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18.06.2026 32°C

Alles dreht sich aktuell um das Coronavirus. Das ist auch richtig, denn das Virus und die damit verbundene Pandemie sind für ältere Menschen und für Patienten mit Vorerkrankungen lebensgefährlich. Krisen rufen häufig aber auch Solidarität hervor, wie sich gerade in Italien zeigt. Solidarität, das wünschen sich auch der Limburger Bürgermeister Dr. Marius Hahn und der 1. Stadtrat Michael Stanke in ihrer Stadt.
„Aktive Nachbarschaftshilfe ist sicherlich angesagt in Zeiten, in denen es für viele Betroffene sehr schwer wird, ihre täglichen Besorgungen zu machen“, verdeutlicht Hahn. Hilfe ist notwendig, auch wenn die sozialen Kontakte möglichst auf ein Minimum reduziert werden sollen. „Es geht also um eine besondere Hilfe, bei der der Abstand gewahrt wird und hygienische Standards eingehalten werden“, so Michael Stanke. Doch ohne fremde Hilfe geht es nicht, davon sind beide überzeugt. Deshalb soll die LEA, die Limburger Ehrenamtsagentur, aktiv werden und zwischen Angebot und Nachfrage, zwischen Hilfesuchenden und Helfenden vermitteln.

In sozialen Netzwerken gibt es schon entsprechende Hilfsangebote, auch im Rathaus sind bereits Anfragen eingegangen, wie und wann und wo geholfen werden kann beziehungsweise haben Freiwillige ihre Hilfe konkret angeboten. Wenn Bürgerinnen und Bürger in Limburg auf der einen Seite Hilfe und Unterstützung suchen, auf der anderen Seite tatkräftige Hilfe und Unterstützung anbieten, dann müssen beide Seiten miteinander in Kontakt gebracht werden. Das ist das Spezialgebiet der LEA, der Limburger Ehrenamtsagentur, die es seit August 2013 gibt und die sich mit ihrem Büro noch am alten Standort in der Innenstadt befindet. Vor allem während es das Erstaufnahmelager für Flüchtlinge in Staffel gab, organisierte die Ehrenamtsagentur die Hilfsangebote in der Oase, die sich neben der Einrichtung befand.
„Wir haben ein Verzeichnis derer, die ihre Hilfe anbieten und dann eine Liste mit Institutionen und Einrichtungen, die Helfende benötigen“, sagt Ursula Hötterges von der LEA. Klar ist vor der neuen Herausforderung mit dem Coronavirus, dass dies teilweise neu aufgestellt werden muss. Die LEA will nun auch für die ansprechbar sein, die konkrete Hilfe beim Einkaufen benötigen, bei täglichen Besorgungen, vielleicht auch bei einigen Erledigungen bei Ämtern und Behörden. Dabei geht es natürlich vor allem um Bürgerinnen und Bürger, die aufgrund ihres Alters oder möglicher Vorerkrankungen angehalten sind, die Kontakte zu anderen besonders stark einzugrenzen. Und dann spielt auch das Thema Kinderbetreuung nun eine ganz andere Rolle, denn Kindertageseinrichtungen oder Schulen haben derzeit geschlossen, Eltern sind gefordert und müssen dies mit ihren Arbeitszeiten in Einklang bringen.
In der Vergangenheit hat die LEA mit ihren Vermittlungen die Grenzen der Kreisstadt überschritten, das war vor allem bei der Hilfe für die Geflüchteten der Fall. Nun wird die LEA zunächst einmal in den Grenzen der Stadt aktiv sein und vermitteln. Das geschieht auch ganz klar unter Sicherheitsaspekten, um den Überblick nicht zu verlieren und einen Missbrauch zu erschweren.
Wer Hilfe bei den täglichen Erledigungen benötigt, beim Einkaufen, bei Besorgungen, bei der Betreuung von kleinen Kindern, der kann sich telefonisch unter den Rufnummern (06431) 203 445 oder 203 446 an die Limburger Ehrenamtsagentur wenden; per Mail ist ein Kontakt unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich. Die Rufnummern und die E-Mailadresse gelten auch für die, die sich als Helfende zur Verfügung stellen wollen.
Die LEA als Kontakt- und Vermittlungsstelle ist von Montag bis Freitag von 8.30 bis 12 Uhr besetzt, von Montag bis Mittwoch zudem zwischen 13 und 15 Uhr sowie am Donnerstag zwischen 14 und 18 Uhr. Bitte nur telefonisch, per Mail Kontakt aufnehmen. Sollte das Angebot entsprechend angenommen werden und sich so ein Bedarf an längeren Vermittlungszeiten abzeichnen, können diese noch erweitert werden.
Die Stadt geht davon aus, dass sich Hilfesuchende und Helfende der besonderen Situation bewusst sind und Empfehlungen zur Hygiene und im Fall von persönlichen Kontakten beachten. Vorsorglich weist die Stadt darauf hin, dass die Hilfe auf eigene Gefahr in Anspruch genommen wird und sich Helfende auf eigene Gefahr zur Verfügung stellen. (Quelle Stadtverwaltung Limburg)

Weitere Nachrichten aus dem Westerwald

Wohnhausbrand - ein toter Mann in Dachgeschosswohnung gefunden

Neunkirchen.

In den frühen Morgenstunden des heutigen Dienstags (16. Juni) ist durch einen Passanten Qualm aus einem Mehrparteienhaus in der Hochstraße gemeldet worden. Bei den Löscharbeiten stößt die Feuerwehr in der Dachgeschosswohnung auf einen Leichnam.

Gegen kurz nach halb sechs Uhr entdeckte ein Fußgänger Qualm, der aus der Dachgeschosswohnung kam. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand in der oberen Wohnung unter Kontrolle bringen. In dem Haus sollten nach ersten Erkenntnissen drei Personen wohnen. Zwei Bewohner sind durch die Rauchmelder auf den Brand aufmerksam geworden. Sie verließen selbständig das Haus und blieben unverletzt. Ein Bewohner der Dachgeschosswohnung hingegen wurde zunächst noch vermisst. Bei den Löscharbeiten stießen die Feuerwehrkräfte auf den Leichnam des 58-jährigen Bewohners in dessen Wohnung.

Die Kriminalpolizei erschien ebenfalls vor Ort. Der Brandort kann derzeit noch nicht betreten werden. Die Ermittlungen zu der Brandursache und die Todesursache des 58-Jährigen dauern noch an.

Zur Höhe des Brandschadens und ob zumindest die untere Wohnung bewohnbar ist, liegen derzeit noch keine Angaben vor.

Sommer-Pool-Party am 20. Juni im Mons-Tabor-Bad

Das Mons-Tabor-Bad in Montabaur feiert den Sommer und den 80. Geburtstag der DLRG: Am Samstag, dem 20. Juni, gibt es von 10.00 bis 13.00 Uhr Vorführungen der DLRG Ortsgruppe im Außenbecken, von 13.00 bis 17.00 Uhr sorgt das Zephyrus Disco-Team für Spaß und Aktionen im ganzen Bad - an Land und im Wasser. Aufblasbare Spielgeräte laden im Wasser zum Planschen und Toben ein, auf der Liegewiese gibt es Spiel- und Bewegungsangebote für alle kleinen und großen Besucher. Ein Profi-DJ sorgt für die passende Musik zur Sommer-Pool-Party. Das Mons-Tabor-Bad gibt an diesem Tag 20% Preisnachlass auf die Einzel-Tagestickets: Kinder und Jugendliche zahlen 3,20 Euro, Erwachsene 4,80 Euro. Wer Bahnen schwimmen oder in Ruhe baden möchte, sollte an diesem Tag eines der benachbarten Schwimmbäder aufsuchen oder gerne am Sonntag kommen. (VG Montabaur)

 

Johannes Eidt als Kandidaten für die Landratswahl im Westerwaldkreis nominiert

Montabaur/Obererbach, Juni 2026 – Die europaweit vertretene Partei Volt hat Johannes Heinrich Eidt demokratisch als Kandidaten für die Landratswahl im Westerwaldkreis am 16. August 2026 nominiert. Die Volt-Mitglieder im Kreisgebiet stimmten für den 38-jährigen Sozialpädagogen aus Obererbach, der damit als erster Volt-Kandidat für das Landratsamt im Westerwaldkreis antritt.

Eidt ist verheiratet, Vater zweier Söhne und arbeitet hauptberuflich als Jugendhilfeplaner. In seiner Tätigkeit koordiniert er täglich die Zusammenarbeit von Verwaltung, Politik, freien Trägern und Bürgerinnen und Bürgern. Eine Erfahrung, die er als Fundament seiner Kandidatur versteht.
„Der Westerwald braucht eine moderne, erreichbare und bürgernahe Verwaltung. Es geht jetzt nicht um parteipolitische Lagerkämpfe, sondern darum, Verantwortung für die Zukunft unserer Region zu übernehmen." so Eidt nach seiner Nominierung.

