B Itunes B Mediaplayer B phonostar Logo radioDE

RADIO WESTERWALD LIVESTREAM : ON AIR
🎙️  ➤ Player in eigenem Fenster öffnen

02624950289     b gruenes kreuz     b email

Das Wetter im Westerwald

Heute 2°C
Morgen 5°C
01.02.2026 4°C

Die Wetterwoche im Westerwald

Wetterbericht für den Westerwaldkreis 26.01.2026 - 01.02.2026

Im Westerwald bleibt es auch am Wochenende frisch und winterlich. Nachts sinken die Temperaturen meist auf etwa minus 2 bis minus 4 Grad, sodass auf ungeschützten Flächen Frost und teils leichtes Glatteis möglich sind. Tagsüber klettern die Werte auf rund 4 bis 6 Grad in Hachenburg und in Wirges. Es zeigt sich überwiegend ein Mix aus Bewölkung und zeitweisen Auflockerungen, dabei bleibt es überwiegend trocken, vereinzelt kann es leichte Niederschläge geben. Insgesamt ist das Wetter recht wintertypisch, mit frostigen Nächten und kühlen Tagen, bei nur wenig Sonne.
Für die neue Woche kündigt sich eine Fortsetzung der kühlen Witterung mit ähnlich niedrigen Tageswerten und Frost in den Nächten an.
Regional können wechselnde Wolkenfelder und etwas Niederschlag auftreten – vom Frühling sind wir trotz einiger erster bereits zurückkehrender Zugvögel aber noch deutlich entfernt.

 

Die Hochwasserkatastrophen in der Eifel und vielen anderen Regionen in der Bundesrepublik Deutschland und den Nachbarländern halten uns seit Donnerstag in Atem. Viele aktive Einsatz- und Rettungskräfte der Hilfsorganisationen aus unserer Verbandsgemeinde Bad Marienberg sind unermüdlich im Einsatz, um in den Regionen zu helfen, die von diesem Jahrhundert-Hochwasser betroffen sind.

Egal ob die Freiwilligen Feuerwehren, die RescueGroup Westerwald, die Ortsvereine des DRK und der DLRG sowie viele private Initiativen setzen sich beispielhaft für die in große Not geratenen Mitmenschen ein. Dabei muss ausdrücklich betont werden, dass dies ehrenamtlich und getreu ihrem jeweiligen Motto geschieht.

Die Schilderungen der ehrenamtlichen Helfer*innen, die vor Ort waren, machen fassungslos. Es herrscht einfach nur Sprachlosigkeit. Wir können es nicht begreifen. Die ganze Situation stellt für alle Betroffenen eine große physische wie psychische Belastung dar.

Ob als Helfer vor Ort oder in unserer Verbandsgemeinde, ob mit Sach- oder Geldspenden, die Welle der Hilfsbereitschaft ist einfach unbeschreiblich und sehr beeindruckend.

Wir sagen „Danke“ für den unermüdlichen Einsatz der Rettungs- und Einsatzkräfte und ein aufrichtiges Dankeschön an alle, die helfen, wo und wie auch immer. Dabei denken wir auch an die ehrenamtlichen Rettungs- und Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen, die in dieser schwierigen Situation nicht vor Ort, sondern bei uns zu Hause die Stellung gehalten haben. Auch ihnen ein herzliches Dankeschön für ihren Einsatz.

Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen der vielen Verstorbenen und Vermissten. Tausende haben alles verloren, ihr gesamtes Hab und Gut. Die Infrastruktur wie die Wasserversorgung, Stromversorgung, die Straßen und Brücken, alles ist zerstört. Ich bin ganz sicher, wir müssen die nächsten Wochen und Monate, wenn nicht gar Jahre weiterhelfen.

Andreas Heidrich
Bürgermeister