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„Es ist richtig und wichtig, dass wir den nationalen Aufbaufonds über ein Bundesgesetz schnell auf den Weg bringen. Wir brauchen schnell Klarheit darüber, wie das Geld bei den Betroffenen in den Katastrophen-Gebieten verlässlich ankommt. Ich begrüße die Pläne, möglichst noch im August in einer Sondersitzung des Bundestags zu einer gemeinsamen Entscheidung zu kommen“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Jeder Tag zähle.
Sie sei in enger Abstimmung mit der Bundesregierung und den anderen Ländern und schlage folgenden Weg vor: Nach erfolgter Schätzung der Schäden solle die Ministerpräsidenten-Konferenz am 10. August einen Beschluss fassen. Anschließend könnten Bundestag und Bundesrat ein Aufbauhilfegesetz zügig beraten und beschließen. „Es ist wichtig, dass die Hilfen schnell und zuverlässig ankommen. Wir dürfen die Menschen in den betroffenen Regionen nicht im Stich lassen“, betonte die Ministerpräsidentin.
„Nach den ersten groben Schätzungen aller Beteiligten gehen die Schäden in die Milliarden und dürften höher liegen als beim Oder-Hochwasser,“ so die Ministerpräsidentin. Sie begrüße daher eine gemeinsame Beteiligung aller Länder an dem Wiederaufbaufonds. Eine nationale Katastrophe erfordere eine nationale Kraftanstrengung. Eine vergleichbare Situation habe man auch beim Oder-Hochwasser 2013 erlebt. Auch damals war auf die Solidarität der Länderfamilie Verlass.
„Das wird ein langer Weg. Wir werden beim Wiederaufbau einen langen Atem brauchen, um zerstörte Häuser, Straßen und Brücken wiederherzustellen. Wir wollen den Menschen ihre Heimat zurückzugeben“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. (Quelle Staatskanzlei Mainz)
Nach der gestrigen Pressemitteilung, nach deren Inhalt die Staatsanwaltschaft Koblenz die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen möglicherweise verspäteter Warnungen und Evakuierungen im Zusammenhang mit der Unwetterkatastrophe im Ahrtal prüft, gehen hier teils wertvolle Hinweise zum Ablauf und zur Bewertung der Ereignisse ein.
Um deren geordnete Bearbeitung und zügige Einbeziehung in die laufende Prüfung zu gewährleisten, hat die Staatsanwaltschaft unter der Anschrift
unwetter.stako(at)genstako.jm.rlp.de
ein gesondertes Mailpostfach eingerichtet und bittet, Hinweise zu der Unwetterkatastrophe ausschließlich dorthin zu richten. Leider ist es bis auf Weiteres nicht möglich, solche Hinweise per Telefon entgegenzunehmen, da die damit verbundene Notwendigkeit einer Verschriftung den Ablauf der stattfindenden Prüfung empfindlich zu stören droht. Daher werden Hinweisgeber dringend gebeten, den E-Mail-Weg zu nutzen. Hierfür bitte ich um Verständnis.
Presseanfragen sollten weiterhin an das hierfür vorgesehene Mailpostfach gerichtet werden. Bis zum Abschluss der Prüfung wird die Staatsanwaltschaft allerdings voraussichtlich keine Presseauskünfte zu deren Stand geben können. (Quelle Staatsanwaltschaft Koblenz)
(fh)Am Montagabend kam es in einem Parkhaus in der Graupfortstraße in Limburg zu einer Auseinandersetzung zwischen drei Personen, bei der zwei Beteiligte leicht verletzt wurden. Zuvor hielt sich eine Gruppe, bestehend aus mehreren Jugendlichen und Heranwachsenden die sich kannten, in dem Treppenhaus des Parkhauses auf. Ersten Ermittlungen zufolge kam es dabei aus bisher unbekannten Gründen zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem 20-Jährigen sowie zwei 14- und 18-Jährigen. Im Verlauf des Disputs habe der 20-Jährige die beiden anderen mit einem spitzen Gegenstand oberflächlich verletzt und sei im Anschluss in Richtung Bahnhof geflüchtet. Auch die beiden Leichtverletzten hatten zunächst den besagten Bereich verlassen, konnten jedoch durch die Polizei im Umfeld angetroffen und kontrolliert werden. Der 14-jährige Jugendliche wurde im Krankenhaus ambulant behandelt. Der 18-Jährige lehnte eine ärztliche Untersuchung ab. Der flüchtige 20-Jährige konnte im Rahmen der Fahndung nicht angetroffen werden, seine Personalien liegen der Polizei jedoch vor. (Quelle Polizei Limburg)
Limburg (ots)
Limburg, Bahnhofstraße, Samstag, 01.08.2020, 08:45 Uhr
(fh)Im vergangenen Jahr kam es am Samstag, 01.08.2020, in der Innenstadt von Limburg zu einer gefährlichen Körperverletzung. Nach umfangreichen Ermittlungen durch die Kriminalpolizei in Limburg, wenden sich die Ermittler nun mit Bildern eines Tatverdächtigen an die Öffentlichkeit und bitten um die Mithilfe der Bevölkerung.
Am Samstagmorgen war ein 22-jähriger Mann im Bereich der Bahnhofstraße unterwegs, als er von drei unbekannten Tätern in eine Schaufensterscheibe gestoßen wurde. Diese ging zu Bruch und der Geschädigte zog sich hierbei erhebliche Verletzungen zu, die in einem Krankenhaus behandelt werden mussten. Anschließend flüchteten die Täter unerkannt und konnten bislang auch nicht ermittelt werden.
Das Alter der Tatverdächtigen wird auf Anfang 20 geschätzt. Einer der Täter trug bei der Tatausführung eine auffällig gelbe Weste.
Hinweise zu der abgebildeten Person werden an die Kriminalpolizei Limburg Telefon: 06431-91400 erbeten. (Quelle Polizei Limburg)
Fluterschen (ots)
Am Montag, 02.08.2021, zwischen 00.30 Uhr und 08.00 Uhr, schlugen bislang unbekannte Täter die Seitenscheibe eines geparkten Pkw ein. Anschließend entwendeten sie mehrere hochwertige Werkzeuge und Arbeitsmaschinen sowie Bargeld und Bekleidung aus dem Fahrzeug. Der Pkw Nissan Navara war während des Tatzeitraumes in einem Hof in der Straße Auf dem Nassen abgestellt. Hinweise sind an die PI Altenkirchen zu richten. (Quelle Polizei Altenkirchen)
Heiligenroth (ots)
Gegen 20:40 Uhr ereignete sich am Abend des 02.08.2021 ein schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 48 in Fahrtrichtung Koblenz. Aus bislang ungeklärter Ursache, geriet der alleinbeteiligte Fahrer eines Personenkraftwagens auf regennasser Fahrbahn kurz vor dem Parkplatz Mühlholz ins Schleudern. Das Fahrzeug wurde in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn geschleudert, wo es sich nach dem Durchfahren einer Baumreihe überschlug und schließlich auf dem Dach zum Liegen kam. Der schwerverletze Fahrer konnte durch Ersthelfer aus dem Fahrzeug befreit werden.
Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die BAB 48 in Fahrtrichtung Koblenz für ca. zwei Stunden voll gesperrt werden.
Im Einsatz waren neben der Polizeiautobahnstation Montabaur auch die Freiwillige Feuerwehr aus Selters und Ransbach-Baumbach.
Unfallzeugen werden gebeten sich bei der Polizeiautobahnstation Montabaur zu melden. (Quelle Polizei Montabaur)