Am Freitag, 23. August bietet die Kreisvolkshochschule einen Besuch und eine Führung des Förderturms der Grube Georg in Willroth an.
Er steht als Wahrzeichen der Region und des hiesigen Bergbaus und steht, schon von weitem sichtbar, direkt an der Autobahn A3 und der ICE-Trasse Köln-Frankfurt.
Der Bergbau in der Verbandsgemeinde Flammersfeld begann vor über 1000 Jahren im Tagebau in den Wäldern des sogenannten „Horhauser Gangzuges“. Mit der Schließung dieser Grube am 31. März 1965 ging der Siegerländer Erzbergbau im sogenannten „Wieder-Bezirk“ zu Ende und 550 Bergleute wurden arbeitslos.
Zu Betriebszeiten existierten zwei Schachtanlagen mit je einem separat errichteten Förderturm. Der heute noch bestehende Förderturm befindet sich unmittelbar über der Schachtanlage II, die eine maximale Tiefe (bergmännisch: Teufe) von rund 970 m aufweist. Die Grube war bekannt für ihr hohes Erzvorkommen, da sich neben dem sogenannten Eisenspat (auch Siderit genannt) ein hoher Anteil Mangan befand. Insgesamt wurden rund 6,5 Mio. Tonnen Eisenerz abgebaut.
Rheinbrohl/Leutesdorf (ots)
Der seit 24.07.2019 vermisste und am Sonntagvormittag tot in einem Waldgebiet in der Gemarkung Leutesdorf aufgefundene 59-jährige Wanderer wurde am heutigen Morgen obduziert. Diese Entscheidung wurde von der Staatsanwaltschaft Koblenz gestern getroffen, um die ermittelte Todesursache abschließend zu bestätigen. Durch die Gerichtsmediziner erfolgte die Bestätigung, dass es sich, wie festgestellt, um einen Unglücksfall gehandelt hat. (Polizei Koblenz)
Die Frequenzversteigerung der Bundesnetzagentur für das superschnelle 5G-Netz ist abgeschlossen. Mehr als 6,5 Mrd. EUR brachte die Auktion ein und ganz Deutschland schaut nun auf die vier erfolgreichen Bieter, die in den kommenden Jahren das neue 5G-Netz flächendeckend vorantreiben wollen.
Doch insbesondere die ländlichen Gebiete, wie der Landkreis Altenkirchen, haben heute noch mit einer Vielzahl an Funklöchern zu kämpfen, sodass mancherorts ein störfreies Telefonieren während der Autofahrt kaum möglich ist. So stellt man sich vielerorts die Frage, ob die enorme mediale Aufmerksamkeit rund um das Thema Mobilfunk und die neu gesetzten Bundesziele zur flächendeckenden Mobilfunkversorgung auch Vorteile für den ländlichen Raum bringen?
Landrat Michael Lieber, der Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel und die Wirtschaftsförderung des Kreises Altenkirchen trafen sich hierzu mit Herrn Frank Harksel, kommunaler Ansprechpartner für Mobilfunk von der Deutschen Telekom Technik GmbH, um über die aktuelle Mobilfunkversorgung im Kreis zu sprechen und um zukünftigen Ausbauvorhaben auszuloten.
Koblenz, Kassel, Trier, Frankfurt am Main, Kaiserslautern, Saarbrücken (ots)
Viele Einsätze, viele Erfolge, mehr Sicherheit, so lässt sich das erste Halbjahr 2019 aus Sicht der Bundespolizeidirektion Koblenz, zuständig für die Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland, zusammenfassen. In den fünf Inspektionen Kassel, Frankfurt am Main, Kaiserslautern, Trier und im Saarland bewältigte die Bundespolizeidirektion Koblenz im ersten Halbjahr insgesamt 277 Einsätze in den Themenfeldern Fahndung, Fußball, Demonstrationen und Großveranstaltungen. Die intensiven Fahndungsmaßnahmen der Bundespolizisten im Grenzraum, an den Bahnhöfen und in den Zügen führten im ersten Halbjahr 2019, bei ca. einer halben Million Fahndungsabfragen, zu mehr als 9.400 Fahndungstreffern. In 654 Fällen lag ein Haftbefehl vor.
Liebenscheider Kirche wird saniert
Liebenscheid (shg) Knapp 200 Jahre lang schmückte das verschnörkelte Turmkreuz aus Metall mit dem goldenen, Posaune spielenden, Engel an der Spitze die Kirche in Liebenscheid. Vor knapp drei Jahren dann fielen Teile der Blechverkleidung am Übergang zum Turmkreuz herunter und das Kreuz musste aus Sicherheitsgründen abgenommen werden. Eine Überprüfung ergab, dass durch eingedrungene Feuchtigkeit Teile der historischen Holzkonstruktion des Daches morsch waren. Eine aufwändige Sanierung wurde nötig, bei der tragende Balken im Dach erneuert werden müssen. „Keine leichte Aufgabe“, sagt Architektin Bianca Mille, „denn die Traglast der Balken muss jeweils zunächst umverteilt werden, damit die Holzkonstruktion ausgetauscht werden kann und das Dach stabil bleibt. Und die neuen Balken sind Handarbeit auf höchstem Niveau, die kann man nicht im Baumarkt kaufen.“ Bianca Mille verfügt über langjährige Erfahrung in der Sanierung denkmalgeschützter Kirchenbauten.
