Höhr-Grenzhäuser wirbt für den „Grünen Hahn“
Westerwaldkreis. Hartmut Baden ist zum kirchlichen Umweltauditor zertifiziert worden. Der Umweltbeauftrage des Evangelischen Dekanats Westerwald ist nun befähigt, Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen im Rahmen des Programms „Grüner Hahn“ zu beraten und zu begleiten. Der „Grüne Hahn“ ist das Umweltmanagement der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Es unterstützt Gemeinden und kirchliche Einrichtungen dabei, ihr umweltgerechtes Verhalten zu überprüfen und zu verbessern. Der „Grüne Hahn“ ist auf der Grundlage der Europäischen Umweltaudit-Verordnung (EMAS) entwickelt worden.
Limburg (ots)
(däu)Am Dienstagnachmittag gegen 14:10 Uhr verunglückte ein leerer Sattelzug auf der A3 kurz hinter der Anschlussstelle Limburg Nord. Der 44-jährige Fahrer fuhr mit seinem Gespann auf dem rechten von drei möglichen Fahrspuren, als er auf der regennassen Fahrbahn aus bislang ungeklärter Ursache ins Schlingern geriet. Der Lkw brach nach links über alle Fahrstreifen aus und durchschlug die Mittelleitplanke bis auf die linke Spur der Gegenfahrbahn. Der Fahrer wurde leicht verletzt und vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert. Aus der Zugmaschine lief Diesel auf die Fahrbahn, welcher durch die Feuerwehr gebunden wurde. Inwieweit der Kraftstoff in die Kanalisation gelangte, konnte bislang nicht geklärt werden. Ein Mitarbeiter der unteren Wasserbehörde war diesbezüglich vor Ort. Für die Unfallaufnahme und die umfangreichen Bergungsmaßnahmen mussten in beiden Fahrtrichtungen der jeweils linke und mittlere Fahrstreifen für mehrere Stunden gesperrt werden. In beiden Fahrtrichtungen bildete sich ein kilometerlanger Rückstau. Der Schaden an dem verunglückten Sattelzug sowie an der Mittelleitplanke beträgt mehrere Zehntausend Euro. (Quelle Polizei Limburg)
Blended Learning:
Informationsveranstaltung am 22. Juni in der Kreisvolkshochschule in Altenkirchen
Altenkirchen/Kreisgebiet. Am Dienstag, dem 15. September, startet die Kreisverwaltung Altenkirchen einen neuen Qualifizierungskurs für Kindertagespflege nach dem kompetenzorientierten Qualifizierungshandbuch (QHB). Der Kurs wird erstmals in der Blendend-Learning-Version durchgeführt, das heißt, es gibt sowohl Präsenzveranstaltungen als auch Online-Seminare. Die Teilnahme für künftige Tagesmütter und -väter kostet 195 Euro. Bereits am Montag, dem 22. Juni, gibt es um 18.30 Uhr eine Infoveranstaltung für alle Interessenten in der Kreisvolkshochschule Altenkirchen. Dabei stehen die Kursleiterin und die Mitarbeiterinnen der Kindertagespflege für Fragen zur Verfügung. Bild:
Viele Eltern entscheiden sich bewusst für die Kindertagespflege. Mitte September startet die Kreisverwaltung einen Blended-Learning-Kurs für künftige Tagesmütter und -väter. Am 22. Juni findet dazu ein Infoabend in Altenkirchen statt. ( Quelle / Foto: Kreisverwaltung Altenkirchen)
Konzept der VG Wallmerod zur Freibadöffnung greift. Besucher nutzen Online-Buchung und halten die Regelungen ein. Badezeiten können unter www.wallmerod.de gebucht werden.
Trotz Corona-bedingter Auflagen war es ein guter Start in die Saison im Freibad Hundsangen, waren sich die Verantwortlichen der Verbandsgemeinde Wallmerod einig. Die Besucher haben ohne größere Probleme die Möglichkeiten zur Online-Buchung ihrer Badezeit genutzt und auch auf die Regelungen im Bad stellten sich die Gäste sehr schnell ein. Der anwesende Sicherheitsdienst konnte sich auf die Einlasskontrolle konzentrieren und musste darüber hinaus nicht eingreifen.
Bereits für den ersten Badetag hatten sich über 100 Badegäste online registriert und ihre Einlassbestätigung erhalten. Dies sei notwendig, um die Nachverfolgbarkeit sicher zu stellen, erläuterte der zuständige Abteilungsleiter Thomas Wolf. Außerdem soll damit verhindert werden, dass sich Warteschlangen vor dem Schwimmbadgebäude bilden. „Ohne Buchungsbestätigung ist der Einlass ins Freibad nicht möglich. Wer nicht gebucht hat, kann daher gleich zuhause bleiben“, so Wolf weiter.
Nur wenige hundert Meter südöstlich des heutigen Montabaurer Stadtteils Reckenthal befand sich noch im 19. Jahrhundert die Siedlung Sespenroth. Im Jahr 1853 verließen die Bewohner ihr Dorf. Wo heute nur noch Wiesen zu sehen sind, können Besucher nun mittels Augmented Reality (AR) das Dorf virtuell erleben.
