„Achtung! Ball kommt!“. So hört es sich an, wenn in Montabaur das Team des Bauhofs den großen Marktschirm auf dem Konrad-Adenauer-Platz reinigt. 19 Fußbälle und zwei große Säcke voller Müll – überwiegend Flaschen und Dosen – haben die Mitarbeiter aus dem Sockel des Schirms gefischt. Dort befindet sich eine etwa 50 Zentimeter hohe Metallwanne, in der sich alles sammelt, was oben in den Schirm hereinfliegt und dann nach unten rutscht. Für Wasser gibt es einen Abfluss: Es wird durch den Fuß des Schirms in die Tiefgarage und weiter in den Kanal geleitet. Was nicht auf diesem Weg abfließt, muss von Hand eingesammelt und oben aus dem Schirm herausgeschafft werden. Dazu hatte das Bauhof-Team die Hebebühne aufgestellt (siehe Foto). Vom Korb aus seilte sich Marcel Simonis in die Mitte des Schirms ab und schon flogen die ersten platten Fußbälle auf den Konrad-Adenauer-Platz. Jörg Klinger sicherte den Kollegen und reichte neue Müllsäcke und Werkzeuge an. (Quelle Stadt Montabaur)
Der Neubau des in der Innenstadt auf dem ehemaligen Gelände der Fruchtsaftkelterei Weber geplanten Jugend,- Kultur- und Bürgerzentrum befindet sich inzwischen in der nächsten Phase. Auf Grund des Planungs- und Genehmigungsverfahrens im vergangenen Herbst konnte nach dem Abriss der Fruchtsaftkelterei im vergangenen Jahr - zumindest sichtbar - nicht viel passieren. Die Stadt Höhr-Grenzhausen musste im Rahmen dieser Genehmigungen noch Planänderungen vornehmen. Nun ist mit Beginn des Jahres 2021 die notwendige zweistufige europaweite Ausschreibung für die Vergabe der weiteren Planungsleistungen durchgeführt worden. Dabei haben in der ersten Stufe zunächst rund 10 Architekturbüros ihr Interesse an der Durchführung des Bauvorhabens angekündigt. Hier wurden nach einer im Vorfeld festgelegten Bewertungsmatrix die fünf geeignetsten Bewerber in die engere Auswahl genommen und zur Angebotsabgabe aufgefordert. In der folgenden zweiten Stufe mussten die Bewerber erklären, wie sie sich den Ablauf der „Baustelle“ vorstellen, welche zusätzlichen Ideen und Verbesserungen sie haben und sich dadurch konkret inhaltlich mit dem Bauvorhaben auseinandersetzen und das individuell kalkulierte Honorar benennen. Dabei galt auch: Wo liegen die Stärken, wo die Schwächen des jeweiligen Bewerbers. Diese neuen Informationen wurden in eine weitere zweite Matrix eingepflegt.
Horhausen (ots)
In der Nacht von Samstag (17.04.2021) auf Sonntag (18.04.2021) kam es zu mehreren Vorfällen wobei vermeintlich Jugendliche diverse Gegenstände auf und unmittelbar neben die Fahrbahn stellten. Dabei handelte es sich u.a. um Warnbarken bzw. Schilder, bis hin zu einem PKW Anhänger.
Zeugen, die Angaben zu den Personen machen können werden gebeten dies bei der Polizei Straßenhaus, unter der Tel. 02634/9520 zu melden. (Quelle Polizei Straßenhaus)
Sessenhausen. Die trockenen Sommer der letzten Jahre haben dem Wald der Gemeinde stark zugesetzt. Vor allem die Monokulturen in Form der Fichte wurden dabei Opfer des Borkenkäfers. Der Klimawandel ist auch im Westerwald angekommen. Die einst grünen Täler und Höhen sind vielerorts verschwunden. Der im November letzten Jahres einstimmig beschlossene Forstwirtschaftsplan der Ortsgemeinde sieht allein für das Jahr 2021 eine Entnahme von 1.000 Festmetern Fichtenholz aus dem Waldbestand vor. Dies ist notwendig, um den weiteren Baumbestand vor der Ausbreitung des Borkenkäfers zu schützen und um das Nadelholz überhaupt noch einer Vermarktung zuführen zu können. Denn nicht zuletzt aus den Einnahmen wird die Wiederaufforstung des Waldes finanziert. So wurde im Frühjahr bereits damit begonnen 2.200 Traubeneichen, 1.000 Douglasien, 500 Stieleichen und 400 Rotbuchen neu anzupflanzen. Rund 32.000 € steckt Sessenhausen allein in diesem Jahr in den Forstbetrieb. Weitere Investitionen in die grüne Lunge der Gemeinde werden in den nächsten Jahren folgen müssen, um den Wald gegen den voranschreitenden Klimawandel zu rüsten. Hierbei wird auch auf Fördermittel des Landes und des Bundes zurückgegriffen. Nachfolgendes Bild im Bereich der Betriebszufahrt Kiosk A3 Landsberg an der Warthe / Höhe Försterstein zeigt beispielhaft die Neuanpflanzung von Bäumen auf einer gerodeten Fläche, wo zuvor ein großer Fichtenwald stand.
