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Höhr-Grenzhausen: Polizei muss bei Karnevalsfeiern mehrfach eingreifen
Rengsdorf: Unfallserie auf schneeglatter B 256 mit sieben Verletzten
A48: Vollsperrung bei Höhr-Grenzhausen wegen Brückenrückbau
In der Region sind die Karnevalszüge und anschließenden Feiern weitgehend friedlich verlaufen. Vereinzelt kam es zu Zwischenfällen. Polizeieinsätze gab es in Höhr-Grenzhausen und Altenkirchen. Dort mussten die Beamten nach Körperverletzungen einschreiten. Die Beteiligten mussten teilweise im Krankenhaus behandelt werden. Hintergründe waren meist alkoholbedingte Auseinandersetzungen. Die Polizei erteilte Platzverweise und leitete Ermittlungen wegen Körperverletzungsdelikten ein. Mehrere Einsätze gab es in der Region auch wegen Alkohol am Steuer.
Auf der B 256 bei Rengsdorf kam es nach Schneefällen zu einer Unfallserie. Nach dem Tunnel gerieten auf schneeglatter Fahrbahn sechs Autos nacheinander ins Schleudern und prallten ineinander oder in die Schutzplanke. Sieben Menschen wurden leicht verletzt, sechs Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die Strecke war während Rettung und Bergung längere Zeit gesperrt. Einsatzkräfte konnten die Unfallstelle teilweise erst nach Räumung durch den Winterdienst erreichen. Zusätzlich meldeten Verkehrsteilnehmer einen Falschfahrer, der offenbar die Sperrung umgehen wollte.
Autofahrer müssen sich Ende Februar auf Verkehrsbehinderungen einstellen. Wegen des Rückbaus einer Brücke in Höhr-Grenzhausen wird die A48 zwischen Dernbach und Bendorf-Neuwied von Freitagabend den 27. Februar bis Montagmorgen den 02. März voll gesperrt. Es gibt Umleitungen. Die Bauarbeiten sind Teil eines großen Neubauprojekts, bei dem eine neue Stahlverbundbrücke über die Autobahn entsteht. Das Gesamtprojekt soll bis Mitte 2027 abgeschlossen sein, bis dahin bleibt eine Behelfsbrücke in Betrieb.
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Montabaur: Warnung vor Betrugsmasche durch "Dachhaie"
Rennerod: Auffahrunfall auf der B 54 – vier Leichtverletzte
Westerwald: Kirchenpräsidentin besucht Schule und Kirchengemeindeteam
Im Westerwaldkreis häufen sich derzeit Betrugsfälle durch sogenannte „Dachhaie“. Die Täter sprechen Hausbesitzer unangekündigt an, behaupten Schäden an Dachrinnen oder Dächern und bieten sofortige Reparaturen zu stark überhöhten Preisen an. Teilweise werden Hausbesitzer abgelenkt oder zur Bank gefahren, um Bargeld abzuheben. Die Polizei warnt: Keine Haustürgeschäfte abschließen, nicht unter Druck setzen lassen, Barzahlungen vermeiden, schriftliche Angebote einholen und Fachbetriebe konsultieren. Verdächtige Personen oder Fahrzeuge sollen umgehend gemeldet werden, Hinweise nimmt die Polizei Montabaur entgegen.
Bei einem Verkehrsunfall in Rennerod sind vier Personen leicht verletzt worden. Ein 26-jähriger krachte auf den Wagen einer vorausfahrenden 24-jährigen. Die vier Verletzten kamen zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus. Die Unfallfahrzeuge mussten abgeschleppt und die Fahrbahn aufgrund ausgelaufener Betriebsstoffe gereinigt werden. Die B 54 war für die Unfallaufnahme zeitweise voll gesperrt. Die Polizei appelliert an Verkehrsteilnehmer, ausreichend Abstand zu halten und die Geschwindigkeit anzupassen.
