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Team der ehrenamtlichen Beraterinnen und Berater im Kreis erweitert
Kreis Altenkirchen. Wer als Seniorin oder Senior Angst davor hat, Opfer einer Betrugsmasche zu werden oder grundsätzlich Beratungsbedarf hat, muss sich nicht zwingend an die Polizei oder eine andere Behörde wenden. Oft genug stehen für ältere Menschen in direktem Umfeld wertvolle Ansprechpartner zur Verfügung – auch im Landkreis Altenkirchen: Seit einigen Jahren sind hier Sicherheitsberater und -beraterinnen für Seniorinnen und Senioren (SfS) unterwegs, um aufzuklären und Hilfestellung zu geben – um aus Unsicherheit ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln.


Der Kreis der Ehrenamtlichen ist dieser Tage noch einmal erweitert worden: Landrat Dr. Peter Enders freute sich im Beisein der Senioren- und Ehrenamtsbeauftragten Agnes Brück, drei Damen und einem Herrn ihre Ernennungsurkunde überreichen zu können. Lena Mertgen (Altenkirchen, und hier auch als Gemeindeschwester plus aktiv), Kirsten Özdemir (Grünebach), Claudia Rosenbauer (Katzwinkel) und Gerhard Henrich haben nach einer dreitägigen Ausbildung beim Polizeipräsidium Koblenz das notwendige theoretische Rüstzeug erhalten.
Für diesen Einsatz und diese Bereitschaft gab es ein dickes Dankeschön des Landrats. Enders verwies auf eine immer ältere werdende Gesellschaft, hier leisteten die Senioren-Sicherheitsberaterinnen und -berater an einer wichtigen Schnittstelle hervorragende Arbeit. Denn auch wenn man glaube, dass man angesichts zahlreicher Warnungen nicht mehr auf kriminelle Machenschaften hereinfallen sollte: Nach wie vor gebe es Meldungen über Vorfälle, bei denen Senioren trickreich und perfide betrogen worden seien.
Die Ehrenamtler werden in Rheinland-Pfalz bereits seit 1997 von der Polizei aus- und fortgebildet und erhalten regelmäßig Informationen, insbesondere zu aktuellen Kriminalitätsphänomenen. Es muss aber nicht unbedingt um Verbrechen gehen: Die Beraterinnen und Berater helfen zum Beispiel auch dann, wenn Unsicherheiten bei der Nutzung von Bus und Bahn bestehen. Der Kontakt zum Team der Sicherheitsberaterinnen und -berater, z.B. für Vorträge, ist über Agnes Brück bei der Kreisverwaltung möglich, Tel. 02681 812086, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. (Kreis Altenkirchen)