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19.06.2026 35°C

WW. Immer mehr Wäller holen das Fahrrad aus dem Keller oder bestellen gleich ein schickes Neues! Dies ist eine Folge von Corona. Nach den durch die Klimawandel sich drastisch verstärkenden Unwettern und Trockenzeiten, gewinnt das Fahrrad auch im Westerwald noch mehr als DAS klimafreundliche Verkehrsmittel an Bedeutung. Und die steigt noch, da durch die körperliche Aktivität auch zur allgemeinen Volksgesundheit und Fitness beigetragen wird. Mit einem 1. WÄLLER FAHRRADKONGRESS soll der Trend weiter in die richtige Richtung verstärkt werden.
Das Fahrrad ist also auch in unserer Mittelgebirgsregion zwischen zwei Ballungsgebieten eindeutig ein Gewinner von Pandemie- und Klimakrise. Dauerhaft kann das allerdings nur Bestand haben, wenn die aktuell noch weitgehend schlechten Bedingungen durch fehlende oder ungeeignete alltagstaugliche Radwege und viele Lücken im Netz verbessert werden – und das zeitnah! Seit Mitte 2020 hat das Fahrrad trotzdem spürbar in der Nutzung als Alltags-Verkehrsmittel zugelegt. Außerdem werden E-Bikes immer beliebter und bringen auch im Westerwald neue Möglichkeiten für Alltagsradler/innen. Ziel muss es deshalb weiterhin sein, dass immer mehr Menschen im Westerwald das Fahrrad für ihre alltäglichen Fahrten zur Arbeit, zur Schule und Ausbildung, zum Einkauf oder Arzt sowie in der Freizeit nutzen können. Damit das zwischen Höhr-Grenzhausen und Rennerod und darüber hinaus so weitergeht, braucht es bald mehr sichere und schnelle Radwegeverbindungen im Westerwaldkreis.

Verkehr Radfahrer Rennen

Dafür werben wollte ein kreisweit vom Kreisverband WW des Verkehrsclub Deutschland (VCD) geplanter und weitgehend schon mit vielen Kooperationspartnern und engagierten Fahrradfreunden und –freundinnen vorbereiteter Radwegeaktionstag Ende August 2020. Dieser musste coronabedingt leider ausfallen. Jetzt will der VCD wieder mit vielen Unterstützenden einen 1. WÄLLER FAHRRADKONGRESS ins Leben rufen. Dieser soll zu einer festen Institution in der Region werden und regelmäßig (etwa im Zweijahresrhythmus) alles rund ums Radfahren sowie den Bau von Radwegen und weitere notwendige Infrastruktur im Westerwald diskutieren sowie über die aktuellen Entwicklungen und Versäumnisse informieren. Die Initiatoren hoffen, dass diese Veranstaltung jeweils in Kooperation mit einer wechselnden VG organisiert werden kann.
Beim Auftakt im kommenden Jahr wird die erste Auflage mit und in der VG Höhr-Grenzhausen stattfinden. Damit soll anerkannt werden, was dort (ebenso wie auch in einigen weiteren VG´s) schon für den Radverkehr geleistet wird. Eine noch zu bildende Projektgruppe mit besonders engagierten Radler/innen zur Unterstützung von VG und VCD wird noch gebildet. Zudem wird ein Mailverteiler aufgebaut, über den alle Beteiligten rundum den Kongress regelmäßig informiert werden. Als Werbepartner wird das Projekt u.a. mitgetragen von der Sparkasse Westerwald-Sieg. Weitere Sponsoren sind noch willkommen.
Also, zusammengefasst: Radfahren ist gut, in vielerlei Hinsicht. Es macht Spaß, hält fit und gesund, ist zudem kostengünstig und schützt aktiv das Klima! Unter Federführung des VCD-Kreisverbandes und mit Unterstützung der VG Höhr-Grenzhausen, vieler engagierter Radinteressierter und weiterer Verbände, Kommunen und Unternehmen (die Fahrräder herstellen, damit handeln oder diese reparieren), soll sich bei dem Fahrradkongress als Gemeinschaftswerk viel um Radwege und die Radverkehrspolitik in der Region drehen und neue Projekte angeschoben werden.
Die Initiatoren sind optimistisch, dass dies gelingt: „Wer was in der Vergangenheit für den Radverkehr in der Region getan oder eher blockiert hat, ist Schnee von gestern. Fakt ist, dass alle demokratischen politischen Kräfte auf kommunaler Ebene und darüber hinaus sich aktuell mit Forderungen pro Radverkehr überbieten. Das wollen wir zusammen nutzen und für den Westerwald das optimale erreichen!“, so Rainer Vogt als Kreisvorsitzender des VCD.
Um die Radmobilität stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, hat sich die Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen bereits im Jahr 2019 dazu entschieden, ein Mobilitätskonzept zur Förderung des Radverkehrs in der Verbandsgemeinde zu erstellen. Nicht nur in Zeiten von Corona ist Radfahren sinnvoll. Thilo Becker, Bürgermeister der VG Höhr-Grenzhausen, bekräftigt dazu: „Leider ist das Radfahren in unserer Region noch nicht überall sicher und attraktiv möglich. Das soll sich in Zukunft, im Rahmen der Möglichkeiten, ändern. Den 1. Wäller Fahrradkongress unterstützen wir daher gerne“.

