Koblenz (ots)
Am Freitag, den 23.04.2021, kam es gegen 15.00 Uhr am Skatepark am Koblenzer Schloss zu einem versuchten Raub.
Hier wurden zwei Jungen, 10 und 11 Jahre alt, von zwei etwa gleichaltrigen Jungs bedroht. Letztere forderten die Geschädigten unter Vorhalt eines Messers zur Herausgabe ihres mitgeführten Tretrollers und des BMX-Rades auf.
Den beiden bedrohten Jungen gelang mit ihren Fahrzeugen die Flucht, die Tatverdächtigen entfernten sich unverrichteter Dinge über die Schlossstraße in Richtung Löhr-Center.
Die beiden bislang unbekannten Tatverdächtigen wurden wie folgt beschrieben:
1. Person: schwarzer Kapuzenpullover, schwarze Bauchtasche, schwarze Haare, vermutlich arabischer Herkunft, ca. 10 - 13 Jahre alt
2. Person: blaue Jacke ohne Ärmel, blonde, zur Seite gekämmte Haare, ca. 10 - 13 Jahre alt
Sachdienliche Hinweise richten Sie bitte an die Polizei im Haus des Jugendrechts unter 0261-1031300 oder an die Polizeiinspektion Koblenz 1 unter 0261-1030. (Quelle Polizei Koblenz)
Sieben Bürgerinnen und Bürger des Westerwaldkreises sind mit der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet worden. Landrat Achim Schwickert übersandte die von Ministerpräsidentin Malu Dreyer verliehene Auszeichnung. Der Kreis verzichtet aufgrund des dynamischen Infektionsgeschehens auf eine Feierstunde. Landrat Schwickert zur Leistung der Geehrten: „Ihr außergewöhnliches und langjähriges Engagement zum Wohl der Allgemeinheit ist im wahrsten Sinne des Wortes unbezahlbar und verdient höchste Anerkennung.“
Margarete Hiltrud Kempf aus Bad Marienberg war über 50 Jahre aktiv im DRK-Ortsverein Bad Marienberg. In dieser Zeit war sie 20 Jahre Mitglied im dortigen Vorstand. Neben anderen ehrenamtlichen Tätigkeiten ist Frau Kempf seit 2006 im Seniorenheim tätig. Hier unterstützt sie unermüdlich mehrmals pro Woche die Pflegerinnen und Pfleger bei ihrer Arbeit. Sie singt und spielt mit den Bewohnern, hilft bei der Organisation von Ausflügen oder begleitet die Bewohner auf ihrer letzten Reise. Leider ist dies für Frau Kempf aufgrund der Corona-Pandemie derzeit nicht mehr möglich.
Rebellische Jugend im Westerwald hatte die Schnauze voll
VOR 40 JAHREN HIESS ES IN MONTABAUR BESETZEN STATT SCHWÄTZEN
Montabaur. „Nach jahrelangem Schätzen heißt´s nun Besetzen!“ So der Slogan von vielen enttäuschten Jugendlichen, deren Forderung nach einem Jugendzentrum in Montabaur in der Besetzung eines leerstehenden Hauses eskalierte. Am 19./20.6.2021 jährt sich dieses in der langen Stadtgeschichte einmalige Ereignis zum 40. Mal.
Dabei war die Forderung nicht ganz neu, denn schon in den Jahren vor Gründung der VG Montabaur in 1972 gab es immer wieder Bestrebungen, mehr für die Jugend zu tun. Nicht nur in der Stadt, sondern auch auf den Dörfern rundherum, wie beispielweise die in dieser Zeit entstandenen wegweisenden Jugendclubs in Nomborn und Horbach zeigten.
Dass die Rufe nach offener Jugendarbeit auch im Westerwald massiver wurden, wurde sicher von den damaligen Studentenunruhen und Hausbesetzungen in größeren Städten befeuert. Eine Kommission des Bundestages beschäftigte sich damals mit dem drängenden Thema „Jugendprotest im demokratischen Staat“. Dieser schwappte dann auch in den Westerwald und führte zumindest in Montabaur zu einige heißen und umkämpften Tagen. Federführend für den lokalen Jugendprostest rund um die Kreisstadt waren damals die Jusos, aus deren Mitte Ende der 70er Jahre die „Initiativgruppe Jugendzentrum“ (IGJ) hervorging. Ähnliche Jugendinitiativen gab es auch in Wirges und anderen Städten im Westerwald.
Kulturlandschaften digital erkunden:
Teilnahme an Projekt des Landes Rheinland-Pfalz eröffnet neue Wege
Fachwerk prägt das Gesicht von Montabaur und der Stadtteile. Die historischen Bauten stecken voller Geschichte(n). Künftig sollen sie diese selbst erzählen: Wer einen QR-Code an der Fassade scannt, bekommt Spannendes aus vergangener Zeit auf die Ohren.
Umgesetzt wird diese Idee dank KuLaDig-RLP. Die Abkürzung steht für das 2019 gestartete Projekt Digitale Erfassung und Präsentation von Kulturlandschaften in Rheinland-Pfalz – durchgeführt in der Kulturwissenschaft der Universität Koblenz-Landau und gefördert vom Innenministerium des Landes. Die Karte des Landes Rheinland-Pfalz füllt sich rasch mit einer ungeheuren Vielfalt von Objekten, die es verdienen, besucht und betrachtet zu werden – von der Burg über die Stadtmauer bis zur stillgelegten Fabrik. In den Jahren 2019-21 kamen und kommen jeweils zehn ausgewählte Kommunen in den Genuss finanzieller und fachlicher Unterstützung. Die Stadt Montabaur, die sich gerade in die deutsche Fachwerkstraße einreihen durfte, hat sich in der dritten Runde in diesem Jahr beworben und Fachwerk als Schwerpunkt-Thema angegeben. Mit Erfolg.
