Der 3D-Druck macht es möglich:
Gesichtsvisiere gegen Corona-Viren
Kreismedienzentrum und Ehrenamtler im Kreis fertigen Schutzmasken
Altenkirchen/Kreisgebiet. Das Motto ist in kürzester Zeit zum Allgemeingut geworden: „Ich schütze dich, du schützt mich“. Es geht um das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Es wurde und wird viel genäht seit etlichen Wochen, um Stoffmasken für den Alltag herzustellen. Und auch gedruckt: nämlich mit dem 3D-Drucker, in dem die Bausteine für Gesichtsvisiere entstehen. Beim Kreismedienzentrum in Altenkirchen beispielsweise laufen die Fäden bei der stellvertretenden Leiterin Anja Hatzfeld zusammen: „Die Produktion selbst ist zeitaufwendig. Der Druck der einzelnen Teile dauert etwa drei Stunden. Dann müssen die Bauteile noch nachbearbeitet werden. Sie werden entgratet und in mehreren Körnungsstufen geschliffen. Danach kleben wir noch eine Polsterung an die Kopfhalterung und knoten Gummibänder daran. Foto:
Beim Kreismedienzentrum in Altenkirchen und bei vielen Ehrenamtlern im Kreis entstehen Bauteile für Schutzmasken im 3D-Drucker. (Foto: Kreisverwaltung Altenkirchen)
Viel Verkehr, hohe Häuserzeilen, Kavalierstarts, das Aufheulen lassen der Motoren und das ständige Hin- und Herfahren der gleichen Kraftfahrzeuge – all das führt zu in der Limburger Innenstadt zur Lärmbelästigung und wurde von den Anwohnerinnen und Anwohnern an die Stadtverwaltung seit Jahren als Beschwerde gemeldet. Vor allem in der Graupfortstraße, der Grabenstraße und in der Hospitalstraße tritt das Problem auf. Abhilfe soll nun Tempo 30 beziehungsweise Tempo 20 schaffen. Die Schilder dafür werden am Montag (25. Mai 2020) durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des städtischen Betriebshofs angebracht. Die Bodenhülsen wurden schon in dieser Woche gesetzt.
Tempo 30 gilt dann künftig in der gesamten Grabenstraße, der Konrad-Kurzbold-Straße ab dem Verkehrskreisel in Richtung alter Lahnbrücke und in der Weilburger Straße bis zum Kreuzungspunkt Schleusenweg. Foto:
Mitarbeiter des Bauhofs der Stadt Limburg treffen Vorbereitungen für die Tempo 20 Regelung in der Grabenstraße.
Wallmenroth (ots)
Am Donnerstag, dem 21.05.2020, gegen 12:58 Uhr erhielt die Polizeidienststelle in Betzdorf Kenntnis von einem folgenschweren Verkehrsunfall mit einem Motorrad in Wallmenroth in Höhe des Sportplatzes. Ein 50 Jahre alter PKW-Fahrer befuhr die B62 in der Ortslage Wallmenroth und beabsichtigte am Ortsausgang nach links in Richtung Sportplatz abzubiegen. Aufgrund Gegenverkehrs musste er seinen PKW im Kurvenbereich anhalten. Ein nachfolgender 56 Jahre alter Motorradfahrer erkannte den wartenden PKW, nicht zuletzt aufgrund des Wechselspiels von Sonnenlicht und Schatten, zu spät und fuhr nahezu ungebremst auf das stehende Fahrzeug des 50-Jährigen auf. Der Motorradfahrer kam über den Lenker zu Fall und zog sich schwere Verletzungen zu. Er wurde in ein Krankenhaus verbracht. An dem Motorrad entstand vermutlich Totalschaden. Der PKW wurde im Heckbereich beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf 5000 Euro geschätzt. (Quelle Polizei Betzdorf)
Montabaur (ots)
Am Donnerstag, den 21.05.2020 gegen 14.36 Uhr kam es auf der Landstraße 313 Höhe der Ortschaft Montabaur-Reckenthal zu einem schweren Verkehrsunfall unter Beteiligung von drei Motorrädern. Ersten Ermittlungen zur Folge befuhr ein 18-jähriger Motorradfahrer aus der Verbandsgemeinde Wallmerod die Landstraße 313 aus Fahrtrichtung Montabaur in Richtung Nassau. Höhe der Einmündung zur Kreisstraße 161 dürfte der 18-jährige einer Motorradgruppe ausgewichen sein, die nach links auf die Kreisstraße 161 abbiegen wollte. Hierdurch geriet der Zweiradfahrer auf die Gegenfahrbahn, wo er frontal mit dem Motorrad eines 52-jährigen Mannes aus Siegen kollidierte. Eine 52-jährige Motorradfahrerin aus der Verbandsgemeinde Altenkirchen fuhr anschließend in die Unfallstelle hinein, kam zu Sturz, zog sich jedoch keine Verletzungen zu. Der 18-jährige wurde bei der Kollision schwer verletzt und mittels eines Rettungshubschraubers in ein Krankenhaus nach Koblenz verbracht. Der 53-jährige Motorradfahrer aus Siegen wurde ebenfalls schwer verletzt und ins Krankenhaus nach Montabaur verbracht. Alle drei Motorräder wurden schwer beschädigt. (Quelle Polizei Montabaur)
Heistenbach (ots)
