20181129 Aids GottesdienstPositiv ist unterschiedlich konnotiert: Prinzipiell erfreulich und gut, aber positiv bezeichnet auch ebenfalls ein Suchergebnis von HIV-Viren. Virusträger unter Langzeittherapie zu Zuversicht und Mut zum Weiterleben zu motivieren, das ist ein wichtiges Ziel der Westerwälder HIV Selbsthilfegruppe. Diese wird geleitet von den Aids-Beratungsstellen der Gesundheitsämter Montabaur und Bad Marienberg.
Zum 13. Mal luden sie zur ökumenischen Feier mit den Pfarrern Much und Neuesüß in die Katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul in Höhr-Grenzhausen ein. 50 am Thema Interessierte bzw. beruflich oder privat davon Betroffene ließen sich auf eine `voradventliche` Atmosphäre in Offenheit ein. Neben Gitarrenmusik von Albert Schuck aus Meudt transportierte der Chor DaCapo unter der Leitung von Barbara Knies die Zuversicht und Neubeginn in stimmungsvollen Liedern.
Pfarrer Neuesüß bestärkte in seiner Predigt das Vertrauen, dass Gott die Neuanfänge wie die Saat wachsen lässt und die Menschen begleitet. Dazu kommt der wichtige tragende Aspekt der Gemeinschaft, wie sie sich in über 20 Jahren in der Selbsthilfegruppe gefestigt hat. Aus dieser Gruppe wurde von den Pfarrern ein frisch verheiratetes Paar gesegnet, bevor alle mit dem Segen entlassen wurden.

Im Zusammenhang mit der Linie LM 11 hat der Westerwaldkreis nunmehr die Rhein-Mosel-Verkehrsgesellschaft mit den Grundschul- und Kindergartenfahrten innerhalb der Verbandsgemeinde Wallmerod sowie den Direktfahrten ins Schulzentrum Hadamar beauftragt.

Die LM 11 wurde seitens des hessischen Rhein-Main-Verkehrsverbunds ohne finanzielle Beteiligung des Westerwaldkreises bedient. Auch vor dem Hintergrund tariflicher Probleme zwischen dem Verkehrsverbund Rhein-Mosel und dem hessischen Verbund sollte auf Wunsch des hessischen Verbunds ab Dezember 2018 eine Änderung herbeigeführt werden.

Nach einer intensiven Alternativenprüfung wurde die Rhein-Mosel-Verkehrsgesellschaft mit ihrem Tochterunternehmen, der DB Regio Bus, als eines der regionalen Verkehrsunternehmen gebeten, eine Konzeption zu erarbeiten, die einen weitgehenden Ersatz der ehemaligen Verkehrsleistungen - insbesondere im Schülerbereich - beinhaltet. Das dann vorgelegte Angebot ist nunmehr als Erweiterung bestehender Linien anzusehen und wird im neuen Fahrplan ab dem 09.12.2018 gelten. Das bedeutet im Detail Folgendes: