Die Unterschiede in der Tabelle könnten kaum größer sein, und dennoch ist die Vorfreude riesig auf das nächste Heimspiel für den TTC Zugbrücke Grenzau: In der heimischen Zugbrückenhalle steigt einer der Klassiker schlechthin in der Tischtennis-Bundesliga - das ewig junge Duell zwischen Rekordmeister Borussia Düsseldorf und der zweiterfolgreichsten deutschen Tischtennis-Mannschaft, dem TTC Zugbrücke Grenzau. Sportlich waren die einstigen Kontrahenten in den vergangenen Jahren einige Tabellenplätze voneinander entfernt, passieren kann am Sonntag, 3. Dezember dennoch alles, wenn sich Borussia und TTC ab 15 Uhr gegenüberstehen. Wenn Düsseldorf zuletzt die Reise ins Brexbachtal antrat, dann brachte die Borussia immer auch die Favoritenrolle mit in den Westerwald. Das Team um Tischtennis-Ausnahmekönner Timo Boll hat in den vergangenen Jahren das deutsche Tischtennis geprägt wie kein zweites - in Liga und Pokal. Doch die Borussia ist manchmal, wenn auch ganz selten, durchaus verwundbar. Den Beweis lieferte man unfreiwillig am vergangenen Wochenende, als Düsseldorf die erste Saisonniederlage einstecken musste. Ausgerechnet der Aufsteiger TSV Bad Königshofen schlug den Spitzenreiter in eigener Halle mit 3:2. Von einem Sensationserfolg war im Anschluss zu lesen. Kristian Karlsson, Stefan Fegerl und Anton Kälberg kassierten im achten Saisonspiel die erste Niederlage. Foto: Constantin Cioti: der Altmeister konnte bis jetzt nur einen Punktgewinn zum Grenzauer Ergebnis beisteuern.
Mit einem äußerst spannenden und packenden Spiel verabschiedete sich die Regionalligamannschaft der SG 06 Betzdorf von den Fans. Zwar steht noch ein Spiel gegen Andernach auf dem Plan, doch die neue Heimspielsaison beginnt nun erst wieder im kommenden Jahr. Die SG bedankte sich nach dem Spiel mit einer Party im Clubheim bei den treuen Fans. Im letzten Heimspiel 2017 trat die SG-Elf gegen den TuS Koblenz II an, der zu den Tabellenspitzenreitern gehört. Doch in Betzdorf konnten die Schängel-Jungs keine Punkte holen. Die SG zeigte sich spielfreudig und konzentriert zugleich. Das Spiel entwickelte sich nicht zuletzt auch durch die Spielstärke des Gegners zu einer äußerst spannenden Partie, zu der der starke Gegner natürlich entscheidend beitrug. Dass keine Tore fielen, tat der Spannung keinen Abbruch – eher im Gegenteil. Dann – in der Nachspielzeit – erhielt die SG einen Elfmeter, den Kenny Scherreiks sicher verwandelte. Kurz darauf wurde das Spiel abgepfiffen und Betzdorf konnte einen verdienten Sieg vermelden.
Über neue Trainingsanzüge konnte sich die B-Jugend der SG 06 freuen. Dank der grozügigen Unterstützung von Nicole und Jörg Gehrer (ganz links im Bild) der Firma Alphamess konnten die Anzüge angeschafft werden. "Wir sind sehr dankbar, dass die Unternehmen der Region unsere Kinder- und Jugendmannschaften untersützen." sagte Pressesprecher Hartmut Fischer. "Die Kinder- und Jugendarbeit war und ist eine zentrale Aufgabe der SG 06, die uns viel Freude macht - die aber auch hohe Kosten verursacht. Nur durch die Unterstützung der Sponsoren lässt sich deshalb der Trainings- und Spielbetrieb aufrecht erhalten." Die Firma Alphamess Rhein-Sieg, die Heizkostenabrechnungssysteme vermietet und verkauft, freut sich, dass man mit seiner Untersützung die Arbeit der SG in diesem Bereich fördern kann.
Höhr-Grenzhausen (ots) - Am heutigen Sonntag, 26.11.17, gegen 00:39 Uhr, ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall bedingt durch Alkoholeinwirkung. Ein 38jähriger Pkw-Fahrer befuhr die BAB 48 aus Richtung Autobahndreieck Dernbach kommend in Fahrtrichtung Koblenz. Bei Kilometer 6,5 beabsichtigte er, einen vor ihm auf der rechten Spur fahrenden VW-Transporter zu überholen. Aufgrund von starker Alkoholeinwirkung misslang ihm dies jedoch und der Pkw-Fahrer fuhr nahezu ungebremst auf den Transporter auf. Dabei wurde der Transporter zunächst nach rechts und anschließend nach links gegen die Leitplanke geschleudert. Die beiden Fahrzeuginsassen wurden dabei schwer, jedoch nicht lebensgefährlich, verletzt. Der Unfallverursacher wurde bei dem Zusammenstoß ebenfalls schwer aber nicht lebensgefährlich verletzt. Durch die eingesetzten Polizeibeamten konnte bei dem Unfallverursacher Atemalkoholgeruch festgestellt werden, ein Test ergab einen Wert von 1,1 Promille. Gegen den Mann wurde ein Verfahren eingeleitet, sein Führerschein wurde sichergestellt. Die Autobahn musste für die Bergung und Reinigung für ca. 1,5 Stunden in Richtung Koblenz voll gesperrt werden. Der Sachschaden wird insgesamt auf rund 37.000 Euro geschätzt. An den Bergungs- und Aufräumarbeiten waren neben der Polizei noch 6 Rettungssanitäter, 1 Notärztin, 31 Kräfte der freiwilligen Feuerwehr Höhr-Grenzhausen, 2 Mitarbeiter des Abschleppdienstes sowie 2 Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Heiligenroth beteiligt.