(Foto Wiederaufforstung hinter dem „Försterstein“ im Sessenhäuser Wald) (Quelle Gemeinde Sessenhausen)
Umfrage zur Katastrophenvorsorge
Wie gut sind Familien und Privathaushalte in Deutschland auf Krisen und Katastrophen vorbereitet? Dieser Frage geht eine aktuell laufende bundesweite Umfrage zur individuellen Krisen- und Katastrophenvorsorge nach. Die Teilnahme ist noch bis 30. April online möglich und dauert nur wenige Minuten.
Ziel der Erhebung ist es, den aktuellen Stand der Vorsorge in der Bevölkerung systematisch zu erfassen und belastbare Erkenntnisse für Wissenschaft, Verwaltung und Bevölkerungsschutz zu gewinnen. Ein besonderer Fokus der Auswertung liegt auf der Frage, ob sich das Vorsorgeverhalten von Menschen unterscheidet, die in den vergangenen Jahren von schweren Schadensereignissen betroffen waren oder diese in ihrem näheren Umfeld erlebt haben.
Ein bewegender Hilferuf aus dem Westerwald hat in den vergangenen Tagen gezeigt, was gemeinschaftliches Engagement bewirken kann. Eine alleinerziehende Mutter, die sich mit großer Hingabe um ihren Sohn mit Pflegegrad 3 kümmert, stand plötzlich vor einer existenziellen Herausforderung: Ihr Auto war nicht mehr verkehrssicher, eine Reparatur wirtschaftlich nicht sinnvoll. Ohne Fahrzeug drohten wichtige Arzttermine, Therapien und ein anstehendes Gutachten zu scheitern.
Weiterlesen ...Förderung privater Balkonkraftwerke: Kreis-Programm läuft weiter Altenkirchen. Der Landkreis Altenkirchen setzt sein Förderprogramm für private Photovoltaik-Balkonkraftwerke fort. Die Maßnahme wird vollständig aus Landesmitteln im Rahmen des Kommunalen Investitionsprogramms Klimaschutz und Innovation (KIPKI) finanziert. Von den insgesamt bereitgestellten 120.000 Euro stehen derzeit noch knapp 30.000 Euro zur Verfügung. Aufgrund einer Anpassung der Förderrichtlinie können weiterhin Anträge gestellt werden. Die Förderung beträgt 40 Prozent der Bruttoinvestitionskosten, maximal jedoch 200 Euro pro Anlage.
Weiterlesen ...Die Berief Food GmbH ruft "REWE Bio+vegan Sojaghurt Natur" auch aus den rheinland-pfälzischen Märkten. Grund: Wegen eines technischen Defekts an der Abfüllanlage können sich cremefarbene Hartplastik-Fremdkörper darin befinden. Betroffen von diesem Rückruf sind die 500-Gramm-Becher mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 02.04.2026, 03.04.2026, 09.04.2026, 10.04.2026, 16.04.2026, 23.04.2026 und 04.05.2026.
Die Berief Food GmbH ruft "BIOLADEN Vegani Soja NATUR" auch aus den rheinland-pfälzischen Märkten. Grund: Es können sich cremefarbene Hartplastik-Fremdkörper darin befinden. Betroffen von diesem Rückruf sind die 400-Gramm-Becher mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 10.04.2026, 24.04.2026, 01.05.2026 und 08.05.2026.
Weiterlesen ...Buchfinkenland/Gackenbach. Hätte das Buchfinkenland nicht bereits einen gefiederten Namensgeber, so wäre der Rotmilan sicherlich ein geeigneter Kandidat. Der imposante Greifvogel kommt fast ausschließlich in Europa, insbesondere in Deutschland vor. Daraus erwächst uns eine besondere Verantwortung für diesen „König der Lüfte“, der sich in strukturreichen Kulturlandschaften, wie man sie im Westerwald und bei uns im Buchfinkenland noch findet, besonders wohl fühlt.
Weiterlesen ...Saisonauftakt in der UNESCO Creative City
Keramikwerkstätten und Keramikmuseum Westerwald geöffnet
Kostenloser Pendelbus
Als einzige Kleinstadt im Netzwerk der UNESCO Creative Cities gehört Höhr-Grenzhausen zu einem
internationalen Kreis kreativer Metropolen. Zum Start der touristischen Saison lädt die UNESCO Creative
City am Ostermontag, 6. April 2026, von 11 bis 18 Uhr zum Keramikfestival „Höhr-Grenzhausen brennt Keramik“
ein. Die Veranstaltung verwandelt das Zentrum Europäischer Keramik in einen lebendigen Treffpunkt für
Kunst, Innovation und Tradition.