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Koblenz / Büchenbeuren (ots)

Wie der Leiter der Sonderkommission (SOKO) Hahn, Erster Kriminalhauptkommissar Bernd Kreuter, mitteilt, werfen die laufenden Ermittlungen und Untersuchungen im Fall Birgit Ameis weitere Fragen auf.

Wie bereits berichtet wurden im Bereich des Leichenfundortes von Birgit Ameis an der alten B 327 Gegenstände aufgefunden, deren Herkunft nicht geklärt ist.

20211129 FallAmeis

Um Klarheit zu erhalten, woher diese Gegenstände stammen, insbesondere ob sie mit Tat und Täter in Zusammenhang stehen, bittet die Polizei die Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe. Hierzu hat die SOKO Hahn folgende Fragen:

- Wer hat sich in unmittelbarer Nähe zum Leichenfundort durch das
Unterholz, z.B. zum Pilze sammeln bewegt?
- Wer hat dort Drahtgebinde / Netze, vielleicht für das Einfangen
von Vögeln, befestigt?
- Wer hat in diesem Bereich Gegenstände abgelegt, entsorgt,
aufgefunden und / oder mitgenommen?
Diese wichtigen Zeugen werden dringend gebeten, sich mit der SOKO Hahn in Verbindung zu setzen.

Bernd Kreuter: "Niemand der in diesen Bereichen in den letzten Jahren unterwegs war, konnte ja damals wissen, dass er sich im Umfeld eines Tatortes bewegte. Für uns ist es aber ganz wichtig zu wissen, wer welchen Gegenstand hinterlassen hat.

Von besonderem Interesse für die Sonderkommission Hahn ist die Klärung der Her-kunft einer grauen 60 cm x 80 cm großen Mülltüte mit dem Aufdruck "KOMO". Ebenfalls von großer Bedeutung ist die Klärung der Herkunft einer roten Plastikklappbox (48 cm lang x 35 cm breit x 24 cm hoch), eines schwarzen Damen-Fleece-Handschuhs der Größe 7,5 sowie eines weißen Autolederschwamms.

Diese Gegenstände waren bereits bei den Durchsuchungsmaßnahmen Mitte April 2015 aufgefunden worden - allerdings nicht am Leichenfundort, sondern in einem Waldgebiet bei Büchenbeuren, in der Nähe des sogenannten Luisenhäuschens. Die rote Plastikklappbox wurde in ihren Einzelteilen zerlegt an einem Baumstumpf aufgefunden, der Autolederschwamm lag wenige Meter davon entfernt. Der Fleece- Handschuh lag am Waldrand in der Nähe der Sitzbank an der Zufahrt zum Luisenhäuschen. Wer kann Angaben zu diesen Gegenständen machen?

Zur Erhöhung der Aufmerksamkeit und der genaueren örtlichen Darstellung hat die SOKO Hahn, mit Unterstützung durch die Ortsgemeinde Büchenbeuren, sowohl am Leichenfundort an der alten B 327 als auch am Fundort der roten Plastikklappbox, des Handschuhs und des Autolederschwamms im Bereich des Luisenhäuschens (Gemarkung Büchenbeuren) zweisprachige Hinweistafeln für potenzielle Zeugen angebracht.

Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat sowie zur Täterermittlung führen, hat die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro ausgesetzt. Über die Zuerkennung und ggf. Verteilung der Belohnung an Berechtigte wird unter Ausschluss des Rechtswegs entschieden. Die Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Personen bestimmt, zu deren Berufspflichten die Verfolgung von Straftaten gehört. Ebenfalls ausgeschlossen sind unmittelbar durch die Tat geschädigte Personen.

Sachdienliche Hinweise, nehmen die Kriminaldirektion Koblenz unter der Rufnummer 0261/ 103-2690 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Befürchten Sie durch Ihre Aussage negative Auswirkungen auf Ihre berufliche oder private Situation oder Ihre persönliche Sicherheit, so können Sie Ihren Hinweis auch anonym unter 0261/ 103-2738 abgegeben. Alle Informationen finden sie auch unter https://s.rlp.de/6-VA5 (Quelle Polizei Rheinland-Pfalz)

Weitere Nachrichten aus dem Westerwald

Kinderschutzbund legt Bericht zu den Problemen von Kindern in der Pandemie vor

Was haben die Wochen des Lockdowns mit den Kindern angerichtet?

Die Pandemie hat auch bei den Grundschulkindern im Westerwald zum Teil tiefe Spuren hinterlassen. Die 15 „Mobilen Sorgenbüros“ des Kinderschutzbundes berichten in ihrem Schuljahres-Rückblick 2020/21 von Ängsten und psychischen Problemen, von einer erheblichen Zunahme der Gespräche sowohl mit den Kindern als auch mit Lehrer*innen und Eltern - aber auch von positiven Erfahrungen.
Trotz der zeitweisen Schulschließungen ist die Zahl der Gespräche mit Kindern an den 15 Grundschulen der Verbandsgemeinden Montabaur, Höhr-Grenzhausen und Selters um mehr als 20 Prozent auf fast 2800 gestiegen. Dabei hatten die Jungen und Mädchen weniger schulische Probleme als sonst, sondern eher Fragen zur Familie und persönliche Sorgen. Aussagen wie: „Ich hatte Angst, dass ich nie mehr in die Schule gehen kann“; „Ich bin viel allein und vermisse meine Freunde“; oder „Meine Mutter hat eine Immunschwäche. Wir haben Angst, dass sie Corona bekommt“; oder: „Ich habe es nicht mehr ausgehalten und meine Oma einfach umarmt“ bekamen die sozialpädagogischen Fachkräfte häufig zu hören. Teilweise waren sie auch in die Notbetreuung eingebunden und intensivierten zusätzlich die telefonische Betreuung, auch der Eltern. Denn das Homeschooling machte auch den Vätern und Müttern zu schaffen, die die „Sorgenbüros“ häufiger denn je zuvor mit erzieherischen Fragen konfrontierten. So geriet das soziale Umfeld stärker in den Blick, was auch zu mehr Interventionen führte.

