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Landrat appelliert an Ungeimpfte Wissen/Kreisgebiet. Das Landesimpfzentrum für den Kreis Altenkirchen in Wissen wird wie fast alle Impfzentren im Land Ende September geschlossen. Einige Impfzentren werden zunächst in einem Stand-by-Betrieb weiterlaufen. Die aktuellen Zahlen des Wissener Impfzentrums bestätigen dabei den bundesweiten Trend: Die Zahl der Anmeldungen für eine Impfung nimmt insgesamt ab. So verzeichnete man in der Woche vom 19. bis 24. Juli in Wissen insgesamt 2.490 Impfungen, diese Zahl lag zuvor zeitweise bei weit über 3.500. Der Anteil der Erstimpfungen in dieser Woche lag bei 685. Durchschnittlich wurden in der letzten Woche täglich 415 Impfungen durchgeführt. Es ist genug Impfstoff da „Der Blick auf die Statistik zeigt, dass die Impfkampagne an Fahrt verliert. Ich kann nur an alle diejenigen appellieren, die noch nicht geimpft sind: Nutzen Sie die Chance, sich selbst und andere zu schützen! Weder die Impfstoffmenge noch eine lange Wartezeit oder das Anmeldeverfahren hindern jetzt an einer Impfung“, sagt Landrat Dr. Peter Enders.
Nachwuchs rückt teilweise aus der Jugend nach
Die Verpflichtung von Feuerwehrfrauen und –männern ist ein Termin, den Andree Stein, Erster Beigeordneter und Brandschutzdezernent der Verbandsgemeinde Montabaur, immer wieder sehr gerne wahrnimmt. Weil es ihm einfach Freude macht zu sehen, dass sich Menschen finden, die bereit sind, für andere Menschen einzustehen, ihnen selbstlos zu helfen und das in ehrenamtlicher Tätigkeit.
Am letzten Wochenende stand ein solcher Termin im Kalender von Andree Stein, denn er übernahm es, die Neu-Feuerwehrleute zu verpflichten. In diesem Jahr haben sich 23 Feuerwehrleute, darunter vier Frauen, zu den Seminaren angemeldet. Schon seit geraumer Zeit engagieren sie sich in den Freiwilligen Feuerwehren in ihren Heimatorten und erlernen dort die praktischen Fähigkeiten. In mehrteiligen Seminaren erwerben sich dann die Kenntnisse, die sich brauchen, um sich nach bestandenem Grundlehrgang Feuerwehrfrau oder –mann nennen zu dürfen.
Ab dem 1. August sollen in Limburg neue Parkgebühren gelten. Das hat im Vorfeld schon für hitzige Diskussionen gesorgt. Die Anhebung wird verschoben auf den 1. Oktober, da sich die notwendigen technischen Änderungen bei den Automaten sowie die Kostensteigerung bei den Fahrkarten der Bahn (P&R-Parken) nicht so schnell umsetzen lassen.
Die zum 1. August vorgesehene Anhebung, die von der Stadtverordnetenversammlung am 5. Juli beschlossen worden war, sieht eine unterschiedliche Anhebung der Parkgebühren vor. Die Straßenrandparkplätze in der zentralen Innenstadt sollen von einem Euro pro Stunde auf drei Euro pro Stunde angehoben werden, die Gebühren in der von der Stadt beziehungsweise der Stadtlinie betriebenen Parkhäuser wird in der Regel von einem Euro pro Stunde auf 1,50 Euro erhöht. Betroffen von der Anhebung sind auch die Dauerparkplätze. Die Mietenden sind mit Schreiben der Stadtlinie über die Anhebung informiert worden und erhalten auch noch eine Information über die Verschiebung der Anhebung.
Auch in diesem Jahr werden die Sommerferien wieder genutzt, um die Baumaßnahmen an den Schulen in eigener Trägerschaft durchzuführen. „Alleine in den Sommerferien 2021 investiert der Westerwaldkreis erneut in Millionenhöhe in die kreiseigenen Schulen. Ziel ist es, dass unsere Schülerinnen und Schüler optimale Voraussetzungen zum Lernen vorfinden. Eine Investition in Schulen bedeutet eine Investition in unsere Zukunft “, resümiert Landrat Achim Schwickert.
Am Schulstandort in Höhr-Grenzhausen gibt es eine Vielzahl von Bautätigkeiten. An der Schiller-Schule werden drei Klassenräume modernisiert, die Arbeiten umfassen hier unter anderem die Erstellung neuer Lernbereiche durch zusätzliche Küchenzeilen, die Installation von Medientechnik sowie die Einrichtung einer Leseecke. Die Gesamtkosten betragen rd. 42.000 Euro, wobei die Kosten für die Küchenzeilen durch die Schule getragen werden.
An der Ernst-Barlach-Realschule plus werden für 177.213 Euro verschiedene Klassenräume inklusive der jeweiligen technischen Gebäudeausrüstung saniert. Weiterhin werden verschiedene Türanlagen erneuert und neue Brandabschlusstüren installiert. Die Kosten belaufen sich auf rd. 55.000 Euro. Am Gymnasium im Kannenbäckerland wird für 60.000 Euro ein zweiter baulicher Rettungsweg für einen Gebäudeteil geschaffen.
Mit zwei neuen Richtlinien zur Förderung der Administration und des technischen Supports von digitalen Lehr-Lerninfrastrukturen professionalisiert das Land die schulischen IT-Infrastrukturen. Dazu Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig: „Gemeinsam mit den Gemeinden, Städten und Kreisen geht das Land damit einen wichtigen nächsten Schritt zur Gewährleistung einer leistungsfähigen IT-Infrastruktur unserer Schulen. Wir wollen dabei eine klare Arbeitsteilung: Lehrkräfte arbeiten pädagogisch und konzeptionell, der technische Support kommt und gehört in die Hände von IT-Fachfrauen und -männern. Dafür stehen in den nächsten drei Jahren rund 40 Millionen Euro aus Landes- und Bundesmitteln bereit.“
Altenkirchen/Kreisgebiet. Man sieht sie immer mehr, die Kennzeichen mit einem „E“ am Ende, die darauf hinweisen, dass das Fahrzeug entweder teil- oder vollelektrisch unterwegs ist. Aufgrund der attraktiven Förderbedingungen für den Kauf oder das Leasing von Elektrofahrzeugen ist in den vergangenen Monaten die Anzahl der Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen stark gestiegen. Die Bundesregierung rechnet damit, dass noch im Juli die politisch angekündigte Marke von einer Million erreicht wird. Die Zahlen der Neuzulassungen zeigen deutlich auf, dass die Transformation im Individualverkehr – weniger Verbrenner und mehr Elektrofahrzeuge – in vollem Gange ist. Die Zahl der Neuzulassungen für Elektrofahrzeuge stieg gegenüber dem Vorjahresmonat um 311 Prozent, während die Anzahl von Benzinern um 4,6 Prozent und der von Diesel-Fahrzeugen um 18,8 Prozent zurückging. In der Konsequenz bedeutet dies, dass zukünftig der Bedarf an Lademöglichkeiten steigen wird. „Gerade das Laden ‚am Arbeitsplatz‘ wird an Bedeutung zunehmen“, ist sich Lars Kober, Leiter der Wirtschaftsförderung Kreis Altenkirchen, sicher.