Am Mittwoch kam es auf der L1551 bei Langendernbach zu einem Verkehrsunfall zwischen einem LKW und einem PKW, bei dem eine Frau ihren Verletzungen erlag. Eine 50-Jährige befuhr mit ihrem Renault Twingo die Landesstraße 1551 von Westerburg in Richtung Langendernbach. Ihr entgegen fuhr ein 32-Jähriger mit einem Mercedes-LKW. Auf gerader Strecke geriet die 50-Jährige nach links in den Gegenverkehr und prallte frontal gegen den LKW. Bei dem Unfall wurde die PKW-Fahrerin so schwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb. Der Beifahrer im LKW musste mit einem Schock in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Staatsanwaltschaft ordnete zur Ermittlung der Unfallursache die Hinzuziehung eines Gutachters an. Die Landesstraße musste zur Unfallaufnahme und für die Bergungsmaßnahmen bis ca. 18:45 Uhr voll gesperrt werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 20.000 EUR. (Quelle Polizei Limburg)
Wohin fließt das Wasser, wenn es durch den Abfluss an Waschbecken, Dusche oder Toilette verschwindet? Darüber machen wir uns im Alltag kaum Gedanken. Es fließt durch den Kanal zur nächstgelegenen Kläranlage. Das klingt einfach, doch hinter der Abwasserbeseitigung stecken ein weitverzweigtes Leitungsnetz und aufwendige Technik, besonders in der Kläranlage. Die Verbandsgemeindewerke Montabaur haben seit dem Frühjahr 2020 die Kläranlage in und für Görgeshausen von Grund auf saniert, umgebaut und erweitert – bei laufendem Betrieb. Rund 1,8 Mio. Euro hat die Maßnahme gekostet. Werkausschuss und Rechnungsprüfungsausschuss besichtigten die neue Anlage und ließen sich die Funktionsweise der biologischen Reinigungsstufe erklären.
Bild / Quelle VG Montabaur
Die Bauarbeiten zur Erneuerung der Kläranlage Görgeshausen sind abgeschlossen. Die Mitglieder von Werkausschuss und Rechnungsprüfungsausschuss der Verbandsgemeinde Montabaur besichtigten die neue biologische Reinigungsstufe.
„Digitales Lernen muss man leben“. So die Überzeugung von Schulleiter Stephan Szasz von der Freiherr-vom Stein Realschule plus in Nentershausen, die gerade als „Digitale Schule“ ausgezeichnet wurde. Es reicht nicht, ein paar Tablets, Whiteboards und eine eigene Homepage zu haben, vielmehr muss die ganze Schulgemeinschaft hinter dem integrierten Konzept von digitalem Lernen und Arbeiten stehen. Und die technische Ausstattung muss stimmen. Genau dieser Ansatz und die konkrete Umsetzung überzeugten die Jury des Wettbewerbs „Digitale Schule“, der von der „Nationalen Initiative MINT – Zukunft schaffen“ in Zusammenarbeit mit dem rheinland-pfälzischen Bildungsministerium ausgelobt wurde und unter der Schirmherrschaft von Dorothea Bär steht, die die Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung ist. Landesweit wurden 18 Schulen ausgezeichnet, eine davon „die Freiherr“, wie die Kinder und Jugendlichen ihre Schule gerne nennen. Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich von der Verbandsgemeinde Montabaur gratulierte seitens des Schulträgers zu dem beachtlichen Erfolg.
Bild / Quelle VG Montabaur
Die Freiherr-vom Stein-Realschule plus in Nentershausen wurde als „Digitale Schule“ ausgezeichnet. Darüber freuen sich (vorne v.r.) Schulleiter Stephan Szasz und die Digital-Koordinatorin Gloria Otthoff sowie Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich, die Fachbereichsleiterin Schulverwaltung Helene Rörig und der EDV-Koordinator Heiko Hickmann von der VG Montabaur.
Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat gegen drei Männer deutscher und türkischer Nationalität im Alter zwischen 36 und 51 Jahren Anklage zum Landgericht - Wirtschaftsstrafkammer - in Koblenz erhoben. Den Angeschuldigten wird zur Last gelegt, in Rheinland-Pfalz und dem Saarland in der Zeit von August 2017 bis Dezember 2020 Scheinrechnungen erstellt bzw. angekauft zu haben.
Dem 51jährigen deutschen Angeschuldigten, der ein Unternehmen im Sicherheitsgewerbe in Rheinhessen betreibt, wird vorgeworfen, er habe mittels Nutzung sogenannter Servicefirmen und Abdeckrechnungen Sozialversicherungsbeiträge in Höhe von über 3 Millionen EUR hinterzogen. Hierzu soll er mehrere Scheinfirmen (Servicefirmen) genutzt haben, die an die von ihm geführte Firma Rechnungen für nie geleistete Arbeiten ausgestellt haben. Der 51jährige soll diese Rechnungen bezahlt und die Rechnungsbeträge sodann abzüglich einer Provision in bar zurückerhalten haben. Hierdurch soll er in seinem Unternehmen „Schwarzgeld“ erzeugt haben, mit dem dann nicht oder nicht ordnungsgemäß zur Sozialversicherung angemeldete „Schwarzarbeiter“ bezahlt worden sein sollen.
