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Neunkirchen: Mann bei Schlägerei am Sportplatz verletzt
Montabaur: Sanierung der Stadtbachverrohrung auf der Zielgeraden
Westerwaldkreis: Fünf Bürger erhalten Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz
In Neunkirchen ist ein Mann bei einer Schlägerei am örtlichen Sportplatz verletzt worden. Die Polizei wurde am frühen Samstagmorgen alarmiert. Zunächst kam es zu verbalen Streitigkeiten zwischen zwei Gruppen, die schließlich in körperliche Auseinandersetzungen eskalierten. Ein Mann wurde durch einen noch unbekannten Täter mit einem Glas im Gesicht verletzt und musste ärztlich behandelt werden. Die Polizei ermittelt nun wegen Körperverletzung und sucht Zeugen, die Angaben zu den Beteiligten machen können.
Die Sanierung der Stadtbachverrohrung in Montabaur nähert sich dem Abschluss. Derzeit wird ein rund 30 Meter langer Abschnitt unter dem Gebäude der ehemaligen Kreissparkasse saniert. Die Arbeiten sind besonders anspruchsvoll, da die alte Beschichtung asbestähnliche Schadstoffe enthält. Zunächst wird diese abgeschliffen, Schadstellen werden repariert und eine neue Abdichtung aufgetragen. Die Bauarbeiten dauern rund sechs Wochen und kosten knapp 280.000 Euro. Nächstes Jahr folgt der letzte Abschnitt bis zum Gerberhof. Bei starkem Regen wird der Wasserzulauf vorsorglich reduziert, um Hochwasser zu vermeiden.
Fünf Bürger aus dem Westerwald werden mit der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Ministerpräsident Alexander Schweitzer würdigt damit ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement. Zu den Geehrten zählen Maria und Johannes Wendelin Ruppert aus Oberroßbach, Michael Stahl und Uwe Christian Finke aus Höhr-Grenzhausen sowie Gerhard Schmidt aus Hillscheid. Landrat Achim Schwickert wird die Ehrennadel im Rahmen einer Feierstunde in Montabaur überreichen. Die Auszeichnung würdigt das Engagement der Bürger in Vereinen und gemeinnützigen Projekten.
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Ransbach-Baumbach: Auto überschlägt sich auf der A48 – zwei Verletzte
Montabaur: Arbeitslosenquote stagniert bei 4,1 Prozent – Jugend ohne Job auf Höchststand
Westerwaldkreis: Rekordförderung von fast 190 Millionen Euro für Investitionen
Auf der A48 bei Ransbach-Baumbach kam es kürzlich zu einem schweren Unfall. Ein Auto kam aus ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab, durchbrach eine Betonmauer und überschlug sich. Das Fahrzeug blieb auf dem Dach im Grünstreifen liegen. Zwei Insassen konnten sich selbst befreien, beide kamen verletzt ins Krankenhaus. Die Autobahn war rund zwei Stunden voll gesperrt, der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Höhr-Grenzhausen abgeleitet. Neben Polizei und Rettungsdienst waren auch die Feuerwehr und die Autobahn GmbH im Einsatz. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.
Die Arbeitslosenquote im Bezirk Montabaur liegt unverändert bei 4,1 Prozent. Ende August waren hier rund 7.600 Menschen ohne Job, das sind gut 300 mehr als vor einem Jahr. Auffällig ist der Anstieg bei jungen Leuten: Unter den 15- bis 20-Jährigen sind derzeit fast 240 arbeitslos – so viele wie seit fünf Jahren nicht. Gleichzeitig stehen noch über 500 Ausbildungsplätze zur Verfügung. Insgesamt suchen die Betriebe mehr als 3.100 neue Mitarbeiter. Trotz der stabilen Beschäftigungslage bleibt der Arbeitsmarkt weiter unter Druck.
Der Westerwaldkreis erhält in den kommenden Jahren eine Rekordförderung von fast 190 Millionen Euro. Die Mittel stammen aus einem neuen Investitionsprogramm von Bund und Land. Jeweils 12,5 Millionen Euro gibt es in den Jahren 2025 und 2026 zusätzlich aus dem Sofortprogramm „Handlungsstarke Kommunen“. Außerdem fließen in den kommenden zwölf Jahren rund 163 Millionen Euro aus dem Rheinland-Pfalz-Plan. Damit sollen unter anderem Kitas, Krankenhäuser, Straßen und Klimaschutzmaßnahmen gefördert werden. Politiker sprechen von einer historisch großen Unterstützung für die Region.
Ransbach-Baumbach (ots)
Am 30.08.2025 gegen 21:03 Uhr kam es auf der BAB 48, in Fahrtrichtung Autobahndreieck Dernbach, kurz hinter der Anschlussstelle Höhr-Grenzhausen, zu einem Verkehrsunfall. Der alleinbeteiligte PKW kam dabei aus noch ungeklärten Gründen nach rechts von der Fahrbahn ab und durchbrach die Betonschutzmauer. Das Fahrzeug überschlug sich und kam schließlich auf dem Dach liegend im Grünstreifen zum Stillstand.
Die beiden Fahrzeuginsassen konnten sich eigenständig aus dem Fahrzeug befreien. Beide wurden verletzt und in ein nahgelegenes Krankenhaus gebracht.