Alle Interessierten, die sich melden, werden in den Mailverteiler aufgenommen und erhalten aktuelle Infos rund um den 1. Wäller Fahrradkongress im kommenden Jahr. Bitte wenden an den Projektkoordinator Uli Schmidt per Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (Quelle Uli Schmidt)

Weitere Nachrichten aus dem Westerwald

Wohnhausbrand - ein toter Mann in Dachgeschosswohnung gefunden

Neunkirchen.

In den frühen Morgenstunden des heutigen Dienstags (16. Juni) ist durch einen Passanten Qualm aus einem Mehrparteienhaus in der Hochstraße gemeldet worden. Bei den Löscharbeiten stößt die Feuerwehr in der Dachgeschosswohnung auf einen Leichnam.

Gegen kurz nach halb sechs Uhr entdeckte ein Fußgänger Qualm, der aus der Dachgeschosswohnung kam. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand in der oberen Wohnung unter Kontrolle bringen. In dem Haus sollten nach ersten Erkenntnissen drei Personen wohnen. Zwei Bewohner sind durch die Rauchmelder auf den Brand aufmerksam geworden. Sie verließen selbständig das Haus und blieben unverletzt. Ein Bewohner der Dachgeschosswohnung hingegen wurde zunächst noch vermisst. Bei den Löscharbeiten stießen die Feuerwehrkräfte auf den Leichnam des 58-jährigen Bewohners in dessen Wohnung.

Die Kriminalpolizei erschien ebenfalls vor Ort. Der Brandort kann derzeit noch nicht betreten werden. Die Ermittlungen zu der Brandursache und die Todesursache des 58-Jährigen dauern noch an.

Zur Höhe des Brandschadens und ob zumindest die untere Wohnung bewohnbar ist, liegen derzeit noch keine Angaben vor.

Sommer-Pool-Party am 20. Juni im Mons-Tabor-Bad

Das Mons-Tabor-Bad in Montabaur feiert den Sommer und den 80. Geburtstag der DLRG: Am Samstag, dem 20. Juni, gibt es von 10.00 bis 13.00 Uhr Vorführungen der DLRG Ortsgruppe im Außenbecken, von 13.00 bis 17.00 Uhr sorgt das Zephyrus Disco-Team für Spaß und Aktionen im ganzen Bad - an Land und im Wasser. Aufblasbare Spielgeräte laden im Wasser zum Planschen und Toben ein, auf der Liegewiese gibt es Spiel- und Bewegungsangebote für alle kleinen und großen Besucher. Ein Profi-DJ sorgt für die passende Musik zur Sommer-Pool-Party. Das Mons-Tabor-Bad gibt an diesem Tag 20% Preisnachlass auf die Einzel-Tagestickets: Kinder und Jugendliche zahlen 3,20 Euro, Erwachsene 4,80 Euro. Wer Bahnen schwimmen oder in Ruhe baden möchte, sollte an diesem Tag eines der benachbarten Schwimmbäder aufsuchen oder gerne am Sonntag kommen. (VG Montabaur)

 

Johannes Eidt als Kandidaten für die Landratswahl im Westerwaldkreis nominiert

Montabaur/Obererbach, Juni 2026 – Die europaweit vertretene Partei Volt hat Johannes Heinrich Eidt demokratisch als Kandidaten für die Landratswahl im Westerwaldkreis am 16. August 2026 nominiert. Die Volt-Mitglieder im Kreisgebiet stimmten für den 38-jährigen Sozialpädagogen aus Obererbach, der damit als erster Volt-Kandidat für das Landratsamt im Westerwaldkreis antritt.

Eidt ist verheiratet, Vater zweier Söhne und arbeitet hauptberuflich als Jugendhilfeplaner. In seiner Tätigkeit koordiniert er täglich die Zusammenarbeit von Verwaltung, Politik, freien Trägern und Bürgerinnen und Bürgern. Eine Erfahrung, die er als Fundament seiner Kandidatur versteht.
„Der Westerwald braucht eine moderne, erreichbare und bürgernahe Verwaltung. Es geht jetzt nicht um parteipolitische Lagerkämpfe, sondern darum, Verantwortung für die Zukunft unserer Region zu übernehmen." so Eidt nach seiner Nominierung.

