Bei einer Explosion in einem Einfamilienhaus in Selbach im Landkreis Altenkirchen sind gestern Nachmittag zwei Hausbewohner leicht verletzt worden. Wegen eines längeren Stromausfalls bereiteten die Hausbewohner das Essen mit einem Gaskocher zu der auf dem Herd abgestellt wurde. Da die Herdplatten im Vorfeld nicht abgeschaltet wurden erhitzte sich der Gaskocher nach Ende des Stromausfalls, wodurch es zu einer heftigen Durchzündung des ausgetretenen Gases kam. Durch die Detonation entstand ein erheblicher Gebäudeschaden. Teile der Außenwand und eines großen Fensters wurden nach außen gedrückt. Auch das Zimmer wurde durch die Druckwelle verwüstet. Die weiteren Ermittlungen der Kriminalinspektion Betzdorf dauern an.
Derzeit erhalten einige Betriebe eine Aufforderung, verschiedene Daten in ein sog. "zentrales Gewerbeverzeichnis" eintragen zu lassen. Diese Schreiben erreichen die Betriebe häufig als Fax mit der Aufforderung zur Rücksendung innerhalb eine bestimmten Frist. Wer sich das Schreiben nicht näher ansieht, sondern einfach ausfüllt und zurück sendet, muss unter Umständen hohe Summen für eine angebliche Eintragung zahlen, die tatsächlich nicht nötig ist. Die IHK Koblenz fordert alle Betriebe zur sorgfältigen Prüfung solcher Schreiben auf.
Sturmtief Burglind sorgte am Vormittag auch im nördlichen Westerwald für erhebliche Behinderungen. Zahlreiche Straße wie die B256 zwischen Eichelhardt und Bruchertseifen waren wegen umgestürzter Bäume gesperrt. Auch der Bahnverkehr auf der Strecke Altenkirchen - Breitscheidt war aufgrund umgestürzter Bäume unterbrochen. Auf der Straße "Am Bayersberg" in Betzdorf fielen am Morgen zwei Eichen auf die Fahrbahn und streiften dabei zwei PKW. An den Fahrzeugen entstand mittlerer Sachschaden. Der Fahrer eines Fahrzeuges und seine Beifahrerin erlitten leichte Verletzungen.
Am Mittwochmittag kam es auf der Abfahrt der A48 auf die B9 nach Koblenz zu einem schweren Verkehrsunfall mit drei Personen. Aus bislang noch ungeklärter Ursache kam das Fahrzeug zunächst von der Fahrbahn ab, überschlug sich und blieb dann auf dem Dach liegen. Im Fahrzeug befanden sich ein Mann, eine Frau und ein 10 Monate altes Baby. Am Unfallort waren vier Ersthelfer, die sich um die Versorgung der Verunglückten kümmerten. Die Personen trugen offenbar keine größeren Verletzungen davon. Einer der Ersthelfer ärgerte sich im Internet später über das Unverständnis vorbeifahrender Verkehrsteilnehmer, die Absperr- und Rettungsmaßnahmen mit Hupen quittierten. Vor dem Hintergrund der fortwährenden Diskussion um Gaffer an Unglücksstellen erneut ein großes Ärgernis, für Ersthelfer, Rettungskräfte und auch für Betroffene. Die Polizei sprach den Ersthelfern ein ganz dickes Lob aus, die sofort anhielten und sich in vorbildlicher Weise um die Fahrzeuginsassen kümmerten. (Foto: Marco Schüler)
Nur wenige hundert Meter südöstlich des heutigen Montabaurer Stadtteils Reckenthal befand sich noch im 19. Jahrhundert die Siedlung Sespenroth. Im Jahr 1853 verließen die Bewohner ihr Dorf. Wo heute nur noch Wiesen zu sehen sind, können Besucher nun mittels Augmented Reality (AR) das Dorf virtuell erleben.
„Obwohl Sespenroth von der Landkarte verschwunden ist, wird es durch diese wunderbare Rekonstruktion nicht aus unserer Erinnerung verschwinden“, sagt Ed Rosenthal, ein direkter Nachfahre der Sespenrother Familie Meuer. Mehr als 170 Jahre nach der Auswanderung der Dorfbewohner berührt ihn die Geschichte seiner Vorfahren noch immer.
