Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks auf Landesebene / acht Zweit- und drei Drittplatzierte
KOBLENZ. In 31 Wettbewerben des Leistungswettbewerbs auf Landesebene konnten Nachwuchshandwerker aus dem Kammerbezirk Koblenz 19 Siege holen! Achtmal Silber und drei Bronzetitel gehen außerdem ins nördliche Rheinland-Pfalz – „eine Bilanz, die sich absolut sehen lassen kann und wir gratulieren den Jugendlichen wie auch den Ausbildungsbetrieben ganz herzlich“, freuen sich HwK-Präsident Kurt Krautscheid und Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich mit den Teilnehmern, ihren Familien und Ausbildern. Die letzten Wettbewerbe zum Landesentscheid fanden jetzt in Trier statt.
Es ist ein Traditionswettbewerb, der seit 1951 ausgetragen wird unter den besten Absolventen der Gesellenprüfungen: der Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks findet nach Vorentscheiden mit dem Bundesfinale seinen Höhepunkt. Für das haben nun 19 Nachwuchshandwerker aus dem Koblenzer Kammerbezirk mit dem Landessieg ihre Tickets gelöst. „Unter welchen Corona-Umständen der Bundesentscheid stattfinden wird, wie die Sieger ermittelt werden können, wird sich in den nächsten Tagen entscheiden. Für die Landessieger steht jedoch jetzt schon fest: Sie haben in diesem, von massiven Einschränkungen geprägten Jahr, beruflich etwas Großartiges erreicht, das bleiben wird!“, ordnet die Kammerspitze die Spitzenresultate ein.
Zu seiner Herbstsitzung hatte sich der Verbandsgemeinderat (VGR) Anfang Oktober in Nentershausen getroffen. Die Freiherr-vom-Stein-Halle bietet gute Bedingungen, um dort in Corona-Zeiten VGR-Sitzungen durchzuführen, an denen regelmäßig rund 60 Personen teilnehmen, Zuschauer noch nicht mitgerechnet. Hier ein Überblick über die wichtigsten Themen und Entscheidungen:
Das Thema „Verbandsgemeindehaus“ nahm wie immer einen großen Raum in der Sitzung des VGR ein und wird deshalb separat dargestellt.
Personen
Im Juni war Werner Reusch zum Beigeordneten der VG gewählt worden und hatte daraufhin sein Ratsmandat niedergelegt. Dafür rückte nun Susanne Bartscher aus Simmern in die CDU-Fraktion nach. Die frei gewordenen Sitze in den Ausschüssen wurden neu besetzt. Hier wurde Susanne Bartscher in den Werkausschuss und die Bewertungskommission gewählt, Vertretungsmandate in anderen Ausschüssen wurden ebenfalls neu besetzt.
Politische Jugendbildung und Partizipation
Welche Themen bewegen Jugendliche? Wie und wo können sie ihre Interessen äußern, ihre Themen platzieren, sich Gehör verschaffen? Und wie werden diese Themen und Meinungen in die Politik und zu den Entscheidern transportiert? Als Antwort auf diese Fragen hat das Haus der Jugend ein Projekt entworfen, das aus drei Säulen besteht: Eine Online-Plattform, die Themen und Personen vernetzt; Jugendtreffen in Form von „Barcamps“ und schließlich die Umsetzung, sprich der Transport der Positionen zur jeweils zuständigen politischen Ebene. Das zunächst auf drei Jahre angelegte Projekt war in einer eigens angesetzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses (HFA) vorgestellt und ausführlich diskutiert worden. Der VGR beauftragte nun das Haus der Jugend, das Projekt konkret auszuarbeiten, damit es im Frühjahr 2020 starten kann. Den Anstoß dazu gab ein Antrag der FDP-Fraktion, in dem die Einführung eines Jugendparlamentes gefordert wurde. „Wir sehen in dem vorgelegten Projekt einen guten Ansatz und unterstützen es. Allerdings halten wir weiter an unserem Antrag auf Einführung eines Jugendparlaments fest“, betonte Fraktionssprecher Dennis Liebenthal.
