Einen aktuellen Überblick über die Vorkehrungen für den Katastrophenfall verschaffte sich die CDU-Kreistagsfraktion bei einem Gespräch mit den Verantwortlichen des Brand- und Katastrophenschutzes auf Kreisebene im erweiterten Feuerwehrgerätehaus in Selters.
Der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Westerwaldkreises und Wehrleiter der Verbandsgemeinde Selters, Tobias Haubrich, gab den CDU-Kommunalpolitikern gemeinsam mit seinen Stellvertretern bei einem Rundgang durch das Feuerwehrgerätehaus einen umfangreichen Einblick in den Fahrzeug- und Gerätebestand. Das Feuerwehrgebäude wurde in den letzten Jahren durch die Verbandsgemeinde deutlich erweitert. Die CDU-Kommunalpolitiker zeigten sich bei dem auf Anregung der örtlichen Fraktionsmitglieder Annette Aller und Axel Spiekermann erfolgten Informationsbesuch von der Funktionalität der einzelnen Räume und Hallen beeindruckt. Der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Dr. Kai Müller, dankte den vielen Ehrenamtlern für ihren Einsatz. „Fahrzeuge, Geräte und Material sind nur dann einsatzfähig, wenn die ständige Pflege sowie der kontinuierliche Umgang damit gesichert sind.“ Auch die personelle Einsatzfähigkeit der Selterser Wehr, in den letzten 20 Jahren von 35 auf 78 Personen angewachsen, ist nachhaltig, da erfreulicherweise viele der Aktiven in Selters und naher Umgebung arbeiten und so auch gerade tagsüber zur Verfügung stehen, so Tobias Haubrich.
Foto/Quelle Westerwaldkreis) Gesprächsteilnehmer und CDU-Kreistagsfraktion dokumentierten den Besuch mit einem gemeinsamen Bild vor dem Einsatzleitfahrzeug des Westerwaldkreises.
Westerburg (ots)
Am frühen Abend des 21.05.2022, gegen 18:00 Uhr, erhielt die Polizei in Westerburg die Mitteilung, dass das Mahnmal der Heimatvertriebenen auf dem Katzenstein in Flammen steht. Das brennende Kreuz konnte durch die hinzugezogene Feuerwehr gelöscht und ein Übergriff auf die Vegetation verhindert werden. Die Polizei geht derzeit von der vorsätzlichen Herbeiführung des Brandes aus und sucht nun Zeugen, die zu diesem Zeitpunkt dort in der Nähe waren und verdächtige Personen oder Fahrzeuge wahrgenommen haben. Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Westerburg unter der 02663/98050. (Quelle Polizei Westerburg)
56269 Marienhausen (ots)
Am frühen Morgen des 22.05.2022 gegen 03:50 Uhr wurde der Polizeiinspektion Straßenhaus eine Körperverletzung auf dem Kirmesgelände in Marienhausen gemeldet. Nach Zeugenaussagen habe sich der alkoholisierte 35-jährige Beschuldigte bereits zuvor verbal aggressiv gegenüber mehreren Kirmesbesuchern verhalten. Bei Schlichtungsversuchen kam es letztlich zu einer Körperverletzung zum Nachteil eines 20-jährigen Geschädigten. Bei Eintreffen der Polizeibeamten war der Beschuldigte weiterhin aggressiv und sollte vor Ort durchsucht werden. Gegen diese Maßnahme leistete der Beschuldigte Widerstand und er musste zu Boden gebracht werden. Nach der Entnahme einer Blutprobe wurde er dem Polizeigewahrsam zugeführt.
Zeugen, werden gebeten, mögliche Hinweise der Polizei Straßenhaus, unter der Tel. 02634/9520 oder per Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. zu melden.
Nordhofen (ots)
Am Donnerstag, den 19.05.22 wurde der Polizei in Montabaur gegen 16:45 Uhr durch mehrere Anrufer mitgeteilt, dass das Dach des Kirchturmes in Nordhofen brenne. Durch die Feuerwehren der umliegenden Gemeinden wurde der in Vollbrand stehende Kirchturm gelöscht, wobei die Löscharbeiten zeitweise aufgrund des bestehenden Unwetters unterbrochen werden mussten. Die Zufahrtsstraßen wurden gesperrt. Zur Ursache des Brandes ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Aktuell finden Renovierungsarbeiten am Kirchturm statt. Weitere Hinweise auf einen zunächst vermuteten Blitzeinschlag konnten vor Ort nicht erlangt werden. Personen wurden nicht verletzt. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt. Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren der Ortschaften Nordhofen, Selters, Siershahn, Herschbach und Quirnbach, sowie Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Montabaur. (Quelle Polizei Montabaur)
Roth (ots)
Am Freitag, den 19.06.2026 lieferten sich gegen 23:45 Uhr zwei Fahranfänger (20 und 25 Jahre) mit ihren BMWs (mindestens) von Bruchertseifen bis nach Wissen ein Straßenrennen.
Hierbei überholten sich die Fahrzeuge mehrfach, fuhren nebeneinander, schalteten teilweise die Beleuchtung an den Fahrzeugen aus, bremsten stark ab und beschleunigten wieder.