Kirchenpräsidentin Christiane Tietz besuchte den Westerwald, um sich über Schule, Kitas, Diakonie und Verkündigungsteamarbeit zu informieren. Im Evangelischen Gymnasium Bad Marienberg überzeugten sie das Ganztagsangebot, wöchentliche Andachten und erfolgreiche Projekte in Forschung und Musik. Anschließend informierte sich Tietz im Evangelischen Gemeindehaus Höhr-Grenzhausen über das junge, gemeindeübergreifende Verkündigungsteam und die Arbeit der 12 Kindertagesstätten der GÜT. Besondere Aufmerksamkeit galt der regionalen Diakonie mit Sucht- und Erziehungsberatung, Inklusionsprojekten und Angeboten wie der Tafel Westerwald. Die Kirchenpräsidentin lobte das Engagement und die enge Zusammenarbeit von Schule, Gemeinde und Diakonie.
Koblenz (ots)
In der Nacht von Mittwoch, 11.02. auf Donnerstag, 12.02.26 wurde der Polizei Koblenz kurz nach Mitternacht eine männliche Person gemeldet, die in Höhe der Kirche Pankratius 4-5 mal geschossen haben soll. Hierbei entstand weder Personen- noch Sachschaden. Im Rahmen von Zeugenbefragungen konnte eine Personenbeschreibung erlangt werden.
Demnach soll es sich um eine
männliche Person
ca. 170-180 cm groß schmale Statur dunkle Jacke mit Kapuze weßes Tuch vor dem Gesicht
gehandelt haben.
Hinweise nimmt die Polizei Koblenz entgegen. (Polizei Koblenz)
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Hachenburg: Geschwindigkeitskontrolle auf der B 413
Rheinland-Pfalz: Geflügelpest bei Wildvögeln nachgewiesen
Büchel: Ministerpräsident empfängt US-Botschafter
Die Polizei Hachenburg führte vor Kurzem eine Geschwindigkeitsmessung in Mündersbach auf der B 413 durch. Bei mittlerem Berufsverkehr wurden mehrere Verstöße festgestellt und Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Tagesschnellste war eine Fahrerin mit 82 km/h in einem VW Tiguan. Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, innerhalb geschlossener Ortschaften die zulässige Geschwindigkeit einzuhalten, um Unfälle zu vermeiden und die Sicherheit aller zu gewährleisten.
Die Klassische Geflügelpest breitet sich wieder aus: 2026 wurden bisher 26 infizierte Wildvögel in Rheinland-Pfalz nachgewiesen, vor allem Schwäne. Das Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt das hohe Risiko für Hausgeflügel und zoologische Bestände. Die Rückkehr der Kraniche verringert die Viruslast, da viele Tiere die Infektion bereits überstanden haben. Kreisveterinärbehörden prüfen Tote auf Geflügelpest, die Bevölkerung wird gebeten, verdächtige Funde zu melden und Vorsicht walten zu lassen.
Ministerpräsident Alexander Schweitzer empfing den deutschen Botschafter in den USA, Jens Hanefeld, auf dem Fliegerhorst Büchel. Rheinland-Pfalz ist ein zentraler Standort der US-Streitkräfte mit rund 50.000 amerikanischen Bewohnern und enger Zusammenarbeit in Sicherheit und Integration. Beim Besuch wurden die transatlantischen Beziehungen sowie die sicherheitspolitische Rolle der US-Streitkräfte in Europa hervorgehoben. Gespräche auf Ramstein folgten, um den Austausch zwischen US-Truppen und Landesregierung zu vertiefen.
MONTABAUR. Mit einer kleinen internen Feier hat der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn seinen neuen Caritas-Laden am Kleinen Markt 6 in der Montabaurer Fußgängerzone eröffnet. Gemeinsam mit der Pfarrei St. Peter Montabaur wurde ein Ort geschaffen, der weit mehr sein soll als ein klassisches Ladengeschäft.
Die Räumlichkeiten waren Ende vergangenen Jahres frei geworden, nachdem der Caritas-Anziehpunkt, der Secondhandladen des Caritasverbandes, innerhalb der Montabaurer Fußgängerzone in die Kirchstraße 17 umgezogen war. Seitdem stand das Ladenlokal leer. Umso größer ist die Freude bei den Verantwortlichen, dass die Räume nun wieder mit Leben gefüllt werden können.
Moderne Photovoltaik-Anlage spart Energie, Kosten und CO₂
Mit einem symbolischen Knopfdruck hat die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland die neue Photovoltaik-Anlage auf dem Parkplatz der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises offiziell in Betrieb genommen. Das Großprojekt wurde mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz realisiert und markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu mehr Klimaschutz, Energieeffizienz und Versorgungssicherheit der Kreisverwaltung.
