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Höhn: Motorradfahrer stirbt bei Unfall auf der B255
Rüscheid: Prozess um brutalen Raubüberfall vor Gericht
Wirges/Köln: 37-Jähriger wegen Kindesmissbrauchs angeklagt
Auf der B255 zwischen Höhn und Ailertchen ist ein Motorradfahrer tödlich verunglückt. Ein 24-jähriger Autofahrer hatte aus noch ungeklärter Ursache stark abgebremst. Der nachfolgende 61-jährige Motorradfahrer aus der Verbandsgemeinde Westerburg prallte auf und erlitt so schwere Verletzungen, dass er trotz Reanimationsversuchen noch an der Unfallstelle starb. Der Autofahrer kam mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus. Die Bundesstraße blieb rund fünf Stunden voll gesperrt.
Vor dem Landgericht Koblenz steht ein 72-jähriger Mann wegen schweren Raubes. Laut Staatsanwaltschaft soll er zusammen mit zwei bereits verurteilten Mittätern in ein Privathaus eingedrungen sein. Dort hatten sie drei Menschen überwältigt, gefesselt und mit Pfefferspray verletzt. Sie erbeuteten Bargeld von rund 70.000 Euro sowie Schmuck und eine Uhr im Wert von 30.000 Euro. Bei einer Zollkontrolle scheiterte die geplante Beuteaufteilung.
Ein 37-jähriger Mann muss sich in Koblenz am Gericht wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern verantworten. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll er zwischen 2011 und 2019 in 23 Fällen seine damals fünf bis 13 Jahre alte Nichte missbraucht haben. Die Taten sollen sowohl in Wirges als auch in Köln geschehen sein.
Am Montag, den 25.08.2025, gegen 13:55 Uhr, kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B255 zwischen den Ortslagen Höhn und Ailertchen. Nach ersten Erkenntnissen befuhr ein 24-jähriger Fahrzeugführer mit seinem PKW die B255 aus Richtung Höhn in Fahrtrichtung Ailertchen. Hinter ihm befand sich ein 61-jähriger Motorradfahrer. Der PKW bremste aus bislang nicht abschließend geklärter Ursache ab, wonach es zu einer Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen kam. Ersthelfer begannen unmittelbar danach mit der Reanimation des Motorradfahrers. Der Motorradfahrer aus der VG Westerburg erlag jedoch noch an der Unfallörtlichkeit seinen schweren Verletzungen. Der Fahrzeugführer des PKWs wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus verbracht. Die Bundesstraße war zwecks Unfallaufnahme für etwa fünf Stunden voll gesperrt. (Polizei Westerburg)
Hilgert (ots)
Bereits letztes Jahr im Zeitraum vom Sommer 2023 bis April 2024 sind bei der Polizei Höhr-Grenzhausen, gehäuft Vorfälle angezeigt worden, bei denen Pkw-Reifen durch Schrauben beschädigt wurden. Seit Mitte August 2025, gab es wieder zwei neue Fälle. Eine Auswertung ergab einen Schwerpunkt für den Bereich der Bergstraße in Hilgert. Die Anzahl der Vorfälle sowie die jeweilige örtliche Nähe der Tatorte zueinander legt nahe, dass die Schrauben möglicherweise vorsätzlich ausgebracht wurden. Die polizeilichen Ermittlungen diesbezüglich wurden aufgenommen. (Polizei Höhr-Grenzhausen)
56305 Döttesfeld (ots)
Am Sonntagabend, gegen 19:20 Uhr meldete sich der Vater des 19-jährigen Sohnes bei der Polizei in Straßenhaus und teilte mit, dass er seinen, mit einem E-Scooter fahrenden Sohn auf dem Radweg zwischen Burglahr und Döttesfeld aus den Augen verloren hatte. Aufgrund einer Entwicklungsbeeinträchtigung des 19-jährigen war anzunehmen, dass er nicht ohne Hilfe den Weg nach Hause oder zu seinem Vater zurückfinden konnte und sich in einer hilflosen Lage befand. Die umgehend eingeleiteten polizeilichen Suchmaßnahmen wurden durch die schnell aufgewachsenen Kräfte der Feuerwehren Puderbach, Oberlahr und Flammersfeld sowie die Drohneneinheit des Ortsverbandes des DRK Puderbach unterstützt. Auch zahlreiche Anwohner der Ortschaften Döttesfeld und Seifen beteiligten sich eigeninitiativ an den Suchmaßnahmen der Rettungskräfte. Letztendlich wurde der 19-jährige nach einer rund 1-stündigen Suche ca. 2km Luftlinie vom letzten Sichtungsort aufgefunden und wohlbehalten an seine Eltern übergeben. (Polizei Straßenhaus)
Edelkastanie, Feldahorn und Glanzmispel werten Sehenswürdigkeit auf
Glockscheid/Wüscheid – Das Luh-Kapellchen ist ein beliebter Ort für eine Rast oder ein kurzes Gebet an die Heilige Apollonia und verbindet Glockscheid und Wüscheid miteinander. „Doch die angrenzenden Bäume sind schon seit Jahren krank, daher haben wir Ersatz besorgt und bei einer gemeinschaftlichen Aktion eingepflanzt“, berichtet Pierre Fischer als 1. Vorsitzender des Dorfvereins Glockscheid-Wüscheid.
