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Das Wetter im Westerwald

Heute 5°C
Morgen 4°C
03.02.2026 3°C

Die Wetterwoche im Westerwald

Wetterbericht für den Westerwaldkreis 26.01.2026 - 01.02.2026

Im Westerwald bleibt es auch am Wochenende frisch und winterlich. Nachts sinken die Temperaturen meist auf etwa minus 2 bis minus 4 Grad, sodass auf ungeschützten Flächen Frost und teils leichtes Glatteis möglich sind. Tagsüber klettern die Werte auf rund 4 bis 6 Grad in Hachenburg und in Wirges. Es zeigt sich überwiegend ein Mix aus Bewölkung und zeitweisen Auflockerungen, dabei bleibt es überwiegend trocken, vereinzelt kann es leichte Niederschläge geben. Insgesamt ist das Wetter recht wintertypisch, mit frostigen Nächten und kühlen Tagen, bei nur wenig Sonne.
Für die neue Woche kündigt sich eine Fortsetzung der kühlen Witterung mit ähnlich niedrigen Tageswerten und Frost in den Nächten an.
Regional können wechselnde Wolkenfelder und etwas Niederschlag auftreten – vom Frühling sind wir trotz einiger erster bereits zurückkehrender Zugvögel aber noch deutlich entfernt.

 

Länderübergreifend für das Klima aktiv
Anfang November startete der Westerwaldkreis in Kooperation mit der Verbandsgemeinde Wallmerod die Klimapartnerschaft mit der Kommune Agotime Ziope aus Ghana. Sie wurde ins Leben gerufen, um gemeinsame Ziele und Strategien zum Schutz des Klimas in einem gemeinsamen Handlungsprogramm festzuhalten und umzusetzen.

Initiiert wurde die Klimapartnerschaft durch die Servicestelle „Kommunen in der Einen Welt“ (SKEW) im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Bei einem Besuch einer dreiköpfigen Delegation aus Agotime Ziope im Westerwald konnten Arbeitsstrukturen und Kommunikationsmechanismen entwickelt werden. Neben einer Windkraftanlage in der Verbandsgemeinde Wallmerod wurden der Wasserkreislauf der Verbandsgemeindewerke, verschiedene PV-Anlagen sowie der Hubertushof in Irmtraut als Beispiel für CO2-Reduktion in einem landwirtschaftlichen Betrieb vorgestellt.

„Denken wir an Klimaschutz, müssen wir uns bewusst machen, dass es sich dabei um ein globales Phänomen handelt. Immerhin macht unser Klima nicht vor willkürlichen Ländergrenzen halt,“ erläutert Christoph Brabender, Klimaschutzmanager des Westerwaldkreises. „Internationale Kooperation ist hier das entscheidende Stichwort. Und genau dem soll die Klimapartnerschaft Ausdruck verleihen.“

Wie geht es nun weiter in der Klimapartnerschaft?

Anfang Januar möchten die Partner aus dem Westerwaldkreis und Agotime Ziope weitere Details für das Handlungsprogramm ausarbeiten. Bisher wurden die Schwerpunkte auf vier vorläufige Hauptpunkte gelegt. Dazu gehören die Biodiversität, die Abfallwirtschaft, die Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung sowie Erneuerbare Energien. Als Startschuss für die gemeinsame Zeit wurde symbolisch ein Partnerschaftsbaum am Verwaltungsgebäude in Wallmerod gepflanzt. Es ist geplant, aus den Schwerpunkten anschließend konkrete Projekte in den jeweiligen Ländern zu entwickeln und durchzuführen. Ende März 2023 wird die Delegation des Westerwaldkreises die Partnerkommune Agotime Ziope in Ghana für einen weiteren Austausch besuchen. (Quelle Westerwaldkreis)