Für den Tischtennis-Bundesligisten TTC Zugbrücke Grenzau haben sich Corona-bedingt Änderungen im Spielplan ergeben. Die beiden geplanten Auswärtsspiele beim SV Werder Bremen (Donnerstag) und beim TTC OE Bad Homburg (Sonntag) müssen verlegt werden. Dafür steht nur eine Woche später ein Heimspiel-Doppelpack an, wenn der TTC freitags (23. Oktober, 19 Uhr) Bremen empfängt und nur zwei Tage später sonntags (25. Oktober, 15 Uhr) der TTC Neu-Ulm in der Zugbrückenhalle gastiert.
„Im Prinzip gehen wir in jedes Spiel als Außenseiter, dennoch sehe ich Zuhause sowohl gegen Bremen als auch gegen Neu-Ulm eine kleine Chance“, sagt TTC-Manager Markus Ströher. „Allerdings gehen wir angeschlagen in die Partie und die Mannschaft kann sich nicht ideal vorbereiten.“ Zwei Spieler der Grenzauer befinden sich derzeit in Quarantäne – einer von Ihnen ist positiv auf das Virus SARS-CvO-2 getestet worden, ein zweiter war direkte Kontaktperson zu einem positiv getesteten Spieler (in einer Trainingsgruppe außerhalb von Grenzau). „Wir werden dennoch versuchen alles zu geben und ich hoffe, dass die Spieler möglichst wieder fit sind bis zu diesen beiden schweren Spielen:“
Während auf der Baustelle für das neue Verbandsgemeindehaus in Montabaur reges Treiben herrscht, befasste sich der Verbandsgemeinderat mit dem Budget für das Bauprojekt und mit Materialien für den Innenausbau und die Fassade. Am Gerberhof sorgen Bagger dafür, dass das Loch, also die Baugrube, jeden Tag ein Stück tiefer wird. Im Sitzungssaal sorgten derweil die Ratsmitglieder dafür, dass im Kosten- und Zeitplan möglichst keine Löcher entstehen, indem sie Einsparmöglichkeiten nutzten. Aktuell liegt das Projekt gut im Zeit- und Kostenrahmen, konnten die Projektsteuerer bestätigten. Quelle / Bild VG Montabaur
Verbandsgemeindehaus zum Anfassen: Am Rande der Sitzung konnten die Ratsmitglieder einige Materialmuster begutachten und dabei das neue Gebäude „erfühlen“.
MONTABAUR. Mit einer kleinen internen Feier hat der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn seinen neuen Caritas-Laden am Kleinen Markt 6 in der Montabaurer Fußgängerzone eröffnet. Gemeinsam mit der Pfarrei St. Peter Montabaur wurde ein Ort geschaffen, der weit mehr sein soll als ein klassisches Ladengeschäft.
Die Räumlichkeiten waren Ende vergangenen Jahres frei geworden, nachdem der Caritas-Anziehpunkt, der Secondhandladen des Caritasverbandes, innerhalb der Montabaurer Fußgängerzone in die Kirchstraße 17 umgezogen war. Seitdem stand das Ladenlokal leer. Umso größer ist die Freude bei den Verantwortlichen, dass die Räume nun wieder mit Leben gefüllt werden können.
Moderne Photovoltaik-Anlage spart Energie, Kosten und CO₂
Mit einem symbolischen Knopfdruck hat die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland die neue Photovoltaik-Anlage auf dem Parkplatz der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises offiziell in Betrieb genommen. Das Großprojekt wurde mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz realisiert und markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu mehr Klimaschutz, Energieeffizienz und Versorgungssicherheit der Kreisverwaltung.
