponiegas über ein Blockheizkraftwerk mit einem Acht-Zylinder-Motor in Strom und Wärme um. Der Strom wird teilweise für die deponieeigene Kläranlage und die Gebäude verwendet, wobei eine Abdeckung von fast 90 Prozent des Strombedarfs der Kreisabfalldeponie erreicht wird. Der Überschuss wird eingespeist. Die Abwärme des Motors wird für die Gebäude genutzt, die noch eine aktive Heizung benötigen.
Vertreter aus der Landwirtschaft, Energieversorgung, Politik und Bürgerschaft trafen sich zum jährlichen Treffen der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien beim AWB. Bei einer Führung über das Gelände überzeugten sich die Teilnehmer der Arbeitsgruppe von den vorbildlichen Aktivitäten beim AWB. Im Anschluss ging es in den Sitzungsraum, wo der Erste Kreisbeigeordnete Helmut Jung einen Rückblick über die Aktivitäten der Arbeitsgruppe gab.
Serekunda/ Ransbach-Baumbach. Im März 2018 starteten 6 Westerwälder die ca. 8.000 km lange Rallye aus dem verschneiten Westerwald bis zur gambischen Hauptstadt Banjul. Die Route führte das Team „Hachenburger Frischlinge“ über Gibraltar und das Atlasgebirge in die Einöde der Sahara von Westsahara und Mauretanien. Mit der Querung der Savanne Afrikas im Senegal traf das Team schließlich erfolgreich in Banjul, Gambia, ein. Hier wartete das große Ziel: Überreichung des symbolischen Spendenschecks von 50.000 € in Serekunda für den Schulbau der DBO. Diese Spendensumme hatten die 6 Abenteurer in der Vorbereitungsphase der Rallye und mit der Versteigerung der drei Rallyefahrzeuge „Hui“, „Wäller“ und „Allemol“ am Zielort zusammengetragen. Der Schulbau mit 8-Klassenzimmern ist zwischenzeitlich weit vorangeschritten. Nach dem Baubeginn Anfang 2017 wurde nun die Aussenfassade fertig verputzt und auch das Frischlinge-Schild konnte angebracht werden. Die 4 Klassenzimmer im Erdgeschoss sind bereits seit einiger Zeit fertig und werden beschult. Die Innenausbauarbeiten an den 4 Klassenzimmern im Obergeschoß laufen auf Hochtouren: Deckenverkleidung, Elektroinstallation – die gambischen Handwerker geben alles. Bis zum neuen Schuljahresanfang im Herbst sollen alle Klassenzimmer fertiggestellt sein, um neue Schüler aufnehmen zu können. Die Vorfreude ist entsprechend groß. Unter der Schirmherrschaft des Vereins Keramik Erleben e.V. wird der Film zur Rallye am 19.03.2019 in der Stadthalle Ransbach-Baumbach aufgeführt - Filmbeginn 19:00 (Einlass 18:00) - Eintritt frei. Alle Besucher können hierbei mit den Frischlingen noch einmal gemeinsam auf die große Reise nach Afrika gehen. (Hachenburger Frischlinge) (Archivbild)
Lars Hümmeler zu Gast im Radio Westerwald Studio. Teil 01
Lars Hümmeler zu Gast im Radio Westerwald Studio. Teil 02
Die kassenmäßigen Steuereinnahmen der Kommunen wuchsen im Jahr 2018 in Rheinland-Pfalz auf 4,84 Milliarden Euro. Nach den vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems waren das 9,2 Prozent bzw. 406 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Die kommunalen Einnahmen stiegen damit im neunten Jahr in Folge und lagen um rund 72 Prozent höher als 2009.
Knapp 54 Prozent der Steuereinnahmen der Kommunen stammten aus den Realsteuern. Diese wuchsen um 8,9 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro. Die darin enthaltene Gewerbesteuer brachte den Kommunen rund 2,01 Milliarden Euro ein (plus 11,3 Prozent). Die Grundsteuer B spülte rund 570 Millionen Euro in die kommunalen Kassen, das waren 1,7 Prozent mehr als im Vorjahr.