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Vorsorgevollmacht ist Thema eines Vortrags

Experte informiert in Westerburg
Westerwaldkreis. Die Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht stehen im Mittelpunkt eines Vortrags am Dienstag, 23. Juni, im Westerburger Café Wällerland: Ab 18.30 Uhr spricht Uwe Sauer vom Betreuungsverein des Regionalen Diakonischen Werks über diese Themen. Die Informationsveranstaltung ist kostenlos; um eine telefonische Anmeldung wird gebeten. (Peter Bongard)

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Lesesommer und Vorlese-Sommer 2026 gestartet

Rheinland-Pfalz/Lambsheim. Beim „Lesesommer“ und „Vorlese-Sommer“ sind die Roboter los: Als neue Maskottchen werben sie bei den erfolgreichen landesweiten Leseförderaktionen für das Lesen. Denn vom 15. Juni bis 16. August 2026 ist wieder Lesespaß angesagt: Rund 270 Bibliotheken in ganz Rheinland-Pfalz stellen Kindern und Jugendlichen exklusiv Bücher für das sommerliche Lesevergnügen bereit. Wer mitmacht und mindestens drei Bücher liest oder vorgelesen bekommt, kann mit etwas Glück einen von vielen attraktiven Preisen gewinnen. Den Startschuss für die vom Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz (LBZ) entwickelten Aktionen gab Kulturminister Sven Teuber am 15. Juni in der Gemeindebücherei Lambsheim.

Zur feierlichen Eröffnung begrüßten Barbara Eisenbarth-Wahl, Bürgermeisterin der Gemeinde Lambsheim sowie Michael Reith, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Lambsheim-Heßheim die Gäste in der Gemeindebücherei. Das Rahmenprogramm wurde durch eine Lesung, eine Show des Zauberkünstlers Tim Silas sowie Beiträge der Kinder der Karl-Wendel-Grundschule und der Kindertagesstätte „Lambiland“ gestaltet.

„Lesen öffnet Welten und genau das erleben Kinder und Jugendliche beim Lesesommer und Vorlese-Sommer jedes Jahr aufs Neue. Als Vielleser und Leseförderer eröffne ich dieses Aushängeschild für Lesen und Literatur in Rheinland-Pfalz in diesem Jahr mit großer Freude. Kinder, die früh Spaß am Lesen entwickeln, entdecken nicht nur Geschichten, sie entdecken sich selbst und die Welt um sie herum. Wer ihnen dabei hilft, gibt ihnen etwas fürs Leben. Mein herzlicher Dank gilt den Bibliotheken im Land, den vielen Ehrenamtlichen vor Ort und dem Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz, das dieses Aushängeschild ins Leben gerufen hat und es Jahr für Jahr mit vollem Einsatz zum Leben erweckt", betont Kulturminister Sven Teuber.

„Die Lebenswelt von Jugendlichen und auch zunehmend von Kindern ist digitalisiert“, so Hans-Günter Scheer, kommissarischer Leiter des Landesbibliothekszentrums RLP. „Mit den beiden Leseförderaktionen ‚Lesesommer‘ und ‚Vorlesesommer‘ bleiben wir unserem Anliegen treu, Anreize zum Lesen und Vorlesen zu schaffen. Wir sind überzeugt, dass die Lesefähigkeit eine wichtige Kulturtechnik bleibt, die auch in der digitalen Welt ihre Schlüsselrolle behalten wird. Mit dem ‚Lesesommer‘ und ‚Vorlese-Sommer‘ vermitteln die Bibliotheken Freude am Lesen und stärken gleichzeitig die Lesekompetenz der nachfolgenden Generationen. Sie bildet die Grundlage für einen kompetenten und verantwortungsvollen Umgang mit Medien, der für eine demokratische und gesellschaftliche Teilhabe wichtiger ist denn je.“

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Finanzierung der Pflege: Infoabend in Altenkirchen

Betzdorf. „Finanzierung der Pflege“ lautet der Titel eines Informationsabends der Kreisverwaltung Altenkirchen, der am Donnerstag, 25. Juni, um 18 Uhr im Wilhelm-Boden-Saal der Kreisverwaltung (Parkstraße 1, Altenkirchen, Altbau, 1. Obergeschoss) stattfindet. 

Die Finanzierung der Pflege stellt häufig eine große Herausforderung für Pflegebedürftige dar. Reichen eigene Mittel und Leistungen der Pflegeversicherung nicht aus, kann Hilfe zur Pflege nach dem zwölften Sozialgesetzbuch in Betracht kommen. Markus Hahmann vom Sozialamt der Kreisverwaltung Altenkirchen gibt Antworten und referiert über die verschiedenen Möglichkeiten einer Pflegefinanzierung.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erwünscht.

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