Im Rahmen des Projekts mit einem Investitionsvolumen von rund 3,3 Millionen Euro entstand eine moderne Stahlkonstruktion mit drei großflächigen Carports, die insgesamt sechs Parkreihen überspannen. Auf deren Dächern wurden 840 Solarmodule mit einer Fläche von insgesamt 1.731 Quadratmetern installiert. Die Anlage erreicht eine Leistung von bis zu 382,2 kWp, um künftig einen großen Teil des Strombedarfs der Kreisverwaltung zu decken. Ein leistungsfähiger Batteriespeicher mit einer Kapazität von rund 450 kWh sorgt dafür, dass überschüssig erzeugte Energie zwischengespeichert werden kann. Unter optimalen Bedingungen lässt sich damit die Grundlast des Verwaltungsgebäudes – etwa für Server, Heizungs- und Klimatechnik – für acht bis zehn Stunden außerhalb der regulären Dienstzeiten versorgen.
Kreis Altenkirchen. Es gibt kaum ein qualitativ hochwertigeres Fleisch als Wildbret aus heimischen Wäldern. Die Nachfrage ist entsprechend hoch – was sich seit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Sieger- und Sauerland und den damit verbundenen Schutzmaßnahmen im Kreis Altenkirchen drastisch geändert hat. „Schwarzwild lässt sich momentan überhaupt nicht mehr vermarkten“, berichtet Jörg Wirths. Der Kreisjagdmeister war jetzt Teilnehmer einer Gesprächsrunde, zu der Landrat Dr. Peter Enders Waldbesitzer und Vertreter der Landwirtschaft eingeladen hatte. Bereits seit vielen Wochen steht die Veterinärabteilung der Kreisverwaltung fast täglich im Austausch mit anderen Behörden sowie den Beteiligten vor Ort, um ein konzertiertes Vorgehen zu gewährleisten. Erklärtes Ziel ist und bleibt, eine Ausbreitung der Seuche auf den Norden von Rheinland-Pfalz zu verhindern.
Weiterlesen ...Isselbach.
Im Zeitraum zwischen Mittwoch, 10. Juni, und Montag, 15. Juni, beschädigten Unbekannte insgesamt 40 Leitpfosten an der Kreisstraße 19 zwischen Hirschberg und Isselbach. Die Leitpfosten wurden augenscheinlich sinnlos aus den Verankerungen getreten, wodurch ein nicht unerheblicher Sachschaden entstand. Personen, die Hinweise zur Tat bzw. dem oder den Tätern geben können, werden gebeten, die Polizeiinspektion Diez, Tel. 06432-6010, zu kontaktieren. (Polizei Diez)
Hirschberg.
Am Donnerstag, 18. Juni, geriet gegen 11:40 Uhr der Container eines Müllfahrzeugs in der Hauptstraße in Hirschberg in Brand. Der Fahrer des Lkw entlud den Container geistesgegenwärtig auf die Fahrbahn, um ein Übergreifen des Feuers auf das Fahrzeug zu verhindern. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand zügig löschen. Als vermutliche Ursache für den Brand konnten in dem Müll mehrere illegal entsorgte Akkupacks festgestellt werden, die sich aufgrund der hohen Temperatur entzündet haben dürften. Die Bundesstraße 417 war in dem Bereich für mehr als zwei Stunden voll gesperrt. (Polizei Diez)
Musik, Begegnung und Sommerstimmung auf dem Marktplatz
Wenn die Temperaturen steigen, wird der Marktplatz in Bad Marienberg zur Open-Air-Bühne: Das Bad Marienberger Sommerfestival 2026 lädt im Juli und August zu vier musikalischen Dienstagabenden ein. Jeweils von 19:00 bis 22:00 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm aus Rock, Pop und Rock’n’Roll – kombiniert mit entspannter Atmosphäre und geselligem Miteinander.
Das Festival hat sich als fester Bestandteil des sommerlichen Veranstaltungskalenders etabliert und bietet neben Live-Musik auch vielfältige Möglichkeiten zum Treffen, Verweilen und Genießen mitten in der Stadt.