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12.06.2026 19°C

Limburg-Weilburg. Die Kreistagsfraktionen der CDU, SPD, B90/GRÜNE, FW und FDP im Kreistag Limburg-Weilburg distanzieren sich klar von den „Montagsspaziergängen“, die von „Querdenkern“ veranstaltet werden.
Selbstverständlich sind die Grundrechte im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ein hohes Gut. Diese Grundrechte gelten aber für jeden Menschen in der Bundesrepublik und nicht nur für Einige, sodass die Inanspruchnahme der Grundrechte immer auch begrenzt ist, wenn dadurch die Grundrechte anderer Menschen beeinträchtigt werden.

Viele Demonstranten gehen aus Sorge über die Folgen der Pandemie und über den richtigen Weg zu deren Überwindung an die Öffentlichkeit. Dies ist ihr gutes Recht und wird nicht in Frage gestellt. Allerdings darf der Missbrauch von Grundrechten wie Versammlungsfreiheit, Meinungsfreiheit und Recht auf Unversehrtheit durch radikale Gruppen und „Querdenker“ nicht toleriert werden.
Wir alle erkennen die enormen Belastungen, welche uns durch die Corona-Pandemie treffen. Alle Maßnahmen, die zum Schutz der Gesundheit der Menschen ergriffen werden müssen, sind mit Einschränkungen des persönlichen Lebensablaufs verbunden. Doch nur durch die Einhaltung dieser Vorgaben werden wir die Pandemie beenden können. Wir appellieren daher an alle, weiter durchzuhalten.
Wir akzeptieren nicht die persönlichen Angriffe der „Querdenker“ und die Drohungen gegen Leib und Leben gegenüber denjenigen Verantwortungsträgern, die täglich Entscheidungen treffen müssen, um den Auswirkungen der Corona-Pandemie entgegenzuwirken.
Wir danken allen Verantwortlichen für ihr Engagement weit über die normalen Grenzen ihrer Tätigkeit hinaus.
Die „Querdenker“ stehen nicht für die Mehrheit der Menschen in unserem Kreis, sondern bilden eine zwar lautstarke, aber kleine Minderheit. Sie sind angeblich mit Corona-Maßnahmen nicht einverstanden, zeigen aber deutlich, dass sie vor allem das politische System verachten.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, zeigen sie diesen Menschen, dass die Mehrheit sich nicht mit diesen Ideen identifiziert. Unterstützen sie uns weiterhin im Bemühen, die Auswirkungen der Pandemie so rasch als möglich und mit so geringen negativen Folgen wie möglich in den Griff zu bekommen. Halten sie vor allem in den sozialen Medien dagegen, wenn Menschen verunglimpft oder bedroht werden, wenn bewusst falsche Fakten verbreitet werden.

Weitere Nachrichten aus dem Westerwald

Letztmals mit Weltmusik für einen weltoffenen Westerwald

WW/Neuhäusel. Herausragende Musikacts aus meist sehr entfernten oder näher liegenden Ländern zu uns in den Westerwald holen und uns damit als weltoffene Region im Herzen Europas zeigen! Mit diesem hohen Anspruch ist die Kleinkunstbühne Mons Tabor e.V. vor über drei Jahrzehnten angetreten und hat die Weltmusikreihe „Musik in alten Dorfkirchen“ ins kulturelle Leben gerufen. Geworden ist daraus nach etwa 140 Konzerten mit heraustragenden Folk- und Weltmusikbands von allen Kontinenten eine der bundesweit wohl anerkanntesten Reihen in diesem Genre. Jetzt endet das Projekt mit einem wohl in der Region einzigartigen Konzertwochenende am 1. und 2. August in der Erlöserkirche in Neuhäusel.

Konzipiert wurde das Format 1996 als Beitrag zum Kultursommer Rheinland-Pfalz, dessen leuchtender Bestandteil die Reihe bis heute geblieben ist. Möglich wurde das aber auch durch die Beteiligung der Sparkasse Westerwald-Sieg (damals noch KSK WW), die das Projekt seit dem allerersten Ton, damals am 28. Juli 1996 in der altehrwürdigen Kirche in Kirchähr im Gelbachtal, mitgetragen hat. Später, auch mit Unterstützung des regionalen Energieversorgers EVM, wurde daraus eine weithin geschätzte Reihe, mit der man die Musik der Welt kennen und lieben lernen konnte. Nun mussten die Verantwortlichen einsehen, dass ein so hochwertiges Kulturprojekt auf dem hohen Niveau finanziell und organisatorisch für ehrenamtliche Kulturschaffende nicht mehr zu stemmen ist! Also wird Anfang August in der Augst das Finale gefeiert. Zu erleben sind bei 2 Abschluss-Konzerten virtuose und weltweit anerkannte Musiker aus dem Iran, Irland sowie Frankreich und Belgien.

