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Der Westerwaldpreis wurde 1973 erstmalig ausgeschrieben, um herausragende keramische Arbeiten im Rahmen eines Wettbewerbs und einer Ausstellung zu präsentieren. Zudem gilt es, den Dialog von Keramik und Kunst in der Region zu fördern und den kulturellen Austausch innerhalb Europas zu pflegen.
Gerade dieser gewünschte Dialog zwischen Keramik und Kunst hat sich in den letzten Jahren immer mehr verwirklicht. Auch Künstler ohne keramische Ausbildung oder solche, die in mehreren Gattungen aktiv sind, haben sich für den 14. Westerwaldpreis beworben. Die Grenzen zwischen den zuvor klar definierten Sparten des Preises, wie Design, Skulptur oder Gefäß, sind ebenfalls fließend geworden. Als Folge des Umdenkens bezüglich des keramischen Materials in den bildenden Künsten und die Auflösung der Kategorien hat der Westerwaldkreis sich entschieden, die Preiskategorien neu zu definieren. Die vorher getrennten Bereiche Design & Serie, Gefäß, Form & Dekor und Skulptur & Installation sind nun in der Sparte „Freie Keramik“ zusammengefasst.
Limburg. „Wie glücklich wären wir doch, wenn dieser verdammte Krieg nicht wäre,“ schrieb Johann Rieth 1916 von der Front. Dieser Satz steht in einem seiner rund 260 Briefe, die er zwischen Oktober 1914 und Oktober 1917 verfasste und in denen er seine Erlebnisse als Soldat schilderte.
Stadtarchivar Dr. Christoph Waldecker hat die Briefe nun in einem Buch gesammelt und geschichtlich eingeordnet. Das 221-Seiten starke Buch „Auf ein frohes Wiedersehen im Himmel“ erscheint in der Publikationsreihe „Beiträge zur Geschichte der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn“ und wird am Mittwoch, 25. September, um 11 Uhr öffentlich im Limburger Rathaus (Werner-Senger-Straße 10, Raum 322) vorgestellt. Eingeladen sind alle Interessierten. Mit dabei sind Bürgermeister Dr. Marius Hahn, Stadtarchivar Dr. Waldecker und die Enkelin Rieths, Dr. Christa Rieth, die extra aus San Diego/Kalifornien anreist.
Während die Mauersegler und auch die meisten Mehl- und Rauchschwalben ihre Brutreviere im Westerwald bereits verlassen haben und nur noch wenige Vögel dieser Arten vom Nordosten aus durch den Westerwald durchziehen, ist bei vielen anderen Zugvogelarten der Wegzug in den Süden zur Zeit im vollen Gang. Buch- und Bergfinken, verschiedene Drosselarten, Ringel- und Hohltauben sowie die großen Kraniche u.v.m. können zurzeit in großen Schwärmen am Westerwälder Himmel beobachtet werden. So lädt die Will und Liselott Masgeik-Stiftung alle Naturinteressierten und Vogelfreunde am Donnerstag den 3. Oktober um 8 Uhr nach Molsberg ein, um das Vogelvolk auf seiner weiten Reise gemeinsam zu beobachten. Im Rahmen der Zugvogelzählung sollen die Vögel mit Hilfe von Spektiven und Ferngläsern auf ihrem Zug in den Süden beobachtet, bestimmt und demonstriert werden.
Bereits zum neunten Mal ist es gelungen, dass neun Gemeinden im Wäller-Land ein gemeinsames großes Fest auf die Beine stellen und den Besuchern ein attraktives Programm für Jung und Alt bieten. Entstanden aus der Initiative „Leben im Dorf, Leben mitten drin“ soll das Backesdörfer-Fest dazu beitragen, das Bewusstsein für den Wert der Ortskerne in der Region wieder zu schärfen. Die Dorfmitte soll wieder als das begriffen werden, was sie lange Jahrhunderte gewesen ist. Als ein Anziehungspunkt, als ein attraktiver Treffpunkt für alte und junge Menschen.
Für mehr als einhundert in Deutschland brütende Vogelarten beginnt im Herbst die Reise in den Süden. Ein faszinierendes Naturschauspiel, das wir am Himmel beobachten können. Wussten Sie, dass Kraniche unter günstigen Bedingungen auch mal 120 Kilometer pro Stunde fliegen oder dass Küstenseeschwalben jährlich 40.000 Kilometer zurücklegen?
Beim Birdwatch am 5. und 6. Oktober laden NABU-Gruppen deutschlandweit zum gemeinsamen Zugvögel-Beobachten ein.
So auch der NABU Hundsangen und alle weiteren NABU-Gruppen aus dem Bereich Rhein-Westerwald.
Mit einer „Langen Nacht der Volkshochschulen“ reihte sich die KVHS Altenkirchen in die bundesweiten Veranstaltungen ein, die anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Volkshochschulen quer durch Deutschland kürzlich organisiert wurden.
Auch die Kreisvolkshochschule Altenkirchen war dabei – Schwerpunkt waren Vorträge und Aktionen rund um das aktuelle Thema Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Insbesondere der Vortrag zum Thema „Fichtensterben und Borkenkäfer“ fand große Beachtung, aber auch praktische Workshops mit dem Ziel Möglichkeiten aufzuzeigen, wie man selbst einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz leisten kann, fanden statt.
Und auch wenn die Wurzeln der Volkshochschule bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen und viele Einrichtungen ihre individuelle Gründung in andere Jahre datieren – auch die der Kreisvolkshochschule Altenkirchen ins Jahr 1952 - beruht der Bildungsauftrag aller Volkshochschulen auf der Weimarer Verfassung von 1919. Das Bild zeigt den Kurs "Plastikfreie Kosmetik selber hergestellt" mit Melanie Henn (rechts) als Kursleitung.