Weiterlesen ...Altenkirchen. Seit einigen Tagen ist der Bürokratiemelder der Kreisverwaltung Altenkirchen online. Was verbirgt sich dahinter? Im März hatte der Kreistag die Prüfung einer zentralen Meldestelle für Bürokratieabbau beschlossen. Mittlerweile ist ein übersichtliches Online-Portal erstellt worden, über das Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, Vorschläge zum Abbau von überbordender Bürokratie zu machen – schnell, einfach und digital. „Zentrale Meldestelle klingt ja zunächst einmal nach Aufbau von Bürokratie und weniger nach Abbau.
Weiterlesen ...Statement ADAC z:
Das Ende des Tankrabatts darf nicht bedeuten, dass Überlegungen für die Entlastung der Menschen eingestellt werden. Der Krieg im Nahen Osten wird vor allem die Energiepreise weiter treiben und an den Tankstellen werden Autofahrer absehbar wieder Preise über 2 Euro sehen. Die Koalition muss kurzfristig Maßnahmen abstimmen, die zielgerichtet besonders Betroffene entlastet.
Für den ADAC ist eine Senkung der Stromsteuer, die alle Privathaushalte entlastet, ein mögliches Instrument. Eine Zusage, die Stromsteuer nicht nur für Unternehmen, sondern auch für private Haushalte zu senken, ist im Koalitionsvertrag verankert. Ebenso bleibt die Anhebung der Entfernungspauschale eine Option, die sich hinsichtlich Zeit und Entfernung ausgestalten lässt, und besonders Betroffene erreicht. Ein Auslaufen des Tankrabatts ohne baldige Anschlussmaßnahmen ist vor dem Hintergrund der andauernden Herausforderung nicht vermittelbar. (ADAC)
Hahnstätten. In der Nacht auf Mittwoch, den 10. Juni, wurde durch Unbekannte zwischen 22:00 Uhr und 07:30 Uhr in der Straße "Auf der Dahl" ein in einer Grundstückseinfahrt geparkter schwarzer BMW 550d XDrive entwendet. Zeugen, die im Tatzeitraum oder auch im Vorfeld verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Diez, Tel. 06432-6010, in Verbindung zu setzen. (Polizei Diez)
In der Zeit von Dienstag, 09.06.2026, 16.00 Uhr, bis Mittwoch, 10.06.2026, 06.30 Uhr, kam es in Eichelhardt zu einem Diebstahl. Nach bisherigen Erkenntnissen entwendeten unbekannte Täter von der Baustelle des neuen Dorfgemeinschaftshauses eine Rüttelplatte. Weiterhin wurden mehrere hundert Liter Dieselkraftstoff aus vor Ort abgestellten Baufahrzeugen abgezapft. Die Polizei Altenkirchen bittet um Hinweise. (Polizei ALtenkirchen)
Kreis Altenkirchen. Der Brand- und Katastrophenschutz im Landkreis Altenkirchen ist jetzt um eine wichtige personelle Säule ergänzt worden. Matthias Theis, Wehrleiter der Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf, wurde von Landrat Dr. Peter Enders als stellv. Brand- und Katastrophenschutzinspekteur und somit Ehrenbeamter des Kreises verpflichtet. Zuvor hatte es bereits ein einstimmiges Votum für ihn in der Runde der Wehrleiter gegeben. Der 48-Jährige folgt auf Florian Jendrock, der sein Amt vor einiger Zeit zur Verfügung gestellt hatte.
Theis ist auf Kreisebene ein hoch anerkannter Fachmann. Schon einmal (bis 2019) hatte er die Funktion des stellv. BKI inne. „Ich freue mich persönlich sehr. Nicht nur, weil wir mit Matthias Theis eine extrem hohe fachliche Kompetenz gewinnen, sondern weil auch das Zwischenmenschliche hervorragend passt, schließlich kennen wir uns seit vielen Jahren“, so der hauptamtliche BKI Björn Jestrimsky. Auch Landrat Enders zeigte sich zufrieden mit der Neubesetzung: „Im Brand- und Katastrophenschutz ist Teamarbeit ein entscheidender Faktor, daher blicke ich sehr optimistisch in die Zukunft.“ Glückwünsche an Theis kamen auch vom zuständigen Abteilungsleiter „Ordnung und Verkehr“, Peter Deipenbrock.
Mit der Verpflichtung sind die Personalplanungen allerdings noch nicht abgeschlossen. In den Reihen der Feuerwehren wird momentan eine weitere Persönlichkeit für einen zweiten Stellvertreter des BKI gesucht. (Thorsten Stahl)