WAIGANDSHAIN. In unmittelbarer Nähe zur Fuchskaute, der höchsten Erhebung des Westerwaldes (657 Meter über NN), befindet sich in der Verbandsgemeinde Rennerod der Windpark Waigandshain-Homberg. Die zwölf Windenergieanlagen vom Typ Fuhrländer FL MD 77 sind seit 2004 am Netz und erzeugen regenerativ erzeugten Ökostrom. Der Windpark ist im Eigentum der Windpark Westerwald GmbH und der Energieversorgung Mittelrhein (evm).
Der berühmte Westerwälder Wind weht hier auf den Höhen bekanntermaßen besonders stark. Anja Wissenbach und Stefan Dietz, beide für die evm und die mit der Betriebsführung beauftragte Windpark Westerwald GmbH tätig, waren im Einsatz bei der Instandsetzung einer Windkraftanlage.
Foto / Quelle: Kreis Altenkirchen Mehr als 50 Bolzen, mit denen der Rotorstern an der Gondel befestigt ist, wurden gelöst, damit der komplette Rotor demontiert und vor der Anlage abgelegt werden konnte. Schweres Gerät im Einsatz: Bei der Instandsetzung der Windenergieanlage waren ein Großkran (650 Tonnen) sowie ein Hilfskran (150 Tonnen) involviert. Foto: Sascha Ditscher.
Rastplatz Sessenhausen (ots)
Am Montag, 22.11.2021, 02:00 Uhr, meldeten mehrere unabhängige Zeugen einen Sattelzug, der auf der BAB 3 in Fahrtrichtung Frankfurt fährt. Die erste Zeugenmeldung erfolgte in der Gemarkung Linkenbach, die nächste Höhe Rastplatz Sessenhausen. Der Sattelzug soll auffällig Schlangenlinien fahren und schon fast einen Verkehrsunfall verursacht haben. Ein Funkstreifenwagen der Polizeiautobahnstation Montabaur nahm den Sattelzug an der Anschlussstelle Ransbach-Baumbach auf. Die von den Zeugen geschilderte Fahrweise konnte festgestellt und videographiert werden. An der Rastanlage Heiligenroth erfolgte die Kontrolle. Der 39 Fahrzeugführer hatte erheblich dem Alkohol zugesprochen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,42 Promille. Die Weiterfahrt wurde untersagt, der Führerschein beschlagnahmt und eine Sicherheitsleistung einbehalten. (Quelle Polizei Montabaur)
Weyerbusch (ots)
Am späten Nachmittag des 21.11.2021 wurde eine Spaziergängerin auf den aufsteigenden Rauch aufmerksam, welcher aus einem Vereinshäuschen am Ortsrand von Weyerbusch hinaufstieg. Sie alarmierte sofort die Rettungsleitstelle. Die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr aus Weyerbusch und Altenkirchen konnten das Feuer vor Ort schnell unter Kontrolle bringen. Nachdem die Hauptstromzuleitung durch einen Techniker abgeklemmt wurde, konnte das Feuer vollständig abgelöscht werden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand bestehen keine Hinweise für ein Fremdverschulden. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf ca. 10 000 Euro belaufen. Während der Löscharbeiten musste die L276 komplett gesperrt werden. Insgesamt waren 2 Rettungssanitäter, 35 Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr aus Weyerbusch und Altenkirchen und Polizeibeamte der Polizeiinspektion Altenkirchen im Einsatz. (Quelle Polizei Altenkirchen)
Montabaur/Heiligenroth (ots)
Am heutigen 19.11.2021 kam es gegen 18:59 im Bereich der BAB 3 von Frankfurt in Richtung Köln bei Montabaur / Heiligenroth zu einem Vorfall, bei dem ein weißer SUV -vermutlich der Marke Mercedes Benz- einen vorausfahrenden Audi im Tempo 100 Bereich vor der Anschlussstelle Montabaur auf der linken Spur zunächst durch dichtes Auffahren unter Verwendung der Lichthupe nötigte. Anschließend überholte der SUV den Geschädigten über die Mittelspur rechts und touchierte diesen beim Wiedereinscheren nach links an der vorderen rechten Fahrzeugseite und drängte ihn dadurch in Richtung Mittelschutzplanke. Danach verließ das Verursacherfahrzeug die BAB 3 an der AS Montabaur ohne sich um den entstandenen Schaden bzw die Unfallaufnahme zu kümmern. Für die Verkehrsvorgänge samt Unfall werden polizeilicherseits Zeugen gesucht. Wer kann Angaben zum Verursacher(-fahrzeug) oder dem angebrachten Kennzeichen machen oder andere sachdienliche Hinweise geben? Hinweise an die Polizeiautobahnstation Montabaur unter Tel. 02602/9327-0 (Quelle Polizei Montabaur)
GEMEINSAM IM WESTERWALD „JA zum Alter“ SAGEN
WW. Zum Internationalen Tag der älteren Menschen am 1. Oktober ruft das Netzwerk „Senioren-Rat Westerwald“ (SRW) dazu auf, aktiv zu werden und das Thema Älterwerden im Westerwaldkreis stärker ins gesellschaftliche Bewusstsein zu rücken. Unter dem Motto „JA zum Alter“ beteiligt sich das Senioren-Netzwerk mit bundesweit vielen Organisationen, Kommunen, Vereinen, Initiativen und engagierten Einzelpersonen an der Initiative der Aktion der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO). Ziel ist es, eine positive Haltung gegenüber dem Alter zu fördern. Vor Ort bedeutet dies: die vom Wäller Kreistag beschlossene fortschrittliche „Seniorenpolitische Konzeption“ (SPK) nun kraftvoll umzusetzen!