Start in das Konzertwochenende ist am Samstag, 1.8. um 20.00 Uhr das Gastspiel einer absoluten Top-Band aus Irland: GOITSE! Die vielfach preisgekrönte Gruppe gehört zweifellos weltweit zu den herausragenden Vertreterinnen ihres Genres. Wer die Magie lebendiger, kraftvoller und authentischer Irish-Folk-Music erleben möchte, der ist hier genau richtig. Eine Klangwelt, die mitreißt, aber auch Generationen verbindet.

Am Sonntag, 2.8. um 17.00 Uhr sind gleich zwei Acts je eine Stunde live zu erleben, die ebenfalls in ihrem Gerne zur absoluten Weltklasse gehören. Den Auftakt macht das Duo DYAD mit Didier Laloy (Belgien) am Diatonischen Akkordeon und Adrien Tyberghein (Frankreich) am Kontrabass. Das virtuose Duo durchbricht mit ihrer außergewöhnlichen Mixtur die stilistischen Grenzen von traditioneller Musik, Klassik, Rock und Elektronsicher Musik. Verrückte Rhythmen, aber hochklassig und einzigartig gespielt! Mit Mohammad Reza Mortazavi (Iran) steht dann als allerletzter Musiker in der Reihe „Musik in alten Dorfkirchen“ der absolut weltbeste seines Genres auf der Bühne bzw. am Altarraum! Er erschafft im Solospiel Klänge orchestralen Ausmaßes. Dazu benötigt er nur seine beiden Hände und die persischen Handtrommeln Tombak und Daf. Mit seiner wahnsinnigen Show war Mortazavi, der auch „Trommler der Freiheit“ genannt wird, schon auf den großen Bühnen dieser Welt vertreten. Für die Gäste sicher ungewohnte Klangwelten, die das Publikum sicher auch im Westerwald in eine tranceähnliche Stimmung versetzen! Hochrangiger könnte der Abschluss nicht sein!
Die Kleinkunstbühne Mons Tabor lädt zu dem Weltmusik-Finale in Kooperation mit der Ev. Erlöserkirchengemeinde Neuhäusel ein. Gefördert wird diese hochkarätige musikalische Weltreise im KULTURSOMMER Rheinland-Pfalz von der Sparkasse Westerwald-Sieg und der Energieversorgung Mittelrhein (EVM).

Der Kartenvorverkauf für das Weltmusikwochenende erfolgt ab 29.6.2026 über Ticket Regional Online unter www.ticket-regional.de/mons-tabor oder an allen bekannten VVK-Stellen von Ticket Regional (wie beispielsweise die Tourist-Info in Montabaur) sowie über die telefonische Hotline 0651 / 97 90 777. An der Abendkasse gibt es vermutlich keine Karten mehr! Der Eintritt kostet im VVK 17 € plus VVK-Gebühren zzgl. Servicegebühr, AK 22 €. Weitere Infos gerne per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! sowie im Internet unter www.kleinkunst-mons-tabor.de ( Uli Schmidt )

Jugendkirchentag: Wäller Jugendliche erleben sonnige Tage in Alsfeld

Rund 70 Teilnehmende aus dem Westerwald – Team füllt „Beach Area“ mit Leben
Westerwaldkreis. Rund 4500 junge Menschen haben in Alsfeld den Jugendkirchentag (JKT) der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau gefeiert – darunter auch mehr als 70 Teilnehmende aus dem Westerwald. Unter dem Motto „Mach laut. Mach bunt. Mach mit!" erlebten sie vier Tage lang in 150 Veranstaltungen besondere Himmels-Momente – in Workshops, Konzerten, Gottesdiensten und in vielen Begegnungen. Ein Herzstück des Jugendkirchentags war dabei die Beach-Area: eine große Sandfläche vor der Alsfelder Stadthalle, die die Mitarbeitenden aus dem Westerwald auf besonders schöne Weise mit Leben gefüllt haben.