Am Freitag, den 25. September, wurde eine 17-jährige Jugendliche gegen Mitternacht auf der Kirmes in Heistenbach nach dem Verlassen des Festgebäudes in der Unterdorfstraße durch einen bislang unbekannten Mann sexuell belästigt. Nach Angaben der Geschädigten soll der Mann sie gegen ihren Willen von hinten umarmt und hierbei über mehrere Minuten unsittlich berührt haben. Es gelang ihr nicht, sich selbständig aus der Situation zu befreien. Eine Gruppe von fünf bis sechs Männern zwischen 25 und 30 Jahren soll auf die Situation aufmerksam geworden sein und den unbekannten Täter von der jungen Frau gelöst haben, woraufhin dieser geflohen sei. Zu den Helfern liegen keinerlei Personendaten vor. Die Polizeiinspektion Diez bittet diese Personen oder Personen, die Angaben zur Identität der Zeugen machen können, dringend, sich telefonisch (Tel. 06432-6010)oder persönlich zu melden! Ebenso werden auch andere Zeugen, die Angaben zur Tat oder zur Identität des Täters machen können, gebeten, sich zu melden. Der unbekannte Täter soll etwa 35 Jahre alt, zwischen 180 und 185 cm groß und von kräftiger Statur gewesen sein. (Polizei Diez)
Kommunikationswege wurden erprobt
Zum zweiten Mal wurde am vergangenen Samstag ein Landesübungstag für den Brand- und Katastrophenschutz in Rheinland-Pfalz durchgeführt. Dabei erfasste eine fiktive Kaltfront mit hoher Geschwindigkeit das ganze Bundesland. Die geplanten Folgen waren massiver Starkregen und heftige Sturmböen mit bis zu 120 km/h Windgeschwindigkeit in exponierten Lagen, begleitet von starken Gewittern mit erhöhtem Blitzaufkommen.
Kreis Altenkirchen. Ein selbstverständliches „Günaydin“ oder „Ma’a salama“, oder auch ein fröhliches „Hola“ oder „Arrividerci“: Kurze Begrüßungs- oder Abschiedsworte aus anderen Ländern, doch längst auch im deutschen Alltag angekommen. Da stellt der Kreis Altenkirchen keine Ausnahme dar. Und zu diesem Alltag gehören auch und gerade die Kindertagesstätten. Vorbei die Zeiten, als Kinder ausschließlich die deutsche Sprache und maximal noch das Platt ihres Heimatdorfes beherrschten. Immer mehr Kinder wachsen mehrsprachig auf, was auf der einen Seite enorme Chancen bietet, auf der anderen Seite aber auch die pädagogischen Fachkräfte in den Kitas vor neue Herausforderungen stellt.
Weiterlesen ...Müschenbach. Zerstörte Scheiben, beschädigtes Wetterschutzhäuschen und seit Monaten keine sichtbare Verbesserung: Der Zustand des Haltepunkts Hattert in Müschenbach sorgt seit Längerem für Unmut. Nach Beschwerden aus der Bürgerschaft und Hinweisen der Kommune schaltete sich der heimische Bundestagsabgeordnete Harald Orthey ein. Nun hat die Deutsche Bahn reagiert und eine Instandsetzung angekündigt.
Orthey hatte sich bereits im Sommer an die Deutschen Bahn gewandt. Zuvor hatte sich der Abgeordnete selbst vor Ort ein Bild gemacht und die Schäden fotografisch dokumentiert. Insbesondere die zerstörten Glasscheiben des Wartebereichs seien aus seiner Sicht mit einem attraktiven und verlässlichen öffentlichen Nahverkehr nicht vereinbar.
Die Gemeinde Müschenbach mit Ortsbürgermeisterin Birgitta Käckermann konnte nach Angaben Ortheys bereits eine Verbesserung der Beleuchtung im Umfeld des Haltepunkts erreichen. Bei den beschädigten Anlagen selbst sind die Möglichkeiten der Kommune jedoch begrenzt.
„friday on my mind“ – Livemusik, die ankommt!
Was im Mai 2024 begann, hat sich längst zu einer festen Größe in Höhr-Grenzhausen entwickelt: „friday on my mind“ bringt regelmäßig außergewöhnliche Musikerinnen und Musiker ins Musikcasino – hautnah am Publikum, bei freiem Eintritt und in entspannter Kneipenatmosphäre.
Am Freitag, 9. Oktober, steht der nächste musikalische Leckerbissen auf dem Programm: Mit Red Apple kommt ein Akustik-Duo aus dem Rhein-Nahe-Gebiet ins Casino.
Red Apple
Sascha Frank an Gesang und Rhythmusgitarre und Jakob Huf an Gitarre und Mandoline servieren eine mitreißende Mischung aus Roots, Americana, Blues und Folk.
Weiterlesen ...Buchfinkenland/Lahn. Der Westerwald-Verein Buchfinkenland bietet etwas ganz Neues für alle Interessierten – also auch Nichtmitglieder – an: eine Wanderweinprobe am Sonntag, 11.10.2026 ab 11.00 Uhr. Ein sicher einzigartiges Erlebnis: wandernd die reizvolle Natur rund um die traditionsreichen Weinorte Obernhof und Weinähr zwischen Gelbach und Lahn erleben und dabei die dort angebauten Weine probieren. Und dazu in Kooperation mit dem örtlichen Verein „geweinschaft e.V.“ vieles rund um den lokalen Weinanbau erfahren - der regional sogar noch zum Westerwald gehört.
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