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Montabaur (ots)

Am vergangenen Donnerstag, den 20.02.2025, kam es zu einem vollendeten Callcenter-Betrug in Montabaur-Horressen. Callcenter-Betrüger nahmen am Nachmittag des 20. Februar 2025 Kontakt mit dem 87-jährigen Geschädigten auf. Ein männlicher Betrüger gab sich als ein an der Charité tätiger Professor aus, der eine Angehörige des Geschädigten behandele, die ein teures lebensnotwendiges Medikament benötige. Nur mit diesem Medikament könne der sichere Tod in den nächsten 1-2 Monaten verhindert werden und der Geschädigte hierfür in Vorleistung gehen.

Letztlich übergab der Geschädigte diverse Goldbarren und Schmuck an einen unbekannten Tatverdächtigen, der wie folgt beschrieben werden kann:

- Ca. 20-25 Jahre alt
- Südländischer Typ
- Dunkle Haare
- 3-Tage Bart
- Schmale Statur
- Ca. 170 cm groß
- Bekleidet mit beiger Jacke mit Aufnähern/Emblemen, evtl.
Collegejacke, die Ärmel etwas heller abgesetzt, mit
Druckknöpfen, weiße Sneaker (Turnschuhe, evtl. der Marke Nike),
Mütze oder Kapuze
Wer hat am Donnerstagnachmittag oder in den frühen Abendstunden in dem Wohngebiet in Horressen zwischen der Mainzer Straße und Im Wiesengrund auffällige Beobachtungen gemacht? Wer hat ein wartendes oder parkendes Fahrzeug in diesem Bereich gesehen? Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Montabaur unter 02602-9226-0 entgegen.

Die Polizei warnt vor Schockanrufen! Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen! Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertsachen an Unbekannte! Im Zweifel: Auflegen! Und wenden Sie sich an die Polizei unter der Notrufnummer 110. (Quelle Polizei Montabaur)