„Obwohl Sespenroth von der Landkarte verschwunden ist, wird es durch diese wunderbare Rekonstruktion nicht aus unserer Erinnerung verschwinden“, sagt Ed Rosenthal, ein direkter Nachfahre der Sespenrother Familie Meuer. Mehr als 170 Jahre nach der Auswanderung der Dorfbewohner berührt ihn die Geschichte seiner Vorfahren noch immer.
Weiterlesen ...Altenkirchen. Seit einigen Tagen ist der Bürokratiemelder der Kreisverwaltung Altenkirchen online. Was verbirgt sich dahinter? Im März hatte der Kreistag die Prüfung einer zentralen Meldestelle für Bürokratieabbau beschlossen. Mittlerweile ist ein übersichtliches Online-Portal erstellt worden, über das Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, Vorschläge zum Abbau von überbordender Bürokratie zu machen – schnell, einfach und digital. „Zentrale Meldestelle klingt ja zunächst einmal nach Aufbau von Bürokratie und weniger nach Abbau.
Weiterlesen ...Statement ADAC z:
Das Ende des Tankrabatts darf nicht bedeuten, dass Überlegungen für die Entlastung der Menschen eingestellt werden. Der Krieg im Nahen Osten wird vor allem die Energiepreise weiter treiben und an den Tankstellen werden Autofahrer absehbar wieder Preise über 2 Euro sehen. Die Koalition muss kurzfristig Maßnahmen abstimmen, die zielgerichtet besonders Betroffene entlastet.
Für den ADAC ist eine Senkung der Stromsteuer, die alle Privathaushalte entlastet, ein mögliches Instrument. Eine Zusage, die Stromsteuer nicht nur für Unternehmen, sondern auch für private Haushalte zu senken, ist im Koalitionsvertrag verankert. Ebenso bleibt die Anhebung der Entfernungspauschale eine Option, die sich hinsichtlich Zeit und Entfernung ausgestalten lässt, und besonders Betroffene erreicht. Ein Auslaufen des Tankrabatts ohne baldige Anschlussmaßnahmen ist vor dem Hintergrund der andauernden Herausforderung nicht vermittelbar. (ADAC)
Hahnstätten. In der Nacht auf Mittwoch, den 10. Juni, wurde durch Unbekannte zwischen 22:00 Uhr und 07:30 Uhr in der Straße "Auf der Dahl" ein in einer Grundstückseinfahrt geparkter schwarzer BMW 550d XDrive entwendet. Zeugen, die im Tatzeitraum oder auch im Vorfeld verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Diez, Tel. 06432-6010, in Verbindung zu setzen. (Polizei Diez)
In der Zeit von Dienstag, 09.06.2026, 16.00 Uhr, bis Mittwoch, 10.06.2026, 06.30 Uhr, kam es in Eichelhardt zu einem Diebstahl. Nach bisherigen Erkenntnissen entwendeten unbekannte Täter von der Baustelle des neuen Dorfgemeinschaftshauses eine Rüttelplatte. Weiterhin wurden mehrere hundert Liter Dieselkraftstoff aus vor Ort abgestellten Baufahrzeugen abgezapft. Die Polizei Altenkirchen bittet um Hinweise. (Polizei ALtenkirchen)
Kreis Altenkirchen. Der Brand- und Katastrophenschutz im Landkreis Altenkirchen ist jetzt um eine wichtige personelle Säule ergänzt worden. Matthias Theis, Wehrleiter der Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf, wurde von Landrat Dr. Peter Enders als stellv. Brand- und Katastrophenschutzinspekteur und somit Ehrenbeamter des Kreises verpflichtet. Zuvor hatte es bereits ein einstimmiges Votum für ihn in der Runde der Wehrleiter gegeben. Der 48-Jährige folgt auf Florian Jendrock, der sein Amt vor einiger Zeit zur Verfügung gestellt hatte.
Theis ist auf Kreisebene ein hoch anerkannter Fachmann. Schon einmal (bis 2019) hatte er die Funktion des stellv. BKI inne. „Ich freue mich persönlich sehr. Nicht nur, weil wir mit Matthias Theis eine extrem hohe fachliche Kompetenz gewinnen, sondern weil auch das Zwischenmenschliche hervorragend passt, schließlich kennen wir uns seit vielen Jahren“, so der hauptamtliche BKI Björn Jestrimsky. Auch Landrat Enders zeigte sich zufrieden mit der Neubesetzung: „Im Brand- und Katastrophenschutz ist Teamarbeit ein entscheidender Faktor, daher blicke ich sehr optimistisch in die Zukunft.“ Glückwünsche an Theis kamen auch vom zuständigen Abteilungsleiter „Ordnung und Verkehr“, Peter Deipenbrock.
Mit der Verpflichtung sind die Personalplanungen allerdings noch nicht abgeschlossen. In den Reihen der Feuerwehren wird momentan eine weitere Persönlichkeit für einen zweiten Stellvertreter des BKI gesucht. (Thorsten Stahl)