Limburg-Weilburg. Der Kinderschutzbund Limburg-Weilburg startet in Zusammenarbeit mit der WIR-Koordination des Landkreises Limburg-Weilburg zwei Integrationslotsenprojekte an den Standorten Hadamar und Weilburg. Es werden engagierte Freiwillige gesucht, die sich als Brückenbauer zwischen den Neuangekommenen und den Einheimischen einbringen wollen.
Um in Deutschland anzukommen und auch langfristig Fuß fassen zu können, brauchen schutzsuchende Neuangekommene Unterstützung und Hilfe, um sich mit den bürokratischen und sozialen Gepflogenheiten in Deutschland zurechtzufinden. Das hessische Landesprogramm WIR fördert mit den WIR-Integrationslotsenprojekten die ehrenamtlichen Hilfsstrukturen im Integrationsbereich. Hessenweit sind über das Projekt bereits rund 800 WIR-Integrationslotsinnen und -lotsen freiwillig aktiv. Sie begleiten Menschen mit Migrationshintergrund zu Behörden, Ärztinnen und Ärzten, Wohnungsterminen und anderen Institutionen und geben Informationen über das Leben in Deutschland weiter. Als kleine Aufwandsentschädigung für ihr Engagement erhalten sie fünf Euro pro Stunde.
Wiesbaden (ots)
(Im) Am 21.06.2022, um 17:29 Uhr, kam es auf der BAB 3, Gemarkung Görgeshausen, bei km 98,800 in Richtung Würzburg, zu einer Verkehrsunfall, bei welcher ein schwarzer Pkw Kombi von der Unfallstelle flüchtete.
Der Pkw wechselte zuvor am "Elzer Berg" unmittelbar vor eine Fahrzeugkolonne, welche aus vier Sattelzügen bestand. Hierdurch sprang nach ersten Ermittlungen das Notbremssystem des Sattelzuges an, dessen Fahrer noch auf den mittleren Fahrstreifen wechseln konnte, um ein Auffahren auf den schwarzen Kombi zu verhindern. Der Fahrer des nachfolgenden Sattelzuges erkannte die Situation, bremste und wechselte nach rechts auf den Standstreifen. Der dahinter fahrende Sattelzug bemerkte diese Situation zu spät, fuhr zwischen die beiden ausgewichenen Sattelzüge, konnte aber ein Touchieren mit beiden Fahrzeuge nicht verhindern. Der nachfolgende vierte Sattelzug bemerkte das Abbremsen des vor ihm fahrenden Sattelzuges zu spät und fuhr auf diesen auf. Die Fahrerin, deren Beifahrer sowie der Fahrer des vorausfahrenden Lkw wurden leicht verletzt und vorsorglich ins Krankenhaus verbracht.
Die Autobahn in Richtung Süden musste daraufhin für 75 Minuten voll gesperrt werden. Nach Beendigung der Reinigungs- und Aufräumarbeiten konnte zunächst der linke Fahrstreifen, nach den Abschleppmaßnahmen die komplette Fahrbahn gegen 22:15 Uhr wieder freigegeben werden.
Der Verkehr staute sich auf ca. 10 km bis Heiligenroth zurück.
Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 85.000,- EUR.
Die Polizeiautobahnstation sucht Zeugen, die zur Unfallzeit den "Elzer Berg" in südlicher Richtung befahren, den Verkehrsunfall beobachteten haben und Angaben zum Kennzeichen des flüchtigen schwarzen Pkw Kombi machen können. (Quelle Polizei Limburg)
Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat gegen eine 26 Jahre alte albanische Staatsangehörige aus Koblenz Anklage zur Schwurgerichtskammer des Landgerichts Koblenz wegen des Verdachts des Totschlags erhoben.
In der kürzlich zugestellten Anklageschrift wird der Angeschuldigten zur Last gelegt, am Abend des 26.12.2021 in ihrer Wohnung in Koblenz einen deutschen Staatsangehörigen irakischer Herkunft im Zuge eines Streits mit einem Messer verletzt und durch einen Stich in die Brust getötet zu haben, wobei sie den Tod des 37 Jahre alt gewordenen Mannes zumindest billigend in Kauf genommen habe.
