Montabaur (ots)
Am Donnerstag, den 12.03.2020 wurde durch die Polizeidirektion Montabaur eine Großkontrolle zur Bekämpfung von Wohnungseinbruchsdiebstählen durchgeführt.
An zwei Kontrollstellen im Rhein-Lahn-Kreis, B260 in Singhofen und L318 Gemarkung Hambach, sowie einer Kontrollstelle im Bereich der BAB 3- Abfahrt Ransbach-Baumbach, im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Montabaur, wurden Fahrzeuge und dazugehörige Insassen kontrolliert. Des Weiteren wurden mobile Kontrollen im Nahbereich der Kontrollstellen durchgeführt.
Die Hachenburger Kulturzeit sagt folgende Events ab:
William Wahl am 14. März, die Lesung und das Konzert mit der Holocaust-Überlebenden Esther Bejarano am 22. März, das Spirituelle Festival „Frühlingserwachen“, das von 29. April bis 3. Mai hätte stattfinden sollen, sowie Anny Hartmann am 23. April.
Der Auftritt von Sascha Grammel ist vom 3. April auf 8. Dezember verschoben worden. Bereits gekaufte Grammel-Tickets behalten ihre Gültigkeit.
Der Wald als Lebensraum kommt in der Stadt oftmals zu kurz. In dicht besiedelten Bereichen erfüllt der Wald eine Naherholungsfunktion und die erfordert zum Beispiel auch eine deutliche höhere Verkehrssicherung. Hohle und abgestorbene Bäume sind daher selten zu finden. Dabei dienen gerade sie als Lebensraum. Die Limburger Stadtgärtnerei wollen dieses Manko ausgleichen und schaffen Lebensraum durch zahlreiche aufgehängte Nistkästen.
„Wir möchten mit den künstlich geschaffenen Nisthilfen geeignete Brutstätten in verkehrssicheren Bäumen liefern“, sagt Matthias Beul, Leiter der Stadtgärtnerei. Die Nistkästen dienen nicht nur Vögeln, sondern zum Beispiel auch Fledermäusen.
Bei neuangepflanzten Bäumen werden die Nistkästen an einem Pfosten montiert, da die Bäume noch zu klein sind. In den verschiedenen Streuobstwiesen der Stadt, die meist am Rand der besiedelten Flächen liegen und natürliche Bedingungen bieten, haben die Stadtgärtner Niströhren für den Steinkauz angebracht. Verbunden ist das Anbringen der Röhren mit dem Wunsch, dass diese kleine Eulenart sich auch in den Obstbäumen ansiedelt.
Ortsgemeinde, evm und KEVAG Telekom installieren Hotspot
WALLMEROD. Ganz einfach und schnell im Internet surfen – das können nun die Besucher der Bücherei in Wallmerod. Denn hier hat die Ortsgemeinde, zusammen mit der Energieversorgung Mittelrhein (evm) und ihrer Tochter KEVAG Telekom, einen kostenlosen Hotspot eingerichtet, der öffentliches Internet bereitstellt. „Im Rahmen unserer Bewerbung beim Bibliotheksverband für die Ausstattung mit modernen Medien war für uns der Schritt zu diesem neuen Angebot sehr wichtig“, erklärt die Leiterin der Bücherei, Barbara Brass. „Gerne helfen wir den Besuchern beim Einrichten der WLAN-Verbindung. Es ist festzustellen, dass auch immer mehr ältere Besucher ein solches Angebot schätzen.“ Des Weiteren stehen neuerdings ein Laptop und ein Tablet für die Nutzung bereit. Damit eröffnet sich ein weiteres Feld in die digitale Welt von Literatur und Medien.
Das Programm:
Donnerstag, 18. Juni 17:30Uhr Zeltaufbau und Herrichten des Festplatzes
Freitag, 19. Juni 18:00 Uhr Kranzwickeln der Kirmesjugend
Samstag, 20. Juni 15:00 Uhr Kirmesbaumstellen
20:00 Uhr Musik und Tanz mit „DJ Julian“
von VTP-Veranstaltungstechnik
Der Kulturförderverein der Verbandsgemeinde Wallmerod lädt zum „Plattschwätzen“ ein. Am Freitag, den 07. August um 19 Uhr, findet in „Eidtsfritze Schauer“, Kirchstr. 4 in Hundsangen wieder ein Abend mit Vorträgen „uff Platt“ statt. Wer Interesse hat, etwas vorzutragen oder zu singen, kann sich gerne bei Brinja Marschall Tel. 06435 508-338 (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und Dieter Ehinger Tel. 06435 508-221 (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) melden. Gerne kann auch spontan etwas vorgetragen werden. Die musikalische Unterhaltung ist, wie immer, von „Eidtsfritze Hubert“ und „Onnergässer Otto“ gesichert. Für die Verpflegung steht die Freiwillige Feuerwehr Hundsangen hinter der Theke und am Grill. Die Gäste können gerne mit einstimmen, wenn Volkslieder und Schlager gesungen werden. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.