Weiterlesen ...Drei neue Angebote runden das Programm ab
Drei zusätzliche Erlebnisse im Herbstferienprogramm der Kreisjugendpflege des Westerwaldkreises sorgen für jede Menge Abwechslung und gute Laune. Gemeinsam mit der Kreisjugendpflege Altenkirchen und dem Jugendzentrum Hachenburg hat das Team ein vielseitiges Angebot auf die Beine gestellt: Es reicht vom actionreichen Toben im Flippolino über spannende Einblicke in die faszinierende Welt des Waldes in Oberhausen bis hin zu einem zweitägigen Kulturtrip nach Essen mit Varietébesuch.
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Harald Orthey ist seit dem 8. September 2026 stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Sport und Ehrenamt des Deutschen Bundestages.
Er übernimmt die Aufgabe von seinem rheinland-pfälzischen Fraktionskollegen Johannes Steiniger, der als Parlamentarischer Staatssekretär in das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gewechselt ist.
Ab dem 5. Oktober 2026 werden im Verlauf der B 413 bei Dierdorf auf einer Länge von insgesamt ca. 1,7 km schadhafte Fahrbahnbereiche instandgesetzt. Die Arbeiten erfolgen im Rahmen der betrieblichen Unterhaltung und dienen zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit.
Für die Arbeiten ist aus bautechnischen Gründen sowie aus Gründen der Arbeitssicherheit eine Vollsperrung erforderlich. Dabei wird der Kreisverkehr am Knotenpunkt lediglich im Bereich der Zufahrt zur B 413 gesperrt. Die Zufahrt zum Gewerbegebiet bleibt während der gesamten Bauzeit befahrbar.
Mehr als 15 Jahre arbeiten die deutsch-äthiopische
Sängerin Menna Mulugeta und der Multi-Instrumentalist
und Harfenist Gernot Blume bereits zusammen. Am
nächsten“krummen Dienstag“, dem 29. September sind
sie wieder im Gewölbekeller zu hören und zu sehen. Der
erste Auftritt im Juni des vergangenen Jahres war
ausverkauft und das Planungsteam von KULTUR im
KELLER hat eine Wiederholung versprochen. Das Duo
"Menna & The Harp" bietet ein außergewöhnliches
Format, in dem die beiden Musiker ihre fein aufeinander
abgestimmte Kreativität zum Klingen bringen. Ihr
Repertoire reicht von Soul-Klassikern und Jazz-Standards
über äthiopische und eigene Songs bis hin zu aktuellen
Pop-Songs. Beginn ist 19:30 Uhr im historischen
Gewölbe am Walpadyn-Turm in Montabaur. Einlass ist
ab 18:30 und bietet die Möglichkeit einen erlesenen
Schluck der angebotenen Weine zu genießen. Der
Eingang ist Ecke Kolpingstraße / Hospitalstraße zu
finden. Karten gibt es an allen Vorverkaufsstellen oder
direkt über Ticket Regional, www.ticket-
regional.de/kultur-im-keller und natürlich an der
Abendkasse zum Preis von 15 €. Die helle Tiefgarage
Süd und der Parkplatz „Kalbswiese“ stehen allen
Besuchern ab 17:00 Uhr kostenfrei zur Verfügung. (Kultur im Keller)
Westerwälder Verein erhält BIG BANG INNOVATION Award 2026 und erneut den Deutschen Award für Nachhaltigkeitsprojekte
Westerwald/Berlin. Gleich zwei bundesweite Auszeichnungen für ehrenamtliches und gesellschaftliches Engagement gehen in diesem Jahr in den Westerwald: Wäller Helfen e. V. wird in Berlin sowohl mit dem BIG BANG INNOVATION Award 2026 als auch – bereits zum zweiten Mal in Folge – mit dem Deutschen Award für Nachhaltigkeitsprojekte 2026 ausgezeichnet.
Aus 430 Einsendungen hat es Wäller Helfen unter die 46 Gewinner geschafft. Die Preisverleihungen fanden im Rahmen des BIG BANG KI Festivals am 16. und 17. September in Berlin statt. Für den 2020 gegründeten Verein ist die doppelte Auszeichnung eine besondere Bestätigung für einen Weg, bei dem klassische Nachbarschaftshilfe längst mit neuen Konzepten für Jugendengagement, Nachhaltigkeit, gesellschaftlichen Zusammenhalt und der Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft verbunden wird.
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