Tatzeit: 25.12.2025, 06:07 Uhr Hergang: Durch die Rettungsleitstelle in Montabaur wurde die Polizei in Hachenburg darüber in Kenntnis gesetzt, dass die Freiwillige Feuerwehr der VGV Hachenburg, Ortsgruppe Hattert, mit starken Kräften bei der Bekämpfung eines Brandes in einem Einfamilienhaus eingesetzt ist. Es wären aber keine Personen mehr im Anwesen.
Nach Beendigung der Löschmaßnahmen konnte festgestellt werden, dass der Brand aus bisher ungeklärter Ursache im OG des Hauses ausgebrochen war. Zwei Bewohner wurden durch Rauchgasintoxikation leicht und ein Bewohner schwer verletzt. Sie wurden in das Krankenhaus eingeliefert.
Das Haus ist momentan nicht mehr bewohnbar.
Der Sachschaden ist erheblich und kann erst nach endgültiger Begehung geschätzt werden. (Polizei Montabaur)
Mainz (ots)
Nur noch wenige Tage bis Silvester. Aus diesem Anlass gibt das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz (LKA) wichtige Hinweise zum sicheren Umgang mit Feuerwerk, um Verletzungen und Unfälle rund um den Jahreswechsel zu vermeiden.
Sicherheit beim Abbrennen von Feuerwerk
Beachten Sie stets die Gebrauchsanleitung Ihres Silvesterfeuerwerks. Zünden Sie Feuerwerkskörper nur auf ebenem Untergrund und sorgen Sie für einen stabilen Stand. Für Raketen sollten geeignete Abschussvorrichtungen verwendet werden - ein Getränkekasten ist deutlich sicherer als einzelne, lose Flaschen. Halten Sie ausreichend Abstand zu anderen Personen, Gebäuden, Fahrzeugen und Tieren. Achten Sie außerdem darauf, dass sich keine Hindernisse wie Bäume oder Balkone in der Flugbahn befinden. Beim Anzünden dürfen sich keine Körperteile über dem Feuerwerkskörper befinden. Feuerwerk der Kategorie F2 ist ausschließlich im Freien erlaubt.
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Raubach: Wachsamkeit verhindert Schlimmeres – vermeintlicher Einbruch klärt sich auf
Diez: Polizei warnt vor falschen Einbruchmeldungen in sozialen Medien
Höhr-Grenzhausen: Waldspielplatz der Westerwaldkinder nimmt nächste Hürde
In Raubach hat ein aufmerksamer Nachbar einen mutmaßlichen Einbruch in ein Wohnhaus gemeldet. Mehrere Personen sollen sich gewaltsam Zutritt verschafft haben. Die alarmierte Polizei traf die Beteiligten vor Ort an und stellte schnell klar: Es handelte sich nicht um Einbrecher, sondern um Angehörige, die einer hilflosen Person im Haus helfen wollten. Die Polizei lobt ausdrücklich das aufmerksame Verhalten des Nachbarn, da schnelles Handeln im Ernstfall entscheidend sein kann.
Die Polizei in Diez warnt vor Falschmeldungen, die aktuell über soziale Medien und Messenger-Dienste verbreitet werden. Dort ist von einem angeblichen Einbrecher die Rede, der sich als Spendensammler ausgebe und mit einem weißen Transporter unterwegs sei. Nach Angaben der Polizei gibt es dafür keine konkreten Hinweise. Besonders kritisch sieht die Polizei das Verbreiten von Fotos und die öffentliche Verdächtigung einzelner Personen. Verdächtige Beobachtungen sollen direkt der Polizei gemeldet werden, nicht über soziale Netzwerke.
In Höhr-Grenzhausen rückt der geplante Waldspielplatz der Westerwaldkinder näher. Ein rund zwölf Tausend Quadratmeter großes Areal im Wald steht inzwischen fest. Entstehen soll ein naturnaher Abenteuerspielplatz für Kinder aller Altersgruppen. Bürger und Unternehmen aus der Region unterstützen das Projekt bereits. Zusätzlich will eine Stiftung private Spenden bis zu einer Gesamtsumme von rund fünfzig Tausend Euro vervielfachen. Der Baustart ist für das kommende Jahr vorgesehen.
Am 31.10.2024 hat die 10. Strafkammer gegen drei Angeklagte in einem Verfahren wegen der Bildung einer kriminellen Vereinigung ein Urteil gesprochen.
Die Angeklagten wurden unter anderen wegen mitgliedschaftlicher Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung in zwei Fällen verurteilt – jeweils in Tateinheit mit weiteren Straftaten wie z.B. Gründung einer kriminellen Vereinigung, unerlaubten Herstellen einer Waffe oder unerlaubten Waffenbesitz.
Der Angeklagte T. wurde zu einer Gesamtfreiheitstrafe von zwei Jahren und neun Monaten verurteilt. Der Angeklagte G. wurde zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und drei Monaten verurteilt. Der Angeklagte Th. wurde zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt. Die Vollstreckung der Strafen gegen die Angeklagten G. und Th. wurde zur Bewährung ausgesetzt.
