Dierdorf BAB 3 und L 269 (ots)
Am Donnerstag, 11.06.2020, befuhr eine zivile Funkstreifenbesatzung der Polizeiautobahnstation Montabaur die Bundesautobahn 3 in Fahrtrichtung Frankfurt. Dabei fiel den Beamten ein schwarzer Audi A 3 mit überhöhter Geschwindigkeit auf, der an der Anschlussstelle Neuwied einer Verkehrskontrolle unterzogen werden sollte. Vom Fahrzeugführer wurden die polizeilichen Anhalte-Signale aber missachtet und es entwickelte sich eine Verfolgungsfahrt über die BAB 3, über die Anschlussstelle Dierdorf und die L 269 bis in die Ortslage Dierdorf. Dort konnte der 28 jährige, vermutlich unter Drogeneinwirkung stehende Fahrzeugführer aus der VG Selters, einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Bei der Verfolgungsfahrt über die Landesstraße fuhr der Führer des schwarzen Audi A 3 teilweise über 200 km/h, missachtete alle Verkehrszeichen und überholte an unübersichtlichen Stellen. Die Polizeiautobahnstation Montabaur sucht mögliche Geschädigte, die durch das Verhalten des Fahrzeugführers gefährdet wurden und bittet um Mitteilung unter der angegebenen Rufnummer oder per Mail. (Quelle Polizei Montabaur)
Altenkirchen (ots)
Am Donnerstag, den 11.06.2020, gegen 22:00 Uhr ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall in Altenkirchen auf der B 256. Ein 29 Jahre alter Pkw-Fahrer befuhr die B 256 aus Mammelzen kommend in Richtung Altenkirchen. Kurz vor dem Zubringer auf die Bundesstraße in Richtung Flammersfeld überholte der 29-Jährige mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit, obwohl an der genannten Örtlichkeit die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 70 km/h begrenzt und ein Überholverbot angeordnet ist ein vor ihm fahrendes Fahrzeug um anschließend auf die B 256 in Richtung Flammersfeld aufzufahren. Zeitgleich befuhr eine 25 Jahre alte Fahrzeugführerin die B 414 aus Fahrtrichtung Kroppach kommend und verließ diese an der Abfahrt Altenkirchen / Toom Baumarkt um auf die B 256 aufzufahren. Mit ihr im Fahrzeug war eine weitere Person sowie ein 11 Jahre altes Kind. Aufgrund der überhöhten Geschwindigkeit des 29 Jahre alten Verkehrsteilnehmers konnte dieser dem Kurvenverlauf des Zubringers nicht mehr folgen. Stattdessen fuhr er geradeaus über einen Fahrbahnteiler, kollidierte frontal mit dem auf der Abfahrt befindlichen PKW der 25-jährigen und kam ca. 20 Meter weiter in gleichbleibender Richtung an einer Baumgruppe zum Stehen. Bilanz: Insgesamt wurden bei dem Verkehrsunfall vier Personen, teilweise schwer verletzt, zwei Fahrzeuge total zerstört und es entstand ein Sachschaden von insgesamt etwa 45000, -- EUR. Die Fahrbahn musste professionell gereinigt werden und aufgrund auslaufender Betriebsstoffe wurde die Umweltbehörde informiert um weitere Maßnahmen einzuleiten. Da der 29 Jahre alte Unfallverursacher mit nicht angepasster Geschwindigkeit fuhr, sich dadurch grob verkehrswidrig und rücksichtslos fortbewegte wurde ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet und sein Führerschein sichergestellt. (Quelle Polizei Altenkirchen)
SGD bekommt Post aus dem Kreis: Mehr als 1.500 Unterschriften haben Walter und Tim Hering, Betreiber der Esso-Tankstelle in Mudersbach, sowie Mudersbachs Ortsbürgermeister Maik Köhler und Ulrich Merzhäuser vom Bürgerverein an Landrat Dr. Peter Enders übergeben. Mit den Unterschriften protestieren die Unterzeichner gegen die von der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord als Obere Bauaufsichtsbehörde angeordnete sofortige Schließung der Waschanlage an der Tankstelle an der Koblenzer Straße. Bau und Betrieb der Waschanlage verstoßen demnach sowohl gegen das Bundesimmissionsschutzgesetz als auch gegen die Landesbauordnung. Bildzeile:
Über 1.500 Unterschriften übergaben (von rechts) Tim und Walter Hering an Landrat Dr. Peter Enders, der sie an die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord weiterleitet.
Westerwald- und Rhein-Lahn-Kreis (ots)
Die Kriminalinspektion Montabaur hat am 09.06.2020 in vier Ermittlungsverfahren Durchsuchungsbeschlüsse wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz vollstreckt und in diesem Zusammenhang zwei Tatverdächtige festgenommen.
In den durch die Staatsanwaltschaft Koblenz geführten Ermittlungsverfahren wurde bei einem 31-jährigen Tatverdächtigen aus der Verbandsgemeinde Bad Ems eine Indoor-Aufzuchtanlage für Cannabispflanzen sichergestellt. Darin befanden sich Cannabispflanzen in verschiedenen Wachstumsstadien. Darüber hinaus wurden bei dem Tatverdächtigen ca. 600 Gramm getrocknetes und verkaufsfertiges Marihuana sichergestellt.
