WESTERWALD. Die Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe) ist für das Stromnetz in insgesamt 227 Kommunen verantwortlich. Damit der Strom immer in bester Qualität fließt, muss das Netz regelmäßig gewartet werden. Auch in diesem Jahr sind dazu Mitarbeiter der Energienetze Mittelrhein (enm), der Netzgesellschaft in der evm-Gruppe, und deren Dienstleister im gesamten Westerwaldkreis unterwegs. Sie prüfen Masten, Freileitungen und Dachständer auf Schäden. Das passiert im Vorbeigehen.
Das aktuelle Sommersemester ist an allen rheinland-pfälzischen Hochschulen zunächst digital gestartet. Die Hochschulen und Universitäten bieten den überwiegenden Anteil der Lehrveranstaltungen dieses Semester digital an. Die Hochschulen melden je nach Ausrichtung und Fachrichtung zwischen 75 und 100 Prozent Umstellung auf digitale Formate. Über den laufenden Hochschulpakt werden weitere Maßnahmen der Digitalisierung mit insgesamt 5,5 Mio. Euro unterstützt.
„Das digitale Sommersemester ist gut gestartet. Dank unserer guten Infrastruktur mit dem Virtuellen Campus Rheinland-Pfalz und weiteren Kooperationen haben wir eine solide technische Basis, die Lehre an den Hochschulen digital anzubieten. Die Umstellungszahlen sind beeindruckend. Meinen herzlichen Dank an alle, die hier sich in den vergangenen Wochen eingebracht haben“, so Wissenschaftsminister Prof. Dr. Konrad Wolf. „Es zeigt sich aber auch, dass in der Krise eine Chance liegt. Die Digitalisierung versetzt uns in die Lage, neue Formate zum Beispiel des kollaborativen Lernens zu erschließen. Das wird ein Gewinn für die Zukunft sein.“
Bendorf (ots)
Am Freitagmorgen gegen 10.30 Uhr kam es auf der B 42, Fahrtrichtung Neuwied, in Höhe der Ortslage Bendorf zu gleich zwei Verkehrsunfällen. Bei beiden Verkehrsunfällen konnte Personenschaden verzeichnet werden. Zunächst wechselte ein 31-jähriger Fahrzeugführer aus Eitelborn mit seinem LKW von der rechten auf die linke Fahrspur, um einen PKW zu überholen. Hierbei übersah er eine 19-Jährige aus Vallendar, welche mit ihrem PKW auf dem linken Fahrstreifen versetzt neben ihm fuhr und stieß mit deren Fahrzeug zusammen. Neben dem dabei entstandenen Sachschaden wurde die 19-Jährige durch den Zusammenstoß im Bereich der Halswirbelsäule leicht verletzt. In der Folge erkannte eine 26-jährige Neuwiederin zu spät, dass sich aufgrund des zuvor beschriebenen Unfalles Fahrzeuge auf der rechten Fahrspur befanden und wechselte im letzten Moment vom rechten auf den linken Fahrstreifen. Hierbei stieß sie gegen den PKW einer 23-Jährigen aus Bendorf, welche links neben ihr die B 42 befuhr. Auch hier entstand nicht unerheblicher Sachschaden. Zudem klagte die 26-jährige Verursacherin des Unfalles über Bauchschmerzen. Da diese im 8. Monat schwanger ist, wurde sie zur vorsorglichen Untersuchung in ein Krankenhaus nach Neuwied verbracht. Insgesamt entstand bei beiden Unfällen ein Sachschaden von ca. 25.000 Euro. (Quelle Polizei Bendorf)
Die Bundes- und Landesregierungen haben in den letzten Wochen vielfältige Maßnahmen zur finanziellen Unterstützung von Unternehmen ergriffen, die aufgrund der Corona-Pandemie wirtschaftliche Einbußen erleiden. In den letzten Tagen sind bei der Staatsanwaltschaft Koblenz allerdings Strafanzeigen und Eingaben eingegangen, die den Anfangsverdacht begründen, dass Unternehmer die unbürokratisch gestaltete Beantragung und Auszahlung dieser Soforthilfen dazu ausnutzen, durch Falschangaben in den Antragsformularen Fördermittel zu erschleichen, auf die tatsächlich kein Anspruch besteht.
Im Leben läuft nicht immer alles wie geplant. Persönliche Krisen, Konfliktsituationen und schwierige Lebenslagen können jeden treffen. Menschen, die daraufhin psychisch erkranken, sowie deren Angehörige und Freunde stehen jedoch nicht allein da. So bietet zum Beispiel die Regionale Diakonie Westerwald seit mehr als 20 Jahren Hilfe in der Kontakt- und Informationsstelle für psychisch kranke Menschen (KIS) an.
Weiterlesen ...Regionaler Runder Tisch Rhein-Westerwald informiert
Die Nachricht erschütterte vor einigen Wochen weit über den Westerwaldkreis hinaus: Eine Frau aus Ebernhahn wurde ersten polizeilichen Ermittlungen zufolge durch Schläge mit einem Hammer getötet. Dringend tatverdächtig ist ihr Ex-Ehemann. Dieser mutmaßliche Femizid geschah mitten unter uns und bewegte auch die Mitglieder des Regionalen Runden Tischs Rhein-Westerwald (RRT) zutiefst.