Weiterlesen ...Mehr Kapazitäten für Schülerinnen und Schüler – einzelne Zusatzfahrten entfallen aufgrund reduzierter Zuschüsse
Marienrachdorf/Montabaur, 03. August 2026
Zum Fahrplanwechsel am 9. August 2026 erweitert FriBus das Angebot im Schülerverkehr und reagiert damit auf die weiter steigenden Schülerzahlen im Westerwald. Gleichzeitig müssen aufgrund reduzierter öffentlicher Zuschüsse einzelne Zusatzfahrten, die im vergangenen Jahr eingeführt wurden, wieder entfallen.
Im Mittelpunkt der Fahrplananpassungen steht die Verbesserung der Schülerbeförderung. Für den Schulstandort Dierdorf werden künftig zur Mittagszeit zwei zusätzliche Busse eingesetzt. Auf der Linie 425 zwischen Höhr-Grenzhausen und Montabaur sorgt morgens ein Gelenkbus für mehr Platz. Darüber hinaus verbessert FriBus den Nachmittagsverkehr von der Realschule Wirges in Richtung Verbandsgemeinde Selters und richtet für das Gymnasium Marienstatt einen zusätzlichen Verstärkerbus ein. Mit diesen Maßnahmen stellt FriBus sicher, dass Schülerinnen und Schüler auch zum Schuljahresbeginn zuverlässig und mit ausreichenden Kapazitäten an ihr Ziel gelangen.
Paul König hält der EG Diez-Limburg die Treue und geht damit in seine bereits sechste Spielzeit im EGDL-Trikot. Der gebürtige Berliner hat sich längst zu einer Identifikationsfigur entwickelt, die auch künftig unter der Regie von Coach Nils Krämer auf Punktejagd gehen wird.
Der Weg des 26-jährigen in die Lahnstadt war vielseitig: Nach seiner Ausbildung im Nachwuchs der Dresdner Eislöwen zog es den Angreifer für eine Station zu den Atlanta Mad Hatters in die USPHL Premier, ehe er über die Icefighters Leipzig den Sprung zu den Rockets schaffte. Seit der Saison 2021/22 hat der Linksschütze sämtliche sportlichen Etappen des Vereins mitgestaltet – von der Oberliga Nord über die BeNeLiga und CEHL bis hin zur Regionalliga.
Weiterlesen ...Am Samstag, den 01. August lud die Region 1 des Chorverbandes Rheinland-Pfalz zur inzwischen 8. Nacht der Chöre nach Hachenburg ein. 13 Singgemeinschaften aus den Kreisen Altenkirchen, Rhein-Lahn und Westerwald kamen für sechs Stunden zusammen, um auf dem sehr gut besuchten Alten Markt eine klingende Visitenkarte des Chorgesanges abzugeben.
Die Bandbreite der Musikgenres bewegte sich zwischen Klassik-Geistlich bis Modern und Pop/Gospel. Die Chorformate variierten von Männerchor bis gemischter Chor, inkl. Projektformaten - aus unterschiedlichen Chorgemeinschaften zusammengefunden.
Unter den zahlreichen Besuchern war auch die neue Vorsitzende des Chorverbandes Rheinland-Pfalz, Dr. Tanja Machalet. Der Abend klang im offenen Singen mit dem Westerwaldlied von Oliver Gies, das zum 100. jährigen Bestehen des Chorverbandes neu arrangiert wurde, aus. (Birgit Klima)
Es war wieder soweit. Die jährliche Stadtmeisterschaft im Schießen bei der St. Sebastianus
Schützengesellschaft Höhr e.V. stand an. So wurden die Noten zur Seite gelegt und die angebotenen
Übungstermine genutzt.
Am Samstag, den 1. August ging es los. 31 Mannschaften lokaler Vereine und Gruppen waren
angetreten. Der MGV Höhr e.V. startete mit 3 Teams.
Nach und nach gingen die 4-er Gruppen an die Bahnen, um auf 50 m möglichst viele Punkte auf der
Scheibe mit dem Gewehr zu treffen. Danach hieß es warten, bis alle Teilnehmer geschossen hatten.
Bei schönstem Sonnenschein, guter Unterhaltung, kühlen Getränken, leckeren Speisen und toller
Blasmusik des Musikvereins Hillscheid ging die Zeit schnell vorbei.
Koblenz (ots)
"Erfreulich friedlich"... so einfach lässt sich der bisherige polizeiliche Einsatzverlauf zu der Techno-Veranstaltung Nature One 2026 beschreiben. Das spiegelt sich auch bislang in den Zahlen und Statistiken wider. Veranstaltungsbedingte Delikte wie Diebstähle, Körperverletzungen waren die absolute Ausnahme. Das ist sicher auch auf die deutlich sichtbare Präsenz der Einsatzkräfte im Veranstaltungsraum und auf den Campingarealen zurückzuführen.
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