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Die Hochwasserkatastrophen in der Eifel und vielen anderen Regionen in der Bundesrepublik Deutschland und den Nachbarländern halten uns seit Donnerstag in Atem. Viele aktive Einsatz- und Rettungskräfte der Hilfsorganisationen aus unserer Verbandsgemeinde Bad Marienberg sind unermüdlich im Einsatz, um in den Regionen zu helfen, die von diesem Jahrhundert-Hochwasser betroffen sind.

Egal ob die Freiwilligen Feuerwehren, die RescueGroup Westerwald, die Ortsvereine des DRK und der DLRG sowie viele private Initiativen setzen sich beispielhaft für die in große Not geratenen Mitmenschen ein. Dabei muss ausdrücklich betont werden, dass dies ehrenamtlich und getreu ihrem jeweiligen Motto geschieht.

Die Schilderungen der ehrenamtlichen Helfer*innen, die vor Ort waren, machen fassungslos. Es herrscht einfach nur Sprachlosigkeit. Wir können es nicht begreifen. Die ganze Situation stellt für alle Betroffenen eine große physische wie psychische Belastung dar.

Ob als Helfer vor Ort oder in unserer Verbandsgemeinde, ob mit Sach- oder Geldspenden, die Welle der Hilfsbereitschaft ist einfach unbeschreiblich und sehr beeindruckend.

Wir sagen „Danke“ für den unermüdlichen Einsatz der Rettungs- und Einsatzkräfte und ein aufrichtiges Dankeschön an alle, die helfen, wo und wie auch immer. Dabei denken wir auch an die ehrenamtlichen Rettungs- und Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen, die in dieser schwierigen Situation nicht vor Ort, sondern bei uns zu Hause die Stellung gehalten haben. Auch ihnen ein herzliches Dankeschön für ihren Einsatz.

Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen der vielen Verstorbenen und Vermissten. Tausende haben alles verloren, ihr gesamtes Hab und Gut. Die Infrastruktur wie die Wasserversorgung, Stromversorgung, die Straßen und Brücken, alles ist zerstört. Ich bin ganz sicher, wir müssen die nächsten Wochen und Monate, wenn nicht gar Jahre weiterhelfen.

Andreas Heidrich
Bürgermeister

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Land Rheinland-Pfalz unterstützt die Modernisierung des Operationsbereichs am EKW-Standort Dierdorf

Mit der Übergabe des Förderbescheids durch den rheinland-pfälzischen Gesundheitsminister Clemens Hoch beginnt für den Standort Dierdorf des Evang. Klinikums Westerwald (EKW) eines der bedeutendsten Zukunftsprojekte der vergangenen Jahrzehnte. Der geplante Umbau sowie die Erweiterung des Operationsbereichs sichert die medizinische Versorgung im Westerwald. Den Förderbescheid des Landes Rheinland-Pfalz mit einem Fördermittelvolumen von rd. 15,6 Mio. € überreichte der Minister an die Vertreter des Evang. Klinikums Westerwald.
Mit der Förderung wird die umfassende Modernisierung und Entwicklung des rund 30 Jahre alten Operationsbereichs ermöglicht. Ziel ist es, die OP-Abteilung an die zukünftigen Anforderungen anzupassen und den Krankenhausstandort nachhaltig zukunftsfähig aufzustellen. Als Notfallstandort übernimmt das Evang. Klinikum Westerwald auch mit dem Standort Dierdorf eine zentrale Rolle in der regionalen Gesundheitsversorgung und versorgt Patientinnen und Patienten weit über die Stadtgrenzen hinaus.

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Grenzau will gegen konstante Bremer nachlegen

Nach dem Auftaktsieg des TTC Zugbrücke Grenzau in die Saison 2026/27 beim Post SV Mühlhausen (3:2) will das Team um Neu-Trainer Chen Zhibin im ersten Heimspiel der neuen Spielzeit nachlegen. Leicht wird die anstehende Aufgabe allerdings keinesfalls: Mit dem SV Werder Bremen empfangen die Westerwälder in der Zugbrücken-Halle eines der konstantesten Teams der vergangenen drei Jahre. Beginn des Duells ist am 23. August um 17 Uhr.

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Besucherzahlen haben sich verdoppelt

FreiBad in Unnau erfrischte in dieser Saison bereits mehr als 20.000 zahlende Gäste
Unnau. Das FreiBad in Unnau schreibt in diesem Sommer starke Zahlen: Bereits mehr als 20.000 zahlende Gäste haben in der laufenden Saison das Top-modernisierte Freibad besucht. Damit hat sich die Zahl der Besucherinnen und Besucher gegenüber dem Vorjahr bereits heute verdoppelt. Für die MarienBad GmbH und die Ortsgemeinde Unnau ist diese Entwicklung ein großer Erfolg – insbesondere vor dem Hintergrund, dass das grundlegend sanierte Freibad erst 2024 wiedereröffnet wurde.

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KfW-Förderung bringt 91,4 Millionen Euro für die Region

„Diese Förderung ist wichtig für unsere Region. Sie stärkt die Wirtschaft, unterstützt Familien und verbessert die Lebensqualität im Westerwald und im Rhein-Lahn-Kreis. Der Umfang und die Anzahl der KfW-Förderanträge haben nochmals deutlich zugenommen“, sagt Harald Orthey, direkt gewählter Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Montabaur.
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau hat im ersten Halbjahr 2026 im Westerwaldkreis und im Rhein-Lahn-Kreis rund 91 Millionen Euro bereitgestellt. Das Geld ging an Unternehmen, private Bauherren und Kommunen. Gefördert wurden Investitionen in Arbeitsplätze, Klimaschutz, Wohnen und öffentliche Infrastruktur.

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Spielplatz und Grünflächen werden vorbereitet

Stadt Selters greift Anregungen der Bürger auf

Noch wuchert auf den Grünflächen des Selterser Neubaugebiets „Am Sonnenbach“ meterhohes Unkraut. Doch Anfang September sollen die Flächen planiert und Teile eingesät werden. Parallel dazu nimmt die Planung für den Spiel- und Freizeitbereich konkrete Formen an.
Bereits im Mai hatten Planer und interessierte Bürger Ideen für die Gestaltung der Grünanlagen gesammelt. Die Stadt Selters hatte dazu öffentlich eingeladen. Landschaftsarchitekt Jens Dott vom Planungsbüro Stadt-Land-plus griff die zahlreichen Anregungen auf und ließ sie in eine erste Entwurfsskizze einfließen.

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Zeugen nach Verkehrsgefährdung bei Hundsangen gesucht

Hundsangen (ots)

Am 15.08.2026 kam es gegen 14:55 Uhr auf der B8 zwischen Hundsangen und Wallmerod zu einer Straßenverkehrsgefährdung. Im Rahmen eines Überholvorganges durch einen BMW kam es zu Beginn der dortigen Linkskurve beinahe zu einem Unfall mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Bei dem entgegenkommenden Fahrzeug handelte es sich vermutlich um einen Dacia, welcher durch eine Frau geführt wurde. Diese musste nach Zeugenaussagen eine Gefahrenbremsung durchführen und auf die Bankette ausweichen, um einen Verkehrsunfall zu verhindern.

Zeugen, insbesondere aber die Fahrerin des entgegenkommenden Dacia, werden gebeten sich bei der Polizeiinspektion Westerburg zu melden. (Polizei Westerburg)