Eine Woche vor dem 4. Weihnachtsbaumwerfen in Waldbreitbach stehen ca. 20 Kinder und Jugendliche sowie 40 Erwachsene auf der Teilnehmerliste für den spaßbetonten Werferdreikampf. Das Veranstalterteam von VfL und FC Waldbreitbach ist vorbereitet.
Die hohe Teilnehmerzahl aus 2025 war nicht zu erwarten, da zeitgleich Karnevalsveranstaltungen stattfinden.
Im Frauenwettbewerb gilt die Leichtathletin Tokessa Zinn vom TV Sinzig 08 als Favoritin, zumal die Siegerin der Vorjahre Margret Klein-Raber aus dem Saarland in diesem Jahr nicht antritt.
Vorjahressieger Toni Kolbe ist auch wieder dabei, diesmal im „D-Team“ aus Fernthal.
Karneval ist Sitzungszeit und eine ebensolche findet in
kleinem Maßstab am 3. Februar im Historica-Gewölbe
statt. Drei Akteure haben es sich zur Aufgabe gemacht,
das Publikum mit spaßigen, musikalischen und
merkwürdigen Beiträgen zu unterhalten. Bernd Schrupp
stellt eine Auswahl von Merkwürdigkeiten aus
Montabaur vor, Michael Musil trägt mit Witzen - die
einen Bezug zur Stadt haben - zur Erheiterung bei und
Reiner Mies ist in dem Trio für den musikalischen Teil
zuständig. Beginn ist 19:30 Uhr im historischen
Gewölbe an der Stadtmauer in Montabaur.
Am Samstag, 31. Januar, um 19.30 Uhr spielt das Duo „Jadeherz“ im Stadthaus Selters und eröffnet damit das 15. Veranstaltungsjahr im Forum Selters.
Ricarda Bosse aus Limburg hat mit ihrer Stimme Musicals Glanz verliehen. Peter Bongard aus dem Westerwald liebt die Freiheit und Energie des Jazz und des Souls. Als „Jadeherz“ erzählen die Sängerin und der Pianist Geschichten mit Klängen und Worten nach: Geschichten von schönen und schweren Augenblicken, von Sehnsucht, vom Fallenlassen und Aufstehen. Mit bekannten Songs, zum Beispiel von Adele, The Carpenters, Lady Gaga, die durch kurze Texte miteinander verbunden werden.
Westerwaldkreis / Selters. Wir stehen auch im Westerwald vor einem riesigen, bisher vernachlässigten und weitgehend verdrängten Problem: dem Demografischen Wandel, den politischen Gefahren einer überalternden Gesellschaft! Um dem auf regionaler Ebene begegnen zu können, hat der Westerwaldkreis eine „Seniorenpolitische Konzeption“ (SPK) mit 12 Handlungsfeldern erarbeitet. Diese wurde vom Kreistag schon 2022 einstimmig beschlossen, die vielen sinnvollen Handlungsempfehlungen jedoch bisher nicht gezielt umgesetzt! Das Netzwerk Senioren-Rat Westerwald (SRW) hat dies wiederholt kritisiert.
Weiterlesen ...Buchfinkenland. So wie das alte Jahr geendet hat, geht es 2026 im Buchfinkenland weiter: mit vielen Aktivitäten des immer weiter wachsenden Zweigvereins im Westerwald-Verein – das ist zum Jahresauftakt geplant:
Eulenexkursion am 27. Februar
Alle Naturfreundinnen und –freunde sind in Kooperation mit dem Naturpark Nassau zu einer Exkursion „Faszination Eulen“ am Freitag, 27.2. willkommen – Treff ist um 17.45 Uhr an der Grillhütte in Gackenbach.
NABU Hundsangen trifft mit der Vortrags-veranstaltung über Waschbär & Co
offenbar einen Nerv der Naturschützer
Aktuell sind über 4000 gebietsfremde Tier- und Pflanzenarten in Deutschland wild lebend nachgewiesen. Darunter befinden sich eine Vielzahl invasiver Arten, die große Schäden in der Natur und darüber hinaus anrichten.
Hundsangen - Vortrag von Dr. Stefan Nehring am 19.01.2026
Der Start in das neue Jahr 2026 war ein voller Erfolg. Mehr als 60 interessierte Zuhörer haben das Foyer in der Ollmersch-Halle so gefüllt, dass einige nur noch einen Stehplatz bekommen konnten. Das Thema gebietsfremde Arten trifft offenbar einen Nerv der Naturschützer – insbesondere gilt dies für den aus Nordamerika stammenden Waschbären: