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Zur Einweihung des Anbaus des Feuerwehrhauses Neunkhausen konnte Bürgermeister Andreas Heidrich zahlreiche Gäste aus Kommunalpolitik und Brandschutz begrüßen.

In seiner Ansprache ging der Bürgermeister auf die Historie des Anbaus ein. Zunächst hätten ihn Ortsbürgermeister und Ehrenwehrführer Rudi Neufurth und der damalige Wehrführer Thomas Leicher wegen der Errichtung eines Carports angesprochen. Dieses sollte auf dem Nachbargrundstück, das sich im Eigentum der Ortsgemeinde befand, errichtet werden.Daraus habe sich schon bald ein größeres An- bzw. Umbauprojekt für das Feuerwehrhaus Neunkhausen entwickelt. Wie bereits in Unnau, sei es immer schwierig, eine Baumaßnahme im Bestand zu realisieren, betonte der Bürgermeister.

In diesem Zusammenhang galt sein Dank dem Architekten Thomas Schäfer und seinem Team, die den Auftrag vom verstorbenen Jürgen Mudersbach übernommen hatten, den beteiligten Handwerkern, sowie den Mitarbeitern des Bauamts der Verbandsgemeindeverwaltung für die Erstellung der Förderanträge und die Bauüberwachung.

Zum Abschluss seiner Rede ging er kurz auf die Zahlen ein: für den Anbau des Feuerwehrhauses Neunkhausen sind Gesamtkosten in Höhe von rund 1,3 Mio. € entstanden. Die Baumaßnahme wurde mit rund 270.000 € vom Land Rheinland-Pfalz gefördert. Vom Bund wurden Fördermittel in Höhe von 14.000 € für die Dämmung der Fassade des Bestandsgebäudes sowie den Austausch der Bestandstore gewährt. Andreas Heidrich sprach beiden Fördermittelgebern seinen Dank aus. Sein Dank galt ebenso der Ortsgemeinde Neunkhausen für deren Unterstützung.

Zum Abschluss des offiziellen Teils überreichte Architekt Thomas Schäfer den symbolischen Schlüssel des Gebäudes im Kreise der Feuerwehrleute aus Neunkhausen an Bürgermeister Andreas Heidrich und Wehrführer Carsten Leonhardt (rechts).

Frank Schiffmann überbrachte die Grüße der Wehrleitung und des verhinderten stellvertretenden Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs des Westerwaldkreises, Markus Brenner. Er machte einige feuerwehrtechnische Erläuterungen und nannte die Fertigstellung des Hauses einen weiteren Beleg für die Leistungsstärke der Feuerwehren im Bereich der Verbandsgemeinde Bad Marienberg. Hierfür dankte er dem Bürgermeister sowie den Verbandsgemeindegremien.

In seinem Grußwort erinnerte Wehrführer Carsten Leonhardt an den offiziellen Baubeginn am 25.10.2023. Nach zweijähriger Bauzeit könne man nun das Gebäude offiziell einweihen. Das gelungene Werk symbolisiere die Zusammenarbeit aller Beteiligten zum Wohl und der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger über die Grenzen von Neunkhausen hinaus. Sein besonderer Dank Dank galt neben dem Bürgermeister und den Gremien der Verbandsgemeinde seinen Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Neunkhausen, die sich während des Umbaus unter erschwerten Bedingungen vorbildlich eingebracht hätten, schloss der Wehrführer.

Für den Kreisfeuerwehrverband Westerwald grüßte dessen stellvertretende Vorsitzender Pascal Schütz und übergab der Feuerwehr Neunkhausen ein Präsent in Form einer Schieferuhr.

Ortsbürgermeister und Ehrenwehrführer Rudi Neufurth sprach die herzlichsten Glückwünsche der Ortsgemeinde sowie des Gemeinderates aus.

Bürgermeister Heidrich schloss danach den offiziellen Teil der Feierstunde mit der Übergabe des symbolischen Schlüssels durch den Architekten Thomas Schäfer. Anschließend verbrachte man einige Stunden in entspanntem Erfahrungsaustausch. (VG Bad Marienberg) 

Weitere Nachrichten aus dem Westerwald

Wohnhausbrand - ein toter Mann in Dachgeschosswohnung gefunden

Neunkirchen.