Neben den Realsteuern spielen die Einnahmen aus den Gemeindeanteilen an den Gemeinschaftssteuern eine bedeutende Rolle. Ihr Wert stieg um 9,6 Prozent auf 2,13 Milliarden Euro. Der darin enthaltene Gemeindeanteil an der Einkommensteuer betrug 1,83 Milliarden Euro (plus 1,6 Prozent).
Limburg-Weilburg. Landrat Michael Köberle hat während der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der LSG Goldener Grund Martin Rumpf den Ehrenbrief des Landes Hessen überreicht. „Martin Rumpf ist nicht nur Vorsitzender und Ehrenmitglied, er ist seit vielen Jahrzehnten ehrenamtlich rund um die Leichtathletik aktiv. Er bekleidet seit vielen Jahren verschiedene Vorstandsposten, sowohl in der LSG als auch im Leichtathletikkreis Limburg-Weilburg und im Hessischen Leichtathletik-Verband“, betonte Landrat Köberle im Rahmen seiner Laudatio im Mineralbrunnen in Niederselters.
Neben seinen Vorstandstätigkeiten ist Martin Rumpf auch sehr erfolgreich als Trainer aktiv. Für seine Verdienste in der LSG Goldener Grund wurde er bereits mit der bronzenen, silbernen und goldenen LSG-Ehrennadel ausgezeichnet. Seit 2014 ist er Ehrenmitglied des Vereins. Dies ist die höchste Vereinsauszeichnung und kann erst nach 25-jähriger Mitgliedschaft und außerordentlichen Verdiensten um den Verein verliehen werden. Die Ehrenmitgliedschaft ist auf höchstens fünf lebende Mitglieder beschränkt. „Dies unterstreicht den Stellenwert, den Martin Rumpf innerhalb der LSG Goldener Grund besitzt“, so Michael Köberle. Sein außerordentliches Engagement über die verschiedenen Ebenen der Leichtathletik hinweg spiegelt sich auch in den Ehrungen der verschiedenen Verbände wider: Martin Rumpf hat 1988 die bronzene Ehrennadel und 2001 die silberne Ehrennadel des Hessischen Leichtathletik-Verbandes erhalten. Er wurde 2008 durch den Leichtathletikkreis Limburg-Weilburg mit dem Hans-Seibert-Gedächtnispreis ausgezeichnet. Er erhielt 2009 die silberne Ehrennadel des Deutschen Leichtathletik-Verbandes und erst im vergangenen Jahr die goldene Ehrennadel des Hessischen Leichtathletik-Verbandes.
Liebenscheider Kirche wird saniert
Liebenscheid (shg) Knapp 200 Jahre lang schmückte das verschnörkelte Turmkreuz aus Metall mit dem goldenen, Posaune spielenden, Engel an der Spitze die Kirche in Liebenscheid. Vor knapp drei Jahren dann fielen Teile der Blechverkleidung am Übergang zum Turmkreuz herunter und das Kreuz musste aus Sicherheitsgründen abgenommen werden. Eine Überprüfung ergab, dass durch eingedrungene Feuchtigkeit Teile der historischen Holzkonstruktion des Daches morsch waren. Eine aufwändige Sanierung wurde nötig, bei der tragende Balken im Dach erneuert werden müssen. „Keine leichte Aufgabe“, sagt Architektin Bianca Mille, „denn die Traglast der Balken muss jeweils zunächst umverteilt werden, damit die Holzkonstruktion ausgetauscht werden kann und das Dach stabil bleibt. Und die neuen Balken sind Handarbeit auf höchstem Niveau, die kann man nicht im Baumarkt kaufen.“ Bianca Mille verfügt über langjährige Erfahrung in der Sanierung denkmalgeschützter Kirchenbauten.
Weiterlesen ...Mehr Kapazitäten für Schülerinnen und Schüler – einzelne Zusatzfahrten entfallen aufgrund reduzierter Zuschüsse
Marienrachdorf/Montabaur, 03. August 2026
Zum Fahrplanwechsel am 9. August 2026 erweitert FriBus das Angebot im Schülerverkehr und reagiert damit auf die weiter steigenden Schülerzahlen im Westerwald. Gleichzeitig müssen aufgrund reduzierter öffentlicher Zuschüsse einzelne Zusatzfahrten, die im vergangenen Jahr eingeführt wurden, wieder entfallen.