( Simone Kappes )
Gemeinschaftsveranstaltung mit der NABU-Gruppe Guckheim
Sonntag, 21. Juni, 10:00 - ca. 13:00 Uhr
Referent: Prof. Dr. Klaus Fischer, Koblenz, Institut für Integrierte Naturwissenschaften Abteilung Biologie der Universität Koblenz
Treffpunkt: 56457 Westerburg, Wäller Park, Rheinhold-Ferger-Straße, am Eingangstor der
ehem. Wäller Kaserne
Mitzubringen: Fernglas, evtl. Spektiv und Bestimmungsbuch/App
Teilnahmebeitrag: Kostenfrei - aber wir freuen uns über eine SPENDE!
„Sonntagsausklang“ – so nennt sich eine Andachtsreihe, die Ehrenamtliche der Evangelischen Christusgemeinde Sayn-Wied-Westerwald Ende April ins Leben gerufen haben. Etwa drei Mal pro Monat lädt das Team um 18 Uhr in die Evangelische Kirche Rückeroth ein – zum Innehalten, Zuhören, Beten, Singen. Ein Herzenssache für die Engagierten: Alle Helfenden wirken unentgeltlich am „Sonntagsausklang“ mit.
Hanne Michel ist seit Jahrzehnten in der Kirchengemeinde Rückeroth aktiv und erklärt die Idee hinter dem Projekt: „Seit unsere Region zur Gesamtkirchengemeinde zusammengewachsen ist, findet hier in Rückeroth nur noch einmal im Monat ein Gottesdienst statt. Uns war es aber ein Anliegen, jede Woche eine Art Gottesdienst im Ort zu feiern.“
Mit „uns“ meint sie einen Kreis engagierter MitarbeiterInnen, die das Projekt ins Leben gerufen haben. Seit April finden in den Wochen ohne regulären Sonntagsgottesdienst die Feiern statt: mit viel Musik, Predigten, gemeinsamen Gebet und Zeit, zur Ruhe zu kommen. „Wir haben etliche UnterstützerInnen gefunden“, freut sich Hanne Michel: „Menschen, die ehrenamtlich Musik machen oder predigen und den Gottesdienst zu etwas Besonderem machen: Eine klassische Liturgie gibt’s abgesehen vom Vaterunser und dem Segen nicht; die Abende sind recht frei und lassen Raum.“
Das kommt offenbar an, denn die Abende waren bislang immer gut besucht. Nach dem nächsten am 21. Juni gibt es dann erst einmal eine Sommerpause, danach geht die Reihe weiter: Am 16. August sind wieder alle eingeladen, in der Evangelischen Kirchen Rückeroth mitzufeiern und den Sonntag in Ruhe ausklingen zu lassen.
(Peter Bongard)
Der FDP-Kreisverband Westerwald hat sich beim Bezirksparteitag des FDP-Bezirksverbandes Koblenz in Neuwied personell, inhaltlich und in den Debatten deutlich eingebracht. Im Mittelpunkt standen aus Westerwälder Sicht ein einstimmig angenommener Antrag zur Auflösung der Pflegekammer Rheinland-Pfalz sowie personelle Veränderungen im Bezirksverband.
Besonders freuen konnte sich der Kreisverband über die Wahl von Patrick Häbel in den Bezirksvorstand. Häbel, stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP Westerwald, wurde mit einem starken Ergebnis von 88 Prozent der Stimmen zum Beisitzer gewählt. Er wird künftig als neue Personalie aus dem Westerwald die Interessen des Kreisverbandes im Bezirksvorstand vertreten.
Für die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der St.-Martin-Grundschule in Elkenroth wurde der Besuch bei der Feuerwehr zu einem spannenden Erlebnis. Das Gemeinschaftsprojekt der Löscheinheiten Elkenroth und Kausen fand in diesem Jahr erstmals unter dem Motto „Nur gemeinsam geht’s voran“ statt.
Zu Unterrichtsbeginn wanderten die Abgangsklassen zum Elkenrother Feuerwehrhaus. Dort empfingen sie Florian Hüsch (FF Elkenroth) und Stefan Schwan (FF Kausen) sowie viele weitere Betreuer und Helfer der beiden Wehren.
Nach einer kurzen Begrüßung wurden die rund 50 Kinder in fünf gemischte Gruppen eingeteilt. Anschließend durchliefen sie abwechslungsreiche Stationen: Sie lernten die persönliche Schutzausrüstung einer Einsatzkraft kennen, erhielten Einblicke in ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) und übten den praktischen Umgang mit Feuerlöschern und Strahlrohren. Weitere Experimente verdeutlichten den sicheren Umgang mit Feuer. Zudem erfuhren die Kinder, wie ein Notruf korrekt abgesetzt wird und weshalb Rauchmelder lebenswichtig sind. Dabei nutzten die Feuerwehrleute das Schulklassenbetreuerset der Verbandsgemeinde-Feuerwehr mit Brandhaus, Notrufkoffer samt Telefonanlage und einem Experimentierkoffer.
Zum Abschluss verabschiedeten sich die Feuerwehrkameraden mit einem eindrucksvollen „Knall“, indem sie eine Fettexplosion demonstrierten. Mit kräftigem Applaus bedankten sich die Kinder für den gelungenen Vormittag. (Sarah Brühl)