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Weitere Nachrichten aus dem Westerwald

„Europäischer Sozialfonds Plus“: 81 neue Projekte starten zu Jahresbeginn

Im Oktober waren in Rheinland-Pfalz 100.289 Menschen arbeitslos gemeldet. Damit ist die Zahl der Arbeitslosen im Land im achten Monat in Folge gesunken. Insgesamt waren 3.940 weniger arbeitslos gemeldet als im September und 22.919 weniger als im Oktober des vergangenen Jahres. Die Arbeitslosenquote lag bei 4,4 Prozent und damit um 0,2 Prozentpunkte niedriger als im September. Im Vorjahresmonat lag die Arbeitslosenquote bei 5,2 Prozent.

„Der weitere Rückgang der Arbeitslosigkeit korrespondiert mit einer Arbeitskräftenachfrage, die sich auch im Herbst auf hohem Niveau befindet. Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Arbeitsmarkt weiterhin unter dem Eindruck der Corona-Pandemie steht“, betonte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

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Arbeitsmarkt der Region bleibt auf Erholungskurs

Im Agenturbezirk Montabaur sinkt die Zahl der Erwerbslosen
unter 5.000 – Quote: 2,7 Prozent – Fachkräftebedarf spitzt sich zu 

Die Arbeitslosigkeit in der Region ist erneut zurückgegangen. Ende Oktober sind im Bezirk der Agentur für Arbeit Montabaur – er umfasst den Westerwald- und den Rhein-Lahn-Kreis – 4.899 Menschen ohne Job gemeldet. Das sind 153 Personen weniger als im September. Die Arbeitslosenquote ist im Monatsverlauf um 0,1 Prozentpunkte auf nun 2,7 Prozent gesunken. Gegenüber dem Oktober 2020 gibt es 1.622 Erwerbslose weniger und einen Rückgang in der Quote um 0,9 Prozentpunkte.

Elmar Wagner, Chef der Agentur für Arbeit Montabaur, beobachtet eine kontinuierliche Entspannung: „Der Arbeitsmarkt erholt sich bereits seit Jahresbeginn in kleinen Schritten von den Folgen der Pandemie. Darin spiegelt sich der wirtschaftliche Aufwärtstrend. Die Zahl der Arbeitslosen konnte im Vergleich zum Herbst 2020 um ein Viertel abgebaut werden und ist erstmals seit fast zwei Jahren wieder unter 5.000 gesunken. Wir nähern uns erfreulich schnell dem niedrigen Niveau vor der Krise.“

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Katalysator am ICE-Bahnhof in Montabaur gestohlen

Montabaur (ots)

Am Dienstag, 26. Oktober, in der Zeit von 6.45 Uhr bis 19.20 Uhr parkte ein 54-Jähriger PKW-Fahrer aus Köln auf dem gebührenpflichtigen und videoüberwachten ICE-Parkplatz in Montabaur. Bei seiner Rückkehr musste er feststellen, dass an seinem PKW BMW der Katalysator entwendet wurde. Unbekannte Täter hatten diesen vermutlich mit einem Trennschleifer unter dem PKW sauber abgeschnitten. Die Polizeiinspektion Montabaur sucht Zeugen die möglicherweise beim Vorbeifahren verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Für Hinweise bitte die Polizei Montabaur unter der Telefonnummer 02602-9226-0 anrufen. (Quelle Polizei Montabaur)

Peter Sternberg findet seine jüdischen Wurzeln im Westerwald

Haus der Großeltern in Montabaur und Grabstein des Ur-Ur-Großvaters in Maxsain: Nachfahre von Holocaust-Flüchtlingen ist überwältigt von der Hilfe bei seinen Recherchen – Stadtarchivar deckt viele Spuren auf

„It was so emotional!“ Diesen Satz sagt Peter Howard Sternberg wieder und wieder. Zwei Jahre lang hat er nach seinen jüdischen Wurzeln geforscht. Jetzt ist er eigens aus Kalifornien in den vorderen Westerwald und ins hessische Reiskirchen gekommen, um die Spuren seiner Familie zu verfolgen. Er lernt Menschen kennen, die ihn begleiten. Er sieht Häuser, in denen seine Vorfahren gelebt haben. Und er findet das Grab seines Ur-Ur-Großvaters Alexander Sternberg Süßkind.
Das Schicksal der Familie Sternberg ist eng verknüpft mit dem dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte – der Nazizeit mit dem Holocaust und dem systematischen Auslöschen jüdischen Lebens. Peter Sternbergs Mutter Ellen stammte aus dem Schwarzwald. Sie verließ Deutschland 1939 zusammen mit ihren Eltern und ihrem Bruder; die Flucht endete in Rhodesien, dem heutigen Simbabwe. Ellen, die 2019 im Alter von 95 Jahren starb, interessierte sich sehr für die Herkunft ihrer Familie und schrieb ein Buch darüber. Ihr Tod war der Auslöser für Sohn Peter, Recherchen über den väterlichen Zweig aufzunehmen – die Sternbergs. Soviel wusste er: Seine Großeltern Simon und Settchen hatten mit den Söhnen Norbert und Kurt im hessischen Reiskirchen gelebt. Sie waren dem Terror der Nazis ebenfalls nur entkommen, weil ihnen die Auswanderung gelang.

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Kosten für Sanierung des alten Rathauses in Limburg steigen

Die Kosten am Bau steigen rasant, dies erfahren gerade alle, die selbst bauen oder bauen lassen. Auch die Stadt Limburg ist davon betroffen. Die geplante Sanierung des alten Rathauses wird teurer. Das liegt zum einen an den steigenden Kosten für das Material, aber auch an technischen Änderungen und baulichen Ergänzungen, die notwendig sind.

Als das Projekt im Juli dem Magistrat vorgestellt wurde, lagen die geschätzten Kosten noch bei rund 2,12 Millionen Euro. Einschränkend wies der Leiter des Stadtbauamts zu diesem Zeitpunkt schon drauf hin, dass die Kostenschätzung auf einem Stand von Februar fußt. Nun hat der Magistrat eine aktualisierte Berechnung vorgelegt bekommen. Danach summieren sich die Kosten nun auf 2,83 Millionen Euro.

Es gibt mehrere Gründe für die spürbare Steigerung der Kosten. Zum einen mussten nach den vertiefenden Planungen Anforderungen des Brandschutzes erfüllt werden, im Erdgeschoss war eine neue Raumaufteilung notwendig, um den Bedürfnissen des Bürgerbüros zu genügen; auch muss bei den technischen Anlagen mehr investiert werden, da entgegen der ursprünglichen Annahme es nicht möglich ist, aus dem Bestand etwas zu übernehmen, ein kompletter Neuaufbau der Versorgungstechnik ist notwendig.

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Einsammlung von Sonderabfällen in Ransbach-Baumbach

Mittwoch, dem 03.11.2021 (haushaltsübliche Mengen)

Bitte beachten Sie, dass es aufgrund der Corona-Bestimmungen einen geänderten Ablauf bei der Annahme der Sonderabfälle gibt und es daher zu längeren Wartezeiten kommen kann. Achten Sie bitte auf die Beschilderung und die Anweisungen des Personals.

Die Einsammlung von Sonderabfällen aus Haushalten findet in der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach am Mittwoch, den 03.11.2021 in der Zeit von 09.00 Uhr - 12.00 Uhr statt.

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