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Bei Radio Westerwald lesen Sie täglich neue Meldungen, Polizeiberichte und Veranstaltungsnews aus dem gesamten Westerwaldkreis. Ob Höhr-Grenzhausen, Montabaur, Hachenburg oder Bad Marienberg – wir berichten über alles, was die Region bewegt.
Hof (ots)
Am Donnerstag, dem 04.08.2022 wurde der Polizei Hachenburg mitgeteilt, dass in einem Waldstück zwischen Hof und Stein-Neukirch zwei gefüllte Müllsäcke mit der Aufschrift Asbest abgeladen worden seien. Vor Ort konnten von den Polizeibeamten zwei, extra für Giftabfall konzipierte Müllsäcke (sog. "Big Bags") vorgefunden werden, von denen einer komplett und der andere zu einem Viertel mit asbesthaltigem Schiefergestein gefüllt waren. Hierbei handelt es sich um eine Straftat gem. § 326 StGB. Die genaue Tatörtlichkeit befindet sich linksseitig der K34 von Hof in FR Stein-Neukirch, nach der zweiten Kurve am Ende des Feldweges, ca. 250 Meter von der Straße entfernt. Hinweise zum Abladevorgang oder wo die Säcke auf dem Bild benutzt wurden, bitte an die Polizei Hachenburg. (Quelle Polizei Hachenburg)
Koblenz (ots)
Am 3. August haben Beschäftigte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamtes Koblenz Hotels, Pensionen und Gasthöfe mit Übernachtungsmöglichkeiten geprüft.
Kontrolliert wurde dabei insbesondere die Einhaltung des gesetzlichen Mindestlohns nach dem Mindestlohngesetz, die Einhaltung von sozialversicherungsrechtlichen Pflichten, der unrechtmäßige Bezug von Sozialleistungen, die Einhaltung der Mitführungs- und Vorlagepflichten von Ausweisdokumenten sowie den Aufenthaltsstatus bei der Beschäftigung von Ausländern. Die verdachtsunabhängigen Prüfungen erfolgen sowohl durch Personenbefragungen, als auch durch die Prüfung der Geschäftsunterlagen (Lohn- und Finanzbuchhaltung).
Limburg-Weilburg. Der Landkreis Limburg-Weilburg bietet angehenden Medizinerinnen und Medizinern eine lukrative Förderung ihres Studiums an, wenn sie sich nach erfolgreichem Abschluss als Hausärztin oder Hausarzt im Landkreis Limburg-Weilburg niederlassen oder im Gesundheitsamt tätig werden. Pro Jahr vergibt der Landkreis bis zu zwei Stipendien. Die Förderung beläuft sich auf satte 750 Euro monatlich und kann bis zu 51 Monate gezahlt werden.
Am Mi., 03.08.2022, 19:00 Uhr, randalierte ein ehemaliger alkoholisierter 36-jähriger Patient vor dem St. Antonius-Krankenhaus in Wissen. In aggressiver Art und Weise und unter Mitführung von 2 Messern bedrohte er ehemalige Mitpatienten. Durch Beamte der Polizeiwache Wissen wurde dem 36-Jährigen ein Platzverweis ausgesprochen und die Messer sichergestellt. Während dieser Maßnahme bedrohte und beleidigte er die eingesetzten Polizeibeamten. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Letztendlich leistete er dem Platzverweis Folge und weitere Maßnahmen mussten nicht durchgeführt werden. Gegen 19:15 Uhr erhielt die Polizeiwache Wissen die Mitteilung über einen verletzten Radfahrer in der Bahnhofstr. Bei dem Radfahrer handelte es sich um den 36-jährigen vorherigen Randalierer. Ein Atem-Alkoholtest ergab einen Wert von 2,8 Promille. Eine Blutprobe wurde angeordnet. Im Anschluss wurde der leichtverletzte 36-Jährige wegen bestehender Eigen- und Fremdgefährdung dem Krankenhaus Wissen zugeführt. Ein weiteres Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr wurde eingeleitet. (Quelle Polizei Betzdorf)
Koblenz (ots)
Am Dienstag, den 02.08.2022 gegen 18:30 Uhr wurde der Polizei Koblenz eine männliche Person gemeldet, die mit einer Waffe im Hosenbund in der Schloßstraße sitzen solle. Vor Ort konnten die Einsatzkräfte einen 14-Jährigen Koblenzer in einer Gruppe Jugendlicher antreffen. Im Hosenbund trug der Beschuldigte tatsächliche offen eine Airsoftwaffe der Marke H&K.
Zur Herkunft der Luftpistole gefragt, gab der 14-Jährige an, dass er diese vor einiger Zeit gefunden und behalten hätte. Da er keinen Eigentumsnachweis vorbringen konnte, wurde die Softairwaffe sichergestellt und ein Strafverfahren wegen Unterschlagung eingeleitet. Für das Führen der Waffe in der Öffentlichkeit wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige erfasst (Quelle Polizei Koblenz)
„Trotz der großen Trockenheit und der damit verbundenen großen Feuergefahr glaubt immer noch der Eine oder Andere, dass ein „kleines Feuer“ im Garten rein privat sei und nichts passieren kann. Ich möchte nochmals auf die allgemeine, aber sehr konkrete Feuergefahr hinweisen.“, teilte der Ortsbürgermeister Roland Lorenz mit.
Durch Funkenflug kann das Umfeld ganz schnell in Brand geraten. Wie wir bei den Waldbränden in Sachsen und Brandenburg sehen konnten, ist es der Feuerwehr nicht immer möglich diese Feuer zu löschen. Hier wurden durch unachtsames Verhalten Naturschutz- und Wandergebiete vernichtet. Ein Aufforsten wird Jahrzehnte dauern und sehr teuer werden.
Aus Gründen der Prävention ist das Verbrennen von Gartenabfällen nicht gestattet. Diese pflanzlichen Abfälle werden zweimal im Jahr im Rahmen des Holsystems durch den Westerwaldkreis Abfallbetrieb (WAB) entsorgt.
„Ich bitte Sie, keine Feuerstellen einzurichten und Feuer zu entfachen.
Die Gefahr, dass Mitmenschen und Sachen geschädigt werden, ist sehr groß.“, so der Appell von Lorenz. (Quelle Gemeinde Caan)