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Die Bilder in den Medien lassen nur erahnen, welch unfassbares Leid durch den Krieg in der Ukraine ausgelöst wird. Jeder, der kann und darf, bringt sich irgendwie in Sicherheit. Dazu verlassen die Menschen die umkämpften Städte, ihre Heimat und auch ihr Land. Schutz und Sicherheit finden die geflüchteten Menschen auch in der Verbandsgemeinde Wallmerod. Bislang sind schon rund 50 Personen, vorwiegend Frauen und Kinder, hier untergekommen. Damit noch weitere Geflüchtete aufgenommen werden können, braucht es Wohnraum. Wer solchen zur Verfügung stellen kann, ist herzlich dazu eingeladen, sich möglichst kurzfristig bei der Verbandsgemeindeverwaltung zu melden.

Bislang kamen vor allem Menschen aus der Ukraine in die Verbandsgemeinde Wallmerod, die hier Verwandte, Bekannte oder Freunde haben bzw. aufgrund von privaten Initiativen hier untergekommen sind. In diesen Fällen haben die Geflüchteten ein Dach über den Kopf und werden versorgt. Das sind im Moment noch die wichtigsten Kriterien bei der Frage, wie die Menschen weiter betreut werden. Wenn nämlich eine dauerhafte Unterkunft besteht und die Versorgung gesichert ist, werden die Menschen registriert und können erst einmal in der Verbandsgemeine Wallmerod bleiben.
Wer keine dauerhafte Unterkunft hat, der findet in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes zunächst einmal ein Zufluchtsort. Dort sind die Kapazitäten jetzt ausgeschöpft. Ab dieser Woche beginnt das Land, die geflüchteten Menschen auf die Verbandsgemeinden zu verteilen. Der Verteilungsdruck ist bereits so groß, dass es nur eine Reaktionszeit für die Verbandsgemeinden von 3 anstatt der sonst üblichen 14 Tage gibt.
Erste Hilfsaufrufe der Verwaltung haben eine überwältigende Hilfsbereitschaft gezeigt. Aktuell liegen rd. 50 Angebote vor, in denen sich Menschen aus der Verbandsgemeinde bereiterklärt haben, Geflüchtete in ihre Wohnung aufzunehmen und dort ein Zimmer zur Verfügung zu stellen. Andere haben sich angeboten, der Verbandsgemeindeverwaltung Wohnraum zu vermieten. Ein Mix aus beidem wird benötigt, um die Menschen aus dem Kriegsgebiet bestmöglich unterbringen zu können.
Deshalb werden im Augenblick private Unterkunftsangebote registriert. Wenn Menschen untergebracht werden können, auf die die geschilderten Rahmenbedingungen passen, meldet sich die Verwaltung. Wichtig dabei ist: Die privaten Hilfsangebote müssen auf einen längeren Zeitraum ausgelegt sein. Eine Unterkunft für wenige Tage führt unweigerlich dazu, dass gerade einmal angekommene Menschen wieder aus ihrem Umfeld herausgerissen werden und ohne ein Dach über dem Kopf dastehen. Parallel werden Vermietungsangebote gesichtet und bereits angemietete Wohnungen bezugsfertig eingerichtet.
„Für den Anfang sind wir erst einmal vorbereitet. Die Herausforderung wird sein, dauerhaft handlungsfähig zu bleiben. Das geht nur, wenn uns alle unterstützen. Wir brauchen jede helfende Hand.“, so Bürgermeister Klaus Lütkefedder zu den bevorstehenden Herausforderungen. Wer sich bislang noch nicht gemeldet hat und privaten Wohnraum zur Verfügung stellen kann oder Wohnraum vermieten möchte, kann sich bei
Herr Markus Wörsdörfer 
- Telefon: 0 64 35 / 5 08 – 231
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oder
Frau Jeanette Lancé
- Telefon: 0 64 35 / 5 08 – 232
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melden. (Quelle VG Wallmerod)