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Das Wetter im Westerwald

Heute 10°C
Morgen 16°C
11.10.2026 14°C

Die Wetterwoche im Westerwald

Wetterbericht für den Westerwaldkreis 05.10. - 11.10.2026
In der ersten Wochenhälfte bleibt es nach örtlicher Nebelauflösung zunächst meist heiter bis sonnig und trocken. In Montabaur und Hachenburg steigen die Temperaturen tagsüber auf 18 bis 23 Grad, nachts kühlt es auf 11 bis 5 Grad ab. Am Mittwoch verdichten sich die Wolken von Westen und im Nachmittagsverlauf kommt Regen auf, dabei sind einzelne Gewitter möglich. Die Temperaturen erreichen noch 19 bis 24 Grad. Zum Ende der Wochenmitte bleibt es stark bewölkt bis bedeckt und gebietsweise regnerisch.

Am Wochenende zieht der Regen zunächst nach Süden ab, danach lockern die Wolken auf. In Westerburg und Herschbach steigen die Temperaturen tagsüber auf 12 bis 17 Grad. In der Nacht bleibt es wechselnd bewölkt und gebietsweise fällt etwas Regen. Dann wechseln sich Wolken und kurze Auflockerungen ab, örtlich ist leichter Regen möglich. Dazu weht weiterhin ein mäßiger bis starker Wind aus Südwest, in Hochlagen kann er stürmisch sein. Nachts kühlt es auf 6 bis 4 Grad ab. Der Ausblick auf die neue Woche: Der Wind schwächt sich ab und örtlich kann sich Nebel bilden.

Länderübergreifend für das Klima aktiv
Anfang November startete der Westerwaldkreis in Kooperation mit der Verbandsgemeinde Wallmerod die Klimapartnerschaft mit der Kommune Agotime Ziope aus Ghana. Sie wurde ins Leben gerufen, um gemeinsame Ziele und Strategien zum Schutz des Klimas in einem gemeinsamen Handlungsprogramm festzuhalten und umzusetzen.

Initiiert wurde die Klimapartnerschaft durch die Servicestelle „Kommunen in der Einen Welt“ (SKEW) im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Bei einem Besuch einer dreiköpfigen Delegation aus Agotime Ziope im Westerwald konnten Arbeitsstrukturen und Kommunikationsmechanismen entwickelt werden. Neben einer Windkraftanlage in der Verbandsgemeinde Wallmerod wurden der Wasserkreislauf der Verbandsgemeindewerke, verschiedene PV-Anlagen sowie der Hubertushof in Irmtraut als Beispiel für CO2-Reduktion in einem landwirtschaftlichen Betrieb vorgestellt.

„Denken wir an Klimaschutz, müssen wir uns bewusst machen, dass es sich dabei um ein globales Phänomen handelt. Immerhin macht unser Klima nicht vor willkürlichen Ländergrenzen halt,“ erläutert Christoph Brabender, Klimaschutzmanager des Westerwaldkreises. „Internationale Kooperation ist hier das entscheidende Stichwort. Und genau dem soll die Klimapartnerschaft Ausdruck verleihen.“

Wie geht es nun weiter in der Klimapartnerschaft?

Anfang Januar möchten die Partner aus dem Westerwaldkreis und Agotime Ziope weitere Details für das Handlungsprogramm ausarbeiten. Bisher wurden die Schwerpunkte auf vier vorläufige Hauptpunkte gelegt. Dazu gehören die Biodiversität, die Abfallwirtschaft, die Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung sowie Erneuerbare Energien. Als Startschuss für die gemeinsame Zeit wurde symbolisch ein Partnerschaftsbaum am Verwaltungsgebäude in Wallmerod gepflanzt. Es ist geplant, aus den Schwerpunkten anschließend konkrete Projekte in den jeweiligen Ländern zu entwickeln und durchzuführen. Ende März 2023 wird die Delegation des Westerwaldkreises die Partnerkommune Agotime Ziope in Ghana für einen weiteren Austausch besuchen. (Quelle Westerwaldkreis)