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19.04.2026 15°C

Die Wälder in der Verbandsgemeinde Montabaur haben unter der Trockenheit, den Stürmen und vielerlei Schädlingen in den letzten Jahren arg gelitten. Überall sieht man kahle Flächen, wo einst gesunde Bäume standen. In dieser Notsituation dürfen sich die Ortsgemeinden und die Stadt Montabaur, die Eigentümer der Wälder sind, über einen warmen Geld-Regen aus Berlin freuen: Sie erhalten 613.184 Euro als so genannte Bundeswaldprämie, ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Das Geld soll dafür verwendet werden, die betroffenen Flächen bodenschonend zu räumen, sie mit standortangepassten und klimaresilienten Mischwäldern aufzuforsten oder durch gezielte Pflegemaßnahmen eine Naturverjüngung zu erreichen.
20210804 WaldMontabaur

Mit der Bundeswaldprämie werden die wirtschaftlichen Belastungen der Ortsgemeinden abgefedert, die mit den Folgen der Waldschäden zu kämpfen haben und ihre Wälder gleichzeitig für die Zukunft rüsten wollen. Einzige Bedingung für die Bundeswaldprämie: Die Flächen müssen nach den Standards PEFC oder FSC für nachhaltige Waldbewirtschaftung zertifiziert sein. „Bei uns arbeiten alle Ortsgemeinden nach den PEFC-Regeln, einige halten sogar die wesentlich strengeren Richtlinien nach FSC ein. Sie erhalten nun 120 Euro je Hektar Wald, beim PEFC-Standard sind es immerhin 100 Euro je Hektar“, erklärte der Erste Beigeordnete Andree Stein als er im Namen der Mitgliedsgemeinden den Spendenscheck von Bundesministerin Julia Klöckner entgegennahm. 5.792 Hektar Wald gibt es im Gebiet der VG Montabaur. Alle stehen in kommunalem Eigentum und sind in vier Forstreviere untergliedert.

Bild / Quelle: Kreisverwaltung Westerwald
Warmer (Geld-)Regen für den Wald: die Bundeswaldprämie. Im Namen der Ortsgemeinden in der VG Montabaur nahm der Erste Beigeordnete Andree Stein die Fördergelder von Bundesministerin Julia Klöckner entgegen. (Bild: © BMEL / Mewes)

Weitere Nachrichten aus dem Westerwald

Kreisfamilienfest bietet Spaß in Höhr-Grenzhausen

Kostenfreie Angebote machen Stadt am 10. Mai zum Mega-Spielplatz
Zum zehnten Mal lädt das Kreisfamilienfest zu jeder Menge Spaß und Abenteuer für Groß und Klein. Diesmal ist es am 10. Mai in Höhr-Grenzhausen zu Gast und verwandelt die Stadt in einen Mega-Spielplatz, bei dem die Jugendpflegen aus dem Westerwaldkreis zeigen, was sie alles „in petto“ haben. Auch örtliche Vereine, Initiativen, Einrichtungen und gastronomische Betriebe sind herzlich eingeladen, sich mit Aktionen zu beteiligen.

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Solarpark Görgeshausen: Startschuss für Bürgerbeteiligung

Sechs Wochen exklusives Zeichnungsfenster für die Ortsgemeinde – danach steht das Angebot weiteren Interessierten offen
KOBLENZ/GÖRGESHAUSEN. Die Bürgerinnen und Bürger von Görgeshausen können sich ab Montag, 20. April um 10 Uhr, finanziell am Ausbau des örtlichen Solarparks beteiligen. An diesem Tag startet das Angebot der Vermögensanlage auf der digitalen Beteiligungsplattform der Energieversorgung Mittelrhein (evm) und der Energiegesellschaft Görgeshausen (EGG). Die exklusive Zeichnungsphase für Einwohnerinnen und Einwohner der Ortsgemeinde läuft sechs Wochen. Anschließend wird die Bürgerbeteiligung für evm-Kundinnen und -Kunden sowie Mitarbeitende der evm-Gruppe geöffnet.

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Tierheim Ransbach-Baumbach muss 30.000€ Tierarztkosten stemmen: Spendenaufruf gestartet

"Hallo ihr Lieben, mein Name ist Meline und ich möchte heute um eure Unterstützung bitten – für einen Ort, der tagtäglich Leben rettet: das Tierheim Ransbach-Baumbach.

Ich selbst engagiere mich seit letztem Jahr ehrenamtlich im Tierheim als Gassigängerin und erlebe hautnah, wie viel Herzblut, Arbeit und Liebe dort jeden Tag in die Versorgung der Tiere gesteckt wird. Hier werden Tiere aufgenommen, die ausgesetzt, misshandelt, verletzt oder einfach vergessen wurden – und sie bekommen dort eine zweite Chance.

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Brennende Feuertonne in Halbs wird für Verursacher teuer

Halbs (ots)

Am Mittwoch, den 15.04.2026 gegen 23:23 Uhr wurde die Polizeiinspektion Westerburg zu einer unklaren Rauchentwicklung sowie damit einhergehender Geruchsbelästigung innerhalb der Ortslage Halbs alarmiert. Vor Ort konnte eine starke Verrauchung der Ortslagen Halbs sowie der angrenzenden Ortslage Hergenroth festgestellt werden. Nach einer ca. einstündigen Suche konnte durch die alarmierte Feuerwehr eine brennende Feuertonne in einem Hof festgestellt werden, in welcher durch einen Anwohner Schlachtabfälle verbrannt wurden. Die Feuertonne wurde durch die Feuerwehr gelöscht. Neben der Polizeiinspektion Westerburg waren die Feuerwehren Westerburg, Halbs und Hergenroth mit insgesamt 23 Kräften im Einsatz. Gegen den Anwohner wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. (Polizei Westerburg) 

Rückruf von Nudeln und Rucksack

Die Heuschen & Schrouff Oriental Foods Trading B.V. ruft "Samyang Instant Nudeln Scharfes Huhn Carbonara Cup" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Das Produkt hat einen erhöhten Gehalt an Glycidol. Eine Gesundheitsgefährdung kann nicht ausgeschlossen werden. Betroffen von diesem Rückruf sind die 80-Gramm-Becher mit der Mindesthaltbarkeit 28.08.2026 und mit der Los-Kennzeichnung HW3.

 

Die TEDi GmbH & Co. KG ruft einen Rucksack mit Inhalt auch aus den rheinland-pfälzischen TEDi-Filialen zurück. Grund: Es wurde der gesundheitsgefährdende Weichmacher DEHP nachgewiesen. Betroffen sind die Rucksäcke mit dem Artikelnummer 87296002651000000800. (LUA) 

Landesverfassung mit Blick auf Untersuchungsausschüsse anpassen

Zur Sicherung der Arbeits- und Funktionsfähigkeit des rheinland-pfäl-
zischen Landtags soll das für die Einsetzung eines Untersuchungsaus-
schusses notwendige Quorum in der Landesverfassung in Artikel 91
von einem Fünftel der Mitglieder des Landtags auf ein Viertel angeho-
ben werden. Dies entspricht dem Quorum auf Bundesebene sowie in
mehreren anderen Bundesländern. Der Landtagspräsident ist nun ge-
beten worden, eine Sitzung des Ältestenrates einzuberufen, um das
Verfahren und die Termine festzulegen.

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