Im Rahmen des Projekts mit einem Investitionsvolumen von rund 3,3 Millionen Euro entstand eine moderne Stahlkonstruktion mit drei großflächigen Carports, die insgesamt sechs Parkreihen überspannen. Auf deren Dächern wurden 840 Solarmodule mit einer Fläche von insgesamt 1.731 Quadratmetern installiert. Die Anlage erreicht eine Leistung von bis zu 382,2 kWp, um künftig einen großen Teil des Strombedarfs der Kreisverwaltung zu decken. Ein leistungsfähiger Batteriespeicher mit einer Kapazität von rund 450 kWh sorgt dafür, dass überschüssig erzeugte Energie zwischengespeichert werden kann. Unter optimalen Bedingungen lässt sich damit die Grundlast des Verwaltungsgebäudes – etwa für Server, Heizungs- und Klimatechnik – für acht bis zehn Stunden außerhalb der regulären Dienstzeiten versorgen.
Kreis Altenkirchen. Es gibt kaum ein qualitativ hochwertigeres Fleisch als Wildbret aus heimischen Wäldern. Die Nachfrage ist entsprechend hoch – was sich seit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Sieger- und Sauerland und den damit verbundenen Schutzmaßnahmen im Kreis Altenkirchen drastisch geändert hat. „Schwarzwild lässt sich momentan überhaupt nicht mehr vermarkten“, berichtet Jörg Wirths. Der Kreisjagdmeister war jetzt Teilnehmer einer Gesprächsrunde, zu der Landrat Dr. Peter Enders Waldbesitzer und Vertreter der Landwirtschaft eingeladen hatte. Bereits seit vielen Wochen steht die Veterinärabteilung der Kreisverwaltung fast täglich im Austausch mit anderen Behörden sowie den Beteiligten vor Ort, um ein konzertiertes Vorgehen zu gewährleisten. Erklärtes Ziel ist und bleibt, eine Ausbreitung der Seuche auf den Norden von Rheinland-Pfalz zu verhindern.
Weiterlesen ...Isselbach.
Im Zeitraum zwischen Mittwoch, 10. Juni, und Montag, 15. Juni, beschädigten Unbekannte insgesamt 40 Leitpfosten an der Kreisstraße 19 zwischen Hirschberg und Isselbach. Die Leitpfosten wurden augenscheinlich sinnlos aus den Verankerungen getreten, wodurch ein nicht unerheblicher Sachschaden entstand. Personen, die Hinweise zur Tat bzw. dem oder den Tätern geben können, werden gebeten, die Polizeiinspektion Diez, Tel. 06432-6010, zu kontaktieren. (Polizei Diez)
Hirschberg.
Am Donnerstag, 18. Juni, geriet gegen 11:40 Uhr der Container eines Müllfahrzeugs in der Hauptstraße in Hirschberg in Brand. Der Fahrer des Lkw entlud den Container geistesgegenwärtig auf die Fahrbahn, um ein Übergreifen des Feuers auf das Fahrzeug zu verhindern. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand zügig löschen. Als vermutliche Ursache für den Brand konnten in dem Müll mehrere illegal entsorgte Akkupacks festgestellt werden, die sich aufgrund der hohen Temperatur entzündet haben dürften. Die Bundesstraße 417 war in dem Bereich für mehr als zwei Stunden voll gesperrt. (Polizei Diez)
Musik, Begegnung und Sommerstimmung auf dem Marktplatz
Wenn die Temperaturen steigen, wird der Marktplatz in Bad Marienberg zur Open-Air-Bühne: Das Bad Marienberger Sommerfestival 2026 lädt im Juli und August zu vier musikalischen Dienstagabenden ein. Jeweils von 19:00 bis 22:00 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm aus Rock, Pop und Rock’n’Roll – kombiniert mit entspannter Atmosphäre und geselligem Miteinander.
Das Festival hat sich als fester Bestandteil des sommerlichen Veranstaltungskalenders etabliert und bietet neben Live-Musik auch vielfältige Möglichkeiten zum Treffen, Verweilen und Genießen mitten in der Stadt.