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Vorsorgevollmacht ist Thema eines Vortrags

Experte informiert in Westerburg
Westerwaldkreis. Die Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht stehen im Mittelpunkt eines Vortrags am Dienstag, 23. Juni, im Westerburger Café Wällerland: Ab 18.30 Uhr spricht Uwe Sauer vom Betreuungsverein des Regionalen Diakonischen Werks über diese Themen. Die Informationsveranstaltung ist kostenlos; um eine telefonische Anmeldung wird gebeten. (Peter Bongard)

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Lesesommer und Vorlese-Sommer 2026 gestartet

Rheinland-Pfalz/Lambsheim. Beim „Lesesommer“ und „Vorlese-Sommer“ sind die Roboter los: Als neue Maskottchen werben sie bei den erfolgreichen landesweiten Leseförderaktionen für das Lesen. Denn vom 15. Juni bis 16. August 2026 ist wieder Lesespaß angesagt: Rund 270 Bibliotheken in ganz Rheinland-Pfalz stellen Kindern und Jugendlichen exklusiv Bücher für das sommerliche Lesevergnügen bereit. Wer mitmacht und mindestens drei Bücher liest oder vorgelesen bekommt, kann mit etwas Glück einen von vielen attraktiven Preisen gewinnen. Den Startschuss für die vom Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz (LBZ) entwickelten Aktionen gab Kulturminister Sven Teuber am 15. Juni in der Gemeindebücherei Lambsheim.

Zur feierlichen Eröffnung begrüßten Barbara Eisenbarth-Wahl, Bürgermeisterin der Gemeinde Lambsheim sowie Michael Reith, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Lambsheim-Heßheim die Gäste in der Gemeindebücherei. Das Rahmenprogramm wurde durch eine Lesung, eine Show des Zauberkünstlers Tim Silas sowie Beiträge der Kinder der Karl-Wendel-Grundschule und der Kindertagesstätte „Lambiland“ gestaltet.

„Lesen öffnet Welten und genau das erleben Kinder und Jugendliche beim Lesesommer und Vorlese-Sommer jedes Jahr aufs Neue. Als Vielleser und Leseförderer eröffne ich dieses Aushängeschild für Lesen und Literatur in Rheinland-Pfalz in diesem Jahr mit großer Freude. Kinder, die früh Spaß am Lesen entwickeln, entdecken nicht nur Geschichten, sie entdecken sich selbst und die Welt um sie herum. Wer ihnen dabei hilft, gibt ihnen etwas fürs Leben. Mein herzlicher Dank gilt den Bibliotheken im Land, den vielen Ehrenamtlichen vor Ort und dem Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz, das dieses Aushängeschild ins Leben gerufen hat und es Jahr für Jahr mit vollem Einsatz zum Leben erweckt", betont Kulturminister Sven Teuber.

„Die Lebenswelt von Jugendlichen und auch zunehmend von Kindern ist digitalisiert“, so Hans-Günter Scheer, kommissarischer Leiter des Landesbibliothekszentrums RLP. „Mit den beiden Leseförderaktionen ‚Lesesommer‘ und ‚Vorlesesommer‘ bleiben wir unserem Anliegen treu, Anreize zum Lesen und Vorlesen zu schaffen. Wir sind überzeugt, dass die Lesefähigkeit eine wichtige Kulturtechnik bleibt, die auch in der digitalen Welt ihre Schlüsselrolle behalten wird. Mit dem ‚Lesesommer‘ und ‚Vorlese-Sommer‘ vermitteln die Bibliotheken Freude am Lesen und stärken gleichzeitig die Lesekompetenz der nachfolgenden Generationen. Sie bildet die Grundlage für einen kompetenten und verantwortungsvollen Umgang mit Medien, der für eine demokratische und gesellschaftliche Teilhabe wichtiger ist denn je.“

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Finanzierung der Pflege: Infoabend in Altenkirchen

Betzdorf. „Finanzierung der Pflege“ lautet der Titel eines Informationsabends der Kreisverwaltung Altenkirchen, der am Donnerstag, 25. Juni, um 18 Uhr im Wilhelm-Boden-Saal der Kreisverwaltung (Parkstraße 1, Altenkirchen, Altbau, 1. Obergeschoss) stattfindet. 

Die Finanzierung der Pflege stellt häufig eine große Herausforderung für Pflegebedürftige dar. Reichen eigene Mittel und Leistungen der Pflegeversicherung nicht aus, kann Hilfe zur Pflege nach dem zwölften Sozialgesetzbuch in Betracht kommen. Markus Hahmann vom Sozialamt der Kreisverwaltung Altenkirchen gibt Antworten und referiert über die verschiedenen Möglichkeiten einer Pflegefinanzierung.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erwünscht.

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