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Fledermausexkursion am 26.6. am Familienferiendorf Hübingen

Buchfinkenland/Hübingen. Fledermäuse gibt es seit 50 Millionen Jahren. In Deutschland fliegen 25 unterschiedliche Arten durch die Nacht, einige davon auch bei uns ganz im Süden des Westerwaldes, dem reizvollen Buchfinkenland. Sind diese bei uns lebenden Fledermäuse gefährlich, ist Fledermauskot eigentlich ätzend, machen die Tiere auf unserem Dachboden was kaputt, wenn sie dort „wohnen“? Antworten auf diese und andere Fragen gibt es bei einer weiteren Fledermausexkursion (nach zuletzt 2024) am Freitag, 26.6.2026. Treff ist um 21.30 Uhr am Zirkuszelt im Familienferiendorf in Hübingen.

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Zukunft zum Anfassen auf der Open-Air Ausbildungsmesse

Rund 1600 Schülerinnen und Schüler besuchten die Ausbildungsmesse auf dem Außengelände der BBS Montabaur
Der Himmel zeigte sich am Messetag nicht gerade von seiner sommerlichen Seite. Doch weder die rund 1600 Besucherinnen und Besucher, noch die rund 70 ausstellenden Unternehmen ließen sich von den grauen Wolken und gelegentlichen Regenschauern die Stimmung verderben. Auf der Open-Air-Ausbildungsmesse der Agentur für Arbeit Rhein-Wied-Westerwald, die in diesem Jahr zum fünften Mal auf dem Außengelände der BBS Montabaur stattfand, drehte sich wieder alles um die berufliche Zukunft.

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Katholische Krankenhäuser warnen

St. Vincenz Gesundheits-Verbund und St. Josefs‑Hospital Verbund:
„Wenn das System spart, zahlen die Menschen den Preis“
Katholische Krankenhäuser warnen vor konkreten Folgen des GKV‑Beitragssatzstabilisierungsgesetzes für die Versorgung in der Region

Die kurzfristig verkündeten politischen Entscheidungen des Bundes haben unmittelbare Folgen vor Ort. Was im Gesetzestext abstrakt wirkt, trifft die Menschen vom Westerwald bis in den Rheingau direkt. Darauf machen der St. Vincenz Gesundheits-Verbund und der St. Josefs‑Hospital Verbund heute gemeinsam mit ihrem Spitzenverband, der Arbeitsgemeinschaft katholischer Krankenhäuser (AKKH), aufmerksam. Beide Verbünde warnen davor, dass genau jene Strukturen unter Druck geraten, die die Versorgung tragen: stationäre Angebote, Notfallversorgung sowie die ambulanten Medizinischen Versorgungszentren, die eng mit den Kliniken verbunden sind.

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Tödlicher Verkehrsunfall auf der A3 bei Elz

Limburg (ots)

Bundesautobahn 3, Anschlussstelle Elz, Fahrtrichtung Frankfurt, Montag, 08.06.2026, 09:14 Uhr

(Re)Am Montagmorgen um 09:14 Uhr ereignete sich auf der A3 bei Limburg, Gemarkung Elz, ein schwerer Verkehrsunfall, als ein Transporter auf einen vorausfahrenden Sattelzug auffuhr. Ein Beteiligter verstarb noch an der Unfallstelle. Der Transporter eines 23-Jährigen aus Nordrhein-Westfalen fuhr aus bisher ungeklärter Ursache auf dem rechten Fahrstreifen auf einen vor ihm verkehrsbedingt abbremsenden LKW auf, als er in Fahrtrichtung Frankfurt unterwegs war. Der 23-jährige Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Er erlag aber noch vor Ort seinen schweren Verletzungen. Der 45-jährige Fahrer des LKW wurde ebenfalls schwer verletzt und vom Rettungsdienst in eine Klinik transportiert. An dem Transporter und dem Sattelzug entstand hoher Sachschaden. Zusätzlich zu Einsatzkräften der Polizei, des Rettungsdienstes und der Feuerwehr waren ein Rettungshubschrauber und ein Polizeihubschrauber für Luftaufnahmen sowie ein Gutachter vor Ort. Die A3 war ab der Anschlussstelle Diez in Richtung Frankfurt für die Dauer der Unfallaufnahme und Aufräumarbeiten voll gesperrt. (Polizei Westhessen)