Auf der Grundlage des vorläufigen Gutachtens eines psychiatrischen Sachverständigen geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass die Angeschuldigte aufgrund ihrer psychischen Disposition zur Tatzeit in ihrer Schuldfähigkeit eingeschränkt war.
Die Angeschuldigte hat sich zum Tatvorwurf bislang nicht eingelassen, sondern von ihrem Schweigerecht Gebrauch gemacht. Sie befindet sich weiterhin in Haft.
Nun hat das Landgericht Koblenz über die Eröffnung des Hauptverfahrens zu befinden. Ein Termin zur Hauptverhandlung ist also noch nicht bestimmt. (Quelle Staatsanwaltschaft Koblenz)
Herausforderungen mit viel Engagement gemeistert
Es war eine gute Entscheidung, die Mitgliederversammlung in den Juni zu verschieben. So konnten sich die zahlreichen Teilnehmer wieder persönlich begegnen. Auch nach der offiziellen Versammlung des Orts- und Kreisverbandes des Kinderschutzbundes war das Bedürfnis nach Austausch und Gesprächen groß.
In der Rückschau berichtete die Vorsitzende Heidi Ramb, wie sehr die Corona-Pandemie auch im Jahr 2021 die Arbeit prägte. Vielfältige Zusatzaufgaben waren zu bewältigen. Allein die Flut der eingehenden eMails zu ständig aktualisierten Hygieneregeln und Bestimmungen mussten bearbeitet und umgesetzt werden. Unsere engagierten Mitarbeiterinnen in der Geschäftsstelle, Andrea Norres und Andrea Gärtner, arbeiteten ohne Unterbrechung weiter und sorgten für einen guten Ablauf und Kommunikation. Vorstandssitzungen sowie Teamsitzungen der sozialpädagogischen Fachkräfte fanden zeitweise virtuell statt. Mit Erleichterung stellte die Vorsitzende fest, dass finanzielle Kürzungen und Kurzarbeit auch im zweiten Pandemie-Jahr vermieden werden konnten. 
Bildunterschrift: Gerd Meurer, Kathrin Kienle, Heidi Ramb (DKSB)
Roth (ots)
Am Freitag, den 19.06.2026 lieferten sich gegen 23:45 Uhr zwei Fahranfänger (20 und 25 Jahre) mit ihren BMWs (mindestens) von Bruchertseifen bis nach Wissen ein Straßenrennen.
Hierbei überholten sich die Fahrzeuge mehrfach, fuhren nebeneinander, schalteten teilweise die Beleuchtung an den Fahrzeugen aus, bremsten stark ab und beschleunigten wieder.
In der Ortslage Roth fuhren die beiden BMWs trotz Gegenverkehr nebeneinander her, weswegen der Gegenverkehr abbremsen musste.
In Wissen durchfuhren die beiden Fahrzeuge den "Europakreisel" in entgegengesetzter Fahrtrichtung, bevor einer der BMWs auf dem Parkdeck des Bahnhofs in Wissen noch sogenannte "Donuts" drehte.
Die Fahrer konnten auf einem Parkplatz in Wissen angetroffen werden. Es wurden diverse Anzeigen gefertigt. (Polizei Betzdorf)
Seit fast zwei Jahrhunderten prägt die Ordensgemeinschaft das soziale Gesicht von Montabaur und dem Westerwald. Was 1856 mit einer kleinen Gruppe begann, entwickelte sich zu einer weltweiten Erfolgsgeschichte der Caritas.
Montabaur. Es ist ein entscheidendes Ereignis, das die Kongregation der Barmherzigen Brüder in Montabaur in diesem Jahr mit Stolz und Dankbarkeit feiert: Vor 170 Jahren, am 29. Juni 1856, legte der Westerwälder Peter Lötschert – später bekannt als Bruder Ignatius – den Grundstein für eine Gemeinschaft, die bis heute für bedingungslose Hilfe steht. Unabhängig von Alter, Stand oder Konfession verschrieben sich die Brüder der Pflege von Menschen in Not. Dieses Jubiläum wird am 29. Juni mit einem feierlichen Festgottesdienst gewürdigt.
