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Unseriöse Vertreter wollen Zählerdaten, Kontoverbindungen und mehr ausspähen
KOBLENZ. Die Energieversorgung Mittelrhein (evm) erhält seit einigen Tagen vermehrt Hinweise auf Personen, die sich an der Haustür als Mitarbeitende des Unternehmens ausgeben, um beispielsweise Zugang zum Zähler zu bekommen. In anderen Fällen wird behauptet, man müsse die Energieverträge überprüfen, um festzustellen, ob diese noch aktuell seien. Aufgefallen sind solche Vertreter zum Beispiel in Neuhäusel. Die Polizeidienststelle Montabaur wurde von wachsamen Kunden eingeschaltet. Auch in Niederzissen und im Koblenzer Stadtgebiet sind solche Beobachtungen gemacht worden.


Das Ziel ist dabei nach den Erfahrungen der evm immer der Datenklau. „Schon mit wenigen Daten wie der Zählernummer und einem Zählerstand können Betrüger so einiges anrichten – bis hin zum Lieferantenwechsel“, informiert evm-Sprecher Marcelo Peerenboom. „Wir haben auch schon erlebt, dass falsche Behauptungen über die evm verwendet werden, um Unterschriften unter neue Strom- oder Gasverträge zu erhalten.“
Die evm bittet daher alle Menschen in der Region, vorsichtig zu sein und immer zu überprüfen, ob die Person, die vor ihnen steht, wirklich von der evm kommt. Das geht über den Dienstausweis, den alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Unternehmens mit sich führen. Oder indem die Identität beim evm-Kundenservice unter 0261 402-11111 verifiziert wird. „In jedem Fall sollten Betroffene nicht einfach sensible Daten wie die Zählernummer, Namen oder Bankverbindung rausgeben, ohne dass sie sich sicher sind, wer dort vor ihnen steht. Das gilt übrigens auch am Telefon“, erklärt Peerenboom. (evm)