Dieser besteht aus rund 60 Mitgliedern von hilfs- und fachbezogenen Dienstleistungen für Frauen und Kindern mit Gewalterfahrungen aus dem Westerwaldkreis sowie den Landkreisen Altenkirchen und Neuwied. Bei der jüngsten Sitzung waren sie sich mit Blick auf die erschreckende Tat einig: Fakten rund um das Thema Femizid sind in Deutschland zu wenig bekannt und es besteht dringende Notwendigkeit, diese stärker in das Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken.
Der Kreisvorstand der FDP Westerwald hat am 22. Juli 2026 einstimmig Forderungen zur geplanten gesetzlichen Kapitalrente beschlossen. Sie soll die bestehende gesetzliche Rente um eine zusätzliche, am Kapitalmarkt finanzierte Vorsorge ergänzen, sie aber nicht ersetzen. Auf Antrag des stellvertretenden Kreisvorsitzenden Patrick Häbel fordert der Verband eine weltweit gestreute Geldanlage, eine Kostenobergrenze von 0,5 Prozent pro Jahr, persönliche Rentenkonten und die Vererbbarkeit des angesparten Vermögens.
Die zusätzlichen Beiträge sollen überwiegend in Aktien von Unternehmen aus verschiedenen Ländern und Branchen fließen. Die breite Streuung soll das Risiko verringern. Staatsanleihen, politisch ausgewählte Projekte oder die Finanzierung öffentlicher Haushalte sollen dagegen nicht zum Schwerpunkt der Anlage werden.
Kingdom Honey SDN BHD ruft "Royal Honey - The Ultimate Power Source" auch aus Rheinland-Pfalz zurück. Grund: Das Produkt enthält die nicht deklarierten Arzneimittel Sildenafil und Paracetamol. Bei Sildenafil handelt es sich um ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel zur Behandlung von Erektionsstörungen, in Lebensmitteln ist es nicht zugelassen. Aufgrund von Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder Nebenwirkungen ist Sildenafil nur unter ärztlicher Aufsicht einzunehmen. Bei Paracetamol handelt es sich um Arzneimittel zur Schmerzlinderung und Fiebersenkung. Auch dieses ist in Lebensmitteln nicht zugelassen. Betroffen von diesem Rückruf sind die 12x20-Gramm-Packungen mit der Kennzeichnung EAN: 9 555755 800036. Die Vertriebswege sind nicht bekannt. Es wird jedoch von einem bundesweiten Vertrieb ausgegangen.
Free & Easy ruft ein 5-teiliges Knetset in verschiedenen Varianten auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Das Produkt enthält ein Gemisch der Konservierungsstoffe Methylisothiazolinon (MI) und Methylchloroisothiazolinon (MCI) in einer Konzentration, die den gesetzlichen Grenzwert überschreitet. Hautkontakt mit Produkten, die MCI und MI enthalten, kann bei sensibilisierten Personen allergische Reaktionen wie Kontaktdermatitis hervorrufen. Betroffen von diesem Rückruf sind die Packungen mit der Chargennummer 503037, mit der Action-Artikelnummer 3202336 und mit den EAN-Codes 8720573841573 und 8720573952385. (LUA)
Eine Woche voller Abenteuer und Gemeinschaft
Westerburg / Emmerichenhain (shg) Hinter den „Ferienhelden“ liegt eine vollgepackte Woche: Bei den Sommerferienspielen der Evangelischen Kirchengemeinden erlebten insgesamt 42 Grundschulkinder in Westerburg und in Emmerichenhain eine gemeinsame Zeit voller Aktionen, Ausflüge und dem Schließen neuer Freundschaften. In Westerburg drehte sich inhaltlich alles um die biblische Geschichte von Rut, einer mutigen Frau, die ihren eigenen Weg geht. In Emmerichenhain standen die Geschichten von David, Jonathan und Saul im Mittelpunkt, in denen es um Freundschaft, Mut und Vergebung ging. An beiden Orten brachten die Teams die Erzählungen morgens als kurzes Theaterstück auf die Bühne, bevor die Kinder die Themen in kreativen und spielerischen Aktionen vertiefen konnten.
Weiterlesen ...Im Insolvenzverfahren des Vereins Familienferiendorf Hübingen e.V. haben das PLUTA Team und der Vorstand gemeinsam mit den Unterstützern ein wichtiges Etappenziel für die Sanierung erreicht. Die erforderliche Summe von 350.000 Euro für das Rettungskapital wurde erfolgreich eingeworben. Die entsprechende Frist ist inzwischen abgelaufen. Das Geld soll als Planzahlungen für die Insolvenzgläubiger und als Liquiditätsüberbrückung verwendet werden, damit das Familiendorf über die umsatzschwächeren Wintermonate kommt.
Insolvenzverwalter Philip Konen von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH sagt: „Das Familienferiendorf hat genug Geld eingesammelt und sein Ziel voll erreicht. Damit können wir nun den Insolvenzplan finalisieren und zeitnah beim Amtsgericht einreichen.“
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