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Das Wetter im Westerwald

Heute 27°C
Morgen 23°C
06.09.2026 24°C

Die Wetterwoche im Westerwald

Wetterbericht für den Westerwaldkreis 31.08. - 06.09.2026
In der ersten Wochenhälfte zeigt sich das Wetter bei uns im Westerwald wechselhaft mit Sonne, Wolken und einzelnen Schauern. In Oberhaid und Rennerod werden tagsüber 20 bis 25 Grad erreicht, nachts kühlt es auf 14 bis 8 Grad ab. Anfangs können kräftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen auftreten. In der zweiten Wochenhälfte bleibt es überwiegend wechselhaft, zum Ende ziehen wieder mehr Wolken auf. In Stahlhofen und Attenhausen liegen die Tageswerte bei etwa 20 bis 24 Grad, nachts werden 13 bis 9 Grad erreicht. 
Am Wochenende zeigt sich das Wetter im Westerwald anfangs noch wolkig bis stark bewölkt mit einzelnen Schauern. In Nistertal und Oberroßbach steigen die Temperaturen auf 24 bis 27 Grad, im Bergland bleibt es etwas kühler. Im Tagesverlauf lockern die Wolken zunehmend auf. In der Nacht wird es klar und trocken, örtlich bildet sich Nebel. Zum Start in die neue Woche ziehen wieder mehr Wolken auf, von Westen sind einzelne Schauer möglich.

Länderübergreifend für das Klima aktiv
Anfang November startete der Westerwaldkreis in Kooperation mit der Verbandsgemeinde Wallmerod die Klimapartnerschaft mit der Kommune Agotime Ziope aus Ghana. Sie wurde ins Leben gerufen, um gemeinsame Ziele und Strategien zum Schutz des Klimas in einem gemeinsamen Handlungsprogramm festzuhalten und umzusetzen.

Initiiert wurde die Klimapartnerschaft durch die Servicestelle „Kommunen in der Einen Welt“ (SKEW) im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Bei einem Besuch einer dreiköpfigen Delegation aus Agotime Ziope im Westerwald konnten Arbeitsstrukturen und Kommunikationsmechanismen entwickelt werden. Neben einer Windkraftanlage in der Verbandsgemeinde Wallmerod wurden der Wasserkreislauf der Verbandsgemeindewerke, verschiedene PV-Anlagen sowie der Hubertushof in Irmtraut als Beispiel für CO2-Reduktion in einem landwirtschaftlichen Betrieb vorgestellt.

„Denken wir an Klimaschutz, müssen wir uns bewusst machen, dass es sich dabei um ein globales Phänomen handelt. Immerhin macht unser Klima nicht vor willkürlichen Ländergrenzen halt,“ erläutert Christoph Brabender, Klimaschutzmanager des Westerwaldkreises. „Internationale Kooperation ist hier das entscheidende Stichwort. Und genau dem soll die Klimapartnerschaft Ausdruck verleihen.“

Wie geht es nun weiter in der Klimapartnerschaft?

Anfang Januar möchten die Partner aus dem Westerwaldkreis und Agotime Ziope weitere Details für das Handlungsprogramm ausarbeiten. Bisher wurden die Schwerpunkte auf vier vorläufige Hauptpunkte gelegt. Dazu gehören die Biodiversität, die Abfallwirtschaft, die Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung sowie Erneuerbare Energien. Als Startschuss für die gemeinsame Zeit wurde symbolisch ein Partnerschaftsbaum am Verwaltungsgebäude in Wallmerod gepflanzt. Es ist geplant, aus den Schwerpunkten anschließend konkrete Projekte in den jeweiligen Ländern zu entwickeln und durchzuführen. Ende März 2023 wird die Delegation des Westerwaldkreises die Partnerkommune Agotime Ziope in Ghana für einen weiteren Austausch besuchen. (Quelle Westerwaldkreis)