Kreis Altenkirchen. Wenn es eine Lehre aus den unterschiedlichsten Katastrophen der jüngeren Vergangenheit gibt, dann die: Ohne eine funktionierende Kommunikation gerät jede Lage außer Kontrolle, ist an wirksame Hilfe nicht zu denken. Fallen die Mobilfunknetze aus, geht gar nichts mehr. Vor diesem Hintergrund hat die Kreisverwaltung Altenkirchen jetzt vier Satellitentelefone für den Katastrophenschutz angeschafft.
Die Diskussion war ins Rollen geraten, nachdem vor einigen Monaten Wörter wie „Gasmangellage“ und „Stromausfall“ ins deutsche Vokabular aufgenommen werden mussten. Auch im Landkreis werden – oftmals hinter den Kulissen – verschiedene Maßnahmen vorbereitet, um für den Krisenfall gewappnet zu sein. Das betrifft eben auch die Kommunikation. „Wir haben erkannt, dass wir uns breiter aufstellen müssen, was die Erreichbarkeit in solch einer Situation angeht“, berichtet Ralf Schwarzbach, Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Kreises.
Bendorf (ots)
Am späten Nachmittag des 17.05.2023 kam es in der Hauptstraße in Bendorf zu einem Balkonbrand. Der Balkon eines Mehrfamilienhauses geriet aus bislang ungeklärter Ursache in Brand und drohte auf angrenzende Räume überzugreifen. Durch die Feuerwehr in Bendorf konnte eine Ausbreitung des Brandes erfolgreich verhindert und der Brand schließlich auch vollständig gelöscht werden. Der Schaden an Haus und Balkon dürfte sich auf etwa 70.000 EUR belaufen. Personen wurden glücklicherweise nicht verletzt. In der Hauptstraße kam es wegen der Löscharbeiten für ca. 90 Minuten zu Verkehrsbehinderungen.
Als Brandursache wird ein nicht ausreichend abgelöschter Grill auf dem Balkon vermutet. (Quelle Polizei Bendorf)
Ein Westerwälder ärgert sich über die medizinische Notfallversorgung im Westerwald, das Gesundheitssystem und Gesundheitsminister Lauterbach. Der Vater des Mannes erhielt eine Notfallüberweisung zu einem Lungenarzt. Da er herzkrank, Diabetiker und Krebspatient ist und die Blutwerte sehr schlecht sind, hatte der Hausarzt auf einen stationären Aufenthalt gedrungen. Eigenen Schilderungen zufolge hat der Hausarzt mehrfach versucht, dass Krankenhaus Dernbach und deren angeschlossene Lungenarztpraxis zu erreichen, ohne Erfolg. 
(Foto: privat)
Anschließend begann für die beiden eine Odyssee zur medizinischen Versorgung durch die Region. Erst nach zwei Stunden in der Notaufnahme des Krankenhauses Dernbach wurde eine Terminvereinbarung für nächste Woche vorgeschlagen. Dem Vater ging es unterdessen schlechter und man entschloss sich nach Montabaur zu einem Lungenarzt zu fahren. Dieser meldete sich beim Krankenhaus Montabaur wo er jedoch niemanden erreichte. Von der Arztpraxis aus ging es für Vater und Sohn schließlich weiter in die Notfallaufnahme des Krankenhauses Montabaur. Dort wurde mitgeteilt, es seien keine Betten frei. Im Internet machte der Westerwälder seinem Ärger Luft: „ Ich schäme mich für dieses Land, mein Vater war nie arbeitslos und hat immer in die Kassen einbezahlt und sitzt nun hier als Bittsteller um ärztliche Hilfe. Herr Lauterbach, schämen sie sich, so mit dem eigenen Volk umzugehen“. (Quelle RWW / Internet)
Montabaur (ots)
Am heutigen Nachmittag ereignete sich auf der K 163, Gemarkung Nomborn ein Verkehrsunfall wodurch 4 Personen, zum Teil, schwer verletzt wurden. Der Unfallverursacher, ein 19-jähriger Mann aus der Verbandsgemeinde Montabaur, beabsichtigte auf der K 163, nach links in Richtung Nomborn abzubiegen. Dabei übersah er, aus bislang unbekannten Gründen, einen Pkw, der die K 163, aus Richtung Nentershausen in Richtung Heilberscheid befuhr. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Der Unfallverursacher wurde nur leicht verletzt. In dem entgegenkommenden Pkw wurde die Fahrzeugführerin sowie ihre beiden Kinder schwer jedoch nicht lebensgefährlich verletzt. Im Einsatz waren neben der Polizei Montabaur vier Rettungswagen, zwei Notärzte sowie ein Rettungshubschrauber. (Quelle Polizei Montabaur)
Engagement im Umweltsektor
Auch im nächsten Jahr möchte die Verbandsgemeinde Wallmerod das Engagement der
Bürger*innen im Bezug auf unsere Natur und Umwelt honorieren. Dafür wird der
Biodiversitätspreis zum zweiten Mal vergeben. Der freundschaftliche Wettbewerb soll die
Menschen in Ihrem Engagement bestärken und aufzeigen, dass Klima und Umweltschutz
Themen sind, bei denen jeder einen Beitrag leisten kann, denn jedes noch so vermeintlich
kleine Projekt zählt.