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Auftaktveranstaltung zum Klimaschutzkonzept im Westerwald

An einer klimafreundlichen Zukunft mitwirken

Der Klimaschutzmanager des Westerwaldkreises, Johannes Baumann, macht es deutlich, wenn er sagt, dass der Klimaschutz uns alle betrifft. Mit der Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes unterstützt der Westerwaldkreis die Ziele der Bundesregierung und entwickelt Maßnahmen, mit denen der Klimaschutz in der Kommune vor Ort umgesetzt werden kann.

Am Mittwoch, den 02. Februar um 19 Uhr findet die digitale Auftaktveranstaltung zum Klimaschutzkonzept für den Westerwaldkreis statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, sich über den aktuellen Stand zu informieren und eigene Ideen und Anregungen einzubringen.

„Das Klimaschutzkonzept ist daher eine Chance, die klimarelevanten Maßnahmen im Kreis für die nächsten Jahre mitzugestalten,“ betont Klimaschutzmanager Johannes Baumann.

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Grenzau spielt gegen Bergneustadt

Der TTC Zugbrücke Grenzau steht vor einem wichtigen Heimspiel in der Tischtennis-Bundesliga: Die Westerwälder empfangen am Sonntag, 30. Januar, um 15 Uhr den TTC Schwalbe Bergneustadt. Es ist bereits das dritte Spiel innerhalb von sieben Tagen für das Team aus dem Brexbachtal.

Nach der deutlichen Niederlage am vergangenen Sonntag beim starken Tabellendritten in Mühlhausen (0:3) will und muss der TTC eine deutliche Leistungssteigerung zeigen, will man es dem Gegner aus Bergneustadt maximal schwer machen. „Wir brauchen alle Akteure mit sehr guter Form“, weiß TTC-Manager Markus Ströher.

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Impfbus kommt am 4. Februar 2022 nach Meudt

Bitte mit FFP2-Maske zum Impftermin kommen

Am Freitag, den 04.02.2022 hält der Corona-Impfbus des Landes ab 09:00 Uhr an der Gangolfushalle Meudt (Anschrift: 56414 Meudt, Grabenstraße 9).
Ohne Voranmeldung kann sich dort jeder kostenlos gegen Corona impfen lassen. Angeboten werden:
- Erstimpfung
- Zweitimpfung
- Booster-Impfung
Die Impfungen werden durch mobile Teams des DRK durchgeführt.
In den Impfbussen werden grundsätzlich die Impfstoffe von BioNTech und Moderna (mRNA) und Johnson&Johnson (Vector) verimpft. Entsprechend der Vorgaben der Stiko erhalten unter 30-Jährige den Impfstoff von BioNTech.
Impfungen werden bis 17:00 Uhr vorgenommen. Bei großer Nachfrage kann es sein, dass Impfwillige, die nach 14:00 Uhr kommen, leider nicht mehr berücksichtigt werden können.

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P&R-Parkplatz in Eschhofen am 27. / 28.01.2022 gesperrt

Die Mitarbeitenden der Stadtgärtnerei sind am Donnerstag und Freitag, 27. und 28. Januar, in Eschhofen mit Rückschnittarbeiten im Bereich des P&R-Parkplatzes zwischen dem Bahnhof und dem Sportgelände beschäftigt. Aus diesem Anlass ist die Nutzung des Parkplatzes an den beiden Tagen nicht möglich. Entsprechende Schilder (Haltverbot) werden schon Tage zuvor darauf aufmerksam machen. Die Zufahrt wird an den beiden Tagen mit einer Absperrschranke unterbunden. Der Rückschnitt wird mit einem für die Stadtgärtnerei neuem Verfahren durchgeführt, dabei werden größere Maschinen eingesetzt. Die Hecke entlang des Sportplatzes soll dabei in ihrer Stärke deutlich reduziert werden.

Verletzte bei Unfall in Altenkirchen

Altenkirchen (ots)

Am Freitag, den 21.02.2022 ereignete sich gegen 19:15 Uhr in Höhe der Einmündung der Philipp-Reis-Straße zur Kölner Straße ein Unfall mit zwei Fahrzeugen. Ein von der Kölner Straße aus Richtung Altenkirchen kommender Renault Kangoo beabsichtigte in die Philipp-Reis-Straße einzubiegen. Aus bislang ungeklärter Ursache missachtete der Fahrer des Kangoo die Vorfahrt des auf der Kölner Straße aus Richtung Birnbach entgegenkommenden Skoda Citigo. Der Skoda wich aus und kollidierte mit dem Mast eines Verkehrszeichens. Der Fahrer des Skoda wurde schwer, die Beifahrerin leicht verletzt. Ein ebenfalls im Fahrzeug befindlicher vier Monate alter Säugling wurde nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht verletzt. Alle Insassen des Skoda wurden zur weiteren Abklärung durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser verbracht. Der Skoda wurde stark beschädigt und musste abgeschleppt werden. Der Fahrer des Kangoo und sein Fahrzeug blieben unversehrt. Gegen den Fahrer des Kangoo wurde ein Strafverfahren eingeleitet. (Quelle Polizei Altenkirchen)