Höhr-Grenzhausen (ots)
Am 10.10.2025 um 23:24 Uhr kam es auf der L307 zwischen Höhr-Grenzhausen und Hilgert zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem sechs junge Menschen zwischen 18 - 23 Jahren zu Schaden kamen. Ein mit fünf Personen besetzter PKW beabsichtigte, von der K117 auf die L307 einzubiegen. Dabei übersah er den vorfahrtsberechtigten PKW eines 23-Jährigen, der die L307 von Höhr-Grenzhausen kommend in Richtung Hilgert befuhr. Der PKW aus Richtung Höhr-Grenzhausen kollidierte in der Folge frontal mit die Fahrerseite des anderen PKW, der aus Richtung Alsbach kam.
Hilchenbach (ots)
Am Donnerstagnachmittag (09.10.2025) sind Polizei und Feuerwehr zu einem Dachstuhlbrand in die Straße "Im Unteren Marktfeld" in Hilchenbach alarmiert worden.
Gegen 15:45 Uhr rückten die Einsatzkräfte aus. Vor Ort konnten durch ein Dachfenster Flammen sowie eine starke Rauchentwicklung wahrgenommen werden. Zu diesem Zeitpunkt hatten bereits alle Bewohner das Haus verlassen.
Die Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen. Es entstand jedoch nach ersten Erkenntnissen hoher Sachschaden im unteren sechsstelligen Bereich.
Mehrere Wohnungen sind derzeit unbewohnbar. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei hinsichtlich der Brandursache laufen. Eine Fahrlässigkeit kann derzeit nicht ausgeschlossen werden. (Polizei Siegen Wittgenstein)
Am Laacher See im Kreis Ahrweiler hat sich in der Nacht zu Freitag ein Erdbebenschwarm ereignet. Nach Angaben von Erdbebennews wurden innerhalb von rund zwölf Stunden mindestens 90 sehr kleine Beben unter dem Vulkan registriert. Das Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz bestätigte drei Ereignisse mit Magnituden von 0,6 bis 0,9 in bis zu sieben Kilometern Tiefe. Spürbar waren die Erschütterungen nicht. Das Epizentrum lag am Westufer des Sees nahe dem Kloster Maria Laach.
Zuvor war in rund 30 Kilometern Tiefe bei Kruft ein sogenanntes DLF-Erdbeben festgestellt worden, das auf Bewegungen von Magma oder Gasen in der Erdkruste hinweist. Fachleute sehen darin keinen Hinweis auf einen unmittelbar bevorstehenden Vulkanausbruch, beobachten die Aktivität aber genau.
Der Schwarm gilt als der deutlichste seiner Art seit Beginn des seismologischen Monitorings in der Region vor rund 20 Jahren. (RWW)
Die Regionalnachrichten immer zur "ungeraden Stunde" hören unter: live.radiowesterwald.de
Weitefeld: VW-Fahrerin bei Unfall auf K110 leicht verletzt
Rheinland-Pfalz: Pflegestufe 1 bleibt – Schutz für über 860.000 Menschen
Rheinland-Pfalz: Nachtragshaushalt 2025/2026 stärkt Bildung, Infrastruktur und Kommunen
Auf der K110 bei Weitefeld kam es zu einem Verkehrsunfall, als eine 26-jährige VW-Fahrerin in einer Kurve ausweichen musste. Ein entgegenkommendes Fahrzeug schnitt ihre Spur, wodurch sie die Kontrolle über ihr Auto verlor. Das Fahrzeug überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Die Fahrerin konnte sich selbst befreien und wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Das flüchtige Fahrzeug wurde von der Polizei gesucht. Glücklicherweise wurden keine schweren Verletzungen gemeldet.
Die Westerwälder SPD-Bundestagsabgeordnete Tanja Machalet setzt sich für den Erhalt der Pflegestufe 1 ein. Über 860.000 Menschen sollen so zunächst weiterhin in ihren eigenen vier Wänden wohnen bleiben können. Kritiker hatten aus Kostengründen eine Abschaffung vorgeschlagen. Besonders Menschen, die nur leichte Unterstützung im Haushalt benötigen, würden ohne diese Stufe stark benachteiligt. Die Pflegekommission soll ihre Arbeit in Ruhe fortsetzen, um verlässliche Entscheidungen zu treffen, heißt es aus Mainz zu der Debatte um die Abschaffung der Pflegestufe.
Der Nachtragshaushalt 2025/2026 stellt rund 600 Millionen Euro zusätzlich für kommunale Projekte bereit. Ministerpräsident Schweitzer betont Investitionen in Schulen, Kitas, Straßen, Brücken, Klimaschutz und Digitalisierung. Ziel ist es, Städte und Landkreise zu stärken und die Zukunft des Landes zu sichern. Finanzministerin Ahnen erklärt, dass zusätzliche Ausgaben durch Rücklagen gedeckt werden, sodass der strukturelle Haushaltsausgleich erhalten bleibt. Rheinland-Pfalz bleibt handlungsfähig und setzt auf nachhaltige Investitionen.