Herzlichen Glückwunsch: 17 Feuerwehrleute aus der Verbandsgemeinde (VG) Montabaur haben erfolgreich ihre Grundausbildung abgeschlossen und wurden zu Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern ernannt. Sie treten jetzt in den aktiven Dienst in einer der 18 Freiwilligen Feuerwehr ein; zwei Feuerwehrleute gehören künftig der Werksfeuerwehr bei Klöckner Pentaplast in Heiligenroth an. Der abschließende Lehrgang beendet die zweijährige Ausbildungszeit mit insgesamt fünf Wochenend-Seminaren zu verschiedenen Aspekten der Feuerwehrarbeit. Stets werden Theorie und praktische Übungen miteinander kombiniert.
Weiterlesen ...Bundesweit beteiligen sich heute Städte, Landkreise und Gemeinden am Aktionstag „Kommunen am Limit“, um auf die dramatische kommunale Finanzsituation aufmerksam zu machen. Die drei kommunalen Spitzenverbände – Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag und Deutscher Städte- und Gemeindebund – haben gemeinsam zu diesem Aktionstag aufgerufen und fordern von Bund und Ländern, endlich entschlossen zu handeln und wirksame Maßnahmen gegen die kommunale Finanzkrise zu ergreifen.
Weiterlesen ...Verantwortung vor Symbolpolitik
Der FDP-Kreisverband Westerwald wird bei der kurzfristig notwendig gewordenen Landratswahl keinen eigenen Kandidaten und keine eigene Kandidatin ins Rennen schicken. Diese Entscheidung sei nach intensiver Beratung und sorgfältiger Abwägung getroffen worden.
Die FDP Westerwald macht zugleich deutlich, dass es in den eigenen Reihen geeignete Persönlichkeiten gebe, die fachliche Kompetenz, Führungserfahrung und Verantwortungsbewusstsein für ein solches Amt mitbringen. Gerade diese Persönlichkeiten stünden jedoch beruflich, unternehmerisch oder familiär in Verantwortung. Die sehr kurzfristige Wahl stelle sie daher vor erhebliche praktische und persönliche Herausforderungen.
Landrat zu Besuch bei der Fa. Heidrich in Daaden
Kreis Altenkirchen/Daaden. Wenn ein Handwerksbetrieb 120 Jahre lang allen Stürmen der Zeit getrotzt hat und immer noch kerngesund dasteht, haben die Verantwortlichen viel dafür getan, dass der symbolische Spruch vom „goldenen Boden“ gar nicht so weit hergeholt ist. Dabei geht es in diesem Fall nicht um ein Edelmetall, sondern um den typischsten aller Rohstoffe des Westerwalds: Mit Holz ist das Möbelhaus und die Tischlerei Heidrich in Daaden zu dem geworden, was es heute ist – ein Aushängeschild des regionalen Handwerks, wo bei aller Traditionspflege stets rechtzeitig an den richtigen Stellschrauben in Richtung Zukunftsfähigkeit gedreht wird.
Am Sonntag, den 28. Juni findet das nächste Kurkonzert in Bad Marienberg statt.
Von 16:00 bis 17:00 Uhr spielt das Akkordeon-Orchester Westerwald im Kurpark Bad Marienberg.
Die Kulisse des Musikpavillons im Kurpark bietet dabei den perfekten Rahmen für einen entspannten Nachmittag voller Musikgenuss.
Gerne können Getränke zum Konzert mitgebracht werden.
Die Bad Marienberger Gastronomie freut sich darauf, die Konzertbesucher vor oder nach dem Kurkonzert zu bewirten.
Der Eintritt ist frei.
Wir freuen uns darauf, Sie beim Kurkonzert „sonntags um vier“ im Musikpavillon begrüßen zu dürfen. (VG Bad Marienberg)