Im Mittelpunkt der Fahrplananpassungen steht die Verbesserung der Schülerbeförderung. Für den Schulstandort Dierdorf werden künftig zur Mittagszeit zwei zusätzliche Busse eingesetzt. Auf der Linie 425 zwischen Höhr-Grenzhausen und Montabaur sorgt morgens ein Gelenkbus für mehr Platz. Darüber hinaus verbessert FriBus den Nachmittagsverkehr von der Realschule Wirges in Richtung Verbandsgemeinde Selters und richtet für das Gymnasium Marienstatt einen zusätzlichen Verstärkerbus ein. Mit diesen Maßnahmen stellt FriBus sicher, dass Schülerinnen und Schüler auch zum Schuljahresbeginn zuverlässig und mit ausreichenden Kapazitäten an ihr Ziel gelangen.
Paul König hält der EG Diez-Limburg die Treue und geht damit in seine bereits sechste Spielzeit im EGDL-Trikot. Der gebürtige Berliner hat sich längst zu einer Identifikationsfigur entwickelt, die auch künftig unter der Regie von Coach Nils Krämer auf Punktejagd gehen wird.
Der Weg des 26-jährigen in die Lahnstadt war vielseitig: Nach seiner Ausbildung im Nachwuchs der Dresdner Eislöwen zog es den Angreifer für eine Station zu den Atlanta Mad Hatters in die USPHL Premier, ehe er über die Icefighters Leipzig den Sprung zu den Rockets schaffte. Seit der Saison 2021/22 hat der Linksschütze sämtliche sportlichen Etappen des Vereins mitgestaltet – von der Oberliga Nord über die BeNeLiga und CEHL bis hin zur Regionalliga.
Weiterlesen ...Am Samstag, den 01. August lud die Region 1 des Chorverbandes Rheinland-Pfalz zur inzwischen 8. Nacht der Chöre nach Hachenburg ein. 13 Singgemeinschaften aus den Kreisen Altenkirchen, Rhein-Lahn und Westerwald kamen für sechs Stunden zusammen, um auf dem sehr gut besuchten Alten Markt eine klingende Visitenkarte des Chorgesanges abzugeben.
Die Bandbreite der Musikgenres bewegte sich zwischen Klassik-Geistlich bis Modern und Pop/Gospel. Die Chorformate variierten von Männerchor bis gemischter Chor, inkl. Projektformaten - aus unterschiedlichen Chorgemeinschaften zusammengefunden.
Unter den zahlreichen Besuchern war auch die neue Vorsitzende des Chorverbandes Rheinland-Pfalz, Dr. Tanja Machalet. Der Abend klang im offenen Singen mit dem Westerwaldlied von Oliver Gies, das zum 100. jährigen Bestehen des Chorverbandes neu arrangiert wurde, aus. (Birgit Klima)
Es war wieder soweit. Die jährliche Stadtmeisterschaft im Schießen bei der St. Sebastianus
Schützengesellschaft Höhr e.V. stand an. So wurden die Noten zur Seite gelegt und die angebotenen
Übungstermine genutzt.
Am Samstag, den 1. August ging es los. 31 Mannschaften lokaler Vereine und Gruppen waren
angetreten. Der MGV Höhr e.V. startete mit 3 Teams.
Nach und nach gingen die 4-er Gruppen an die Bahnen, um auf 50 m möglichst viele Punkte auf der
Scheibe mit dem Gewehr zu treffen. Danach hieß es warten, bis alle Teilnehmer geschossen hatten.
Bei schönstem Sonnenschein, guter Unterhaltung, kühlen Getränken, leckeren Speisen und toller
Blasmusik des Musikvereins Hillscheid ging die Zeit schnell vorbei.
Koblenz (ots)
"Erfreulich friedlich"... so einfach lässt sich der bisherige polizeiliche Einsatzverlauf zu der Techno-Veranstaltung Nature One 2026 beschreiben. Das spiegelt sich auch bislang in den Zahlen und Statistiken wider. Veranstaltungsbedingte Delikte wie Diebstähle, Körperverletzungen waren die absolute Ausnahme. Das ist sicher auch auf die deutlich sichtbare Präsenz der Einsatzkräfte im Veranstaltungsraum und auf den Campingarealen zurückzuführen.
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