Montabaur (ots)
Am frühen Morgen des 19.05.2020 wird durch die Autobahnpolizei Bensberg in Höhe des Autobahnkreuzes Köln-Ost ein verdächtiger PKW wahrgenommen. Dieser wird auffällig langsam geführt und überfährt hierbei eine Sperrfläche. Eine Überprüfung der Kennzeichen ergibt, dass diese zur Fahndung ausgeschrieben wurden. Daraufhin entschließen sich die beiden Polizisten, den PKW einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Im Kofferraum des Fahrzeuges werden Tabakwaren im Wert von ca. 1400 EUR festgestellt. Da kein Eigentumsnachweis erbracht wird, wird das Fahrzeug nach weiteren Informationen durchsucht. Hierbei ergeben sich Hinweise, dass die Zigaretten aus einem wenige Stunden zuvor begangenen Einbruchsdiebstahl in den REWE-Markt in Ransbach-Baumbach erlangt wurden. Der 25-jährige Fahrzeuginsasse wird daraufhin vorläufig festgenommen und im Laufe desselben Tages der Haftrichterin am Amtsgericht Koblenz vorgeführt. Diese erlässt auf Antrag der Staatsanwaltschaft Koblenz einen Untersuchungshaftbefehl, sodass der Tatverdächtige sich nunmehr in Untersuchungshaft in einer Justizvollzugsanstalt befindet. (Quelle Polizei Montabaur)
Der 3D-Druck macht es möglich:
Gesichtsvisiere gegen Corona-Viren
Kreismedienzentrum und Ehrenamtler im Kreis fertigen Schutzmasken
Altenkirchen/Kreisgebiet. Das Motto ist in kürzester Zeit zum Allgemeingut geworden: „Ich schütze dich, du schützt mich“. Es geht um das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Es wurde und wird viel genäht seit etlichen Wochen, um Stoffmasken für den Alltag herzustellen. Und auch gedruckt: nämlich mit dem 3D-Drucker, in dem die Bausteine für Gesichtsvisiere entstehen. Beim Kreismedienzentrum in Altenkirchen beispielsweise laufen die Fäden bei der stellvertretenden Leiterin Anja Hatzfeld zusammen: „Die Produktion selbst ist zeitaufwendig. Der Druck der einzelnen Teile dauert etwa drei Stunden. Dann müssen die Bauteile noch nachbearbeitet werden. Sie werden entgratet und in mehreren Körnungsstufen geschliffen. Danach kleben wir noch eine Polsterung an die Kopfhalterung und knoten Gummibänder daran. Foto:
Beim Kreismedienzentrum in Altenkirchen und bei vielen Ehrenamtlern im Kreis entstehen Bauteile für Schutzmasken im 3D-Drucker. (Foto: Kreisverwaltung Altenkirchen)
Viel Verkehr, hohe Häuserzeilen, Kavalierstarts, das Aufheulen lassen der Motoren und das ständige Hin- und Herfahren der gleichen Kraftfahrzeuge – all das führt zu in der Limburger Innenstadt zur Lärmbelästigung und wurde von den Anwohnerinnen und Anwohnern an die Stadtverwaltung seit Jahren als Beschwerde gemeldet. Vor allem in der Graupfortstraße, der Grabenstraße und in der Hospitalstraße tritt das Problem auf. Abhilfe soll nun Tempo 30 beziehungsweise Tempo 20 schaffen. Die Schilder dafür werden am Montag (25. Mai 2020) durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des städtischen Betriebshofs angebracht. Die Bodenhülsen wurden schon in dieser Woche gesetzt.
Tempo 30 gilt dann künftig in der gesamten Grabenstraße, der Konrad-Kurzbold-Straße ab dem Verkehrskreisel in Richtung alter Lahnbrücke und in der Weilburger Straße bis zum Kreuzungspunkt Schleusenweg. Foto:
Mitarbeiter des Bauhofs der Stadt Limburg treffen Vorbereitungen für die Tempo 20 Regelung in der Grabenstraße.
Wallmenroth (ots)
Am Donnerstag, dem 21.05.2020, gegen 12:58 Uhr erhielt die Polizeidienststelle in Betzdorf Kenntnis von einem folgenschweren Verkehrsunfall mit einem Motorrad in Wallmenroth in Höhe des Sportplatzes. Ein 50 Jahre alter PKW-Fahrer befuhr die B62 in der Ortslage Wallmenroth und beabsichtigte am Ortsausgang nach links in Richtung Sportplatz abzubiegen. Aufgrund Gegenverkehrs musste er seinen PKW im Kurvenbereich anhalten. Ein nachfolgender 56 Jahre alter Motorradfahrer erkannte den wartenden PKW, nicht zuletzt aufgrund des Wechselspiels von Sonnenlicht und Schatten, zu spät und fuhr nahezu ungebremst auf das stehende Fahrzeug des 50-Jährigen auf. Der Motorradfahrer kam über den Lenker zu Fall und zog sich schwere Verletzungen zu. Er wurde in ein Krankenhaus verbracht. An dem Motorrad entstand vermutlich Totalschaden. Der PKW wurde im Heckbereich beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf 5000 Euro geschätzt. (Quelle Polizei Betzdorf)
Die Stadt Limburg bietet Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich über zwei aktuelle Bebauungsplanverfahren zu informieren und dazu Stellung zu nehmen.
