Service & Lebenshilfe – Ihre Unterstützung bei Radio Westerwald
In unserem Bereich „Service und Lebenshilfe“ bieten wir Ihnen nützliche Informationen, Tipps und Unterstützung zu Themen, die den Alltag erleichtern. Von Gesundheit und Notfalltipps bis zu wichtigen Telefonnummern und allgemeinen Lebenshilfe-Themen – Radio Westerwald sorgt dafür, dass Sie immer gut informiert sind, wenn es darauf ankommt. Egal ob Sie nach wichtigen Kontaktadressen suchen oder praktische Hinweise für den Alltag benötigen, hier finden Sie die Hilfe, die Sie suchen.
Psychologe Frank Müller im Interview
Westerwaldkreis. Seit 20 Jahren gibt es die Psychologische Beratungsstelle im Diakonischen Werk Westerwald. Zwei Jahrzehnte, in denen das Team um den Diplom-Psychologen Frank Müller mehr als 15.000 Menschen durch schwierige Zeiten geholfen hat. Es kümmert sich um Kinder und Jugendliche, wenn sie unter der Trennung der Eltern leiden, ihnen die Schule zu schaffen macht, sie Ärger mit der Familie oder Freunden haben oder sich in Entwicklungskrisen befinden. Die Beratungsstelle ist auch für Erwachsene da: für Alleinerziehende, Eltern, Patchwork- und Regenbogeneltern, pädagogische Fachkräfte. Frank Müller ist die Konstante im Team. Mit seiner Einstellung ist die Stelle ins Leben gerufen worden, besser gesagt: hat ein neues Gesicht bekommen. 2002 wird die Arbeit, die sich vorher „Allgemeine Lebensberatung“ nannte, grundlegend verändert und umfasst fortan die Erziehungs-, Familien-, Paar- und Lebensberatung. Finanziert wird die Beratung damals wie heute von der Landeskirche, dem Land und dem Kreis. Dass sie den Trägern lieb und teuer ist, zeigt sich unter anderem im Jahr 2016 und 2022, als die beiden Stellen zunächst auf 2,5 und dann auf drei aufgestockt werden. Die Psychologische Beratung ist und bleibt also relevant, wie Frank Müller im Interview erklärt.
Kennenlernen und vernetzen am Sonntag auf dem Rathausplatz
Westerwaldkreis. Geflüchtete Menschen, Flüchtlingspaten sowie ehrenamtlich Engagierte haben am kommenden Sonntag, 26. Juni, um 15 Uhr die Gelegenheit, Zeit miteinander zu verbringen: An diesem Nachmittag lädt der Arbeitskreis „Soziales Westerburg“ zum ersten Internationalen Begegnungscafé auf den Westerburger Rathausplatz ein. Bei wechselhaften Wetter stehen der Ratssaal und der Konferenzraum des Evangelischen Dekanats Westerwald zur Verfügung. Dem Arbeitskreis „Soziales Westerburg“ gehören alle Einrichtungen, Vereine, Kirchengemeinden und Behörden aus den Bereichen Soziales und Bildung in der Verbandsgemeinde Westerburg an.
Limburg-Weilburg. Der Kinderschutzbund Limburg-Weilburg startet in Zusammenarbeit mit der WIR-Koordination des Landkreises Limburg-Weilburg zwei Integrationslotsenprojekte an den Standorten Hadamar und Weilburg. Es werden engagierte Freiwillige gesucht, die sich als Brückenbauer zwischen den Neuangekommenen und den Einheimischen einbringen wollen.
Um in Deutschland anzukommen und auch langfristig Fuß fassen zu können, brauchen schutzsuchende Neuangekommene Unterstützung und Hilfe, um sich mit den bürokratischen und sozialen Gepflogenheiten in Deutschland zurechtzufinden. Das hessische Landesprogramm WIR fördert mit den WIR-Integrationslotsenprojekten die ehrenamtlichen Hilfsstrukturen im Integrationsbereich. Hessenweit sind über das Projekt bereits rund 800 WIR-Integrationslotsinnen und -lotsen freiwillig aktiv. Sie begleiten Menschen mit Migrationshintergrund zu Behörden, Ärztinnen und Ärzten, Wohnungsterminen und anderen Institutionen und geben Informationen über das Leben in Deutschland weiter. Als kleine Aufwandsentschädigung für ihr Engagement erhalten sie fünf Euro pro Stunde.
Rennerod, den 13. Juni 2022. Damit kein Wunsch verloren geht und dies auch in den kommenden Jahren weiterhin sicher möglich ist, hat die Else Schütz Stiftung aus Montabaur dem ASB Wünschewagen-Team ein neues Fahrzeug gespendet. Nach über 200 Wunschfahrten und 140.000 km auf dem Tacho wird das bisherige Fahrzeug nur noch auf begrenzte Zeit einsetzbar sein – daher freut sich das Wünschewagen-Team sehr über den neuen und optimierten Wünschewagen.
Dieser wurde am gestrigen Sonntag vor dem Gebäude der Tagespflege von EVIM Ambulant Westerwald in Rennerod vom ASB Westerwald zusammen mit dem EVIM-Team feierlich präsentiert und eingeweiht.
Das Projekt des Mogendorfers macht Fortschritte
Westerwaldkreis. Seit Jahren engagiert sich Eberhard Ströder in Tansania. Nun feiert der umtriebige Mogendorfer seinen runden Geburtstag: Am 15. Juni wird er 80. Geschenke braucht er nicht, sagt er. Stattdessen wünscht er sich Spenden für sein Herzensprojekt: für die von ihm mitinitiierte Grundschule nahe des Ortes Segera im Nordosten des Landes. Das letzte Mal war Ströder im Frühjahr 2022 in Tansania und ist zufrieden mit den Fortschritten, die das Projekt seit dem Start im Jahre 2016 macht. Inzwischen werden schon 250 Jungen und Mädchen in vier Klassen unterrichtet; in zwei bis drei Jahren, so hofft er, ist die Schule dann komplett fertig. Dann sollen dort insgesamt 600 junge Menschen in sieben Klassen lernen.
Finanziert wird der Bau der Schule ausschließlich über Spenden, die Eberhard Ströder seit Jahren unermüdlich sammelt. Deshalb hofft er, dass die Menschen im Westerwald das Herzensprojekt auch weiterhin unterstützen und ihn mit einer Spende für Tansania zu seinem 80. gratulieren – damit er auch nach seiner nächsten Tour in Richtung Tansania über Fortschritte berichten kann. Die ist übrigens fürs kommende Frühjahr geplant. (bon)
Wer die Grundschule unterstützen möchte, kann Eberhard Ströder unter dem Stichwort „Spende Tansania“ gerne etwas spenden: Die Iban lautet DE22573510300155089006. (Quelle Evangelisches Dekanat WW)