MONTABAUR. Mit einer kleinen internen Feier hat der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn seinen neuen Caritas-Laden am Kleinen Markt 6 in der Montabaurer Fußgängerzone eröffnet. Gemeinsam mit der Pfarrei St. Peter Montabaur wurde ein Ort geschaffen, der weit mehr sein soll als ein klassisches Ladengeschäft.
Die Räumlichkeiten waren Ende vergangenen Jahres frei geworden, nachdem der Caritas-Anziehpunkt, der Secondhandladen des Caritasverbandes, innerhalb der Montabaurer Fußgängerzone in die Kirchstraße 17 umgezogen war. Seitdem stand das Ladenlokal leer. Umso größer ist die Freude bei den Verantwortlichen, dass die Räume nun wieder mit Leben gefüllt werden können.
Moderne Photovoltaik-Anlage spart Energie, Kosten und CO₂
Mit einem symbolischen Knopfdruck hat die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland die neue Photovoltaik-Anlage auf dem Parkplatz der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises offiziell in Betrieb genommen. Das Großprojekt wurde mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz realisiert und markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu mehr Klimaschutz, Energieeffizienz und Versorgungssicherheit der Kreisverwaltung.
Im Rahmen des Projekts mit einem Investitionsvolumen von rund 3,3 Millionen Euro entstand eine moderne Stahlkonstruktion mit drei großflächigen Carports, die insgesamt sechs Parkreihen überspannen. Auf deren Dächern wurden 840 Solarmodule mit einer Fläche von insgesamt 1.731 Quadratmetern installiert. Die Anlage erreicht eine Leistung von bis zu 382,2 kWp, um künftig einen großen Teil des Strombedarfs der Kreisverwaltung zu decken. Ein leistungsfähiger Batteriespeicher mit einer Kapazität von rund 450 kWh sorgt dafür, dass überschüssig erzeugte Energie zwischengespeichert werden kann. Unter optimalen Bedingungen lässt sich damit die Grundlast des Verwaltungsgebäudes – etwa für Server, Heizungs- und Klimatechnik – für acht bis zehn Stunden außerhalb der regulären Dienstzeiten versorgen.
Kreis Altenkirchen. Es gibt kaum ein qualitativ hochwertigeres Fleisch als Wildbret aus heimischen Wäldern. Die Nachfrage ist entsprechend hoch – was sich seit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Sieger- und Sauerland und den damit verbundenen Schutzmaßnahmen im Kreis Altenkirchen drastisch geändert hat. „Schwarzwild lässt sich momentan überhaupt nicht mehr vermarkten“, berichtet Jörg Wirths. Der Kreisjagdmeister war jetzt Teilnehmer einer Gesprächsrunde, zu der Landrat Dr. Peter Enders Waldbesitzer und Vertreter der Landwirtschaft eingeladen hatte. Bereits seit vielen Wochen steht die Veterinärabteilung der Kreisverwaltung fast täglich im Austausch mit anderen Behörden sowie den Beteiligten vor Ort, um ein konzertiertes Vorgehen zu gewährleisten. Erklärtes Ziel ist und bleibt, eine Ausbreitung der Seuche auf den Norden von Rheinland-Pfalz zu verhindern.
Weiterlesen ...Isselbach.
Im Zeitraum zwischen Mittwoch, 10. Juni, und Montag, 15. Juni, beschädigten Unbekannte insgesamt 40 Leitpfosten an der Kreisstraße 19 zwischen Hirschberg und Isselbach. Die Leitpfosten wurden augenscheinlich sinnlos aus den Verankerungen getreten, wodurch ein nicht unerheblicher Sachschaden entstand. Personen, die Hinweise zur Tat bzw. dem oder den Tätern geben können, werden gebeten, die Polizeiinspektion Diez, Tel. 06432-6010, zu kontaktieren. (Polizei Diez)
Hirschberg.
Am Donnerstag, 18. Juni, geriet gegen 11:40 Uhr der Container eines Müllfahrzeugs in der Hauptstraße in Hirschberg in Brand. Der Fahrer des Lkw entlud den Container geistesgegenwärtig auf die Fahrbahn, um ein Übergreifen des Feuers auf das Fahrzeug zu verhindern. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand zügig löschen. Als vermutliche Ursache für den Brand konnten in dem Müll mehrere illegal entsorgte Akkupacks festgestellt werden, die sich aufgrund der hohen Temperatur entzündet haben dürften. Die Bundesstraße 417 war in dem Bereich für mehr als zwei Stunden voll gesperrt. (Polizei Diez)
Musik, Begegnung und Sommerstimmung auf dem Marktplatz
Wenn die Temperaturen steigen, wird der Marktplatz in Bad Marienberg zur Open-Air-Bühne: Das Bad Marienberger Sommerfestival 2026 lädt im Juli und August zu vier musikalischen Dienstagabenden ein. Jeweils von 19:00 bis 22:00 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm aus Rock, Pop und Rock’n’Roll – kombiniert mit entspannter Atmosphäre und geselligem Miteinander.
Das Festival hat sich als fester Bestandteil des sommerlichen Veranstaltungskalenders etabliert und bietet neben Live-Musik auch vielfältige Möglichkeiten zum Treffen, Verweilen und Genießen mitten in der Stadt.