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SPD besuchte lebenswertes Ruppach-Goldhausen
GEMEINDE MIT INTAKTER SOZIAILSTRUKTUR UND GESUNDER WIRTSCHAFTSENTWICKLUNG

RUPPACH-GOLDHAUSEN. Hat das Dorf eine Zukunft – als Landidyll mit intakter Sozialstruktur und auch als Standort für die Wirtschaft mit wohnungsnahen Arbeitsplätzen? Das wollte der noch junge SPD-Ortsverein Ahrbach-Stelzenbach genauer wissen und ging dem in Ruppach-Goldhausen bei einem Ortsbesuch auf den Grund. Die Gemeinde in der VG Montabaur mit 1.200 Einwohnern ist bekannt für eine rege Dorfgemeinschaft.

Wie gut das soziale Miteinander im Dorf ist, zeigte ein Besuch der Generationengemeinschaft lebenswert e.V. Der über 150 Mitglieder starke Verein wirbt mit dem Angebot „Unterstützung? Anruf genügt“. Dass dies nicht nur ein leeres Versprechen ist, zeigte fast der komplette Vorstand den leider nur wenigen Gästen bei einem intensiven Gespräch in den Vereinsräumen. „Es gelingt uns ganz gut, ältere Menschen und junge Familien im Dorf zusammenzubringen, nur bei den Mittelaltrigen ist noch Luft nach oben“, so die Vorsitzende Tatjana Dees. Die vielen Angebote wie Alltagsbegleitung, Fahrdienste und auch handwerklich Hilfen bezeichnete Ortsbürgermeister Klaus Henkes als unverzichtbar. „Vom Dorffrühstück über das Programm für Kinder bis zur Seniorengymnastik wird in enger Abstimmung mit anderen Vereinen und der Kirchengemeinde niemand vergessen“, so der Ortschef. SPD-Ortsvereinsvorsitzender Erik Walter (Heiligenroth) bezeichnete die Generationengemeinschaft als beispielhaft für den gesamten Westerwald. „Es wird sicher auch bald wieder wie vor Corona gelingen, die Leute daheim aus dem Sessel zu den Treffen zu locken“, zeigt sich Walter sicher.

„DURAL GmbH - Wachstum braucht Nachwuchs“. Mit diesem Werbespruch ist das Unternehmen im Gewerbegebiet von Ruppach-Goldhausen seit der Gründung 1981 sehr erfolgreich. Denn auf kompetente Mitarbeiter/innen wird seit dem Start viel Wert gelegt, egal ob am Standort im Westerwald oder den fünf Niederlassungen im Ausland. „Alle 10 Azubis bei 112 Beschäftigten aus vielen Nationen werden übernommen und tragen zu einer Fortsetzung unserer Erfolgsgeschichte bei“ so Prokurist Wolfgang Neuroth bei einer einleitenden Präsentation. Aber Erfolg führt auch in diesem Fall zu Platznot, die am Firmensitz derzeit mit einem Zelt und Containern überbrückt wird. Alle Hebel werden aktuell aber in Bewegung gesetzt, um im nächsten Jahr am bisherigen Standort auf einer Erweiterungsfläche des Gewerbegebietes mit einem kompletten Neubau für DURAL beginnen zu können. Bei einem Betriebsrundgang wurde den Gästen abschließend eindrucksvoll gezeigt, wie groß das Angebot des inzwischen in 70 Ländern auf allen Kontinenten tätigen Unternehmens bei modernen Profilen von Fliesen bis zu Parkett und Teppich ist.

Für die örtliche SPD fasst Vorstandsmitglied Uli Schmidt die in Ruppach-Goldhausen gewonnen Eindrücke so zusammen: „Ein Dorf mit Zukunft: Sozial intakt, wirtschaftlich stabil und einfach lebenswert!“ Der langjährige Kommunalpolitiker bedauerte jedoch, dass der neue SPD-Ortsverein erst noch zusammenwachsen muss: Die Elberter kommen nur, wenn in ihrer Kleinregion am Stelzenbach die SPD einlädt, die „Buchfinken" lassen sich nur sehen bei einer Veranstaltung im Buchfinkenland – man dürfe gespannt sein, ob beim nächsten Treffen am 5.5. um 20.00 Uhr in Daubach zum Thema Europa nur die Interessierten aus den Dörfern der Gelbachhöhen dabei sind! Da müsse noch zusammenwachsen was auf Ebene der Sozis traditionell nicht unbedingt zusammen gehöre. (Quelle Uli Schmidt)