Während der Unfallaufnahme und zwecks Bergung des Fahrzeugwracks wurde die Richtungsfahrbahn für ca. 2h vollgesperrt, der Verkehr wurde an der AS Höhr-Grenzhausen abgeleitet.
Neben der Autobahnpolizei Montabaur und der Polizeiinspektion Montabaur waren Kräfte der örtlichen Feuerwehren, des Rettungsdienstes sowie die Autobahn GmbH des Bundes im Einsatz. (Polizei Montabaur)
Im Bezirk Montabaur sind 7.616 Menschen ohne Job –
3.189 Stellen wollen besetzt werden
Die regionale Arbeitslosenquote bleibt unverändert bei 4,1 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr ist das eine Steigerung um 0,1 Prozentpunkte. Ende August sind 7.616 Arbeitslose gemeldet – mit 8 Personen weniger, nahezu unverändert zum Vormonat. Im Vergleich zum August 2024 liegt die Zahl heute aber deutlich höher, nämlich um 305 Personen.
Die Entwicklung am Arbeitsmarkt zeigt sich widersprüchlich. Einerseits ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten weiter auf einem hohen Niveau - die aktuelle Hochrechnung liegt mit 105.836 nochmals um 170 Personen höher als im August 2024. Andererseits ist der Bestand an arbeitslosen Menschen, hoch wie seit Jahren nicht mehr.
Edelkastanie, Feldahorn und Glanzmispel werten Sehenswürdigkeit auf
Glockscheid/Wüscheid – Das Luh-Kapellchen ist ein beliebter Ort für eine Rast oder ein kurzes Gebet an die Heilige Apollonia und verbindet Glockscheid und Wüscheid miteinander. „Doch die angrenzenden Bäume sind schon seit Jahren krank, daher haben wir Ersatz besorgt und bei einer gemeinschaftlichen Aktion eingepflanzt“, berichtet Pierre Fischer als 1. Vorsitzender des Dorfvereins Glockscheid-Wüscheid.
Weiterlesen ...Die spannende Frage „Wie ist der Mensch auf den Hund gekommen“ konnte leicht geklärt werden: Urahne aller Hunderassen, egal ob Dobermann oder Zwergpinscher, ist der Wolf. Seit seiner Rückkehr nach Deutschland ist der Wolf eines der Hauptthemen im Naturschutz und sorgt so immer wieder für erbitterte Streitgespräche – auch bei uns im Westerwald. Den Wolf als Urahnen der Hunde erkennt man auch noch in unserem furchtlosen und tapferen NAJU-Hunde Matti: Heldenhaft greift er den gefährlichsten Regenschirm an und Hunger auf Leckerlis hat er auch immer. Der Hund als Begleiter, Freund und Helfer des Menschen hat große Bedeutung – sei es als Hütehund, Jagdhund, Wachhund, als Retter von Verschütteten oder Spürnase beim Zoll.
Weiterlesen ...Rennerod (shg) Unter dem Titel „Unter Nachbarn“ kommen am Samstag, dem 14. März, um 17 Uhr in der Evangelischen Kirche Rennerod zwei Chöre sowie weitere musikalische Akteure zusammen, um gemeinsam einen abwechslungsreichen Konzertabend zu gestalten. Das Konzert soll die musikalische Verbundenheit der Kirchengemeinden des Nachbarschaftsraumes Hoher Westerwald hörbar machen.
Weiterlesen ...Ökumenisches Team lädt zum St. Patrick´s Day ein
Dreisbach (shg) Im dritten Jahr in Folge lädt ein ökumenisches Team zum Kneipengottesdienst am St. Patrick´s Day, dem 14. März um 18:30 Uhr, in den „Grünen Drachen“, Hauptstraße 22, in 56472 Dreisbach ein. Patrick, der ursprünglich aus Wales oder Schottland stammen soll und als Sklave nach Nordirland entführt wurde, verbreitete dort bis zu seinem Tod 461 n.Chr. das Christentum.
Weiterlesen ...(Wenn’s uns nicht gäbe – man müsste uns erfinden!)
Was wäre die Erde ohne uns? Intakte Flora und Fauna in einem dauerhaft
ökologischen Gleichgewicht…stinklangweilig! Kein Wunder, dass der liebe Gott uns
erfunden hat. Aber haben nicht eher wir ihn erfunden? Egal – wir sind ihm ja ohnehin
ebenbürtig – immer auf der Suche nach der Allmacht. Und wenn das mit der
Unsterblichkeit schon nicht klappt, dann doch bitte wenigstens mit einem ordentlichen
Eintrag ins Guiness Buch der Rekorde. Zum Beispiel mit dem lautesten Rülpser der
Welt.
Zum Krieg im Nahen Osten
Kirburg (shg) Zu einem Friedensgebet lädt die Evangelische Kirchengemeinde Kirburg am Mittwoch, den 11. März um 18 Uhr in die Kirche in Kirburg ein. Der Konflikt im Nahen Osten eskaliert; viele Menschen leben in Angst und Unsicherheit angesichts der anhaltenden Gewalt. Das gemeinsame Gebet soll Raum für Stille und Besinnung bieten und ein Zeichen setzen für Frieden und Menschlichkeit. Pfarrer Rüdiger Stein sagt: „Viele Menschen verfolgen die Nachrichten aus dem Nahen Osten mit großer Sorge. Teilnehmende können ihre Sorgen und Ängste und ihre Ohnmacht im Gebet vor Gott bringen.“ Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. (Evanlg. Dekanat WW)