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Logo ArbeitsNürnbergDer Kinderzuschlag ist für Familien mit geringem Einkommen eine zusätzliche finanzielle Unterstützung. Er wird an Eltern für das in ihrem Haushalt lebende Kind gezahlt, wenn sie mit ihrem Einkommen zwar den eigenen Bedarf decken können, nicht aber den ihrer Kinder. Der Kinderzuschlag muss schriftlich bei der örtlich zuständigen Familienkasse beantragt werden. Derzeit beträgt er maximal 170 Euro im Monat je Kind. Zusätzlich erhalten Empfänger von Kinderzuschlag Leistungen zur Bildung und Teilhabe – zum Beispiel Zuschüsse zu Schul- und Kitaausflügen, Schulbedarf, Lernförderungen oder zur Teilnahme von Kindern am sozialen und kulturellen Leben.

Eine interaktive Berechnungshilfe, der „KIZ-Lotse“, unterstützt Eltern bei der Feststellung, ob grundsätzlich ein Anspruch auf Kinderzuschlag besteht. Begleitet durch Beratungsvideos wird die persönliche Situation der Antragsteller abgefragt, bevor schnell und nach wenigen Eingaben ein Ergebnis angezeigt wird. Für jeden Fall werden anschließend weiterführende Hilfen angeboten oder auf ein notwendiges Beratungsangebot, zum Beispiel durch die regionalen Jobcenter, hingewiesen. Interessenten können sich somit unabhängig von räumlicher Entfernung schnell und einfach von zu Hause aus über den Kinderzuschlag informieren und einen individuellen Anspruch prüfen. Online ist der „KIZ-Lotse“ zu finden unter https://www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder/kinderzuschlag

Bislang wird der Kinderzuschlag nur in geringem Umfang in Anspruch genommen. Noch gibt es viele potenzielle Anspruchsberechtigte, die diese Leistung nicht kennen oder mangels Informationen bzw. Beratung nicht beantragt haben. Daher weist die Familienkasse Rheinland-Pfalz-Saarland verstärkt auf diese Leistung hin.

Mehr Nachrichten aus dem Westerwald

Hohe Waldbrandgefahr im Westerwald

Durch das anhaltend heiße und trockene Wetter ist die Waldbrandgefahr hier bei uns im Westerwald weiterhin extrem hoch. Die kurzen Regenfälle der letzten Tage waren laut Meteorologen nur ein berühmter Tropfen auf dem heißen Stein. Die Trockenheit wird auch in den kommenden Tagen oder Wochen anhalten. Bürger werden weiter zu besonderer Vorsicht aufgerufen. Beispielsweise sollen Zigarettenkippen nicht achtlos weggeworfen werden, Unkraut nicht abgeflammt werden und Autos nicht auf trockenen Wiesen geparkt werden.

Chance für Betriebe und Bewerber

Logo ArbeitsNürnbergDas neue Ausbildungsjahr beginnt, und viele Betriebe der Region freuen sich über den Zuwachs an Jugendlichen, die nun zu Fachkräften qualifiziert werden. Ein Schlussstrich ist aber mitnichten gezogen: der Ausbildungsmarkt bleibt in Bewegung. Seit Oktober 2017 haben sich bei der Agentur für Arbeit Montabaur, die zuständig ist für den Westerwald- und den Rhein-Lahn-Kreis 2.167 Bewerber und Bewerberinnen für Lehrstellen (WW 1.346/RL 821) gemeldet. Das sind 187 Personen (WW -136/RL -51) weniger als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig haben die Unternehmen 2.092 Ausbildungsplätze (WW 1.470/RL 622) angeboten; dies ist ein deutliches Plus von 277 (WW 169/RL 108). Aktuell sind im Agenturbezirk noch 798 Ausbildungsplätze zu besetzen (WW 536/RL 262). Auf der anderen Seite sind noch 694 junge Leute unversorgt (WW 442/RL 252).

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Auffahrunfall in Mudersbach

Betzdorf (ots) - Bei einem Auffahrunfall am Mittwochnachmittag in Mudersbach entstand ca. 9.000 Euro Sachschaden. Ein 51-Jähriger befuhr mit seinem Pkw die Koblenzer Straße von Siegen kommend in Richtung Kirchen. Aufgrund eines abbiegenden Pkws musste der 51-Jährige verkehrsbedingt anhalten. Ein Nachfolgender 38-Jähriger Pkw-Fahrer erkannte die Situation und konnte ebenfalls noch anhalten. Eine 29-Jährige übersah jedoch die haltenden Pkw und fuhr mit ihrem Pkw auf. Dadurch die Wucht des Aufpralls wurden die haltenden Pkw zusammengeschoben und es entstand erheblicher Sachschaden.

Hoher Sachschaden bei Parkplatzrempler

Betzdorf (ots) - Etwa 3.500 Euro Sachschaden entstand bei einem Verkehrsunfall in Kirchen am Mittwochvormittag. Ein 75-Jähriger hatte mit seinem Pkw in einer Parktasche links der Hauptstraße in Richtung Offhausen geparkt. Beim Ausparken kollidierte der 75-Jährige mit einem Lieferwagen, welcher vom gegenüberliegenden Fahrbahnrand anfuhr.

Rollerfahrer durch Sturz schwer verletzt

Nister-Möhrendorf (ots) - Am 18.07.2018 um 21:01 Uhr ereignete sich in Nister-Möhrendorf ein Verkehrsunfall mit einem alleinbeteiligten Rollerfahrer. Der 53-jährige Fahrer beabsichtigte, ärztliche Hilfe zu holen, da er sich zuvor verletzt hatte. Dafür befuhr er mit seinem Roller einen Feldweg in Richtung Nister-Möhrendorf. Auf Grund nicht angepasster Geschwindigkeit verlor er in einer Linkskurve die Kontrolle über seinen Roller und stürzte. Hierbei zog er sich Verletzungen zu und wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

5000 Feuerwehrleute aus- und weitergebildet

Etwa 5000 Teilnehmer haben im vergangenen Jahr eine Aus- oder Fortbildung in der Feuerwehr und Katastrophenschutzschule in Koblenz durchlaufen. Das hat Innenminister Lewentz auf eine große Anfrage der AfD-Fraktion im Landtag geantwortet. Einsatzkräfte von freiwilligen-, Werks und Berufsfeuerwehren werden hier regelmäßig ausgebilder oder durchlaufen Fortbildungen. Etwa sieben Millionen Euro hat das Land Rheinland-Pfalz der Koblenzer Schule im Jahr 2017 bereitgestellt. An der Schule arbeiten 25 Lehrer und Ausbilder.

Förderbeträge beim Aufstiegs-BeföG gestiegen

In Rheinland-Pfalz wurden 2017 knapp 32 Millionen Euro zur Förderung von Fortbildungsaktivitäten im Rahmen des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes (AFBG) bewilligt, davon 13 Millionen als Zuschüsse. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, waren das rund 5,3 Millionen Euro bzw. 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Insbesondere die Zuschüsse stiegen deutlich (plus 35 Prozent).

Rund 7.700 Fortzubildende erhielten eine Förderung im Rahmen des AFBG, auch Aufstiegs-BAföG genannt. Das waren 550 Personen bzw. 7,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Durchschnittlich erhielten die Geförderten mit etwa 4.200 Euro rund 440 Euro mehr als im Vorjahr. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Erhöhung der Förderbeträge und Zuschüsse im Rahmen des 3. Gesetzes zur Änderung des Aufstiegsfortbildungsgesetzes zurückzuführen.

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