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Bei Radio Westerwald lesen Sie täglich neue Meldungen, Polizeiberichte und Veranstaltungsnews aus dem gesamten Westerwaldkreis. Ob Höhr-Grenzhausen, Montabaur, Hachenburg oder Bad Marienberg – wir berichten über alles, was die Region bewegt.
In der VG Montabaur soll noch in diesem jahr ein Senioren- und Behindertenbeirat gegründet werden. Dies fordert die SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat in einem Antrag. Das neue Gremium hat die Aufgabe, die Interessen behinderter und älterer Menschen bei der Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft zu vertreten. Der Beirat soll bei Angelegenheiten, die die Belange der behinderten, älteren und mobilitätseingeschränkten Einwohnerinnen und Einwohner der VG Montabaur berühren, gehört werden. So sieht es ein Satzungsentwurf vor, über den in der nächsten Ratssitzung gesprochen werden soll.
Fraktionsvorsitzender Udo Schöfer (Eitelborn) wies darauf hin, die Sozialdemokraten wollten damit der demografischen Entwicklung in der VG Rechnung tragen. „Um vorhandenen Aktivitäten im Bereich der Seniorenarbeit keine Konkurrenz zu machen, soll die Arbeit des Beirates weitgehend auf politische Bereiche beschränkt und es sollen keine Kaffeefahrten organisieren werden“, so Schöfer. „Er kann ein wichtiges Bindeglied zwischen den alternden und behinderten Bürgern und der Verwaltung, sowie der Gesellschaft sein“, stellte der ehrenamtliche Beigeordnete der VG, Willi Wirges (Untershausen) fest.
Genau heute vor 50 Jahren hat der damalige Kreistag des Unterwaldkreises beschlossen, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Unterwesterwaldkreis mbH zu gründen. Dank dieser grundlegenden Entscheidung konnte im August 1969 die Eintragung der Gesellschaft ins Handelsregister erfolgen und die Arbeit aufgenommen werden.
Zum Start ins Jubiläumsjahr der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH (wfg) – wie die GmbH seit 1976 als Folge der Kreisreform heißt – gibt es auch direkt das erste Geschenk: Ein neues Erscheinungsbild!
Hamm (ots) - In der Zeit vom 29.12.2018 bis 01.01.2019 kam es im Stadtgebiet von Hamm zu insgesamt sechs Wohnungseinbrüchen. Betroffen waren die Straßen: Mozartstraße, Im Scheidter Garten, Ulmenweg und Schönblick. In fast allen Fällen verwendeten die Täter ein Hebelwerkzeug, um Terrassentüren bzw. Fenster aufzuhebeln. In einem Fall wurde eine Glasscheibe zerstört. Die unbekannten Täter entwendeten Schmuck, Bargeld und ein Tablet. Konkrete Täterhinweise liegen zur Zeit nicht vor.
Hinweise zu dem vorgenannten Einbrüchen, insbesondere zu Personen und/oder Fahrzeugen zu der tatrelevanten Zeit an der genannten Örtlichkeit bitte an die Kriminalinspektion Betzdorf oder jede andere Polizeidienststelle.
Am Mittwochnachmittag wurde ein 15-jähriger Motorrollerfahrer bei einem Unfall auf der Weyerer Straße in Oberbrechen schwer verletzt. Der 15-jährige befuhr die Weyerer Straße in Fahrtrichtung B 8, als ein 71-jähriger Daimler-Fahrer, von der Frankfurter Straße kommend, die Weyerer Straße überqueren wollte. Dabei übersah der 71-Jährige augenscheinlich den von links kommenden und vorfahrtsberechtigen Rollerfahrer und stieß mit diesem zusammen. Der 15-Jährige stürzte bei dem Zusammenstoß zu Boden und verletzte sich dabei schwer. Der entstandene Sachschaden an den beiden Fahrzeugen wird auf mindestens 4.000 Euro geschätzt.
Betzdorf (ots) - Ein 17-Jähriger Rollerfahrer wurde bei einem Verkehrsunfall am Mittwochvormittag leicht verletzt. Der 17-Jährige hatte die Wilhelmstraße aus Richtung Wallmenroth kommend in Richtung Betzdorf befahren. In Höhe des Schnellrestaurants fuhr der 17-Jährige auf einen anderen Rollerfahrer auf und kam zu Fall. Der 17-Jährige verletzte sich leicht. Er war nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis. Ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis wurde eingeleitet.
Die Bilanz kann sich sehen lassen: Exakt 957 Haushalte aus dem Versorgungsgebiet der Energieversorgung Mittelrhein (evm) haben im Jahr 2018 die „Raustauschwochen“ genutzt, um sich von ihrer alten Öl- oder Erdgasheizung zu trennen und diese durch ein modernes Brennwertgerät zu ersetzen. „Mit den Raustauschwochen haben wir den richtigen Anreiz gesetzt und viel in unserer Region in Bewegung gesetzt“, freut sich evm-Sprecher Christian Schröder. „Ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg war die enge Zusammenarbeit mit dem örtlichen Handwerk und den Herstellern der Heizgeräte“, berichtet Schröder.
An dem Projekt hatten neben den Versorgern aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland, in diesem Jahr auch Berlin, Brandenburg, Schleswig-Holstein sowie Teile Niedersachsens teilgenommen. Insgesamt konnten 7280 Haushalte vom Anlagentausch überzeugt werden – 957 allein über die Energieversorgung Mittelrhein. Im Rahmen der Aktion konnten in den sieben Bundesländern rund 66 Millionen Euro Investitionen ausgelöst und dadurch rund 444.530 Tonnen CO2 eingespart werden. „Als kommunales Energie- und Dienstleistungsunternehmen übernehmen wir Verantwortung für unsere Region. Dazu gehören auch Klimaschutz und Wärmewende.“, erklärt Unternehmenssprecher Christian Schröder. Eine neue Heizungsanlage kann 30 Prozent und mehr gegenüber der alten sparen: weniger Energieverbrauch, weniger Energiekosten, weniger CO2-Ausstoß. „Wir haben die Raustauschwochen genutzt, um auf den Tausch von Öl- auf Erdgasheizungen hinzuweisen. Mit Erfolg, wie die Bilanz belegt.