In den frühen Morgenstunden des heutigen Dienstags (16. Juni) ist durch einen Passanten Qualm aus einem Mehrparteienhaus in der Hochstraße gemeldet worden. Bei den Löscharbeiten stößt die Feuerwehr in der Dachgeschosswohnung auf einen Leichnam.

Gegen kurz nach halb sechs Uhr entdeckte ein Fußgänger Qualm, der aus der Dachgeschosswohnung kam. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand in der oberen Wohnung unter Kontrolle bringen. In dem Haus sollten nach ersten Erkenntnissen drei Personen wohnen. Zwei Bewohner sind durch die Rauchmelder auf den Brand aufmerksam geworden. Sie verließen selbständig das Haus und blieben unverletzt. Ein Bewohner der Dachgeschosswohnung hingegen wurde zunächst noch vermisst. Bei den Löscharbeiten stießen die Feuerwehrkräfte auf den Leichnam des 58-jährigen Bewohners in dessen Wohnung.

Die Kriminalpolizei erschien ebenfalls vor Ort. Der Brandort kann derzeit noch nicht betreten werden. Die Ermittlungen zu der Brandursache und die Todesursache des 58-Jährigen dauern noch an.

Zur Höhe des Brandschadens und ob zumindest die untere Wohnung bewohnbar ist, liegen derzeit noch keine Angaben vor.

Sommer-Pool-Party am 20. Juni im Mons-Tabor-Bad

Das Mons-Tabor-Bad in Montabaur feiert den Sommer und den 80. Geburtstag der DLRG: Am Samstag, dem 20. Juni, gibt es von 10.00 bis 13.00 Uhr Vorführungen der DLRG Ortsgruppe im Außenbecken, von 13.00 bis 17.00 Uhr sorgt das Zephyrus Disco-Team für Spaß und Aktionen im ganzen Bad - an Land und im Wasser. Aufblasbare Spielgeräte laden im Wasser zum Planschen und Toben ein, auf der Liegewiese gibt es Spiel- und Bewegungsangebote für alle kleinen und großen Besucher. Ein Profi-DJ sorgt für die passende Musik zur Sommer-Pool-Party. Das Mons-Tabor-Bad gibt an diesem Tag 20% Preisnachlass auf die Einzel-Tagestickets: Kinder und Jugendliche zahlen 3,20 Euro, Erwachsene 4,80 Euro. Wer Bahnen schwimmen oder in Ruhe baden möchte, sollte an diesem Tag eines der benachbarten Schwimmbäder aufsuchen oder gerne am Sonntag kommen. (VG Montabaur)

 

Johannes Eidt als Kandidaten für die Landratswahl im Westerwaldkreis nominiert

Montabaur/Obererbach, Juni 2026 – Die europaweit vertretene Partei Volt hat Johannes Heinrich Eidt demokratisch als Kandidaten für die Landratswahl im Westerwaldkreis am 16. August 2026 nominiert. Die Volt-Mitglieder im Kreisgebiet stimmten für den 38-jährigen Sozialpädagogen aus Obererbach, der damit als erster Volt-Kandidat für das Landratsamt im Westerwaldkreis antritt.

Eidt ist verheiratet, Vater zweier Söhne und arbeitet hauptberuflich als Jugendhilfeplaner. In seiner Tätigkeit koordiniert er täglich die Zusammenarbeit von Verwaltung, Politik, freien Trägern und Bürgerinnen und Bürgern. Eine Erfahrung, die er als Fundament seiner Kandidatur versteht.
„Der Westerwald braucht eine moderne, erreichbare und bürgernahe Verwaltung. Es geht jetzt nicht um parteipolitische Lagerkämpfe, sondern darum, Verantwortung für die Zukunft unserer Region zu übernehmen." so Eidt nach seiner Nominierung.

