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08.10.2026 15°C

Die Hochwasserkatastrophen in der Eifel und vielen anderen Regionen in der Bundesrepublik Deutschland und den Nachbarländern halten uns seit Donnerstag in Atem. Viele aktive Einsatz- und Rettungskräfte der Hilfsorganisationen aus unserer Verbandsgemeinde Bad Marienberg sind unermüdlich im Einsatz, um in den Regionen zu helfen, die von diesem Jahrhundert-Hochwasser betroffen sind.

Egal ob die Freiwilligen Feuerwehren, die RescueGroup Westerwald, die Ortsvereine des DRK und der DLRG sowie viele private Initiativen setzen sich beispielhaft für die in große Not geratenen Mitmenschen ein. Dabei muss ausdrücklich betont werden, dass dies ehrenamtlich und getreu ihrem jeweiligen Motto geschieht.

Die Schilderungen der ehrenamtlichen Helfer*innen, die vor Ort waren, machen fassungslos. Es herrscht einfach nur Sprachlosigkeit. Wir können es nicht begreifen. Die ganze Situation stellt für alle Betroffenen eine große physische wie psychische Belastung dar.

Ob als Helfer vor Ort oder in unserer Verbandsgemeinde, ob mit Sach- oder Geldspenden, die Welle der Hilfsbereitschaft ist einfach unbeschreiblich und sehr beeindruckend.

Wir sagen „Danke“ für den unermüdlichen Einsatz der Rettungs- und Einsatzkräfte und ein aufrichtiges Dankeschön an alle, die helfen, wo und wie auch immer. Dabei denken wir auch an die ehrenamtlichen Rettungs- und Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen, die in dieser schwierigen Situation nicht vor Ort, sondern bei uns zu Hause die Stellung gehalten haben. Auch ihnen ein herzliches Dankeschön für ihren Einsatz.

Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen der vielen Verstorbenen und Vermissten. Tausende haben alles verloren, ihr gesamtes Hab und Gut. Die Infrastruktur wie die Wasserversorgung, Stromversorgung, die Straßen und Brücken, alles ist zerstört. Ich bin ganz sicher, wir müssen die nächsten Wochen und Monate, wenn nicht gar Jahre weiterhelfen.

Andreas Heidrich
Bürgermeister

Weitere Nachrichten aus dem Westerwald

Motorradfahrer ohne Fahrerlaubnis in Unfall verwickelt

Kirchen (Sieg) (ots)

Am Samstag, 03.10.2026, befuhr ein 20-jähriger Mann mit seinem Kraftrad der Marke Honda die K 101 aus Richtung Herdorf kommend in Fahrtrichtung Kirchen.

Im Verlauf einer Rechtskurve kam der 20-Jährige mit seinem Kraftrad von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der dortigen Schutzplanke. Hierbei zog er sich unter anderem eine Beinfraktur zu und wurde zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert.

Im Rahmen der Verkehrsunfallaufnahme stellten die eingesetzten Beamten fest, dass der 20-Jährige nicht im Besitz der für das Kraftrad erforderlichen Fahrerlaubnis war.

Gegen den 20-Jährigen wurde ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet. (Polizei Betzdorf) 

Mehrere Fahrzeuge bei Unfall in Herdorf beschädigt

Herdorf (ots)

Am Freitag, 02.10.2026 befuhr eine 64-jährige Fahrerin eines VW gegen 10:15 Uhr die Hauptstraße in Fahrtrichtung Sassenroth. Während der Fahrt erlitt die Fahrzeugführerin nach bisherigen Erkenntnissen einen medizinischen Notfall und kam infolgedessen nach links von der Fahrbahn ab.

Hierbei kollidierte der VW mit einem ordnungsgemäß am linken Fahrbahnrand abgestellten Pkw. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde dieser auf einen dahinter abgestellten Pkw geschoben. Dieser wiederum wurde auf ein weiteres, dahinter abgestelltes Fahrzeug geschoben.

An allen vier beteiligten Fahrzeugen entstand Sachschaden. Die 64-jährige Fahrzeugführerin wurde aufgrund des medizinischen Notfalls ärztlich versorgt.

Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. (Polizei Betzdorf) 

Freiwillige in Hachenburg mit Bergwaldprojekt

Im Einsatz für intakte Ökosysteme, Wasserrückhalt und Artenvielfalt
Biotoppflege, Jungwaldpflege, Waldrandgestaltung und Pflanzung: Diese Arbeiten haben die fast 20 Bergwaldprojekt-Freiwilligen aus ganz Deutschland vom 27. September bis 3. Oktober 2026 in Hachenburg u. a. durchgeführt. Ziele des Einsatzes waren, die ökologische Situation am Projektstandort konkret zu verbessern und die Teilnehmenden auch über die Projektwoche hinaus für die akuten Bedrohungen der natürlichen Lebensgrundlagen und einen achtsamen Umgang mit den Ressourcen zu sensibilisieren. Die Projektwoche wurde von der Westerwald Bank eG mit 13.500 Euro gefördert.

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Rückruf von Fruchtgummi und Sesampaste

Die niederländische Firma Herman Kuijper BV ruft die “Cokoc Fruchtgummis Spiegeleier” mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 24.10.2027 aus dem Handel zurück. Bei dem Produkt kann sich schon vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums Schimmel bilden, es ist daher nicht für den Verzehr geeignet. Vertrieben wurden die Fruchtgummis über Filialen des Discounters “Action”. 

Die Firma “Tema Fine Foods” ruft die Sesampaste (Tahina) der Marke “Chtoura Garden” aus dem Handel zurück, weil sie Salmonellen enthalten kann. Vom Verzehr wird abgeraten. Betroffen ist Ware mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 10-2027. Eine Salmonellen-Erkrankung äußert sich innerhalb einiger Tage nach Infektion mit Durchfall, Bauchschmerzen und gelegentlich Erbrechen und leichtem Fieber. Insbesondere Säuglinge, Kleinkinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe entwickeln. (LUA) 

Schwerverletzt nach Unfall mit Pedelec

Steinebach (ots)

Am Samstagabend, 03.10.2026, kam es gegen 19:36 Uhr auf der K 122 zwischen Malberg und Steinebach zu einem schweren Verkehrsunfall unter zwei Pedelec-Fahrern, bei dem eine Person lebensgefährlich verletzt wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 50-jähriger Mann gemeinsam mit seiner 49-jährigen Ehefrau die K 122 aus Richtung Malberg kommend in Fahrtrichtung Steinebach. Aus bisher ungeklärter Ursache kam die Frau zu Sturz. Die 49-Jährige erlitt durch den Sturz schwere Kopfverletzungen und wurde nach der Erstversorgung vor Ort mit einem Rettungshubschrauber in eine Fachklinik geflogen. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und die Spurensicherung wurde die K 122 bis ca. 22:30 Uhr voll gesperrt. (Polizei Betzdorf) 

Kleinkunstbühne verabschiedet sich nach 4 Jahrzehnten

36. KLEINKUNSTFESTIVAL „FOLK & FOOLS“
Großes Finale am 14.11.2026 in Montabaur
Montabaur / WW. Mit dem 36. Kleinkunstfestival „Folk & Fools“ verabschiedet sich die Kleinkunstbühne Mons Tabor nach fast 40 Jahren endgültig von der Wäller Kulturbühne – für immer! Es war leider kein Nachwuchs zu finden, der die 5 in der Region bekannten Formate wie „Musik in alten Dorfkirchen“ oder die “Westerwälder Kabarettnacht“ auf dem bekannt hohen Niveau weiterführen wollte oder konnte. Doch am Samstag, 14.11.2026 lassen es die ehrenamtlichen Kulturschaffenden der Bühne nochmal richtig krachen: mit der letzten Ausgabe des wohl traditionsreichsten Kleinkunstfestivals in Rheinland-Pfalz. Die Gastgeber hoffen beim FINALE ab 19.00 Uhr auf eine bis auf den letzten Platz gefüllte Stadthalle in Montabaur. Einlass ist ab 18.30 Uhr.

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