Weiterlesen ...Zur zweiten Fachkonferenz Ehrenamt der Länder trafen sich auf Einladung von Marcus Klein, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien und Chef der Staatskanzlei, die fachlich zuständigen Ministerinnen und Minister sowie Staatssekretärinnen und Staatssekretäre aller Länder in der Mainzer Staatskanzlei. Zu Gast war auch die Staatsministerin für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt, Dr. Christiane Schenderlein, sowie die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt und das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement.
Weiterlesen ...MONTABAUR. Mit einer kleinen internen Feier hat der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn seinen neuen Caritas-Laden am Kleinen Markt 6 in der Montabaurer Fußgängerzone eröffnet. Gemeinsam mit der Pfarrei St. Peter Montabaur wurde ein Ort geschaffen, der weit mehr sein soll als ein klassisches Ladengeschäft.
Die Räumlichkeiten waren Ende vergangenen Jahres frei geworden, nachdem der Caritas-Anziehpunkt, der Secondhandladen des Caritasverbandes, innerhalb der Montabaurer Fußgängerzone in die Kirchstraße 17 umgezogen war. Seitdem stand das Ladenlokal leer. Umso größer ist die Freude bei den Verantwortlichen, dass die Räume nun wieder mit Leben gefüllt werden können.
Moderne Photovoltaik-Anlage spart Energie, Kosten und CO₂
Mit einem symbolischen Knopfdruck hat die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland die neue Photovoltaik-Anlage auf dem Parkplatz der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises offiziell in Betrieb genommen. Das Großprojekt wurde mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz realisiert und markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu mehr Klimaschutz, Energieeffizienz und Versorgungssicherheit der Kreisverwaltung.
Im Rahmen des Projekts mit einem Investitionsvolumen von rund 3,3 Millionen Euro entstand eine moderne Stahlkonstruktion mit drei großflächigen Carports, die insgesamt sechs Parkreihen überspannen. Auf deren Dächern wurden 840 Solarmodule mit einer Fläche von insgesamt 1.731 Quadratmetern installiert. Die Anlage erreicht eine Leistung von bis zu 382,2 kWp, um künftig einen großen Teil des Strombedarfs der Kreisverwaltung zu decken. Ein leistungsfähiger Batteriespeicher mit einer Kapazität von rund 450 kWh sorgt dafür, dass überschüssig erzeugte Energie zwischengespeichert werden kann. Unter optimalen Bedingungen lässt sich damit die Grundlast des Verwaltungsgebäudes – etwa für Server, Heizungs- und Klimatechnik – für acht bis zehn Stunden außerhalb der regulären Dienstzeiten versorgen.
Kreis Altenkirchen. Es gibt kaum ein qualitativ hochwertigeres Fleisch als Wildbret aus heimischen Wäldern. Die Nachfrage ist entsprechend hoch – was sich seit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Sieger- und Sauerland und den damit verbundenen Schutzmaßnahmen im Kreis Altenkirchen drastisch geändert hat. „Schwarzwild lässt sich momentan überhaupt nicht mehr vermarkten“, berichtet Jörg Wirths. Der Kreisjagdmeister war jetzt Teilnehmer einer Gesprächsrunde, zu der Landrat Dr. Peter Enders Waldbesitzer und Vertreter der Landwirtschaft eingeladen hatte. Bereits seit vielen Wochen steht die Veterinärabteilung der Kreisverwaltung fast täglich im Austausch mit anderen Behörden sowie den Beteiligten vor Ort, um ein konzertiertes Vorgehen zu gewährleisten. Erklärtes Ziel ist und bleibt, eine Ausbreitung der Seuche auf den Norden von Rheinland-Pfalz zu verhindern.
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