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Vorsorgevollmacht ist Thema eines Vortrags

Experte informiert in Westerburg
Westerwaldkreis. Die Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht stehen im Mittelpunkt eines Vortrags am Dienstag, 23. Juni, im Westerburger Café Wällerland: Ab 18.30 Uhr spricht Uwe Sauer vom Betreuungsverein des Regionalen Diakonischen Werks über diese Themen. Die Informationsveranstaltung ist kostenlos; um eine telefonische Anmeldung wird gebeten. (Peter Bongard)

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Lesesommer und Vorlese-Sommer 2026 gestartet

Rheinland-Pfalz/Lambsheim. Beim „Lesesommer“ und „Vorlese-Sommer“ sind die Roboter los: Als neue Maskottchen werben sie bei den erfolgreichen landesweiten Leseförderaktionen für das Lesen. Denn vom 15. Juni bis 16. August 2026 ist wieder Lesespaß angesagt: Rund 270 Bibliotheken in ganz Rheinland-Pfalz stellen Kindern und Jugendlichen exklusiv Bücher für das sommerliche Lesevergnügen bereit. Wer mitmacht und mindestens drei Bücher liest oder vorgelesen bekommt, kann mit etwas Glück einen von vielen attraktiven Preisen gewinnen. Den Startschuss für die vom Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz (LBZ) entwickelten Aktionen gab Kulturminister Sven Teuber am 15. Juni in der Gemeindebücherei Lambsheim.

Zur feierlichen Eröffnung begrüßten Barbara Eisenbarth-Wahl, Bürgermeisterin der Gemeinde Lambsheim sowie Michael Reith, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Lambsheim-Heßheim die Gäste in der Gemeindebücherei. Das Rahmenprogramm wurde durch eine Lesung, eine Show des Zauberkünstlers Tim Silas sowie Beiträge der Kinder der Karl-Wendel-Grundschule und der Kindertagesstätte „Lambiland“ gestaltet.

„Lesen öffnet Welten und genau das erleben Kinder und Jugendliche beim Lesesommer und Vorlese-Sommer jedes Jahr aufs Neue. Als Vielleser und Leseförderer eröffne ich dieses Aushängeschild für Lesen und Literatur in Rheinland-Pfalz in diesem Jahr mit großer Freude. Kinder, die früh Spaß am Lesen entwickeln, entdecken nicht nur Geschichten, sie entdecken sich selbst und die Welt um sie herum. Wer ihnen dabei hilft, gibt ihnen etwas fürs Leben. Mein herzlicher Dank gilt den Bibliotheken im Land, den vielen Ehrenamtlichen vor Ort und dem Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz, das dieses Aushängeschild ins Leben gerufen hat und es Jahr für Jahr mit vollem Einsatz zum Leben erweckt", betont Kulturminister Sven Teuber.

„Die Lebenswelt von Jugendlichen und auch zunehmend von Kindern ist digitalisiert“, so Hans-Günter Scheer, kommissarischer Leiter des Landesbibliothekszentrums RLP. „Mit den beiden Leseförderaktionen ‚Lesesommer‘ und ‚Vorlesesommer‘ bleiben wir unserem Anliegen treu, Anreize zum Lesen und Vorlesen zu schaffen. Wir sind überzeugt, dass die Lesefähigkeit eine wichtige Kulturtechnik bleibt, die auch in der digitalen Welt ihre Schlüsselrolle behalten wird. Mit dem ‚Lesesommer‘ und ‚Vorlese-Sommer‘ vermitteln die Bibliotheken Freude am Lesen und stärken gleichzeitig die Lesekompetenz der nachfolgenden Generationen. Sie bildet die Grundlage für einen kompetenten und verantwortungsvollen Umgang mit Medien, der für eine demokratische und gesellschaftliche Teilhabe wichtiger ist denn je.“

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Finanzierung der Pflege: Infoabend in Altenkirchen

Betzdorf. „Finanzierung der Pflege“ lautet der Titel eines Informationsabends der Kreisverwaltung Altenkirchen, der am Donnerstag, 25. Juni, um 18 Uhr im Wilhelm-Boden-Saal der Kreisverwaltung (Parkstraße 1, Altenkirchen, Altbau, 1. Obergeschoss) stattfindet. 

Die Finanzierung der Pflege stellt häufig eine große Herausforderung für Pflegebedürftige dar. Reichen eigene Mittel und Leistungen der Pflegeversicherung nicht aus, kann Hilfe zur Pflege nach dem zwölften Sozialgesetzbuch in Betracht kommen. Markus Hahmann vom Sozialamt der Kreisverwaltung Altenkirchen gibt Antworten und referiert über die verschiedenen Möglichkeiten einer Pflegefinanzierung.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erwünscht.

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