Der Bebauungsplan „Bäckercampus der Schäfer Gruppe am ICE Bahnhof“ liegt im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit von Donnerstag, 1. Oktober, bis Freitag, 30. Oktober zur Einsichtnahme aus. Die Unterlagen können sowohl online unter www.limburg.de in der Rubrik „Bauen & Wirtschaft – Bauleitplanung – Beteiligung der Öffentlichkeit“ als auch vor Ort im Stadthaus und im Rathaus eingesehen werden. Während des genannten Zeitraums besteht die Möglichkeit, sich zu den Planungen und ihren Inhalten zu äußern und Stellungnahmen abzugeben.
Was sich am Samstag in der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain wie ein großer Unwettereinsatz darstellte, war Teil des Landesübungstages 2026 für den Brand- und Katastrophenschutz in Rheinland-Pfalz. Ein landesweites Rahmenszenario wurde dabei über die Kreis- und Verbandsgemeindeebene bis hin zu konkreten örtlichen Einsatzlagen heruntergebrochen und realitätsnah abgearbeitet.
Angenommen wurde eine großflächige Unwetterlage mit anhaltendem Starkregen, Sturm und steigenden Pegelständen. Für die Verbandsgemeinde entwickelte sich daraus eine Vielzahl paralleler Einsatzstellen, beispielsweise entlang der Sieg in Alsdorf, Betzdorf, Scheuerfeld und Wallmenroth.
Die EG Diez-Limburg zieht im dritten Vorbereitungsspiel bei den Schweinfurt Mighty Dogs den Kürzeren und unterliegt dem Bayernliga-Topteam vor 661 Zuschauern mit 3:8. Dennoch zeigt das Team vom Heckenweg gegen den klaren Meisterschaftsanwärter gerade in der zweiten Spielhälfte Moral.
Die Hausherren legten effizient los, indem Bernhards gleich das erste Powerplay in der 8. Minute zur Führung nutzte. Zwar bot sich den Rockets in eigener Überzahl direkt die Riesenchance auf die Antwort, doch Konsta Jaakola scheiterte am Pfosten. Stattdessen unterstrich der Favorit durch Cermaks Treffer zum 2:0 (10.) weiter seine offensive Qualität. Die EGDL hielt insgesamt ordentlich dagegen, kassierte jedoch bittere zwei Sekunden vor der ersten Sirene das 3:0 durch Dana (20.). Folglich ging es mit einem Rückstand in die Kabine, der dem Spielverlauf nach eigentlich um ein Tor zu hoch ausfiel.
Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit ist der Anbau der kath. Kita St. Martin fertiggestellt. 35 zusätzliche Plätze, moderne Räume und eine neue Küche schaffen beste Voraussetzungen für Kinder und pädagogisches Team. Zum Erfolg wurde das Projekt auch durch das große Engagement aller Beteiligten.
„Die Mühen haben sich gelohnt“, befindet Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher bei der Eröffnung des neuen Anbaus der Kita St. Martin. Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit hat sie die neuen Räume zusammen mit Pfarrer Steffen Henrich feierlich eingeweiht. Auf den neuen 730 qm auf zwei Geschossen haben ab sofort 35 Kinder mehr Platz zum Spielen, Lernen, Lachen und gemeinsam Großwerden. Insgesamt kann die Kita nun 160 Kinder aufnehmen. Zehn davon sind Krippenplätze für Kinder unter zwei Jahren. Das gesamte Gebäude verfügt nun über eine 40-kW-Photovoltaikanlage, eine Wärmepumpe und eine Belüftungsanlage, die für ein angenehmes Raumklima sorgt. Auch neue Parkflächen sind entstanden. Stadt Montabaur ist Eigentümerin des Gebäudes, Trägerin der Einrichtung ist die Pfarrei St. Peter in Montabaur.
Weiterlesen ...WETZLAR | Wetzlar ist ein besonderer Ort gelebter Ökumene. Am Freitag, 30. Oktober 2026, lädt das Projekt „Ökumene der Gaben“ von 10:00 bis 17:00 Uhr zu einem Begegnungstag ein, der Einblicke in unterschiedliche christliche Traditionen eröffnet und Menschen verschiedener Konfessionen miteinander ins Gespräch bringt.
Im Mittelpunkt steht zunächst der Wetzlarer Dom, der seit Jahrhunderten von evangelischer und katholischer Gemeinde gemeinsam genutzt wird. Bei einer Führung durch die alte Simultankirche und im Gespräch mit Pfarrer Björn Heymer und Pfarrer Peter Hofacker erfahren die Teilnehmenden, wie das ökumenische Miteinander vor Ort gelebt wird. Nach einem gemeinsamen Mittagessen führt der Weg zum Evangeliums-Rundfunk (ERF). Susanne Thyroff, Leiterin des ERF, gewährt einen Blick hinter die Kulissen christlicher Medienarbeit. Der Besuch eröffnet zugleich einen Zugang zu freikirchlichen Perspektiven und zeigt, wie christliche Botschaften heute über unterschiedliche Medien Menschen erreichen.
Private Sammlung von Monika und Bernhard Winter ist durch die Fensterscheiben des Restaurantbereichs der Stadthalle zu sehen.
Auch wenn die Stadthalle Haus Mons Tabor derzeit noch nicht wieder für Veranstaltungen geöffnet ist, gibt es bereits etwas zu entdecken: Im Restaurantbereich haben Monika und Bernhard Winter Teile ihrer privaten Playmobilsammlung aufgebaut. Die liebevoll gestalteten Szenen können von außen durch die Fensterscheiben betrachtet werden und laden Passanten dazu ein, einen Blick auf die detailreiche Welt der kleinen Figuren zu werfen.
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