Die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes lässt in der Zeit von Mittwoch, 8. April 2026, bis Mittwoch, 15. April 2026, jeweils zwischen circa 20.00 Uhr des Vorabends bis circa 5.00 Uhr des Folgetages im Zuge der A3 zwischen dem Autobahndreieck (AD) Dernbach und der Anschlussstelle (AS) Montabaur in Fahrtrichtung Frankfurt nach dem Abschluss der Baugrunduntersuchungen die Baustellenverkehrsführung zurückbauen.
Im Zuge der Arbeiten wird aus Gründen der Arbeitssicherheit und der Verkehrssicherheit ein Fahrstreifen eingezogen. Der Verkehr in Fahrtrichtung Frankfurt wird während der Arbeiten zweistreifig am Baufeld vorbeigeführt.
Die Arbeiten werden eigens im Rahmen von Nachtbaustellen ausgeführt, um die Verkehrseinschränkungen möglichst gering zu halten. Gleichwohl ist während der Arbeiten mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Den Verkehrsteilnehmenden wird daher empfohlen, auf die Meldungen im Rundfunk zu achten, etwaige Störungen bei der Routenplanung zu berücksichtigen und gegebenenfalls mehr Fahrzeit einzuplanen. (Autobahn GmbH)
Wie Hessen Mobil mitteilen ließ, findet in der Nacht von Mittwoch, 8. April, 20 Uhr bis Donnerstag, 9. April, 5 Uhr, eine Tunnelreinigung statt.
Der Schiedetunnel wird daher in der kommenden Nacht jeweils halbseitig gesperrt.
Der Verkehr wird während der Arbeiten in beide Richtungen durch die freie Röhre geleitet und es steht pro Fahrtrichtung nur jeweils ein Fahrstreifen zur Verfügung.
Nassau (ots)
Am 06.04.2026 kam es gegen 17:15 Uhr auf der L330 zwischen Nassau und Hömberg zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Motorrad. Der Fahrer des Motorrads befuhr die Strecke von Nassau kommend in Fahrtrichtung Hömberg. Der Fahrer des PKW befuhr die Strecke in entgegensetzte Richtung. In einer Rechtskurve kommt der Motorradfahrer aus bislang unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidiert dort mit dem PKW. Durch den Zusammenstoß wird der Fahrer des Motorrads derart verletzt, dass dieser mittels Rettungshubschrauber in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht wurde. (Polizei Bad Ems)
Umfrage zur Katastrophenvorsorge
Wie gut sind Familien und Privathaushalte in Deutschland auf Krisen und Katastrophen vorbereitet? Dieser Frage geht eine aktuell laufende bundesweite Umfrage zur individuellen Krisen- und Katastrophenvorsorge nach. Die Teilnahme ist noch bis 30. April online möglich und dauert nur wenige Minuten.
Ziel der Erhebung ist es, den aktuellen Stand der Vorsorge in der Bevölkerung systematisch zu erfassen und belastbare Erkenntnisse für Wissenschaft, Verwaltung und Bevölkerungsschutz zu gewinnen. Ein besonderer Fokus der Auswertung liegt auf der Frage, ob sich das Vorsorgeverhalten von Menschen unterscheidet, die in den vergangenen Jahren von schweren Schadensereignissen betroffen waren oder diese in ihrem näheren Umfeld erlebt haben.
Ein bewegender Hilferuf aus dem Westerwald hat in den vergangenen Tagen gezeigt, was gemeinschaftliches Engagement bewirken kann. Eine alleinerziehende Mutter, die sich mit großer Hingabe um ihren Sohn mit Pflegegrad 3 kümmert, stand plötzlich vor einer existenziellen Herausforderung: Ihr Auto war nicht mehr verkehrssicher, eine Reparatur wirtschaftlich nicht sinnvoll. Ohne Fahrzeug drohten wichtige Arzttermine, Therapien und ein anstehendes Gutachten zu scheitern.
Weiterlesen ...Förderung privater Balkonkraftwerke: Kreis-Programm läuft weiter Altenkirchen. Der Landkreis Altenkirchen setzt sein Förderprogramm für private Photovoltaik-Balkonkraftwerke fort. Die Maßnahme wird vollständig aus Landesmitteln im Rahmen des Kommunalen Investitionsprogramms Klimaschutz und Innovation (KIPKI) finanziert. Von den insgesamt bereitgestellten 120.000 Euro stehen derzeit noch knapp 30.000 Euro zur Verfügung. Aufgrund einer Anpassung der Förderrichtlinie können weiterhin Anträge gestellt werden. Die Förderung beträgt 40 Prozent der Bruttoinvestitionskosten, maximal jedoch 200 Euro pro Anlage.
Weiterlesen ...