Weiterlesen ...Die spannende Frage „Wie ist der Mensch auf den Hund gekommen“ konnte leicht geklärt werden: Urahne aller Hunderassen, egal ob Dobermann oder Zwergpinscher, ist der Wolf. Seit seiner Rückkehr nach Deutschland ist der Wolf eines der Hauptthemen im Naturschutz und sorgt so immer wieder für erbitterte Streitgespräche – auch bei uns im Westerwald. Den Wolf als Urahnen der Hunde erkennt man auch noch in unserem furchtlosen und tapferen NAJU-Hunde Matti: Heldenhaft greift er den gefährlichsten Regenschirm an und Hunger auf Leckerlis hat er auch immer. Der Hund als Begleiter, Freund und Helfer des Menschen hat große Bedeutung – sei es als Hütehund, Jagdhund, Wachhund, als Retter von Verschütteten oder Spürnase beim Zoll.
Weiterlesen ...Rennerod (shg) Unter dem Titel „Unter Nachbarn“ kommen am Samstag, dem 14. März, um 17 Uhr in der Evangelischen Kirche Rennerod zwei Chöre sowie weitere musikalische Akteure zusammen, um gemeinsam einen abwechslungsreichen Konzertabend zu gestalten. Das Konzert soll die musikalische Verbundenheit der Kirchengemeinden des Nachbarschaftsraumes Hoher Westerwald hörbar machen.
Weiterlesen ...Ökumenisches Team lädt zum St. Patrick´s Day ein
Dreisbach (shg) Im dritten Jahr in Folge lädt ein ökumenisches Team zum Kneipengottesdienst am St. Patrick´s Day, dem 14. März um 18:30 Uhr, in den „Grünen Drachen“, Hauptstraße 22, in 56472 Dreisbach ein. Patrick, der ursprünglich aus Wales oder Schottland stammen soll und als Sklave nach Nordirland entführt wurde, verbreitete dort bis zu seinem Tod 461 n.Chr. das Christentum.
Weiterlesen ...(Wenn’s uns nicht gäbe – man müsste uns erfinden!)
Was wäre die Erde ohne uns? Intakte Flora und Fauna in einem dauerhaft
ökologischen Gleichgewicht…stinklangweilig! Kein Wunder, dass der liebe Gott uns
erfunden hat. Aber haben nicht eher wir ihn erfunden? Egal – wir sind ihm ja ohnehin
ebenbürtig – immer auf der Suche nach der Allmacht. Und wenn das mit der
Unsterblichkeit schon nicht klappt, dann doch bitte wenigstens mit einem ordentlichen
Eintrag ins Guiness Buch der Rekorde. Zum Beispiel mit dem lautesten Rülpser der
Welt.
Zum Krieg im Nahen Osten
Kirburg (shg) Zu einem Friedensgebet lädt die Evangelische Kirchengemeinde Kirburg am Mittwoch, den 11. März um 18 Uhr in die Kirche in Kirburg ein. Der Konflikt im Nahen Osten eskaliert; viele Menschen leben in Angst und Unsicherheit angesichts der anhaltenden Gewalt. Das gemeinsame Gebet soll Raum für Stille und Besinnung bieten und ein Zeichen setzen für Frieden und Menschlichkeit. Pfarrer Rüdiger Stein sagt: „Viele Menschen verfolgen die Nachrichten aus dem Nahen Osten mit großer Sorge. Teilnehmende können ihre Sorgen und Ängste und ihre Ohnmacht im Gebet vor Gott bringen.“ Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. (Evanlg. Dekanat WW)