GEMEINSAM IM WESTERWALD „JA zum Alter“ SAGEN
WW. Zum Internationalen Tag der älteren Menschen am 1. Oktober ruft das Netzwerk „Senioren-Rat Westerwald“ (SRW) dazu auf, aktiv zu werden und das Thema Älterwerden im Westerwaldkreis stärker ins gesellschaftliche Bewusstsein zu rücken. Unter dem Motto „JA zum Alter“ beteiligt sich das Senioren-Netzwerk mit bundesweit vielen Organisationen, Kommunen, Vereinen, Initiativen und engagierten Einzelpersonen an der Initiative der Aktion der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO). Ziel ist es, eine positive Haltung gegenüber dem Alter zu fördern. Vor Ort bedeutet dies: die vom Wäller Kreistag beschlossene fortschrittliche „Seniorenpolitische Konzeption“ (SPK) nun kraftvoll umzusetzen!
Weiterlesen ...Drei neue Angebote runden das Programm ab
Drei zusätzliche Erlebnisse im Herbstferienprogramm der Kreisjugendpflege des Westerwaldkreises sorgen für jede Menge Abwechslung und gute Laune. Gemeinsam mit der Kreisjugendpflege Altenkirchen und dem Jugendzentrum Hachenburg hat das Team ein vielseitiges Angebot auf die Beine gestellt: Es reicht vom actionreichen Toben im Flippolino über spannende Einblicke in die faszinierende Welt des Waldes in Oberhausen bis hin zu einem zweitägigen Kulturtrip nach Essen mit Varietébesuch.
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Harald Orthey ist seit dem 8. September 2026 stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Sport und Ehrenamt des Deutschen Bundestages.
Er übernimmt die Aufgabe von seinem rheinland-pfälzischen Fraktionskollegen Johannes Steiniger, der als Parlamentarischer Staatssekretär in das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gewechselt ist.
Ab dem 5. Oktober 2026 werden im Verlauf der B 413 bei Dierdorf auf einer Länge von insgesamt ca. 1,7 km schadhafte Fahrbahnbereiche instandgesetzt. Die Arbeiten erfolgen im Rahmen der betrieblichen Unterhaltung und dienen zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit.
Für die Arbeiten ist aus bautechnischen Gründen sowie aus Gründen der Arbeitssicherheit eine Vollsperrung erforderlich. Dabei wird der Kreisverkehr am Knotenpunkt lediglich im Bereich der Zufahrt zur B 413 gesperrt. Die Zufahrt zum Gewerbegebiet bleibt während der gesamten Bauzeit befahrbar.
Mehr als 15 Jahre arbeiten die deutsch-äthiopische
Sängerin Menna Mulugeta und der Multi-Instrumentalist
und Harfenist Gernot Blume bereits zusammen. Am
nächsten“krummen Dienstag“, dem 29. September sind
sie wieder im Gewölbekeller zu hören und zu sehen. Der
erste Auftritt im Juni des vergangenen Jahres war
ausverkauft und das Planungsteam von KULTUR im
KELLER hat eine Wiederholung versprochen. Das Duo
"Menna & The Harp" bietet ein außergewöhnliches
Format, in dem die beiden Musiker ihre fein aufeinander
abgestimmte Kreativität zum Klingen bringen. Ihr
Repertoire reicht von Soul-Klassikern und Jazz-Standards
über äthiopische und eigene Songs bis hin zu aktuellen
Pop-Songs. Beginn ist 19:30 Uhr im historischen
Gewölbe am Walpadyn-Turm in Montabaur. Einlass ist
ab 18:30 und bietet die Möglichkeit einen erlesenen
Schluck der angebotenen Weine zu genießen. Der
Eingang ist Ecke Kolpingstraße / Hospitalstraße zu
finden. Karten gibt es an allen Vorverkaufsstellen oder
direkt über Ticket Regional, www.ticket-
regional.de/kultur-im-keller und natürlich an der
Abendkasse zum Preis von 15 €. Die helle Tiefgarage
Süd und der Parkplatz „Kalbswiese“ stehen allen
Besuchern ab 17:00 Uhr kostenfrei zur Verfügung. (Kultur im Keller)
Westerwälder Verein erhält BIG BANG INNOVATION Award 2026 und erneut den Deutschen Award für Nachhaltigkeitsprojekte
Westerwald/Berlin. Gleich zwei bundesweite Auszeichnungen für ehrenamtliches und gesellschaftliches Engagement gehen in diesem Jahr in den Westerwald: Wäller Helfen e. V. wird in Berlin sowohl mit dem BIG BANG INNOVATION Award 2026 als auch – bereits zum zweiten Mal in Folge – mit dem Deutschen Award für Nachhaltigkeitsprojekte 2026 ausgezeichnet.
Aus 430 Einsendungen hat es Wäller Helfen unter die 46 Gewinner geschafft. Die Preisverleihungen fanden im Rahmen des BIG BANG KI Festivals am 16. und 17. September in Berlin statt. Für den 2020 gegründeten Verein ist die doppelte Auszeichnung eine besondere Bestätigung für einen Weg, bei dem klassische Nachbarschaftshilfe längst mit neuen Konzepten für Jugendengagement, Nachhaltigkeit, gesellschaftlichen Zusammenhalt und der Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft verbunden wird.
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