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Das Wetter im Westerwald

Heute 22°C
Morgen 20°C
23.08.2026 21°C

Die Wetterwoche im Westerwald

Wetterbericht für den Westerwaldkreis 17.08. - 23.08.2026

In der ersten Wochenhälfte zeigt sich das Wetter bei uns im Westerwald überwiegend bewölkt und zeitweise nass. In Montabaur und Nentershausen liegen die Tageswerte zunächst bei 22 bis 26 Grad, nachts kühlt es auf 17 bis 12 Grad ab. Zur Wochenmitte bleibt es wechselhaft mit zeitweisem Regen und Höchstwerten von 21 bis 25 Grad. In der zweiten Wochenhälfte klingt der Regen allmählich ab und die Bewölkung lockert auf. In Selters und Pottum werden tagsüber 21 bis 25 Grad erreicht, nachts liegen die Werte zwischen 15 und 12 Grad. 

Am Wochenende zeigt sich das Wetter im Westerwald wechselnd bewölkt. In Waldbreitbach und Höhn sind nach Norden hin einzelne Schauer oder kurze Gewitter möglich, sonst bleibt es meist trocken. Die Tageswerte erreichen 19 bis 23 Grad, in der Nacht kühlt es auf 11 bis 7 Grad ab. Am Sonntag wird es heiter bis sonnig und meist trocken. Der Ausblick auf die neue Woche: Zunächst bleibt es freundlich und trocken, bevor wieder mehr Wolken aufziehen.

Länderübergreifend für das Klima aktiv
Anfang November startete der Westerwaldkreis in Kooperation mit der Verbandsgemeinde Wallmerod die Klimapartnerschaft mit der Kommune Agotime Ziope aus Ghana. Sie wurde ins Leben gerufen, um gemeinsame Ziele und Strategien zum Schutz des Klimas in einem gemeinsamen Handlungsprogramm festzuhalten und umzusetzen.

Initiiert wurde die Klimapartnerschaft durch die Servicestelle „Kommunen in der Einen Welt“ (SKEW) im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Bei einem Besuch einer dreiköpfigen Delegation aus Agotime Ziope im Westerwald konnten Arbeitsstrukturen und Kommunikationsmechanismen entwickelt werden. Neben einer Windkraftanlage in der Verbandsgemeinde Wallmerod wurden der Wasserkreislauf der Verbandsgemeindewerke, verschiedene PV-Anlagen sowie der Hubertushof in Irmtraut als Beispiel für CO2-Reduktion in einem landwirtschaftlichen Betrieb vorgestellt.

„Denken wir an Klimaschutz, müssen wir uns bewusst machen, dass es sich dabei um ein globales Phänomen handelt. Immerhin macht unser Klima nicht vor willkürlichen Ländergrenzen halt,“ erläutert Christoph Brabender, Klimaschutzmanager des Westerwaldkreises. „Internationale Kooperation ist hier das entscheidende Stichwort. Und genau dem soll die Klimapartnerschaft Ausdruck verleihen.“

Wie geht es nun weiter in der Klimapartnerschaft?

Anfang Januar möchten die Partner aus dem Westerwaldkreis und Agotime Ziope weitere Details für das Handlungsprogramm ausarbeiten. Bisher wurden die Schwerpunkte auf vier vorläufige Hauptpunkte gelegt. Dazu gehören die Biodiversität, die Abfallwirtschaft, die Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung sowie Erneuerbare Energien. Als Startschuss für die gemeinsame Zeit wurde symbolisch ein Partnerschaftsbaum am Verwaltungsgebäude in Wallmerod gepflanzt. Es ist geplant, aus den Schwerpunkten anschließend konkrete Projekte in den jeweiligen Ländern zu entwickeln und durchzuführen. Ende März 2023 wird die Delegation des Westerwaldkreises die Partnerkommune Agotime Ziope in Ghana für einen weiteren Austausch besuchen. (Quelle Westerwaldkreis)