Service & Lebenshilfe – Ihre Unterstützung bei Radio Westerwald
In unserem Bereich „Service und Lebenshilfe“ bieten wir Ihnen nützliche Informationen, Tipps und Unterstützung zu Themen, die den Alltag erleichtern. Von Gesundheit und Notfalltipps bis zu wichtigen Telefonnummern und allgemeinen Lebenshilfe-Themen – Radio Westerwald sorgt dafür, dass Sie immer gut informiert sind, wenn es darauf ankommt. Egal ob Sie nach wichtigen Kontaktadressen suchen oder praktische Hinweise für den Alltag benötigen, hier finden Sie die Hilfe, die Sie suchen.
Jährlich ist der 30. April der internaonale Tag der gewalreien Erziehung. Deutschlandweit ein sehr wichger Tag für den Kinderschutzbund, denn die Kinderrechte ins Bewusstsein der Menschen zu rufen und die Verantwortung der Gesellscha für gewalreies Aufwachsen von Kindern zu betonen, ist wesentliches Ziel der Organisaon.
Seit dem 1. Januar 2011 ist das Recht von Kindern auf eine gewalreie Erziehung im Bürgerlichen Gesetzbuch verankert. In Höhr-Grenzhausen wurde 2017 der Platz der Kinderrechte eingeweiht, ein künstlerisch gestalteter, zentraler Platz mien in der Stadt, der Sichtbarkeit schaffen soll.
Aber was versteht man heute unter Gewalt?
Die Estyria Naturprodukte GmbH ruft das Produkt „Gut Bio Sonnenblumenkerne“ mit der Chargennummer 23007616/1 mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 03.2025 zurück. Bei Eigenuntersuchungen wurden Salmonellen nachgewiesen. Salmonellen können Auslöser von Magen-/Darmerkrankungen sein. Das betroffene Produkt sollte nicht mehr verzehrt werden. Die Sonnenblumenkerne wurde bei ALDI Nord sowie bei ALDI Süd in den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg, Saarland, sowie in Teilen von Rheinland-Pfalz, Hessen und Thüringen verkauft.
Weitere Informationen unter https://www.lebensmittelwarnung.de/bvl-lmw-de/detail/lebensmittel/102009 (Quelle LUA)
Wertschätzung der Pflegeberufe
Mehr als 250 Pflegefachpersonen aus dem ganzen Westerwald und den Nachbarregionen setzten sich beim 1. Westerwälder Pflegekongress einen Tag lang intensiv mit dem Thema „Berufsstolz in der Pflege“ auseinander. „Als Tätige im Pflegebereich leisten Sie einen wichtigen Dienst am Menschen, auf den wir angewiesen sind und für den wir Ihnen heute herzlich danken wollen“, sagte Landrat Achim Schwickert bei der Eröffnung in Montabaur und ergänzte: „Während Corona wurde der Blick auf Sie gerichtet und Beifall geklatscht. Aber nach einer gewissen Zeit scheinen in der Gesellschaft die Bedeutung Ihrer Tätigkeit, Ihre Fachkompetenz sowie das Verständnis für Ihre anhaltende Belastung wieder in den Hintergrund gerückt zu sein.“
„Ein Klaps auf den Po hat noch niemandem geschadet.“ „Der Papa hat der Mama Aua gemacht.“ „Die Mama schimpft nur noch mit mir.“ – Physische und auch psychische Gewalt gegen Kinder kann sich sehr unterscheiden und reicht von als Kleinigkeiten dargestellten Vorfällen bis hin zu offensichtlichen Verletzungen. Doch jegliche Form von Gewalt, auch das Beobachten von Gewalt zwischen den Eltern, hat Folgen, die sich ein Leben lang auf Kinder auswirken können. Den Internationalen Tag der gewaltfreien Erziehung am 30. April nimmt deshalb die Unterarbeitsgruppe „Kinderschutz" des Runden Tisches gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen zum Anlass, um auf das Thema aufmerksam zu machen.
Am 11. April ist wieder der Welt-Parkinson-Tag. Hans-Jürgen Eck ist auch einer der Menschen, die seit Jahren mit der Diagnose Parkinson leben müssen. Genauer gesagt mit dem Rigor-Typ, der sich durch eine merkliche Steifheit des Körpers auszeichnet. Auch wenn sich der Zustand des Steedeners die letzten Jahre spürbar verschlechtert hat, versucht der Rentner, das Beste aus seinem Leben zu machen.
Bis 2010 war Hans-Jürgen Eck noch als Krankenpfleger in einem Alten- und Pflegeheim tätig. Nach der Parkinson-Diagnose 2014 bei einem Neurologen in Wiesbaden konnte er sich endlich einige Probleme erklären, die ihm bereits vor fünf bis zehn Jahren an sich aufgefallen waren. Zum Beispiel hatte die Feinmotorik in seinen Händen nachgelassen. Der Steedener bekam dadurch Probleme, Hemdknöpfe zu schließen und bei einer Tätigkeit mit dem Hammer fiel ihm dieser aus der Hand. Hans-Jürgen Eck vermutete damals noch einen Zusammenhang mit den Symptomen seiner rheumatoiden Erkrankung und dem älter werden.