2.000 Euro aus der „evm-Ehrensache“ gehen an vier Vereine aus der Verbandsgemeinde Wallmerod
WALLMEROD. Über insgesamt 2.000 Euro aus der „evm-Ehrensache“ dürfen sich in diesem Jahr vier Vereine aus der Verbandsgemeinde Wallmerod freuen. Mit ihrem Spendenprogramm unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein (evm) jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht. Vor Kurzem übergab evm-Kommunalbetreuer Norbert Rausch den Spendenbetrag gemeinsam mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wallmerod, Klaus Lütkefedder, an die begünstigten Vereine. Jeweils 500 Euro gehen an den Förderverein der Grundschule Hundsangen und den Sozialverband VdK. Der Sportverein Rot-Weiß Hundsangen freut sich über 750 Euro und die Gemeindeinitiative Kümmerer „Rat & Tat“ Kuhnhöfen über 250 Euro. „Mit dieser Spende werden wichtige soziale, sportliche und gemeinnützige Initiativen in unserer Verbandsgemeinde gezielt unterstützt – ein starkes Zeichen der Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement vor Ort“, lobt Klaus Lütkefedder. (evm)
Gemünden (ots)
Gemünden. Am Mittwoch, dem 20.05.2026, gegen 15:35 Uhr, befuhr eine Pferdekutsche die Ortslage von Gemünden, als das Pferd aus ungeklärten Gründen plötzlich durchging. Zunächst wurde hierbei in der Ackerstraße ein PKW beschädigt und kurze Zeit später prallte die Pferdekutsche im Stiftsweg gegen eine Steinmauer. Hierbei wurden zwei Frauen (54 und 47 Jahre alt) vom Kutschbock geschleudert. Einer 17jährige Mitfahrerin gelang es noch kurz vor dem Aufprall von der Kutsche zu springen. Alle drei Personen wurden zur ambulanten Versorgung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Das Pferd erlitt ebenfalls leichte Verletzungen. An der Kutsche entstand Totalschaden. (Polizei Westerburg)
Der Westerwaldkreis möchte seine Position als attraktiver und leistungsfähiger Wirtschaftsstandort weiter stärken und zukunftsfähig gestalten. Um die Bedarfe, Erwartungen und Entwicklungspläne der heimischen Unternehmen besser kennenzulernen, führt die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH derzeit eine umfassende Unternehmensbefragung durch.
Im Mittelpunkt der Befragung stehen unter anderem Themen wie Fachkräftebedarf, Unternehmensentwicklung, Standortzufriedenheit sowie zukünftige Herausforderungen und Chancen für die regionale Wirtschaft.
WILDPARK IM BUCHFINKENLAND SOLL KEIN FANTASIALAND WERDEN
Westerwald-Verein zeigt Solidarität mit dem bedrohten Familienferiendorf
Gackenbach/Buchfinkenland. „Der Wildpark Westerwald im Buchfinkenland wird sicher nicht zu einem Fantasialand mit immer neuen Shows, aber wir werden ihn zu einem naturnahen Wildpark mit besonderen Erlebnissen entwickeln“! Das stellte Henrieke Böß als Geschäftsführerin am Ende einer Führung durch den landschaftlich reizvollen Park ganz im Süden des Westerwaldes fest. Eingeladen hatte dazu der Westerwald-Verein Buchfinkenland.
Weiterlesen ...Höhr-Grenzhausen frühstückt! … und Hilgert, Hillscheid,
Kammerforst und Grenzau auch!
Höhr -Grenzhäuser aufgepasst: Am Sonntag, den 2 1 . Juni 202 6 ab 09.30 Uhr lädt das Jugend -
,
Kultur- und Bürgerzentrum „Zweite Heimat“ die ganze Verbandsgemeinde zum Frühstück ein. Und
dafür müssen Sie nicht einmal weit laufen, es findet nämlich genau vor IHRER Haustür statt. In den
vergangenen Jahren haben regelmäßig über 2000 Bürger/innen an der Aktion teilgenommen und
wir freuen uns auch in diesem Jahr wieder über zahlreiche Frühstückstafeln vor den Hä usern und
Gärten von Höhr -Grenzhausen.
Weiterer Schritt hin zur moderneren und effizienteren Verwaltung
Ab Juni werden Baugenehmigungsverfahren im Westerwaldkreis vollständig digital abgewickelt – vom Antrag über die Kommunikation bis hin zum Bescheid. Umfangreiche Papierakten, lange Postwege und mehrfaches Ausdrucken gehören dann der Vergangenheit an. Sämtliche Unterlagen werden elektronisch übermittelt, was die Abläufe beschleunigt und Ressourcen schont. Der Austausch unter den Beteiligten erfolgt effizienter. Weniger Bürokratie, kürzere Bearbeitungszeiten und mehr Transparenz sind die unmittelbaren Vorteile für Bauherrn, Planer und Behörden.