In der Ortslage Roth fuhren die beiden BMWs trotz Gegenverkehr nebeneinander her, weswegen der Gegenverkehr abbremsen musste.
In Wissen durchfuhren die beiden Fahrzeuge den "Europakreisel" in entgegengesetzter Fahrtrichtung, bevor einer der BMWs auf dem Parkdeck des Bahnhofs in Wissen noch sogenannte "Donuts" drehte.
Die Fahrer konnten auf einem Parkplatz in Wissen angetroffen werden. Es wurden diverse Anzeigen gefertigt. (Polizei Betzdorf)
Seit fast zwei Jahrhunderten prägt die Ordensgemeinschaft das soziale Gesicht von Montabaur und dem Westerwald. Was 1856 mit einer kleinen Gruppe begann, entwickelte sich zu einer weltweiten Erfolgsgeschichte der Caritas.
Montabaur. Es ist ein entscheidendes Ereignis, das die Kongregation der Barmherzigen Brüder in Montabaur in diesem Jahr mit Stolz und Dankbarkeit feiert: Vor 170 Jahren, am 29. Juni 1856, legte der Westerwälder Peter Lötschert – später bekannt als Bruder Ignatius – den Grundstein für eine Gemeinschaft, die bis heute für bedingungslose Hilfe steht. Unabhängig von Alter, Stand oder Konfession verschrieben sich die Brüder der Pflege von Menschen in Not. Dieses Jubiläum wird am 29. Juni mit einem feierlichen Festgottesdienst gewürdigt.
Weiterlesen ...Zur zweiten Fachkonferenz Ehrenamt der Länder trafen sich auf Einladung von Marcus Klein, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien und Chef der Staatskanzlei, die fachlich zuständigen Ministerinnen und Minister sowie Staatssekretärinnen und Staatssekretäre aller Länder in der Mainzer Staatskanzlei. Zu Gast war auch die Staatsministerin für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt, Dr. Christiane Schenderlein, sowie die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt und das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement.
Weiterlesen ...MONTABAUR. Mit einer kleinen internen Feier hat der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn seinen neuen Caritas-Laden am Kleinen Markt 6 in der Montabaurer Fußgängerzone eröffnet. Gemeinsam mit der Pfarrei St. Peter Montabaur wurde ein Ort geschaffen, der weit mehr sein soll als ein klassisches Ladengeschäft.
Die Räumlichkeiten waren Ende vergangenen Jahres frei geworden, nachdem der Caritas-Anziehpunkt, der Secondhandladen des Caritasverbandes, innerhalb der Montabaurer Fußgängerzone in die Kirchstraße 17 umgezogen war. Seitdem stand das Ladenlokal leer. Umso größer ist die Freude bei den Verantwortlichen, dass die Räume nun wieder mit Leben gefüllt werden können.
Moderne Photovoltaik-Anlage spart Energie, Kosten und CO₂
Mit einem symbolischen Knopfdruck hat die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland die neue Photovoltaik-Anlage auf dem Parkplatz der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises offiziell in Betrieb genommen. Das Großprojekt wurde mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz realisiert und markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu mehr Klimaschutz, Energieeffizienz und Versorgungssicherheit der Kreisverwaltung.
Im Rahmen des Projekts mit einem Investitionsvolumen von rund 3,3 Millionen Euro entstand eine moderne Stahlkonstruktion mit drei großflächigen Carports, die insgesamt sechs Parkreihen überspannen. Auf deren Dächern wurden 840 Solarmodule mit einer Fläche von insgesamt 1.731 Quadratmetern installiert. Die Anlage erreicht eine Leistung von bis zu 382,2 kWp, um künftig einen großen Teil des Strombedarfs der Kreisverwaltung zu decken. Ein leistungsfähiger Batteriespeicher mit einer Kapazität von rund 450 kWh sorgt dafür, dass überschüssig erzeugte Energie zwischengespeichert werden kann. Unter optimalen Bedingungen lässt sich damit die Grundlast des Verwaltungsgebäudes – etwa für Server, Heizungs- und Klimatechnik – für acht bis zehn Stunden außerhalb der regulären Dienstzeiten versorgen.
Kreis Altenkirchen. Es gibt kaum ein qualitativ hochwertigeres Fleisch als Wildbret aus heimischen Wäldern. Die Nachfrage ist entsprechend hoch – was sich seit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Sieger- und Sauerland und den damit verbundenen Schutzmaßnahmen im Kreis Altenkirchen drastisch geändert hat. „Schwarzwild lässt sich momentan überhaupt nicht mehr vermarkten“, berichtet Jörg Wirths. Der Kreisjagdmeister war jetzt Teilnehmer einer Gesprächsrunde, zu der Landrat Dr. Peter Enders Waldbesitzer und Vertreter der Landwirtschaft eingeladen hatte. Bereits seit vielen Wochen steht die Veterinärabteilung der Kreisverwaltung fast täglich im Austausch mit anderen Behörden sowie den Beteiligten vor Ort, um ein konzertiertes Vorgehen zu gewährleisten. Erklärtes Ziel ist und bleibt, eine Ausbreitung der Seuche auf den Norden von Rheinland-Pfalz zu verhindern.
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