MONTABAUR. Mit einer kleinen internen Feier hat der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn seinen neuen Caritas-Laden am Kleinen Markt 6 in der Montabaurer Fußgängerzone eröffnet. Gemeinsam mit der Pfarrei St. Peter Montabaur wurde ein Ort geschaffen, der weit mehr sein soll als ein klassisches Ladengeschäft.
Die Räumlichkeiten waren Ende vergangenen Jahres frei geworden, nachdem der Caritas-Anziehpunkt, der Secondhandladen des Caritasverbandes, innerhalb der Montabaurer Fußgängerzone in die Kirchstraße 17 umgezogen war. Seitdem stand das Ladenlokal leer. Umso größer ist die Freude bei den Verantwortlichen, dass die Räume nun wieder mit Leben gefüllt werden können.
Moderne Photovoltaik-Anlage spart Energie, Kosten und CO₂
Mit einem symbolischen Knopfdruck hat die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland die neue Photovoltaik-Anlage auf dem Parkplatz der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises offiziell in Betrieb genommen. Das Großprojekt wurde mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz realisiert und markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu mehr Klimaschutz, Energieeffizienz und Versorgungssicherheit der Kreisverwaltung.
Im Rahmen des Projekts mit einem Investitionsvolumen von rund 3,3 Millionen Euro entstand eine moderne Stahlkonstruktion mit drei großflächigen Carports, die insgesamt sechs Parkreihen überspannen. Auf deren Dächern wurden 840 Solarmodule mit einer Fläche von insgesamt 1.731 Quadratmetern installiert. Die Anlage erreicht eine Leistung von bis zu 382,2 kWp, um künftig einen großen Teil des Strombedarfs der Kreisverwaltung zu decken. Ein leistungsfähiger Batteriespeicher mit einer Kapazität von rund 450 kWh sorgt dafür, dass überschüssig erzeugte Energie zwischengespeichert werden kann. Unter optimalen Bedingungen lässt sich damit die Grundlast des Verwaltungsgebäudes – etwa für Server, Heizungs- und Klimatechnik – für acht bis zehn Stunden außerhalb der regulären Dienstzeiten versorgen.
Kreis Altenkirchen. Es gibt kaum ein qualitativ hochwertigeres Fleisch als Wildbret aus heimischen Wäldern. Die Nachfrage ist entsprechend hoch – was sich seit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Sieger- und Sauerland und den damit verbundenen Schutzmaßnahmen im Kreis Altenkirchen drastisch geändert hat. „Schwarzwild lässt sich momentan überhaupt nicht mehr vermarkten“, berichtet Jörg Wirths. Der Kreisjagdmeister war jetzt Teilnehmer einer Gesprächsrunde, zu der Landrat Dr. Peter Enders Waldbesitzer und Vertreter der Landwirtschaft eingeladen hatte. Bereits seit vielen Wochen steht die Veterinärabteilung der Kreisverwaltung fast täglich im Austausch mit anderen Behörden sowie den Beteiligten vor Ort, um ein konzertiertes Vorgehen zu gewährleisten. Erklärtes Ziel ist und bleibt, eine Ausbreitung der Seuche auf den Norden von Rheinland-Pfalz zu verhindern.
Weiterlesen ...Isselbach.
Im Zeitraum zwischen Mittwoch, 10. Juni, und Montag, 15. Juni, beschädigten Unbekannte insgesamt 40 Leitpfosten an der Kreisstraße 19 zwischen Hirschberg und Isselbach. Die Leitpfosten wurden augenscheinlich sinnlos aus den Verankerungen getreten, wodurch ein nicht unerheblicher Sachschaden entstand. Personen, die Hinweise zur Tat bzw. dem oder den Tätern geben können, werden gebeten, die Polizeiinspektion Diez, Tel. 06432-6010, zu kontaktieren. (Polizei Diez)
Hirschberg.
Am Donnerstag, 18. Juni, geriet gegen 11:40 Uhr der Container eines Müllfahrzeugs in der Hauptstraße in Hirschberg in Brand. Der Fahrer des Lkw entlud den Container geistesgegenwärtig auf die Fahrbahn, um ein Übergreifen des Feuers auf das Fahrzeug zu verhindern. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand zügig löschen. Als vermutliche Ursache für den Brand konnten in dem Müll mehrere illegal entsorgte Akkupacks festgestellt werden, die sich aufgrund der hohen Temperatur entzündet haben dürften. Die Bundesstraße 417 war in dem Bereich für mehr als zwei Stunden voll gesperrt. (Polizei Diez)
Musik, Begegnung und Sommerstimmung auf dem Marktplatz
Wenn die Temperaturen steigen, wird der Marktplatz in Bad Marienberg zur Open-Air-Bühne: Das Bad Marienberger Sommerfestival 2026 lädt im Juli und August zu vier musikalischen Dienstagabenden ein. Jeweils von 19:00 bis 22:00 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm aus Rock, Pop und Rock’n’Roll – kombiniert mit entspannter Atmosphäre und geselligem Miteinander.
Das Festival hat sich als fester Bestandteil des sommerlichen Veranstaltungskalenders etabliert und bietet neben Live-Musik auch vielfältige Möglichkeiten zum Treffen, Verweilen und Genießen mitten in der Stadt.